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World Grand Prix 2009


Spielbericht Finale


Phil Taylor 6:3 Raymond van Barneveld

Phil Taylor kämpfte sich von zwei Sets Rückstand wieder ins Spiel und besiegte Raymond van Barneveld noch mit 6:3, er gewann damit seinen 9.World Grand Prix Titel. Van Barneveld schockte Taylor, als er die ersten beiden Sets eines spannenden Finales für sich gewinnen konnte, er bestrafte damit Taylor für seinen langsamen Start. Aber Taylor kämpfte sich zurück, konnte ausgleichen nachdem er sechs der folgenden sieben Legs gewinnen konnte und ging mit dem fünften Set 3:2 in Führung. Von da an war sein Sieg ungefährdet.
Damit hat Taylor alle diesjährigen PDC Major Titel holen können und 2009 über 500 000 Pfund verdient.

"Ich bin wirklich hin und weg", kommentierte Taylor. "Raymond gab nie auf und es war ein sehr hartes Finale. Ich bin begeistert, dass ich es gewinnen konnte. Ich hätte auch 2:0 führen können, habe es aber nicht und ich wusste, dass es Zeit war die Doppel und Tripel besser zu treffen. Barney traf die richtigen Schüsse im richtigen Moment und baute so Druck auf mich auf. Ich habe wirklich hart arbeiten und alles geben müssen."

Phil Taylor

Taylor hatte in seinen vier ersten Spielen jeweils Durchschnitte über 99 erzielen können, hatte aber in den ersten Sets des Finales zu kämpfen um einen ähnlichen Standard erreichen zu können.
Die ersten vier Legs des ersten Sets wurden geteilt, im entscheidenden Leg versagte der Titelverteidiger - er verwarf 11 Darts auf das Eingangs-Doppel. Er kam mit einer 180 zwar wieder ins Spiel, verwarf dann aber einen Dart auf den Setgewinn und van Barneveld ging mit der Doppel 20 in Führung.
Auch im zweiten Set war ein fünftes Leg notwendig, Taylor hatte einen 13-Darter zum 2:1 geworfen, verfehlte aber drei Darts auf den Setgewinn und van Barneveld konnte gegen den Wurf ausgleichen. Auch im entscheidenden Leg hatte Taylor erneut Chancen auf den Setgewinn, nutzte sie aber nicht und das zweite Set ging mit der Doppel 10 ebenfalls an van Barneveld.
Taylor gelang es dann einen Gang höher zu schalten und er holte sich das dritte Set ohne Legverlust mit einem 13-, einem 14- und einem 11-Darter und war damit zurück im Spiel.
Ins vierte Set stieg er mit Finishes von 86 und 110 Punkten ein. Van Barneveld reagierte mit einem Score über 177 Punkte mit Doppel 16 Finish, aber Taylor ließ nichts anbrennen, stieg mit 160 Punkten ins vierte Leg ein, wehrte eine 180 van Barnevelds ab und glich mit der Doppel 8 nach Sets aus.
Taylors Wiederauferstehung setzte sich auch im 5.Set fort, mit einem 13-Darter führte er 2:1, van Barneveld konnte nach Fehlwürfen Taylors mit einem 95er Checkout noch einmal ausgleichen. Aber Taylor erwies sich im fünften Leg einfach zu stark, er ließ einer 180 drei Scores über 100 Punkte folgen und machte 96 Punkte für einen 11-Darter zum 3:2 aus.
Im sechsten Set warf er zwei 13-Darter und holte sich das ganze Set zum 4:2 mit der Doppel 4, nachdem van Barneveld einen Dart auf die Doppel 20 vergeben hatte.
Van Barneveld schüttelte das ab und konnte im siebten Set mit einem 11-Darter ausgleichen, aber Taylor machte 62 Punkte zum 2:1 aus und warf dann einen 12-Darter zum erneuten Setgewinn.
Im achten Set warf der Holländer drei Maxima und eine Reihe von 13-Darter, er konnte sich dieses Set auch schnappen und war wieder im Spiel.
Aber Taylor stieg unbeeindruckt mit einem 13-Darter in Set neun ein, schloss einen 15-Darter gegen den Wurf an und besiegelte seinen Sieg mit einem 12-Darter inklusive 180 und einem 105er Checkout.

"Ich liebe es", sagte Taylor, der damit 2009 sechs im Fernsehen übertragene, fürs Ranking zählende Titel gewonnen hatte: Weltmeisterschaft, Players Championship Finals, UK Open, Las Vegas Desert Classics, World Matchplay und World Grand Prix. "Ich liebe den Wettkampf und die Spieler, die dabei sind. Ich beobachte, wie Spieler den Durchbruch schaffen und da sind tolle Spieler dabei. Eine Menge Spieler haben diese Woche hervorragend gespielt und Barney hat herausragend gespielt. Für Jemanden, der zwei Monate vor dem Turnier keinen Dart geworfen hat ist es schon eine außergewöhnliche Leistung bis ins Finale zu kommen."

Van Barneveld hat zum zweiten Mal hinter einander beim World Grand Prix in Dublin gegen Phil Taylor verloren, aber er gab zu, dass an diesem Abend der Bessere gewonnen hatte.
"Ich führte 2:0, aber ich wusste, dass Phil nicht besonders gespielt hatte", meinte der Holländer. "ich hatte Gluck, dass ich mit zwei Sets führte. Und dann kam er genauso zurück, wie ich es erwartet hatte. Es war ein hartes Spiel und alle meine vorherigen Spiele gingen bis ins entscheidende Leg, gegen Alan Tabern, gegen Wes Newton - das hat mich viel Kraft gekostet. Es ist das härteste Turnier der Welt, weil Du mit einem Doppel anfangen und mit einem Doppel beenden musst. Trotzdem ist es für mich wenn ich im Finale verlieren, fast so wie wenn ich in der ersten Runde verliere, Du bist nur der Beste der Verlierer."

World Grand Prix - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017   v   400.000 £ Unibet
2016 M.v.Gerwen 5:2 G.Anderson 400.000 £ Unibet
2015 R.Thornton 5:4 M.v.Gerwen 400.000 £ PartyPoker
2014 M.v.Gerwen 5:3 J.Wade 400.000 £ PartyPoker
2013 P.Taylor 6:0 D.Chisnall 350.000 £ PartyPoker
2012 M.v.Gerwen 6:4 M.King 350.000 £ PartyPoker
2011 P.Taylor 6:3 B.Dolan 350.000 £ PartyPoker
2010 J.Wade 6:3 A.Lewis 350.000 £ Bodog
2009 P.Taylor 6:3 R.v.Barneveld 350.000 £ SkyBet
2008 P.Taylor 6:2 R.v.Barneveld 250.000 £ SkyBet
2007 J.Wade 6:3 T.Jenkins 200.000 £ SkyBet
2006 P.Taylor 7:4 T.Jenkins 130.000 £ SkyBet
2005 P.Taylor 7:1 C.Lloyd 100.000 £ SkyBet
2004 C.Lloyd 7:3 A.Warriner 100.000 £ SkyBet
2003 P.Taylor 7:2 J.Part 76.000 £ P.Power
2002 P.Taylor 7:3 J.Part 70.000 £ P.Power
2001 A.Warriner 8:2 R.Scholten 78.000 £ P.Power
2000 P.Taylor 6:1 S.Burgess 70.000 £ P.Power
1999 P.Taylor 6:1 S.Burgess 38.000 £ P.Power
1998 P.Taylor 13:8 R.Harrington 38.000 £ P.Power
E=Endstand
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