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PDC Dart WM 2008 - Spielberichte Tag 10


Viertelfinale / Ladbrokes World Championship

Kirk Sheperd 5:4 Peter Manley

Kirk Sheperd lieferte eine sensationelle Vorstellung und warf Peter Manley in einem Neun-Set-Thriller aus der Ladbrokes.com PDC World Darts Championship 2008.

Der junge Mann lag schon 3:4 zurück und musste zusehen, wie sein Gegner im dritten Leg des entscheidenden Satzes die ersten Matchdarts hatte, aber er kam durch und erreichte bei seinem Weltmeisterschaftsdebüt die Halbfinale.

Sheperd zeigte sich zu Beginn des Spieles nervenstark und gewann das erste Set ohne Legverlust.

Er vergab dann im 2.Set einen Dart auf die Doppel 16 für ein 102er Finish zum Setgewinn und ein erleichterter Manley konnte die Doppel 10 zum Ausgleich treffen.

Das erste Leg des dritten Sets holte sich die Nummer 5 der Welt gegen den Wurf mit einem Dreizehn Darter und lag zum ersten Mal im Spiel in Führung, aber Sheperd schlug sofort ebenfalls in 13 Darts zurück.

Sheperd ging 2:1 in Führung, hatte auch vier Darts auf die Doppel 20 zum Setgewinn im nächsten Leg, traf aber nicht und Manley konnte mit Doppel 10 wieder ausgleichen.

Auch im nächsten Leg ließ er Manley wieder eine Chance zum Matchgewinn, konnte aber im 2.Anlauf die Doppel 16 treffen und wieder in Führung gehen.

Auch das 4 Set ging in ein entscheidendes Leg, aber diesmal hatte Manley keine Probleme und glich mit einem 15 Darter wieder aus.

Mit einigen tollen Checkouts ging Manley mit dem nächsten Set 3:2 in Führung. Er beeindruckte besonders mit einem 156er Finish im ersten Leg.

Sheperd holte sich das erste Leg von Set 6 gegen den Wurf nach ein paar Fehlwürfen von Manley und gewann auch Leg 2 mit einem 104er Finish.

Mit fantastischen 11 Darts konnte Manley im nächsten Leg wieder herankommen, aber Sheperd holte sich mit Doppel 16 Leg 4 und damit das ganze Set.

Dann ging Manley 4:3 in Führung, nachdem er das entscheidenden Leg gegen den Wurf erobert hatte und schien nur noch ein Set vom Matchgewinn entfernt zu sein.

Aber Sheperd zeigte Charakter und Nervenstärke, gewann selbst das 8.Set, indem er sich ein Leg gegen den Wurf sicherte und im nächsten Leg einen 11 Darter warf.

Manley gewann zwar Leg 3, aber Leg 4 ging mit einem 70er Finish wieder an Sheperd und es wurde so ein entscheidendes Set notwendig.

Manley sicherte sich die beiden ersten Legs und hatte im dritten Leg zwei Matchdarts, konnte sie aber nicht nutzen und Sheperd holte sich das Leg noch mit einer Doppel 4 und blieb im Spiel. Sheperd gewann dann auch Leg 4, und warf zu Beginn des nächsten Legs sein 9.Maximum. Damit ging er in Führung.

Im 6.Leg gelang ihm nach 2 180ern fast ein Neun-Darter, aber er vergab den 7.perfekten Dart auf die Tripel 20.

Er behielt aber die Nerven und konnte das Set doch noch mit einer für Manley überraschenden Doppel 5 für sich entscheiden und gewann so dieses erstaunliche Spiel.

"Ein Traum wird für mich wahr, ich kann es gar nicht glauben", sagte Sheperd. "Wenn mir jemand zu Beginn des Turniers gesagt hätte, das ich die Halbfinale erreichen würde, wäre ich damit sehr zufrieden gewesen-aber ich bin noch nicht fertig. Ich bin jetzt so richtig in Schwung und will noch mehr."

Jenkins und McGowan hatten beide Matchdarts gegen Sheperd und auch Manley vergab zwei, aber Sheperd fügte hinzu: "Es ist nicht mein Fehler, wenn sie ihre Doppel nicht treffen und ich nutze meine Chancen. Es hat sehr viel mit Selbstvertrauen zu tun und davon habe ich eine Menge und ich behalte die Nerven. Im letzten Set hatte ich meine Chance und ich vergab sich nicht. Ich habe nicht an den Neun Darter gedacht, ich habe mich darauf konzentriert mir ein Doppel zu stellen und es zu treffen. Glücklicherweise ist es mir gelungen."

John Part 5:4 James Wade

Der zweifache Weltmeister John Part gewann einen weiteren Viertelfinal Thriller im Alexandra Palace und besiegte die Nummer 3 James Wade.

Part lag 2:0 und 3:1 in Führung, bevor er dann auch das entscheidende Set gewinnen konnte und erstmals seit seinem Turniersieg 2003 wieder die Halbfinale erreichen konnte.

Beide Spieler hatten die Chance, das umkämpfte erste Set zu gewinnen, aber schließlich gelang es dem Kanadier mit Doppel 20 in Führung zu gehen.

Auch die ersten beiden Legs in Set 2 gingen an Part, nachdem Wade einige Doppel verfehlt hatte. Im dritten Leg warf Part sein drittes Maximum des Spiels und konnte seinen Vorsprung auf 2:0 ausbauen.

Dann kam Wade besser ins Spiel und er holte sich das dritte Set mit einem hervorragenden 141er Checkout und kam wieder näher heran.

Zu Beginn von Set 4 holte Part sich das Leg gegen den Wurf mit einem 127 Finish, aber Wade konnte mit einem 148 Checkout sofort zurückschlagen.

Das nächste Leg ging gegen den Wurf mit einem 16 Darter an Part und er sicherte sich auch Leg 4 und stellte damit den zwei Set Vorsprung wieder her.

Aber Wade, der dieses Jahr das World Matchplay und den World Grand Prix gewonnen hatte, kam zurück, gewann die nächsten beiden Sets und glich damit aus.

Die ersten beiden Legs von Set 7 wurden geteilt, dann konnte Part mit Doppel neun 2:1 nach vorne ziehen.

Er sicherte sich auch das nächste Leg und damit das Set mit einem 60er Finish, nachdem Wade die Doppel 12 für ein 104er Checkout verfehlt hatte.

Im 8.Set verwarf Part einige Darts und Wade ließ ihn dafür zahlen und zwang auch dieses Viertelfinale in ein entscheidendes Set.

Wade ging zum ersten Mal im Spiel in Führung, als er sich das erste Leg mit einem sauberen 97er zwei Dart Finish holen konnte.

Dann ging Part 2:1 in Führung, aber Wade warf trotz des enormen Drucks einen tollen 11 Darter und das Spiel stand im Tiebreak.

Part ging 3:2 mit Doppel 16 in Führung und warf im nächsten Leg ein entscheidendes 113er Checkout zum Matchsieg, während sein Gegner schon auf der 20 wartete.

"Es kann schon sein, dass James nicht ganz in Form war, er ist trotzdem ein klasse Spieler und ich hatte Glück, dass ich die Halbfinale erreichen konnte", sagte Part. "Ich wusste, wenn ich 97er und 96er Würfe bringen konnte, konnte ich im Spiel bleiben. Ich habe ein paar Chancen vergeben, aber auch wenn ich über alles nachdachte, was vor dem 4:4 passierte, ich musste von dort aus spielen. Ich war ein paar Mal in Führung und er kam immer wieder gut zurück, aber das letzte Set war wirklich sehr befriedigend. James ist einer der besten Spieler auf der Bühne. Er ist äußerst gefährlich, wenn man ihm eine Chance lässt, wird er sie wahrnehmen. Er nutzte es jedes Mal aus, wenn ich einen Fehler machte. Er hat schon große Titel gewonnen und ich habe überhaupt keinen Zweifel, dass er auch Weltmeister werden kann."

Wade gab zu: "Ich habe alles gegeben, aber heute war John besser. Es ist enttäuschend und ich ärgere mich über mich."

Wayne Mardle 5:4 Phil Taylor

Wayne Mardle beendete Phil Taylors Weltmeisterschaftsambitionen mit einem überraschenden 5:4 Viertelfinal Sieg am Samstagabend.

Taylor gelang es nicht, ein 14.Mal in einem PDC Finale zu stehen, nachdem Wayne Mardle erstaunlicherweise nach einem 3:0 Rückstand das Spiel noch in einen Entscheidungssatz zwang, den er für sich entscheiden konnte.

Die ersten 8 Legs des neunten Sets gingen mit dem Wurf während die Spannung ihren Höhepunkt erreichte. Dann gelang Mardle das entscheidende Break und er konnte seinen ersten Sieg über Taylor im Fernsehen feiern.

Zunächst schaute alles danach aus, als müsse er für seinen langsamen Start bezahlen, Taylor holte sich neun der ersten 10 Sets, warf dabei auch einen 11 Darter, und lag 3:o in Führung.

Durch ein 100er Finish im ersten Leg des 4.Sets schien Mardle endlich "entfacht" zu sein, er ließ einen 11 und einen 15 Darter folgen und konnte sich Set 4 sichern.

Das 5.Set ging mit 3:1 an Mardle, auch Set 6 gewann er 3:2, als Taylor schon auf Doppel 20 zum Setgewinn saß.

Das 7.Set konnte sich wieder Taylor schnappen mit unter anderem einen 13 Darter, es gelang ihm ein66er Finish im 5.Leg, während Mardle noch auf 110 Punkten Rest stand.

Im nächsten Set holte Taylor sich zwei Legs gegen den Wurf, Mardle konnte aber genauso antworten, er strafte Taylor für Fehlwürfe und konnte auch das Set gewinnen und wieder ausgleichen.

Auch zu Beginn von Set 9 war Mardle der bessere Spieler, verfehlte aber drei Darts auf Doppel um sich Legs gegen den Wurf zu holen. So konnten beide Spieler gerade noch "ihre" Legs gewinnen.

Leg 9 begann Mardle mit einer 180, seiner achten in diesem Spiel, die sich als Spiel entscheidend herausstellte, da er sich dieses Leg gegen den Wurf mit Doppel 20 holen konnte.

Im nächsten Leg scorte er dreimal über 100 und sicherte sich in einem 13 Darter auf seinem Lieblingsdoppel, der Doppel 18, den Sieg.

"Das war der beste Sieg meiner Karriere", sagte Mardle. "Es war nicht meine beste Vorstellung, aber es war mein bester Sieg. Er hat einfach bei diesem Turnier nicht seine Höchstleistung bringen können, aber ich musste trotzdem mein Bestes geben, um ihn schlagen zu können. Ich habe ihn nie zuvor im Fernsehen geschlagen, aber ich habe mich fantastisch gefühlt. Als es im letzten Set 3:3 stand, dachte ich, ich habe in jedem der Legs Darts gehabt, um es zu gewinnen und er hat nie ein Doppel bekommen, wenn ich am Wurf war. Ich wollte, dass es so weiterging und ich war gegen Phil noch nie so selbstbewusst---je mehr Doppel er verfehlt hat, umso sicherer wurde ich. Ich habe gerade den besten Spieler der Welt geschlagen, und ich habe nicht nachgegeben und habe hier meinen Job hervorragenden erledigt, während andere gescheitert sind. Ich wäre auch fast gescheitert, aber ich habe gezeigt, dass ich Mumm habe, wie ich das auch gegen Ray Carver und Roland Scholten getan habe und ich weiß, dass ich diese Weltmeisterschaft gewinnen kann. Es hat mir sehr viel bedeutet, als er nach Ende des Spiels zu mir sagte, ich hätte eine gute Chance zu gewinnen und ich sollte jetzt hingehen und es tun und das zeigt seine Klasse Ich hatte gerade gegen ihn gewonnen und er war so professionell mir das zu sagen. Ich habe sehr viel Respekt vor ihm und das hat mich sehr bewegt..."

Mardle gab zu, dass er eine neue Haltung gegenüber dem Spiel entwickelt hat und dass er, obwohl er 9 der ersten 10 Legs verloren hatte, nie den Glauben an seine Fähigkeiten verlor.

"Als ich 3:0 zurücklag, ließen alle ausser mir den Kopf hängen", sagte er. "Ich hatte die Einstellung, dass es zwar in den ersten drei Sets nicht richtig lief, dass es aber immer besser laufen würde, je länger das Spiel dauerte. Ich habe das Spiel so behandelt, als würde es nichts bedeuten und wenn ich entspannt bin, bin ich gefährlich. Es ist leicht zu sagen, es bedeutet dir nichts, wenn es dir alles bedeutet und wenn die Leute es der Vergangenheit zu mir sagten, sagte ich, man kann es nicht, aber heute habe ich bewiesen, dass es geht."

Taylor hatte bisher in jeder PDC Weltmeisterschaft seit dem ersten Turnier 1994 das Finale erreichen können.

"Wayne hat hervorragend gespielt", sagte Taylor. " Er hat nicht aufgegeben, auch als ich noch dachte es würde 5:0 ausgehen, aber er stoppte mich und seine letzten paar Legs waren toll. Ich hatte gegen Ende kaum mehr Energie aber Wayne hatte noch genug davon und wenn er klaren Kopf behält, hat er die größte Chance seines Lebens auf den Turnier Sieg."

Kevin Painter 5:2 Adrian Lewis

Kevin Painter ließ seinem überraschenden Sieg über Raymond van Barneveld nun einen 5:2 Sieg über Adrian Lewis folgen.

Beide Spieler konnten nicht zu ihrer Bestform finden, aber Painter gelang es, genug dafür zu tun, in die Semi Finale einzuziehen, wo er nun auf den Kanadier John Part treffen wird.

Painter brach Lewis Wurf zu Beginn des ersten Sets mit einem sauberen 100 Checkout und sicherte sich im Anschluss das gesamte Set ohne Legverlust.

Lewis führte im nächsten Set 2:0, aber Painter gelang es auszugleichen.

Er hatte dann auch drei Darts auf den Set Gewinn, konnte sie aber nicht verwerten und Lewis traf die Doppel 6 zum Ausgleich.

Das nächste Set ging ohne allzu große Anstrengung wieder an Painter, aber die nächsten drei Legs beanspruchte Lewis für sich und glich abermals aus.

Painter, Finalist der Weltmeisterschaften von 2004, beherrschte das 5.Set, holte sich das zweite Leg gegen den Wurf, traf dann ein 120er Finish zum Leg - und Setgewinn im dritten und ging zum dritten Mal bei diesem Spiel in Führung.

Painter gewann auch die ersten beiden Legs des nächsten Sets, verwarf aber drei Darts auf die Doppel 8 um das dritte Leg zuzumachen, und Lewis konnte es sich mit Doppel 10 noch schnappen.

Aber im nächsten Leg machte Painter keinen Fehler und ging mit einem 58er Checkout 4:2 in Führung, nachdem sein Gegner zwei Darts auf den Ausgleich nach Legs verworfen hatte.

Lewis gelang es zu Beginn von Set 7 ein Leg gegen den Wurf zu gewinnen und er sicherte sich auch das 2.Leg. Painter ließ nicht locker, er holte sich Leg 3 und konnte auch ausgleichen, nachdem Lewis mit drei Darts die Doppel 8 zum Setgewinn verfehlt hatte.

Beide Spieler standen im letzten Leg des Sets unter Druck, Painter verwarf seine ersten beiden Matchdarts, aber Lewis konnte das nicht für sich nutzen und Painter kam mit einer Doppel 10 zum Sieg zurück.

"Ich bin natürlich begeistert, dass ich durch bin, aber nicht zufrieden mit meiner Vorstellung", sagte Painter. "Wir haben beide darauf gewartet, dass der Andere Leben ins Spiel bringen würde und ich habe immer ein tolles Leg gespielt und das nächste war dann furchtbar. Aber ich hatte einige gute Finishes und ich werde gegen John Part viel besser sein. Nachdem ich letzte Nacht gegen Raymond gewonnen hatte, war ich zu aufgekratzt und habe nicht so gut geschlafen, aber nach diesem Spiel werde ich gut schlafen und für John bereit sein."

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