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PDC Dart WM 2008 - Spielberichte Tag 2


Runde 1 / Ladbrokes World Championship

Roland Scholten 3:2 Matt Clark

Roland Scholten ging als Sieger aus einem epischen Erstrundenkampf bei der Ladbrokes.com PDC World Championship 2008 hervor.

Bei de Spieler spielten während des ganzen Spiels auf hohem Niveau, alle Legs wurden in höchstens 18 Darts gewonnen und alle fünf Sätze mussten zur Entscheidung gespielt werden.

Der fliegende Holländer holte sich die ersten beiden Legs, aber Clark schlug bei den nächsten beiden zu, im entscheidenden Lege spielte Scholten dann einen hervorragenden 11 Darter zum Set Gewinn.

Dann übernahm Clark das Spiel, gewann fünf aufeinander folgende Legs mit guten Finishs und Scholten gelang es einfach nicht seine Chancen zu nutzen.

Scholten stoppte Clarks Lauf schließlich im dritten Leg des dritten Sets, und gewann auch das folgende Leg, als Clark das Bullseye zur 2:1 Führung vergab.

Im letzten Leg des Satzes verwandelte Scholten dann ein Checkout über 86 Punkten zur 2:1 Führung zu seinen Gunsten.

Auch diesmal schlug Clark zurück, holte sich Set 4 mit einem 12, einem 15 und noch einem 12 Darter und ein entscheidender 5.Satz wurde notwendig.

Scholten legte sofort los, holte sich Leg 1 und danach Leg 12 mit einem 11 Darter und war nur noch ein Leg vom Sieg entfernt. Er hätte im nächsten Leg zweimal das Spiel beenden können, vergab aber beide Möglichkeiten und Clark nutzte das seinerseits zu einem 78 Checkout.

Auch im vierten Leg hatte Scholten wieder einen Matchdart aufs Bull, verfehlte aber und wieder nutze Clark dies, weitere Legs zu erzwingen.

Aber dank Scholtens hohem Scoring konnte er sich die beiden nächsten Legs und damit den Sieg holen.

Peter Manley 3:2 Toon Greebe

Peter Manley konnte die Herausforderung des niederländischen Teenagers abwehren und sich einen Platz in der 2.Runde der Ladbrokes.com PDC Darts World Championship 2008 sichern.

Greebe, 19 Jahre alt, hatte sein Debüt auf der Weltmeisterschafts Bühne, zeigte im Spiel gegen Manley keine Nerven und erzwang ein Spiel über die volle Länge.

Im eröffnenden Leg warf Greebe gleich eine 180, aber Manley gewann den Satz mit 3:1 und warf dabei unterwegs ein 116er Finish. Im zweiten Satz wurde Manley von Greebe eingeholt, dem es gelang das Spiel im entscheidenden Leg aus zu gleichen. In diesem Satz gelang Greebe auch ein 94er Finish auf dem Bullseye.

Manley verbesserte sich dann und holte sich Set 3 ohne Legverlust, wobei Greebe für verfehlte Doppel im ersten Leg bezahlen musste.

Im 1.Leg von Set 4 warf Greebe sein drittes Maximum, gewann das nächste Leg gegen den Wurf und setzte noch ein 14 Dart Leg zum Satzgewinn drauf.

Im 5.Set führte Greebe schon 2:1, trotz eines 121 Finish von Manley und ihm fehlte nur noch ein Leg zum Sieg, aber Manley traf die Doppel 10 und blieb im Spiel.

Mit Doppel 12 ging Manley 3:2 in Führung und seine 4 Würfe über 100 Punkten waren für Greebe zuviel, so dass der Sieg doch noch an Manley ging.

" Ich musste mich wirklich anstrengen, " gab Manley hinterher zu. " Toon spielte sehr gut, er war das erste Mal hier oben und ich hoffte, dass er dem Druck nicht ewig standhalten würde und so war es dann auch. Er warf 140, 180, 140 bei seinen ersten drei Würfen aufs Board, was bei einer Weltmeisterschaft hervorragend ist, aber er verlor das erste Leg und das erste Set und das war entscheidend. Er hat sich in diesem Jahr stetig verbessert und er hat gezeigt, dass er seinen Platz bei diesem Turnier verdient hat".

Phil Taylor 3:2 Michael van Gerwen

Phil Taylor überlebte den Schrecken, den das niederländische Wunderkind Michael van Gerwen ihm einjagte, und schnappte sich einen 3:2 Sieg beider Ladbrokes.com PDC World Championship 2008.

Der Teenager Star van Gerwen lag schon ein Set zurück, wandelte dies dann aber in eine 2:1 Führung gegen den 13 maligen Weltmeister um und hatte sogar im entscheidenden Set einen Matchdart.

Es gelang ihm aber nicht die Doppel 12 auszumachen, so dass Taylor das Spiel für sich retten konnte und seinen Sieg im Tiebreak besiegelte.

Taylor begann das Match mit einem 13 Darter und holte sich das erste Set ohne Leg-Verlust dank eines 112er Checkouts.

Dann reagierte van Gerwen in Set 2, strafte damit Taylor für sein lasches Finishing und glich aus.

Im dritten Set lag Taylor nach einem 109er Checkout zunächst vorne, aber van Gerwen glich zuerst aus und zog dann seinerseits mit 106 Punkten an ihm vorbei.

Taylor antwortete mit einem 14 Darter und einem Maximum, aber van Gerwen konnte entscheidende 82 Punkte mit Doppel 20 ausmachen und lag damit 2:1 nach Sätzen in Führung. Van Gerwen gelang es auch in Set 4 zum 2:2 auszugleichen, verfehlte dann aber die Doppel 12 für ein 81er Finish.

Taylor konnte seine Doppel 20 treffen, damit nach Sätzen ausgleichen und so seine drohenden ersten Erstrundenniederlage bei einer Weltmeisterschaft verhindern. Ein entscheidender 5.Satz war notwendig.

Taylor lag dort 2:1 in Führung, bevor van Gerwen zwei aufeinander folgende Legs gewinnen konnte, nachdem Taylor in Leg 4 das Bullseye für den Sieg nicht getroffen hatte.

Taylor konnte aber noch einen Gang zulegen, glich mit einem hervorragenden 13-Darter aus, ging mit Doppel 10 in Führung und warf ein sensationelles letztes Leg mit Scores von 177, 134 und 138 Punkten, die ihm ein Finish von 52 stehen ließen. Diesmal machte er keinen Fehler und konnte so seinen Platz unter den letzten 32 buchen.

"Vielleicht hatten wir am Anfang zuviel Respekt voreinander, als der erste Spieler wirklich anfing zu spielen, tat es der andere auch. Ich habe nie geglaubt, ich könnte verlieren-darüber denkt man nicht nach bis man das Sieg Doppel getroffen hat. Ich dachte, er würde nervös werden, wenn er näher kommen wurde, darauf habe ich tatsächlich gehofft. Es war mir noch nicht einmal klar, dass er gewonnen hätte, hätte er die Doppel 12 getroffen, so konzentriert war ich. Ich war etwas nervös. Es ist die erste Runde, ein neuer Veranstaltungsort, ein starker Gegner, vor dem ich vielleicht zuviel Respekt hatte und ich bin erleichtert, dass ich durchgekommen bin. Ich war überrascht, dass ich das erste Set so problemlos gewonnen habe, vielleicht habe ich mich dann nicht mehr so konzentriert. Aber ich verließ mich auf meine Erfahrung und hoffte, dass er dem Druck nachgeben würde und ich glaube, diese verfehlte Doppel 12 war die Entscheidung. Ich freue mich jetzt auf die zweite Runde. Ich bin froh dass ich das hier aus dem Weg geräumt habe und ich freue mich jetzt auf Mark, der wirklich gut spielt."

Mervyn King 3:2 Michael Rosenauer

Mervyn King bezwang den deutschen Qualifikanten Michael Rosenauer in der ersten Runde der Ladbrokes.com Weltmeisterschaft 2008 mit 3:2.

King, der sein Debüt bei der PDC Weltmeisterschaft gab, holte sich die beiden ersten Sätze und schien auf Siegkurs, bevor Rosenauer Charakterstärke zeigte, zurückkam und sogar ausglich, der Engländer dann aber doch den entscheidenden Satz für sich gewinnen konnte.

King gewann den hochklassigen ersten Satz mit 3:2, warf dabei zwei 13-Dart Legs als Reaktion auf Rosenauers starken Start.

King konnte seinen Vorsprung dank eines 101er Checkouts im zweiten Leg des zweiten Sets ausbauen und sein Durchschnitt stieg auf 99.

Aber der Deutsche fand seine Form zurück und begann sein Comeback, gewann Set drei ohne Probleme und warf dabei im dritten Leg noch einen 12 Darter.

King verfehlte dann in Set 4 drei Darts auf ein Doppel, um sich das Match zu sichern, und Rosenauer konnte 2:2 ausgleichen.

Im gleichen Set erschreckte er King auch noch mit einem 81er Finish im entscheidenden Leg und das Spiel ging in den entscheidenden 5.Satz.

King ging zunächst 2:0 in Führung, aber Rosenauer kam noch einmal zurück und glich mit einem 116er Checkout und einem 14 Darter wieder aus.

Darauf antwortete King ebenfalls mit einem 14 Darter, ging 3:2 in Führung und hatte dann einen Matchdart auf das Bull, das er aber nicht traf, so dass Rosenauer mit einem 62er Finish erneut ausgleichen konnte.

Aber King erwies sich letztendlich doch als zu stark, er warf im 7.Leg ein 104er Finish, dann zum Abschluss noch die Doppel 4 und seinem Zweitrunden Spiel gegen Roland Scholten stand nichts mehr im Wege,

"Ich bin jetzt ganz ausgelaugt", sagte King. " Ich habe länger gebraucht, als ich hätte brauchen sollen und machte den Sack nicht zu, als ich die Möglichkeit dazu hatte. Ich warf nicht meine üblichen Scores und hatte etwas zu kämpfen, aber zum Schluss bin ich doch angekommen und bin dankbar dafür. Ich war gerade gut genug für das heutige Spiel, aber in der nächsten Runde muss ich besser werden".

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