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World Cup – Darts und Fußball


Fußball und Darts
© Darts1.de
Der World Cup of Darts hat am vergangenen Wochenende mit den Niederlanden einen verdienten Sieger gefunden. Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld dominierten das Turnier und im Finale dann auch England, um sich die Trophäe zu sichern. Doch wann konnten die Niederländer den letzten Weltmeistertitel im Fußball gewinnen? Wenn man genau nachschaut sieht man, dass sie zwar drei Mal im Finale des größten Fußballturniers der Welt standen, jedoch nie den Titel errangen. Da muss es doch noch mehr interessante Vergleiche geben…

Gedankenspielchen

In diesem Jahr fand der World Cup of Darts zum vierten Mal statt. Die vierte Fußball-Weltmeisterschaft wurde im Jahr 1950 gespielt. Austragungsort war damals, wie in diesem Jahr, Brasilien.

Das einzige Duell des World Cup of Darts 2014, welches auch mit hundertprozentiger Sicherheit bei der diesjährigen FIFA WM stattfindet, ist Spanien gegen die Niederlande. Im Darts gewannen die Oranje mit 2:0(4:1/4:1). Sollte dies auch im Fußball der Fall sein, wäre dies eine kleine Überraschung, auch wenn es die Neuauflage des letzten WM-Finales ist.

Jede Fußball-WM, die in England stattfand, ging an den Gastgeber. Dies war allerdings nur im Jahr 1966 der Fall. Beim Darts World Cup sieht dies anders aus. England erreichte bei den drei Auflagen in Hamburg immer das Finale. Den ersten World Cup, in England ausgetragen, haben sie allerdings sehr schlecht in Erinnerung. Phil Taylor und James Wade mussten sich damals in Runde zwei den Spaniern mit 5:6 geschlagen geben und schieden so schon früh aus. Von den 32 Nationen des World Cup of Darts sind lediglich elf auch bei der FIFA Weltmeisterschaft 2014 vertreten. Diese Länder sind die Niederlande, England, Australien, Belgien, Deutschland, Spanien, USA, Frankreich, Italien, Japan und Russland.

Das Preisgeld des World Cup of Darts lag in diesem Jahr bei 200.000 Pfund. 40.000 gingen dabei an die Gewinner. Dies sind umgerechnet fast 50.000 Euro. Bei der Fußball Weltmeisterschaft kassiert das Gewinnerteam ein Preisgeld in Höhe von 35 Millionen Dollar, was 25,6 Millionen Euro entspricht. Die FIFA WM wird in über 200 Länder übertragen, in Deutschland wird dabei jedes Spiel live im frei empfangbaren TV zu sehen sein. Der World Cup of Darts wurde von Sky England komplett übertragen. Wir in Deutschland mussten uns auf die Abendsessions bei Sport1 beschränken.

In Hamburg wurde der Triumphzug der Niederländer von insgesamt etwa 2.000 Zuschauern pro Session verfolgt. Peanuts gegen die FIFA WM. Dort gingen auf die 3,1 Millionen Tickets bereits über 11 Millionen Bestellungen ein. Und dennoch sind die Stimmungen auf ihre eigene Art und Weise einzigartig.

Alter Egos

Eine große Gemeinsamkeit der beiden Turniere ist, dass die Nationen Vertreter hinschicken, die das Land repräsentieren und zum Sieg führen sollen. Auch da gibt es einige nette Vergleiche.

Dart Team Großbritannien
© Lawrence Lustig / PDC
Niederlande: Michael van Gerwen ist als Ranglistenerster natürlich der Kopf des Teams. Von ihm erwartete man Höchstleistungen, er sollte den Pokal zu den Oranje bringen. Im Fußball gibt es da eine ähnliche Person. Auch sie ist ziemlich kahl auf dem Kopf und auch sie wird (zumindest in bestimmten Regionen) in Deutschland gefeiert. Die Rede ist natürlich von Arjen Robben, Spieler beim FC Bayern München. Der Edeltechniker soll durch seine Dribblings und einzigartigen Momente das bestmögliche aus seinem Team herausholen. Raymond van Barneveld hat sich untergeordnet, er brachte seine solide Leistung und hat längst nicht mehr den Anspruch als der große Star des Teams gesehen zu werden. Eigentlich genauso wie Wesley Snejder, der im Hintergrund geschickt die Fäden zieht und häufiger als Vorbereiter glänzt.

Dart Team England
© Lawrence Lustig / PDC
England: Im Dart hat das Land von der Insel die Qual der Wahl. Mit Phil Taylor und Adrian Lewis stellen sie zwei Spieler aus den Top 3 der Welt. Im Fußball enttäuschten sie in der jüngeren Vergangenheit immer wieder. Kann man dennoch Spieler finden, die den Dartprofis in ihrem Auftreten ähneln? Phil Taylor ist ein alter Hase in dem Geschäft. Er hat viel erlebt und eine Menge Titel gewonnen. Er führt das englische Team an. So tut es im Fußball die Legende des FC Liverpool: Steven Gerrard. Der Oldie ist inzwischen 34 Jahre alt, jedoch immer wieder für die ganz großen Momente zu haben. Kaum einer hat so einen festen Schuss wie er, und letztlich ist er einer der wenigen, die auch Elfmeter schießen können. Er sorgt durch seine Präsenz für Sicherheit im Team. Die Zukunft gehört hingegen jüngeren Spielern. Daniel Sturridge zum Beispiel. Gerrards Teamkollege vom FC Liverpool gelang endlich der ganz große Durchbruch, wodurch er zu einer Hoffnung der Engländer wurde. Wie Adrian Lewis ist er nicht neu im Profidasein, hatte aber immer wieder seine Aufs und Abs. Dennoch wird es auch auf ihn ankommen, wenn die Engländer weit kommen wollen.

Dart Team Deutschland
© Darts1.de
Deutschland: Jyhan Artut und Andree Welge vertraten Deutschland in Hamburg. Anders als bei Jogi Löw, welcher seinen Kader eigenständig zusammen- und umstellte, fiel die Wahl durch die Ranglistenpositionen. Jyhan war als bester Deutscher relativ früh gesetzt. Relativ früh gesetzt war im Fußballteam der Deutschen wohl Mesut Özil. Der teuerste Deutsche aller Zeiten, welcher zudem in England sein Geld verdient, ist eine feste Größe im Team von Löw und wird wohl letztlich spielen. Seine Ideen sollen die Nationalelf nach vorne treiben. Jedoch scheint er ein wenig außer Form zu sein. Ähnlich präsentierte sich auch Andree Welge beim World Cup of Darts. Wenn es darauf ankommt, zeigt Andree in der Regel meist nicht die Leistung, zu der er imstande ist. Ähnlich verhält sich seit ein paar Jahren im deutschen Fußball Nationalteam auch jemand, jedoch kein Spieler. Es ist Bundestrainer Joachim Löw, welcher durch seine Entscheidungen die Nation immer wieder aufs Neue spaltet. So zum Beispiel bei der Europameisterschaft 2012 gegen Italien. Als es drauf ankam, wechselte er die Mannschaft durch. Die Kadernominierung verschaffte auch Kritikpunkte… Somit gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Welge und Löw.

Dart Team Belgien
© Lawrence Lustig / PDC
Belgien: Der Geheimfavorit. Sowohl im Fußball als auch im Darts. Der Finalist des World Cups von 2013 trat mit zwei Brüdern an. Der eine, Kim, zieht immer wie ein Hurricane über die Bühne und spielt seine Gegner schwindelig. Sein schneller Rhythmus sorgt zudem für Unterhaltung pur. Mit Eden Hazard haben die Fußballer einen sehr ähnlichen Spieler im Team. Er ist einer der größten belgischen Stars der heutigen Zeit. Seine Dribblings verknoten gerne mal die Beine des Gegners, wenn er ebenfalls wie ein Hurricane über den Platz fegt. Dem gegenüber steht beim Darts der große Bruder. Ronny ist weit ruhiger, spielt gelassener und bringt seine Leistung. Der große Bruder eines jeden Teammitglieds im belgischen Fußball ist Daniel van Buyten. Der Abwehrhüne vom FC Bayern ist schon im fortgeschritteneren Alter und hat viel erlebt. Ihn bringt nichts mehr aus der Ruhe.

Dart Team Spanien
© Lawrence Lustig / PDC
Spanien: Die Spanier sind im Fußball der große Favorit. Sie gehen als Titelverteidiger ins Rennen. Schön wäre es, wenn dies auch im Dart der Fall wäre. Antonio Alcinas & Carlos Rodriguez konnten das eine oder andere Mal für Überraschungen sorgen, so zum Beispiel als sie England im Jahr 2010 aus dem Turnier warfen, aber für mehr reichte es nur selten. Dennoch, diese Leistungen waren nur möglich, weil die beiden Spanier als Team schon sehr lange eingespielt sind. Sie wissen immer was der andere vorhat und reagieren darauf. So eine Harmonie ist im spanischen Fußball schnell gefunden. Andres Iniesta und Xavi Hernandez vom FC Barcelona bilden die kongeniale Ideenfabrik, den Motor der spanischen Offensivbemühungen. Auch sie kennen sich in- und auswendig, könnten vermutlich sogar blind zusammenspielen.

Dart Team Australien
© Lawrence Lustig / PDC
Australien: Spanien nur umgekehrt…und weiter weg. Australien zählt mit Simon Whitlock und Paul Nicholson jedes Jahr zu den Nationen mit den größten Siegchancen beim World Cup of Darts. Im Fußball sieht das allerdings komplett anders aus. 2014 ist erst die vierte Weltmeisterschaft an der die Socceroos teilnehmen. Die Hälfte dieser Weltmeisterschaften fand dabei auf deutschem Boden statt, ähnlich wie der World Cup of Darts, da waren es sogar dreiviertel. Simon Whitlock ist im Dart derjenige, von dem man sich die große Leistung erhofft. Er soll die Siege einfahren. Ähnliches erhofft man sich im Fußball von Mark Bresciano. Der 33-Jährige war auch bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften mit dabei und bringt viel Erfahrung mit. Paul Nicholson wirkt in seinem Spiel manchmal noch recht unerfahren, scheint am Druck ein ums andere Mal noch zu scheitern. Mit 21 Jahren ist auch Ben Halloran im Team der Fußballer noch sehr jung. Dennoch darf er, nach einer guten Saison in Düsseldorf, mit zur Weltmeisterschaft. Ob er diesem Druck gewachsen ist?

Fazit


Deutsche Fußballnationalmannschaft
© Wikipedia / Steindy
Auch wenn die Sportarten Fußball und Darts so unterschiedlich sind, man kann, was den World Cup angeht, viele Gemeinsamkeiten feststellen. So gibt es mit den Niederlanden und England Teams die sowohl im Fußball als auch im Darts für starke Leistungen stehen. Im Dart eher schwächer, dafür im Fußball umso stärker sind die Spanier und Deutschland, welche nicht umsonst die FIFA Weltrangliste anführen. Die Geheimfavoriten scheinen regelmäßig aus Belgien zu kommen, auch wenn es im Fußball erst seit kurzem der Fall ist. Und Australien ist eine feste Größe des Dartsports, während der Fußball bisher weniger starke Ergebnisse liefert. Doch wenn wir eines vom World Cup of Darts gelernt haben, was man ohne jeden Zweifel auch auf die FIFA Weltmeisterschaft übertragen kann, dann ist das der Fakt, dass man vor dem Turnier reden kann wie man möchte. Entscheidend ist auf‘m Platz/auf‘er Bühne. In diesem Sinne, eine schöne Weltmeisterschaft!

Tobias Gürtler

Dart

Wettquoten der Fußball Weltmeisterschaft 2014

Brasilien wird vor Beginn der FIFA Weltmeisterschaft als Favorit gehandelt, dicht gefolgt von Argentinien. Die Buchmacher sehen die Siegchancen der deutschen Nationalmannschaft bei 1:7,5.

NationSiegquote
Brasilien4.00
Argentinien5.00
Spanien7.00
Deutschland7.50
Belgien21.00
Frankreich23.00
Italien26.00
England29.00
Portugal29.00
Uruguay29.00
Niederlande34.00
Chile41.00
Kolumbien41.00
Russland81.00
Schweiz101.00
Ecuador126.00
Elfenbeinküste126.00
Mexiko151.00
Bosnien-Herzegowina151.00
Kroatien151.00
Japan151.00
USA226.00
Ghana251.00
Nigeria251.00
Südkorea301.00
Griechenland301.00
Kamerun501.00
Australien1501.00
Iran1501.00
Algerien1501.00
Honduras2001.00
Costa Rica2501.00

Quoten von bet365 · Stand 10.6.2014

Wer wird Torschützenkönig der FIFA Weltmeisterschaft 2014

Lionel Messi wird vor der WM als Favorit auf die Torjägerkanone gehandelt, Thomas Müller wird als bester Deutscher eingeschätzt. Hier eine Auswahl der Top-Spieler mit der entsprechenden Quote.

SpielerQuote
Lionel Messi (Argentinien)8.50
Junior Neymar (Brasilien)11.00
Christino Ronaldo (Portugal)15.00
Sergio Aguero (Argentinien)15.00
Diego Costa (Spanien)17.00
Guedes Fred (Brasilien)19.00
Gonzalo Higuain (Argentinien)21.00
Luis Suarez (Uruguay)21.00
Karim Benzema (Frankreich)26.00
Romelu Lukaku (Belgien)26.00
Robin van Persie (Niederlande)29.00
Thomas Müller (Deutschland)29.00
Mario Balotelli (Italien)34.00
Edinson Cavani (Uruguay)41.00
Miroslav Klose (Deutschland)41.00
Olivier Giroud (Frankreich)41.00
Givanildo Hulk (Brasilien)41.00
Fernando Torres (Spanien)41.00
Mario Götze (Deutschland)41.00
David Villa (Spanien)51.00
Wayne Rooney (England)51.00
Jackson Martinez (Kolumbien)51.00
Joao Alves Jo (Brasilien)51.00
Daniel Sturridge (England)51.00
Lukas Podolski (Deutschland)67.00
André Schürrle (Deutschland)81.00
Mesut Özil (Deutschland)101.00

Quoten von bet365 · Stand 10.6.2014

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