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Dart WM

PDC Dart WM 2010

Spielberichte Tag 9, Runde 2

Andy Hamilton 4:1 Steve Beaton

Andy Hamilton sicherte sich mit seinem 4:1 Sieg über Steve Beaton einen Platz in der dritten Runde der Weltmeisterschaft. Der Spieler aus Stoke war vor drei Jahren bis in das Halbfinale gekommen, und er wird nun in der dritten Runde entweder auf James Wade oder Michael von Gerwen treffen.

Beide holten sich zu Beginn des Spiels ihre Legs mit dem Wurf, so fiel auch das dritte Leg in einem 15-Darter mit Maximum an Hamilton und das entscheidende fünfte Leg, und damit der erste Satz, ging ebenfalls an Hamilton, der zunächst die Doppel 12 für sein 141er Checkout verfehlt hatte.
Im zweiten Satz schlug der ehemalige Weltmeister zurück. Er holte sich das erste Leg in einem 14-Darter und Leg zwei gegen den Wurf. Dann traf Beaton, der in seinem ersten Spiel gegen Carlos Rodriguez gewonnen hatte, ein 76er Finish und glich 1:1 aus.
Die ersten drei Legs des dritten Satzes wurden dann alle wieder mit dem Wurf gewonnen, wodurch Hamilton mit 2:1 vorne lag. Im vierten Leg traf Hamilton die Doppel 20 nicht, und Beaton konnte sich das Leg mit der Doppel 16 sichern. Im entscheidenden Leg warfen beide Spieler herausragende Darts, Hamilton zwei 180er, Beaton eine. Dadurch kam der, als Nummer 14 gesetzte, Spieler zuerst auf ein Finish und holte sich mit der Doppel 16 die Führung zurück.
Hamilton vergab die Chance, sich das erste Leg des vierten Satzes zu holen, und Beaton traf mit der Doppel 5. Dafür sicherte sich Hamilton dann das zweite Leg mit dem gleichen Doppel und auch Leg drei ging, nachdem er erneut eine 180 geworfen hatte, an ihn. Im vierten Leg lag er nach einem Score über 177 Punkte zu weit vorne, als dass ihn Beaton noch hätte gefährden können, und Hamilton baute mit der Doppel 8 seine Führung auf 3:1 aus.
Das erste Leg des fünften Satzes ging mit der Doppel 20 an Beaton, der noch weiter davon ziehen konnte, weil Hamilton drei Darts auf Doppel vergab. Im dritten Leg hatte sich Hamilton dann wieder gefangen und warf Scores über 180 und 177 Punkte für einen möglichen Neun-Darter. Der gelang ihm aber nicht, das Leg fiel dennoch in einem 12-Darter an ihn. Er konnte sich auch das vierte Leg gegen den Wurf sichern und den endgültigen Sieg mit einem weiteren 12-Darter klar machen.

"Gegen Ende des Spieles habe ich mich richtig wohl gefühlt und wusste, dass ich gewinnen würde", sagte Hamilton. "So langsam glaube ich wieder an mich, und ich habe die letzten sechs Monate beständig gespielt."

Terry Jenkins

Terry Jenkins 4:0 Darin Young

Terry Jenkins erreichte mit seinem 4:0 Sieg über Darin Young die dritte Runde. Der, als Nummer sechs gesetzte, Spieler gab im ganzen Match lediglich zwei Sätze ab und wird jetzt gegen Simon Whitlock im Kampf um die Viertelfinalplätze antreten.

Jenkins holte sich mit der Doppel 20 das erste Leg, Leg zwei ging mit der Doppel 4 an Young. Leg drei konnte wieder Jenkins für sich entscheiden, obwohl Young eine 180 geworfen hatte. Mit einem 91er Finish gegen den Wurf sicherte sich der Spieler aus Ledbury dann den ersten Satz.
Mit der Doppel 20 startete Jenkins auch in den zweiten Satz und baute mit der Doppel 10 seinen Vorsprung aus. Young gelang es, mit der Doppel 16 ein weiteres Leg zu gewinnen, aber Jenkins traf unbeeindruckt die Doppel 5 zum Gewinn des zweiten Legs.
Jenkins, der in der ersten Runde eine heftige Auseinandersetzung gegen Paul Nicholson überstanden hatte, eröffnete den dritten Satz mit einem 100er Checkout und holte sich das zweite Leg mit der Doppel 4. Dann traf er sicher die Doppel 5 und führte mit 3:0.
Auch das erste Leg des vierten Satzes fiel an ihn, und er konnte sich im zweiten Leg durchsetzen, nachdem beide Spieler eine 180 getroffen hatten. Mit der Doppel 10 im dritten Leg machte er alles klar.

"Mir tut Darin schon ein bisschen leid", meinte Terry. "Er ist ein guter Freund und hat Weihnachten in meinem Haus verbracht. Deshalb war das heute schon schwierig für mich. Ich bin glücklich damit, wie ich im Augenblick spiele. Bei diesem Turnier war mein einziges Ziel eigentlich, die erste Runde gegen Paul Nicholson zu überstehen, jetzt bin ich natürlich glücklich darüber, wie es bisher gelaufen ist."

Simon Whitlock 4:0 Wayne Jones

Simon Whitlock beendete mit seinem 4:0 Sieg alle Hoffnungen Wayne Jones'. Der Australier, der dieses Jahr sein Debüt im Alexandra Palace gibt, wird nun unter den letzten 16 auf Terry Jenkins treffen.

Whitlock hatte einen guten Start, er gewann das erste Leg mit der Doppel 10 und holte sich das zweite Leg gegen den Wurf. Leg drei ging mit einem 101er Checkout an Jones, nachdem Whitlock eine Chance auf den Satzgewinn vergeben hatte. Das passierte ihm im vierten Leg nicht noch einmal, und mit der Doppel 8 übernahm er die Führung.
Zu Beginn des zweiten Satzes warf Whitlock die erste 180 des Spieles, das Leg konnte sich aber Jones mit der Doppel 8 schnappen. Das zweite Leg verlief ähnlich, wieder warf Whitlock eine 180, und wieder war es Jones, der sich das Leg, diesmal gegen den Wurf und mit der Doppel 12, sichern konnte. Jones, der in der ersten Runde gegen Alex Roy gewonnen hatte, vergab im dritten Leg vier Darts auf den Satzgewinn, und Whitlock holte sich das Leg mit der Doppel 9. Er ließ ein 74er Finish zum Gewinn des vierten Legs folgen, nachdem Jones erneut einen Dart auf den Satzgewinn verworfen hatte. Im entscheidenden Leg erzielte Whitlock sein viertes Maximum und sicherte es sich überraschend mit der Doppel 4.
Whitlock, der den als Nummer 11 gesetzten Osborne in der ersten Runde geschlagen hatte, holte sich das erste Leg des dritten Satzes in einem 13-Darter. Jones gelang es, Leg zwei mit einem 80er Finish zu gewinnen, nachdem Whitlock drei Darts auf Doppel verworfen hatte. Auch Leg drei ging an Jones, aber das vierte Leg wurde wieder mit der Doppel 16 von Whitlock geholt, Jones hatte das Bullseye für den Satzgewinn nicht treffen können. Im entscheidenden Leg gelang dem Australier ein herausragendes 120er Checkout, und er übernahm damit das Kommando im Spiel.
Der Spieler aus Wolverhampton konnte zwar die ersten beiden Legs des vierten Satzes gewinnen und warf dabei auch ein 116er Finish, aber Leg drei fiel nach einer fünften 180 an Whitlock, der sich auch das vierte Leg sicherte. Mit einem 62er Finish rettete er sich endgültig über die Ziellinie.

"Ich habe die 180er immer dann getroffen, wenn ich sie nötig hatte, und auch die High Finishes kamen genau zum richtigen Zeitpunkt", sagte Whitlock, der am Mittwochnachmittag auf Jenkins treffen wird. "Ich habe in Las Vegas schon einmal gegen Terry gespielt, damals hat er mich vernichtet, ich hoffe, dass ich ihm diesmal mehr entgegenzusetzen habe. Dieses Turnier zu gewinnen wäre einfach unglaublich. Ich war ja schon einmal ganz nahe daran einen Weltmeister Titel zu gewinnen und hoffe wirklich, dass es mir hier gelingen wird."

James Wade 4:2 Michael van Gerwen

Im letzten Zweitrundenspiel der Weltmeisterschaft lieferten sich die beiden jungen Spieler James Wade und Michael van Gerwen ein Kopf an Kopf Rennen, aus dem schließlich James Wade mit 4:2 als Sieger hervorging. James Wade, der letztes Jahr im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld ausgeschieden war, wird jetzt in der dritten Runde auf Andy Hamilton treffen.

Die ersten beiden Legs des Spiels gingen mit dem Wurf, bevor sich Wade das dritte Leg gegen den Wurf mit einem 71er Finish holen konnte. Im vierten Leg erzielte er seine erste 180 und sicherte sich mit einem 114er Checkout den ersten Satz.
Im zweiten Satz schlug van Gerwen zurück. Er holte sich das erste Leg gegen den Wurf mit der Doppel 8 und auch das zweite, in dem Wade eine weitere 180 warf, in einem 14-Darter, nachdem beide Spieler im ersten Anlauf ihre Doppel nicht getroffen hatten. Auch im dritten Leg hatten beide Spieler Schwierigkeiten auszumachen, dieses Mal konnte sich James Wade durchsetzen. Das vierte entscheidende Leg holte sich van Gerwen mit der Doppel 16 zum Ausgleich.
Im dritten Satz schnappte sich Wade das erste Leg gegen den Wurf, leistete sich aber im zweiten Leg vier Fehlwürfe auf Doppel, und van Gerwen nutzte seine Chance. Die Doppelprobleme setzten sich auch im dritten Leg fort, es war Wade, der sich das Leg schließlich mit einem 112er Finish sicherte. Wade warf im vierten Leg erneut ein Maximum und gewann den Satz zur 2:1 Führung, nachdem van Gerwen die Doppel 20 für ein 157er Finish verpasst hatte.
Im vierten Satz wurden alle fünf Legs mit dem Wurf gewonnen und alle mit besonderen Finishes. Im ersten Leg machte Wade 104 Punkte aus. Van Gerwen reagierte darauf mit einem 125 Checkout. Leg drei fiel mit einem 121er Finish an Wade, und im vierten Leg machte van Gerwen 88 Punkte auf dem Bullseye aus. Das entscheidende fünfte Leg holte sich Wade mit einem 150er Finish. Damit ging er 3:1 in Führung.
Im ersten Leg des fünften Satzes warf Wade sein fünftes Maximum, das Leg aber ging mit der Doppel 16 an van Gerwen. Das zweite Leg konnte sich Wade in einem 11-Darter gewinnen, aber van Gerwen gab nicht nach und holte sich das dritte Leg mit einem 72 Finish. Er konnte mit einem 84er Checkout auch noch Leg vier und damit den Satz gewinnen und verkürzte seinen Rückstand auf 2:3. Zu Beginn des sechsten Satzes warf Wade erneut ein Maximum und gewann mit seiner Hilfe das erste Leg. Leg zwei ging mit der Doppel 18 an van Gerwen. Wade holte sich mit der Doppel 5 die Führung im Satz zurück, und im nächsten Leg konnte er sich nach zwei Fehlwürfen van Gerwen's mit der Doppel 20 den Sieg holen.

"Ich wusste, dass das Spiel gegen Michael hart werden würde und das war es dann auch wirklich", erklärte Wade. "Letztes Jahr war es mehr Glück als Verstand, dass ich bis in das Halbfinale gekommen bin. Dieses Jahr fühle ich mich besser und diese beiden Spiele bisher haben das auch gezeigt."

Phil Taylor

Phil Taylor 4:1 Robert Thornton

Phil Taylor ist weiter auf Kurs zu einem 15. Weltmeistertitel, nachdem er Robert Thornton in der dritten Runde der Weltmeisterschaft mit 4:1 geschlagen hat. Taylor beendete das Spiel mit einem Durchschnitt von 104.26 Punkten und wird nun am 1. Januar im Viertelfinale auf Adrian Lewis treffen.

Taylor holte sich gleich mit der Doppel 16 das erste leg gegen den Wurf, aber Thornton zeigte sich unbeeindruckt, sicherte sich das zweite Leg und warf dabei ein erstes Maximum. Im dritten Leg traf er die Doppel 11 nicht, und Taylor konnte die Führung wieder übernehmen. Er gewann auch das folgende Leg mit einem 98er Finish und führte damit 1:0.
Taylor gewann auch das erste Leg des zweiten Satzes, wehrte dabei eine 180 von Thornton ab und holte auch das nächste Leg in einem 11 Darter mit zwei Maxima. Dann verwarf er drei Darts auf den Satzgewinn, und Thornton kam mit einem 61er Finish wieder ins Spiel. Im folgenden Leg war es Thornton, der einen Dart auf die Doppel 20 verwarf, und der Satz ging in ein entscheidendes Leg, das mit einem 66er Checkout zur 2:0 Führung an Taylor fiel.
Taylor, der bereits unangestrengte Siege über Colin Monk und Steve Hine verzeichnen konnte, dominierte auch dieses Spiel weiter und holte sich die beiden ersten Legs des dritten Satzes in 14 und 12 Darts. Das dritte Leg konnte Thornton mit der Doppel 16 gewinnen, nachdem der Spieler aus Stoke die Doppel 18 zum Satzgewinn nicht getroffen hatte. Aber Taylor traf im vierten Leg seine vierte 180, stand zuerst auf einem Finish und traf die Doppel 20 zum 3:0.
In den vierten Satz stieg Taylor mit einem 103er Checkout ein, während sein Gegner schon auf 40 Punkten Rest wartete. Aber der Schotte schlug zurück und sicherte sich das zweite Leg mit einem eindrucksvollen 121er Finish auf dem Bullseye. Taylor holte sich die Führung mit einem 68er Checkout zurück, konnte aber nicht verhindern, dass sich Thornton die beiden folgenden Legs mit einem 56er Finish und der Doppel 20 holte. Im entscheidenden Leg war Taylor dann wieder am Ruder, er vergab aber drei Matchdarts, und Thornton konnte mit der Doppel 10 den Satz holen.
Das war der erste Satz überhaupt, den Taylor bei der diesjährigen Weltmeisterschaft abgeben musste, aber er reagierte sofort und deutlich und spielte im fünften Satz herausragende Darts. Das erste Leg ging gegen den Wurf mit der Doppel 20 an ihn und die beiden anderen Legs holte er sich mit einem 13- und einem 12-Darter zu einem ungefährdeten Sieg.

Adrian Lewis 4:0 Kevin McDine

Durch Adrian Lewis 4:0 Sieg über Kevin McDine wird es nun zu einem "Traum-Viertelfinalspiel" zwischen ihm und Phil Taylor an Neujahr kommen. Der Star aus Stoke beendete auch dieses dritte Spiel mit einem Durchschnitt von über 100 Punkten und zeigt sich weiter in eindrucksvoller Form.

McDine fing besser an als Lewis und holte sich mit einem 104er Finish das erste Leg gegen den Wurf. Lewis reagierte prompt, er gewann die nächsten beiden Legs und warf dabei drei 180er. Im vierten Leg erzielten beide Spieler ein Maximum, bevor Lewis es mit einem fantastischen 164er Checkout abschloss.
Die ersten beiden Legs des zweiten Satzes gingen mit dem Wurf, was ich im dritten Leg mit einem 64er Finish von McDine, während Lewis schon auf 40 Punkten Rest wartete. Lewis blieb unbeeindruckte und spielte zwei herausragende Legs, beide beendete er in zwölf Darts und baute seine Führung auf 2:0 aus.
Im ersten Leg des dritten Satzes warf Lewis seine neunte 180 und konnte sich auch das Leg sichern. McDine konnte Leg zwei gewinnen, obwohl Lewis erneut eine 180 traf. Im folgenden Leg hatte McDine Probleme mit der Doppel 8, und Lewis schaffte es mit dem gleichen Doppel noch ein Leg zu holen. Er konnte auch das vierte Leg in einem 13-Darter für sich entscheiden und führte 3:0.
Das erste Leg des vierten Satzes fiel mit einem 70er Finish an Lewis, der sich auch gleich noch das zweite Leg mit der Doppel 8 sicherte, obwohl McDine ein Maximum geworfen hatte. Damit fehlte Lewis nur noch ein Leg zum Sieg, aber zunächst erkämpfte sich McDine mit einem 105er Checkout das dritte Leg. Lewis ließ sich aber nicht mehr weiter aufhalten und beendete mit einem 14-Darter das Spiel.

"Die Erfahrungen in der Premier League haben mir geholfen als die Zuschauer immer lauter wurden, da tat mir Kevin schon ein bisschen leid", meinte Lewis. "Ich freue mich jetzt schon auf mein Spiel gegen Phil in der nächsten Runde. Ich werde nicht einfach einbrechen, weil ich auf der Bühne gegen ihn spielen muss, und er weiß, dass er sich auf ein hartes Spiel einstellen muss."

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