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Thomas Gerock

Exklusives Darts1 Interview
mit Thomas Gerock

Ist das auch der Grund warum die Holländer deutlich erfolgreicher als die Deutschen sind?

Genau, ich bin immer wieder beeindruckt, was die schon mit 15, 16 Jahren so spielen.

Nochmal zurück zu den Finishes, warum gehst du bei den Finishes zwischen 90 und 95 mit dem ersten Dart auf Bull?

Um sich natürlich die Möglichkeit eines Checks auf Doppelbull zu erarbeiten. Ich persönlich liebe Doppelbullfinishes, man kann sehr viele Matches damit völlig zu seinen Gunsten verändern. Viele spielen nicht so gerne auf Bull, und das rächt sich manchmal.

Wann startest Du sonst noch auf dem Bullfeld?

Natürlich bei 132, bei 122 je nach Lust und Laune, aber auch bei 50 Rest spiele ich in der Regel direkt auf Bull. In Ungarn spielen manche auch bei 100 Rest auf Bull, das hat mich mal sehr geärgert, weil ich dachte, mein Gegner führt mich vor, aber dem war nicht so. Bei den 80ern kann man auch schon mal über Bull beginnen, Manley war so ziemlich der Erste, der das vorgemacht hatte.

Was ist mit 135 und 125?

Klar, wenn der Gegner auf Finish oder Doppel steht, sollte man auf jeden Fall über Bull beginnen, bei 125 spielen viele auch über die 18 mit dem ersten Dart. Ich selber mag den 18er nicht so, gehen mir zuviele Darts immer in die eins.

Wie hast du die Outshots gelernt?

Oh, da muss ich mal lange überlegen. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob wir eine Checktabelle hatten, auf jeden Fall hilfreich waren die Darts Videos vom Schwarzmarkt in den 80er Jahren. Ich geniesse auch heute noch die Spiele im TV oder im Internet, man lernt nie aus.

Denkst Du, dass man alleine vom Zusehen besser werden kann, ich meine jetzt nicht nur die Outshots, sondern auch die Technik und die mentale Seite?

Auf jeden Fall. Man sollte es aber tunlichst vermeiden, jemanden zu kopieren, das funktioniert nicht. Man kann nie aus seiner Haut. Aber man kann das Verhalten von Profis erkennnen, wenn sie unter Druck sind oder wenn sie im Flow sind. Technik sollte man die eigene akzeptieren, oder als Anfänger sich gleich eine schöne Grundtechnik aneignen. In Ungarn wird das mit den Jugendlichen wie auch mit den anderen Anfängern so gemacht, deshalb haben die fast alle den gleichen Stil drauf. Aber nur vom Zuschauen wird man nicht besser und auch kein Profi. Profi werden wie beim Fussball oder in anderen Sportarten nur ein paar Dutzend von Millionen von Spielern.


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