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World Grand Prix

World Grand Prix 2009


Spielberichte 2. Runde, Tag 4


Andy Hamilton 3:0 Mervyn King

Andy Hamilton stürmte mit einem 3:0 Sieg über Mervyn King in die Viertelfinale des World Grand Prix. Zum ersten Mal kam Hamilton seit 12 Monaten unter die letzten 8 eines im Fernsehen übertragenen Turniers und schickte mit einer guten Leistung einen außer Form spielenden Mervyn King zum Kofferpacken.
Hamilton holte sich das erste Set mit 3:1, er gewann das erste Leg mit der Doppel 20. King glich mit der Doppel 4 aus und warf auch im dritten Leg eine 180. Trotzdem ging das Leg in einem 95er Finish auf der Doppel 16 an Hamilton, der auch im vierten Leg eine 180 von King abwehrte und sich das erste Set mit der Doppel 4 gegen den Wurf sicherte.
Auch ins zweite Set stieg Hamilton nach drei Scores über 100 Punkte und mit der Doppel 20 mit einem Leggewinn gegen den Wurf ein und baute anschließend mit Hilfe einer 180 mit der Doppel 9 seine Führung aus. King schlug mit der Doppel 16 zurück musste dann aber weit zurückliegend zusehen, wie sich Hamilton mit der Doppel 10 auch das zweite Leg holte.
King´s enttäuschender Auftritt setzte sich mit drei verworfenen Darts auf das erste Leg des dritten Sets fort, mit der Doppel 5 konnte sich Hamilton retten. In Leg 2 traf der Spieler aus Stoke das Bullseye für ein 90er Finish und machte seinen Sieg mit einem weiteren 90er Checkout mit der Doppel 15 für einen 14-Darter komplett.

"Mir fehlte es an Selbstvertrauen, weil ich nicht mehr gewinnen konnte, aber das legt sich jetzt wieder", meinte Hamilton. "Ich hatte 12 schwierige Monate, aber jetzt nähere ich mich wieder daran an, wie es sein könnte und mal sehen wohin mich das bringen wird. Ich habe am Samstag zum ersten Mal Phil Taylor bei einem Players Championship geschlagen, das hat mir gut getan, dann habe ich am Dienstag zum aller ersten Mal Mark Walsh schlagen können und dann das heute Abend. Jetzt kann ich mich aufs Viertelfinale freuen."

Raymond van Barneveld 3:2 Wes Newton

Raymond van Barneveld gewann ganz knapp mit 3:2 einen weiteren zweit-runden Thriller gegen Wes Newton und steht damit im Viertelfinale. Der Holländer hatte schon gegen Alan Tabern unbedingt ein 130er Finish gebraucht, um die erste Runde am Dienstag zu überstehen, auch dieses Mal war es Schwerst-Arbeit den in Hochform spielenden Wes Newton doch noch schlagen zu können.
Van Barneveld holte sich das erste Set mit 3:2, dabei hatte Newton im ersten Leg einen Dart vergeben, das Leg gegen den Wurf zu gewinnen und Newton hatte im 5.Leg auch eine 180, aber der Holländer behielt die Nerven und sicherte sich das Set.
Newton zeigte eine sehr gute Leistung und nahm sich das zweite Set ohne Legverlust, machte im ersten Leg 141 Punkte aus, warf im zweiten ein 139er Finish gegen den Wurf und beendete das dritte Leg mit der Doppel 20.
Das dritte Set lief ähnlich ab wie das erste, alle fünf Legs wurden gegen den Wurf gewonnen, wobei Newton im letzten Leg zwei Darts auf den Setgewinn verwarf.
Van Barneveld ging im vierten Set mit einem Leggewinn gegen den Wurf in Führung nachdem Newton sieben Darts nicht im Eröffnungs-Doppel hatte unterbringen können. Mit einem 14-Darter holte sich Newton das zweite Leg. Er übernahm nach einer 180 und einem Doppel 10 Finish die 2:1 Führung, hatte aber im vierten Leg wieder Probleme mit dem Double In, diesmal verwarf er sogar neun Darts, so dass van Barneveld mit der Doppel 10 wieder gleichziehen konnte. Das entscheidende Leg war dann aber fest in Newtons Hand, der mit der Doppel 4 ein weiteres Set erzwingen konnte.
Im 5.Set ging das erste Leg nach einem verfehlten Bullseye von Newton an van Barneveld, aber Newton glich mit einem 103er Checkout gleich wieder aus. Mit der Doppel 10 ging van Barneveld erneut in Führung, er konnte dann aber nur noch zu sehen, wie Newton sich das vierte Leg mit einem72er Zwei-Dart Finish zum 2:2 sicherte. Im fünften Leg hatte der Engländer erneut Probleme mit dem Double In und van Barneveld konnte davon ziehen. Newton gab im durch schwache Scores die Möglichkeit den Vorsprung zu vergrößern und van Barneveld nutzte seine Chance und holte sich mit einem 70er Zwei-Dart Finish den Sieg.

"Das ist wahrscheinlich eines der merkwürdigsten Spiele, an dem ich je beteiligt war", kommentierte van Barneveld. "Wes spielte wirklich gut und ließ nie locker, aber ich konnte glücklicherweise im entscheidenden Set und Leg meine Ruhe bewahren. Im ersten Set war alles noch in Ordnung, ich weiß nicht genau, was dann in der ersten Pause passiert ist. Ich habe einfach meine Konzentration verloren und traf dann eine Weile überhaupt keine Tripel 20 mehr. Vielleicht fing das Spiel einfach zu früh an und ich war noch nicht richtig vorbereitet - ich hatte eigentlich mit einem 3:2 Sieg gerechnet und dann war es ein 3:0 Sieg für Hamilton. Ich habe in letzter Zeit nicht allzu viel gespielt und das Niveau ist so hoch, dass Du Dich richtig hineinknien musst. Es waren sehr enge Spiele, aber ich habe die nötigen Doppel getroffen."

Kevin Painter 3:1 Dennis Priestley

Kevin Painter kämpfte sich von einem ein Set-Rückstand noch zu einem 3:1 Sieg gegen Dennis Priestley und steht damit im Viertelfinale. Es schaute zunächst ganz nach einer deutlichen Niederlage für Painter aus, Priestley hatte ich das erste Set geholt und führte im zweiten mit 2:1, produzierte dann aber eine Menge Fehlwürfe, die ihm den Zwei-Set Vorsprung kosteten. So konnte Painter zurückschlagen und sich das zweite Set schnappen, sich anschließend sechs Legs nach einander gewinnen und damit in die Viertel-Finale einziehen, wo er am Freitag auf Andy Hamilton treffen wird.
Priestley profitierte zunächst von einem zögerlichen Start Painters, er holte sich das erste Leg gegen den Wurf, und dann auch das zweite, obwohl er zehn Darts auf das Doppel dafür brauchte. Im dritten Leg warfen beide Spieler eine 180 und Painter sicherte es sich mit dem Bullseye. Dann war Priestley wieder an der Reihe und gewann mit der Doppel 8 das Leg und das ganze erste Set.
Im zweiten Leg ging Priestley mit der Doppel 20 in Führung, traf sie aber im zweiten Leg nicht und Painter konnte mit der Doppel 16 ausgleichen. Mit einem tollen 125er Finish, Bullseye, Bullsring, Bullseye, ging Priestley 2:1 in Führung, wurde aber im folgenden Leg von seinem Finishing in Stich gelassen. Beide Spieler hatten in diesem Leg zahlreiche Fehlwürfe auf die Doppel, Priestley vergab insgesamt 8 Setdarts, bevor es schließlich Painter gelang, die Doppel 1 zu treffen. Im entscheidenden 5.Leg warf Painter eine 180 und konnte mit der Doppel 16 nach Sets ausgleichen.
Das erste Leg des dritten Sets ging mit einem 85er Finish an Painter, obwohl Priestley nach einem Einstiegs-Score von 160 Punkten eine 180 geworfen hatte. Im zweiten Leg warf Painter selbst eine 180 und holte sich das Leg in einem 13-Darter mit der Doppel 16 gegen den Wurf. Im dritten Leg hatte er Scores über 180 und 140 Punkte und konnte sich auch dieses Leg und damit das ganze Set gewinnen.
Im ersten Leg des vierten Sets warf Painter zum dritten Mal in Folge eine 180, während Priestley erneut mit 160 Punkten einstieg, nur um dann das abschließende Doppel nicht zu treffen. So konnte Painter sich mit der Doppel 8 auch dieses Leg holen, mit der Doppel 16 baute er den Vorsprung auf 2:0 aus und nach einem weiteren Maximum sicherte er sich mit der Doppel 20 den Sieg.

"Das war keine besonders gute Vorstellung und ich bin einfach nur erleichtert, dass ich durchgekommen bin", sagte Painter. "Ich habe mich gut gefühlt, als ich auf die Bühne gegangen bin, aber irgendwie war ich in der ersten Hälfte des Spiels daneben. Dennis hätte eigentlich 2:0 führen müssen und damit durchkommen müssen. Das zweite Set bestand aus lachhaften Darts - Dennis hätte das gewinnen müssen. Aber das war mir egal, nach dem ich es gewonnen hatte."

Jacko Barry

Jacko Barry 3:2 Steve Beaton

Jacko Barry begeisterte mit seinem 3:2 Sieg die einheimischen Fans und steht jetzt im Viertelfinale des World Grand Prix. Barry, Lastwagenfahrer von Beruf, wird jetzt am Freitag unter den letzten 8 auf den fünffachen Weltmeister Raymond van Barneveld treffen.

"Das ist ein wahr gewordener Traum", sagte Barry. "Ich bin vollkommen begeistert und ich bin sprachlos. Aber es ist mir gelungen. Mit Steve habe ich einen Weltmeister geschlagen und ich werde jetzt noch gegen einen anderen spielen. Ich bin der PDC beigetreten um gegen so jemanden wie Phil Taylor und Raymond van Barneveld spielen zu können und dass ich jetzt gegen Ray vor heimischem Publikum antreten werde ist etwas ganz besonderes."

Barry erwischte sicherlich einen Traumstart - er warf zum Einstieg 152 Punkte und konnte sich nach Fehlwürfen Beatons das erste Leg mit der Doppel 3 holen. Der Lokal-Favorit warf dann im zweiten Leg eine 180 und baute mit der Doppel 4 seinen Vorsprung aus. Im dritten Leg strafte er Beaton für 14 auf das Eröffnungs-Doppel verworfene Darts ab und hatte das erste Set nach einer Doppel 8 recht bequem gewonnen.
Er führte auch im zweiten Set, aber ein Score über 177 Punkte nach einer 180 von Barry schien dem ehemaligen Weltmeister neues Leben einzuhauchen. Er gewann das Leg mit der Doppel 8, das folgende mit der Doppel 10 und machte dann 120 Punkte für einen Zwölf-Darter aus und es stand 1:1.
Barry holte sich das erste Leg des dritten Sets, das zweite schwache Leg ging an Beaton, der sich auch Leg drei mit der Doppel 16 sichern konnte. Mit einem weiteren 12-Darter konnte er auch dieses Set nach einer 180 und einem 141er Checkout gewinnen.
Leg 1 des vierten Sets ging mit der Doppel 20 an Beaton, der anschließend die Doppel 16 verpasste, so dass Barry ausgleichen konnte. Beaton verwarf dann 10 Darts auf Doppel und Barry ging mit der Doppel 10 in Führung. Mit der Doppel 20 sicherte er sich das Set zum 2:2.
Nach einem 92er Finish übernahm Barry in Set 5 die Führung. Leg 2 fiel nach einer 180 an Beaton, der im nächsten Leg bereits auf einem Finish stand, aber der Ire kam ihm mit der Doppel 18 zuvor. Im vierten Leg vergab Barry zwei Matchdarts, Beaton behielt die Nerven und glich mit der Doppel 9 wieder aus, hatte im entschiedenen Satz dann aber Probleme mit dem Double In. Barry warf zwei Mal 140 Punkte und stand auf 28 Punkten Rest, die er sicher mit seinem ersten Dart zum Sieg traf. Vor lauter Begeisterung über seinen Einzug unter die letzten 8 kniete er sich nieder.

"Als ich das zweite Set verloren habe, griff Steve so richtig an und ich wusste, dass ich alles geben musste", meinte Barry. "Ich quälte mich und quälte mich und sagte mir immer wieder, dass ich meinen Wurf halten musste. Meistens kam ich ja mit den ersten drei Darts ins Spiel und Steve gelang das nicht. Ich ließ nie locker und versuchte alles und bestrafte ihn und glücklicherweise hat es gereicht. Ich hätte das Spiel schon im vorletzten Leg gewinnen müssen, habe aber mein Finish total verpfuscht. Aber es gelang mir, mich im letzten Leg noch einmal zusammenzureißen."

World Grand Prix - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2016 M.v.Gerwen 5:2 G.Anderson 400.000 £ Unibet
2015 R.Thornton 5:4 M.v.Gerwen 400.000 £ PartyPoker
2014 M.v.Gerwen 5:3 J.Wade 400.000 £ PartyPoker
2013 P.Taylor 6:0 D.Chisnall 350.000 £ PartyPoker
2012 M.v.Gerwen 6:4 M.King 350.000 £ PartyPoker
2011 P.Taylor 6:3 B.Dolan 350.000 £ PartyPoker
2010 J.Wade 6:3 A.Lewis 350.000 £ Bodog
2009 P.Taylor 6:3 R.v.Barneveld 350.000 £ SkyBet
2008 P.Taylor 6:2 R.v.Barneveld 250.000 £ SkyBet
2007 J.Wade 6:3 T.Jenkins 200.000 £ SkyBet
2006 P.Taylor 7:4 T.Jenkins 130.000 £ SkyBet
2005 P.Taylor 7:1 C.Lloyd 100.000 £ SkyBet
2004 C.Lloyd 7:3 A.Warriner 100.000 £ SkyBet
2003 P.Taylor 7:2 J.Part 76.000 £ P.Power
2002 P.Taylor 7:3 J.Part 70.000 £ P.Power
2001 A.Warriner 8:2 R.Scholten 78.000 £ P.Power
2000 P.Taylor 6:1 S.Burgess 70.000 £ P.Power
1999 P.Taylor 6:1 S.Burgess 38.000 £ P.Power
1998 P.Taylor 13:8 R.Harrington 38.000 £ P.Power
E=Endstand
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