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Dr. Thomas Teubel Zurück 1 2 Vor

Motivation und Flow

Dr. Thomas Teubel

Wenn wir Leistung bringen, sind es grob drei Typen von Motiven, die uns bewegen, sagt der Heidelberger Sportwissenschaftler Thomas Teubel, nämlich das Leistungs-, Macht- und das Anschlussmotiv.

"Bei dem Leistungsmotiv geht es um die Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab, also etwas gut können, etwas schaffen, z.B. ein Hochspringer, der versucht, die Hochsprunglatte immer weiter nach oben zu setzen."

"Beim Machtmotiv geht es um die Einflussnahme auf andere Personen, der Boxer, der das Ziel hat, den anderen KO zu schlagen. Und dann gibt es immer das Anschlussmotiv, das findet man z.B. in Mannschaftssportarten ganz besonders häufig, wo man etwas für das Team macht.

Die meisten Faktoren, die einen Menschen motivieren, sind auf diese drei Grundmotive zurückzuführen. Wir haben alle Motive in uns, eines ist aber meist am stärksten ausgeprägt.

"Ein hoch Leistungsmotivierter legt dann ganz besonders los, wenn er irgendwie ein Puzzle hat oder eine schwierige, knifflige Aufgabe lösen kann, dann fühlt er sich davon angereizt, motiviert, wenn man so will, und die praktische Konsequenz ist, dass man die Anreize in den Situationen so gestalten muss, dass es zu den Motiven einer Person passt."

Also, wer höchst anschlussmotiviert ist, sollte kein Trainer werden, das gilt analog für das ganze Leben.

"Eine Person arbeitet dann ganz besonders gut, wenn sie machtmotiviert ist und gleichzeitig einen Beruf hat, wo sie Verantwortung hat oder wo sie Einfluss nehmen kann auf andere. Eine hochleistungsmotivierte Person arbeitet vielleicht besser im Labor und versucht, irgend etwas herauszufinden, den Motor noch zu optimieren, noch spritsparender zu machen, der findet sich halt eher in diesen Umwelten wieder."

Suchen Sie sich einen Job und Aufgaben, die zu ihren eigenen Motiven passen. Wenn dann die Anreize stimmen, kann es sein, dass man, wie Ausdauersportler das beschreiben, Raum und Zeit vergisst.

"Es funktioniert alles automatisch, die Leute fühlen sich wohl, das Zeitempfinden geht komplett verloren, der sogenannte Flow, und der passiert immer dann, wenn die Anforderung in der Situation mit den Fähigkeiten einer Person zusammentreffen."

Weitere Artikel von Dr. Thomas Teubel befinden sich in Vorbereitung.


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