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Searle bezwingt de Zwaan glatt mit 3:0

Neben der bekannten Tatsache, dass keine Zuschauer zugelassen waren, hatte die Corona-Pandemie am Sonntagabend auch direkte Konsequenzen auf den Spielplan. Das Match zwischen Martijn Kleermaker und Cameron Carolissen konnte nicht stattfinden, weil der Niederländer positiv getestet worden war. Da der potenzielle Nachrücker Josh Payne aufgrund einer infizierten Kontaktperson in Quarantäne musste, erhielt Carolissen ein Freilos, und in dieser Session wurden nur drei Partien ausgetragen. Zu Beginn beendeten Keegan Brown und Ryan Meikle die erste Runde, danach gab es zwei Zweitrundenpartien zu sehen: Jeffrey de Zwaan traf auch Ryan Searle , und Jonny Clayton spielte gegen John Henderson.

Brown kann sich auf sein Finishing verlassen

Im letzten Match der ersten Turnierrunde kam es also zum rein englischen Duell zwischen Keegan Brown und Ryan Meikle. Brown ließ im Eröffnungsleg zwei Chancen zum Gewinn aus, zeigte in der Folge aber eine gute Reaktion: mit Highfinishes von 113 sowie 111 Punkten drehte er den Satz zu seinen Gunsten. Meikle sorgte zwar für den Decider, blieb dort aber chancenlos. Brown benötigte an dieser Stelle 15 Würfe und sicherte sich die 1:0-Führung. Nach der Pause ließ Meikle sowohl im ersten als auch im zweiten Leg eine Möglichkeit auf Doppel verstreichen und verlor allmählich den Anschluss. Dies war umso mehr der Fall, als Brown den zweiten Satz mit einem 126er-Bullfinish eintütete. „The Needle“ schnappte sich auch das erste Leg des dritten Satzes, ehe sich Meikle nach fünf verlorenen Legs nacheinander mit einem 12-Darter wieder zu Wort meldete. Danach vergab er zwar wiederum zwei wichtige Breakdarts, machte dies mit einem 13-Darter aber umgehend wieder wett und sorgte dafür, dass dieser Satz über die volle Distanz ging. Auf der anderen Seite benötigte Brown nur noch dieses eine Leg zum Weiterkommen und konnte dieses Ziel verwirklichen. 85 Punkte checkte er via Triple-19 und Doppel-14, um den 3:0-Sieg und den Einzug in die zweite Runde perfekt zu machen.

Keegan Brown 3:0 Ryan Meikle
93,81 Average 96,66
2 180s 5
126 High Finish 119
3 100+ Checkouts 1
9/16 Finishing 4/11

An einer der bisher besten Partien dieser Weltmeisterschaft war Ryan Searle beteiligt. In einer temporeichen und hochklassigen Partie schlug er Danny Lauby Jnr. mit 3:2. Heute bekam es „Heavy Metal“ mit Jeffrey de Zwaan zu tun, und als Zuschauer durfte man sich auf eine weitere rasante Partie freuen. De Zwaan ließ im ersten Leg sechs Breakdarts aus, die Strafe folgte auf den Fuß und war ein 120er-Highfinish des Gegners. Searle kam anschließend mit einem 12-Darter, inklusive 88er-Checkout selbst zum Break, ließ wenig später jedoch zwei Setdarts aus. De Zwaan kam deshalb mit einem 13-Darter zu seinem ersten Leggewinn und forcierte durch den daran anschließenden 15-Darter den Decider. Dort nutzte Searle seine einzige Möglichkeit auf Tops und brachte den ersten Satz auf seine Seite. Zu Beginn des zweiten Durchgangs ließ „The Black Cobra“ erneut Möglichkeiten aus, und erneut war Searle bestrafend zur Stelle – in diesem Fall mit einem 78er-Finish. Searle konnte dieses Break bestätigen, ehe de Zwaan per 15-Darter verkürzte und sich im vierten Leg nach neun Darts nur 47 Punkte übrig ließ und auf die Breakchance wartete. Doch Searle durfte zuerst an das Oche treten, und mit 130 Punkten gelang ihm das nächste starke Finish. Mit der 2:0-Führung im Rücken schnappte sich Searle auch das erste Leg aus Satz Nummer drei. Kurze Zeit später leistete sich de Zwaan dann einen folgenschweren Fehler: bei 38 Rest traf der Niederländer die große 19 und jagte versehentlich auch den zweiten Pfeil in dieses Segment. Searle bedankte sich und ging damit den vorletzten Schritt in Richtung Weiterkommen. Kurz darauf war der 3:0-Sieg dann unter Dach und Fach, Searle zeigte zum Abschluss noch einen 11-Darter und erreichte zum dritten Mal nacheinander die dritte Runde der WM.

Ryan Searle 3:0 Jeffrey de Zwaan
92,72 Average 98,20
3 180s 9
130 High Finish 81
2 100+ Checkouts 1
9/20 Finishing 4/16

Henderson leistet sich zu viele Schwankungen

Im dritten und letzten Spiel des Sonntagabends standen sich noch der an 17 gesetzte Jonny Clayton und John Henderson gegenüber. Der „Highlander“ gewann das erste Leg auf der Doppel-1, Clayton benötigte allerdings nicht lange für das direkte Rebreak. Der Waliser ließ diesem zudem einen 13- sowie einen 14-Darter folgen und hatte den ersten Satz mit 3:1 für sich entschieden. Clayton kam mit sechs perfekten Darts zurück auf die Bühne und schaffte so die Grundlage für ein weiteres Break. Henderson verpasste anschließend die direkte Antwort, weil er drei eigene Breakdarts in den Sand setzte. Mit einem 109er-Highfinish meldete sich der Schotte in diesem zweiten Satz zwar nochmal zu Wort, ließ danach aber drei weitere wichtige Möglichkeiten liegen. So blieb Clayton das Entscheidungsleg erspart, und er konnte seine Führung auf 2:0 ausbauen.

Nachdem „The Ferret“ im dritten Durchgang mit einem 13-Darter vorgelegt hatte, wurde Henderson klar, dass ihm nicht mehr viel Zeit blieb, um das Match noch zu drehen. Tatsächlich lief es für Henderson in diesem Satz auf den Doppelfeldern erheblich besser. Er checkte 112 und 85 Punkte und machte den Satzgewinn mit dem darauffolgenden 14-Darter offiziell. Clayton war in dieser Phase nicht gut unterwegs und lief in die Gefahr, seine komfortable Führung zu verspielen. Jeweils per 16-Darter gingen auch die ersten beiden Legs des vierten Durchgangs an Henderson, der dadurch den Ausgleich vor Augen hatte. Er konnte wenig später allerdings drei Setdarts nicht in den anvisierten Zielen unterbringen und holte Clayton dadurch zurück in den Satz. Der Waliser checkte im vierten Leg komplett aus dem Nichts 140 Punkte und sorgte für den Decider. Clayton brauchte nur noch dieses eine Leg für den Einzug in die dritte Runde und profitierte jetzt davon, dass Henderson zu wenige Triplefelder traf. Clayton nutzte schlussendlich seinen dritten Matchdart und siegte in einer durchwachsenen Partie mit 3:1.

Jonny Clayton 3:1 John Henderson
90,57 Average 87,42
3 180s 3
140 High Finish 112
1 100+ Checkouts 2
10/27 Finishing 7/23

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