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Nur Favoritensiege am Freitagnachmittag

Am Freitagnachmittag standen bei der Weltmeisterschaft 2020 die nächsten vier Zweitrundenspiele auf dem Programm. Dabei machte Darren Webster den Anfang gegen Yuki Yamada. Im Anschluss daran traf Mervyn King auf Ciaran Teehan und Jonny Clayton auf Jan Dekker. Zum Abschluss wurde noch der Drittrundengegner von Michael van Gerwen gesucht, als Ricky Evans und Mark McGeeney gegeneinander antraten.

Mit Webster ist wieder zu rechnen – King verspielt fast ein 2:0

Für die Eröffnung zeichneten sich also der an 20 gesetzte Darren Webster und der japanische Teilnehmer Yuki Yamada verantwortlich. Webster vergab im Auftaktleg zwei Breakdarts und verlor es aus diesem Grund, er ließ sich davon aber nicht lange stören. Nachdem er mit einem 106er-Finish zu seinem ersten Leggewinn kam, holte sich der Engländer auch die beiden nachfolgenden Legs und übernahm deswegen die 1:0-Satzführung. Nach der Pause setzte Webster seine starke Performance nahtlos fort. Er begann mit einem 13-Darter und checkte im Anschluss daran 100 sowie 82 Punkte – es dauerte nur wenige Minuten, bis der 2:0-Zwischenstand feststand. Im Auftaktleg des dritten Satzes durfte Yamada erstmals nach langer Wartezeit wieder auf Doppel zielen. Der Japaner verfehlte die Doppel-20 allerdings und wurde auch dafür gnadenlos bestraft. Webster löschte nämlich 90 Punkte, gewann auch das nächste Leg und brauchte jetzt nur noch ein einziges. Als Yamada kurz darauf vier Darts am äußeren Ring vorbeiwarf, musste er die Segel streichen. Webster gab bei einer blitzsauberen Vorstellung nur ein Leg ab und gewann ganz souverän mit 3:0.

Darren Webster 3:0 Yuki Yamada
91,28 Average 82,34
1 180s 0
106 High Finish 12
2 100+ Checkouts 0
9/22 Finishing 1/9

Der hocherfahrene Mervyn King startete nun in seine 13. Weltmeisterschaft. In diesem Jahr war er auf Rang 19 gesetzt und bekam es in der zweiten Runde mit dem 20-jährigen Ciaran Teehan zu tun. Letzterer spielte einen richtig schwachen Auftaktsatz, traf kaum ein Triplefeld und rutschte auch immer wieder in die 1 oder die 5 ab. King musste sich dadurch nicht besonders anstrengen, um diesen Satz zu Null für sich zu entscheiden. King landete mit einem 11-Darter zu Beginn des zweiten Satzes direkt das nächste Break, welches er ohne Schwierigkeiten bestätigte. Nachdem Teehan per 13-Darter anschließend sein erstes Erfolgserlebnis erzielte, wurde es im vierten Leg richtig kurios. King setzte sechs Darts an Doppeln vorbei und konnte den Satzgewinn trotzdem klarmachen, weil sein irischer Gegner gleich neunfach patzte. Nach der Unterbrechung steigerte Teehan sich, holte mit einem 13-Darter ein Break und legte erfolgreich nach. King konnte zwar noch verkürzen, dieser Satz sollte aber letztlich an Teehan gehen. Das 1:2 machte er dabei mit einem 76-Finish über 1, Single-Bull und Bullseye perfekt. Im vierten Durchgang kassierte Teehan allerdings einen herben Rückschlag, weil er selbst Tops verfehlte und sich Sekunden später ansehen durfte, wie der Engländer 128 Zähler ausmachte. Doch King patzte wenig später seinerseits dreimal und verpasste die Vorentscheidung. „The King“ reagierte allerdings mit einem wichtigen 116er-Finish und benötigte jetzt nur noch ein einziges Leg. Teehan gab sich aber längst nicht geschlagen, holte sich erneut das Rebreak und gewann mit einem 91er-Finish auch das Entscheidungsleg. Beim ausgeglichenen Spielstand von 2:2 ging es nun also in den finalen Durchgang. Dort übernahm King die Initiative, profitierte im zweiten Leg von einem Fehler des Konkurrenten und brauchte erneut nur einen Leggewinn. Diesmal bekam er sogar einen Matchdart, verfehlte Tops aber sehr deutlich. Teehan traf die Doppel-16 und holte sich wieder das umgehende Rebreak. Zudem legte der Ire mit einem 13-Darter nach und brachte das Match tatsächlich in die Verlängerung. Dann sollte Teehan jedoch der letztlich entscheidende Fehler passieren: vier seiner Pfeile flogen außen an der Doppel-12 vorbei. King bedankte sich, bestätigte dieses Break und hatte sein Ziel erreicht. Das Schlussergebnis lautete 3:2 für den Engländer.

Mervyn King 3:2 Ciaran Teehan
88,36 Average 86,40
6 180s 6
128 High Finish 91
2 100+ Checkouts 0
13/31 Finishing 9/30

Clayton und Evans lassen überhaupt nichts anbrennen

Jan Dekker spielte erst gestern sein Erstrundenmatch, überlebte vier Matchdarts seines Gegners Ryan Joyce und siegte am Ende ganz knapp. Heute wurde die Aufgabe für den Niederländer sogar noch schwieriger, schließlich ging es gegen den an 16 gesetzten Jonny Clayton. „The Ferret“ entschied die ersten beiden Legs locker für sich, doch dann wachte Dekker auf und sorgte dafür, dass der Auftaktsatz direkt über die volle Distanz ging. Doch im Decider zeigte Clayton einen hervorragenden 13-Darter, erzielte so das gewünschte Break und gleichzeitig auch die 1:0-Führung. Nachdem Clayton das erste Leg im zweiten Durchgang bereits eingesammelt hatte, zeigte er einen 12-Darter inklusive 121er-Finish auf der doppelten 14, um mit dem Break weiter davonzuziehen. „Double Dekker“ hatte diesmal aber die passende Antwort auf Lager und zeigte ein 81er-Bullfinish. Doch Clayton ließ sich davon überhaupt nicht von seinem Weg abbringen, löschte selbst 78 Punkte und baute seinen Gesamtvorsprung auf 2:0 aus. Auch im dritten Durchgang änderte sich am Spielverlauf nichts mehr, wobei der Waliser nochmal für ein echtes Highlight sorgte: er nahm im zweiten Leg 139 Punkte via Triple-19, Triple-14 und Tops von der Scheibe. Als Dekker wenige Minuten später vier Darts an Doppeln vorbeisetzte, war das Match bereits zum Ende gekommen. Clayton nutzte seinen ersten Matchdart und feierte einen eindeutigen 3:0-Erfolg.

Jonny Clayton 3:0 Jan Dekker
95,16 Average 85,10
3 180s 2
139 High Finish 81
2 100+ Checkouts 0
9/15 Finishing 3/13

Im letzten Match der Nachmittagssession kam es noch zum Aufeinandertreffen von Ricky Evans (Nummer 32 der Setzliste) und Mark McGeeney. „Rapid“ produzierte schon bei der ersten Gelegenheit ein Break und holte sich auch das nächste Leg. Als McGeeney wenig später zudem vier Chancen zu seinem ersten Erfolgserlebnis verstreichen ließ, löschte Evans die ihm verbliebenen 61 Punkte und tütete diesen Satz ein. Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kein bisschen. Evans wurde von seinem Gegner kaum gefordert, spielte hier drei 15-Darter in Folge und entschied auch den zweiten Satz ohne Legverlust für sich. Nach der Pause konnte McGeeney auch seine sechste Chance auf Doppel nicht verwerten, Evans brachte Sekunden später 67 Zähler auf Null und holte sich das nächste Break. Beim „Gladiator“ lief einfach nichts zusammen und es folgten ein Leg später fünf weitere Fehlwürfe. So fehlte Evans jetzt nur ein einziges Leg, doch jetzt konnte McGeeney die Höchststrafe tatsächlich verhindern: der 13. Wurf auf ein Doppel steckte endlich im anvisierten Feld. Er legte zudem einen 14-Darter hinterher und sorgte für den Decider in diesem dritten Satz. Dort checkte der frühere BDO-Vizeweltmeister 74 Punkte und verkürzte tatsächlich auf 1:2. Im Anschluss daran drückte allerdings wieder Evans auf das Gaspedal: er machte zunächst 92 Punkte aus, ließ diesem einen 11-Darter folgen und beendete die Nachmittagssession mit einem Knall: ein 170er-Finish zum 12-Darter besiegelte den 3:1-Erfolg von „Rapid“.

Ricky Evans 3:1 Mark McGeeney
95,46 Average 87,10
3 180s 2
170 High Finish 74
1 100+ Checkouts 0
11/20 Finishing 3/17

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