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PDC Dart WM 2008 - Spielberichte Tag 1


Runde 1 / Ladbrokes World Championship

Alan Tabern 3:1 Per Laursen

Alan Tabern stieg mit einem 3:1 Sieg gegen Per Laursen erfolgreich in die PDC Weltmeisterschaft ein.
Tabern konnte letztes Jahr das Viertelfinale erreichen, dieses Jahr gelang es ihm am Eröffnungstag die Nerven zu behalten und den Dänen abzuwehren.
Tabern schaffte mit seinen ersten drei Darts einen perfekten Auftakt, er warf gleich ein Maximum im Alexandra Palace.
Der Mann aus St. Helens gewann das Eröffnungs-Leg, und schließlich, in einem entscheidenden Leg, der Sieg des ersten Satzes, wobei alle Legs mit dem Wurf gewonnen wurden.
Laursen, der den Teenager Andersen bezwungen hatte um sich seinen Platz durch die dänische Qualifikation zu sichern, gelang das erste Break und er konnte sich den zweiten Satz mit 3:1 sichern, nachdem es ihm trotz eines erneuten Maximums von Tabern gelungen war, Leg vier gegen den Wurf zu gewinnen.
Dadurch hatte Laursen Auftrieb erhalten und er ging im dritten Satz, wieder gegen den Wurf, mit einem 13 Darter 2:1 in Führung.
Aber auch Tabern gelang ein Break in 14 Darts, er schnappte sich dann auch noch das entscheidende Leg und es stand 2:1 für Tabern.
Die ersten beiden Legs von Satz vier wurden gleichmäßig geteilt, bevor Tabern zwei verfehlte Doppel von Laursen bestrafte und erneut gegen den Wurf 2:1 in Führung ging. Mit einem 66 Finsh gelang ihm dann endgültig der Sieg.

"Ich war nicht ganz zufrieden, weil ich viel besser spielen kann", sagte Tabern. "Ich warte immer noch auf den Tag, an dem es mir gelingt meine Leistungen bei den kleineren Turnieren auf die Bühne rüberzubringen. Ich hatte gehofft, ich könnte eine bessere Leistung zeigen, aber die Hauptsache ist, weiterzukommen und das ist mir gelungen. Es lief eine ganze Menge schief, aber wenn man so jemanden wie Per Laursen schlagen kann, obwohl es nicht läuft, kann ich eigentlich zufrieden sein und darauf aufbauen." Zu seiner Eröffnungs-180 sagte er noch: "Es war mein Ziel, aus meinen ersten drei Darts etwas Bemerkenswertes zu machen und das ist mir gelungen."

Mark Walsh 3:2 Adrian Gray

Mark Walsh bezwang Adrian Gray in der ersten Runde der PDC Weltmeisterschaften mit einem 3:2 Sieg.
Walsh war zu Beginn des Spieles der bessere Spieler und er bewies es mit einem 156 Finish zum 3:1 Gewinn des ersten Satzes.
Der zweite Satz war eine enge Sache, die ersten vier Legs wurden alle mit dem Wurf gewonnen, schließlich strafte Walsh dann Gray für zwei verfehlte Darts auf Doppel 18 und lag 2:0 in Führung.
Auch Satz drei ging bis ins entscheidende Leg, aber diesmal bestrafte Gray Walsh für eine verfehlte 20, machte 41 Punkte aus und kam 2:1 heran.
Das Selbstvertrauen des 26jährigen wuchs und er spielte im vierten Satz die besten Darts des Matches, es gelang ihm der Ausgleich unter anderem mit einem 104 Checkout.
Beide Spieler teilten sich die ersten beiden Legs des fünften Satzes, aber dann gelangen Walsh ein 97 und ein 107 Checkout und er hatte gewonnen.

"Es war ein komisches Spiel", gab Walsh zu. "Adrian war einfach nicht er selbst da oben und mir gelang es gerade das Nötigste zu tun, um zu gewinnen, aber wirklich nur das Nötigste. Ich fühlte mich gut. Ich war nicht nervös, ich weiß nicht, warum meine Darts nicht liefen. Mir gelangen einige hohe Scores und wichtige Doppel, aber ich weiß, dass mein Spiel für Runde zwei ein ganzes Stück besser werden muss. Dort werde ich entweder auf Michael van Gerwen oder auf Phil Taylor treffen und ich hoffe, ich bin dann konzentrierter und spiele wirklich Darts. Ich spiele jetzt schon seit einigen Monaten gut und das hier war wahrscheinlich das schlechteste Spiel in dieser Zeit. Das tut weh, weil ich weiß, dass viele Leute ihr teuer verdientes Geld bezahlt haben und ich konnte nicht gut für sie spielen, ich hoffe, mir gelingt das im nächsten Spiel. Ich ging ins Spiel und befürchtete, ich könnte scheitern, und beinahe wäre es auch passiert."
Walsh, der nicht weit vom Alexandra Palace in Hertfordshire lebt, erhielt kräftige Unterstützung von den Einheimischen.
"Die Bühne ist einfach toll und die Weltmeisterschaften in den Alexandra Palace zu verlegen, ist wahrscheinlich das Beste, was die PDC jemals getan hat", fügte Walsh hinzu. "Das ist ein fantastischer Veranstaltungsort, alle Spieler lieben ihn, die Zuschauer genießen ihn."

Wayne Mardle 3:2 Ray Carver

Wayne Mardle gelang es, einen Rückstand von einem Leg noch wettzumachen und in seinem Eröffnungsspiel bei der PDC Weltmeisterschaft Ray Carver mit 3:2 zu bezwingen.
Der Star aus Essex, der schon dreimal im Halbfinale in der Circus Tavern gestanden hatte, begann seine Herausforderung im Alexandra Palace mit einer zähen Vorstellung.
Der Amerikaner Ray Carver, zuhause die Nummer 2, spielte hervorragend, es gelangen ihm ihm Verlauf des Spieles sieben Maxima, und er zeigte seine Klasse, indem er seinen Gegner während des gesamten Spiels stark forderte.
Im ersten Satz lag er schon 2:1 zurück, erzwang aber ein entscheidendes Leg, das er mit einem guten 14-Darter gewann, in dem er Scores von 180 und 140 warf, bevor er mit Doppel 16 ausmachte.
Im zweiten Satz gelang es Mardle viel besser zu spielen, er gewann es auch mit 3:1 und warf dazu einen 12, eine 15 und einen 14 Darter.
Im dritten Satz lag Mardle schon 2:0 in Führung, als Carter noch einmal mit einem 14 Darter zurückkam, aber es war zu spät, Mardle gewann den Satz mit 3:1.
Im nächsten Satz reagierte Carver mit einem Break auf der doppelten 10, warf dann einen 13 Darter und einen 12 Darter inklusive einer 180, gewann damit drei Legs und den Satz und es wurde ein weiterer Satz notwendig.
Der Amerikaner ging mit einem 110 Finish in Führung, Mardle konnte ausgleichen und traf dann die Doppel 10 zur 2:1 Leg Führung, was er ausgelassen feierte, weil er nur noch ein Leg vom Sieg entfernt war.
Es gelang ihm im nächsten Leg seine Leistung aufrecht zu erhalten, während Carver Probleme mit seinen Scores hatte. Mardle konnte es sich sogar leisten zwei Doppel zum Sieg zu vergeben, bevor er dann doch mit der Doppel 6 ausmachte.

"Ich bin überglücklich wegen des Spiels", sagte Mardle, der vor 12 Monaten in der ersten Runde gegen Alan Caves verloren hatte. Ich wollte einfach nur nicht verlieren und dachte überhaupt nicht an weitere mögliche Spiele. Ray tat mir einen Gefallen dadurch, dass er so gut spielte. Ich habe dieses Jahr auf dem Cicuit gut gespielt, aber hoffnungslos bei den Fernseh-Turnieren. Ich will das ändern, und daran glauben, dass ich hier gewinnen kann."

Jan van der Rassel 3:2 Colin Lloyd

Jan van der Rassel verurteilte Colin Lloyd zum zweiten Erstrunden Aus innerhalb von drei Jahren bei den Weltmeisterschaften der PDC.
Die enttäuschende Form der ehemaligen Nummer 1 der Welt setzte sich in diesem Turnier fort, als er eine 2:1 Führung gegen den niederländischen Qualifikanten noch aus der Hand gab und einen 3:1 Sieg mit einem Dart verfehlte.
Van der Rassel zwang dann den vierten Satz in einen Entscheidungssatz, verfehlte 10 Darts auf den Sieg, bis es ihm endlich gelang die Doppel 10 zu treffen.
Er begann stärker, mit Finishes von 105 und 104 und gewann den ersten Satz mit 3:2.
Lloyd gelang es darauf gut zu antworten, er gewann sechs der nächsten acht Legs, lag in Führung und seine Quote auf Finishes erreichte 82%.
Er führte auch im vierten Satz, aber van der Rassel schlug zurück und ging 2:1 in Führung, obwohl der Holländer im nächsten Leg dafür bestraft wurde, dass er kein Doppel stehen lassen konnte. Lloyd fehlte nur noch ein Leg zum Sieg.
Der ehemalige World Matchplay Sieger stand auf einem spektakulären 164 Finish im entscheidenden Satz, was für ihn den Sieg bedeutet hätte, verfehlte aber das Bulls Eye und van der Rassel konnte mit Doppel 10 ausmachen und im Spiel bleiben.
Auch im letzten Satz blieb der Holländer konzentriert und führte 2:1 bevor er drei Darts auf den Sieg verwarf.
Er verwarf auch vier Darts im sechsten und zwei im achten, während Lloyd ein 120er Finish gelang, zum 4:4 Ausgleich und er damit im Spiel blieb.
Aber in den nächsten beiden Legs war Lloyds Scoring schwach, van der Rassel zog 5:4 vorbei und es gelang ihm auch das Doppel zum Sieg.

"Ich wusste, dass es ein knappes Spiel werden würde, aber dass es so eng werden würde hat mich doch überrascht!", gab van Rassel zu, der sich durch ein Feld von 160 Spielern des PDPA Qualifikationsturniers gekämpft hatte, um einen Platz im Alexandra Palace zu erringen. "Vor zwei Jahren habe ich in einem "Sudden Death" Leg gegen John Kuzynski bei den Weltmeisterschaften gespielt und neun Darts auf den Sieg verfehlt, ich hatte schon befürchtet, es würde wieder so ausgehen. Als ich 2:1 zurück lag, versuchte ich mir keine Sorgen zu machen, weil ich ja ohnehin bleiben musste, bis das Spiel vorbei war. Es ist mir egal ob ich in Führung oder zurück liege - es zählt ja nur, dass man das letzte Doppel trifft und mit viel Glück ist es mir gelungen. Colin ist ein großartiger Mensch und ein hervorragender Spieler, es bedeutet mir also sehr viel, gegen ihn gewonnen zu haben."

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