Unterecke
Darts 1 Dartshop Automaten Richter
Dart Tickets Dart Stream Dart Wetten
dartworld banner

Bulls Darts


World Grand Prix

World Grand Prix 2009


Spielberichte 1. Runde, Tag 2


Wes Newton 2:0 Jamie Caven

Wes Newton warf fehlerlos bei seinen Doppeln, besiegte Jamie Caven mit 2:0 und steht jetzt in der zweiten Runde. Newton zeigte eine seiner besten Bühnenvorstellungen überhaupt bei seinem Einzug unter die letzten 16, er erzielte einen Durchschnitt von fast 95 und traf bei sechs Versuchen sechs Mal auf Anhieb das Doppel.
Beide Spieler hatten einen guten Start und trafen gleich das eröffnende Doppel, aber Caven traf das Doppel zum Ausmachen nicht und Newton holte sich Leg 1 mit einem 74er Zwei Dart Finish gegen den Wurf. Das zweite Leg ging, ebenfalls gegen den Wurf, nach einer 180 und einem Doppel 20 Finish an Caven. Newton antwortet mit einem 14-Darter und holte sich mit einer 180 und der Doppel 16 auch das folgende Leg zum Setgewinn.
Mit einem Zwei-Dart 100er Finish stieg Newton ins zweite Set ein, Caven konnte trotz einer 180 von Newton mit der Doppel 16 ausgleichen. Ins dritte Leg stieg Newton mit einem Score über 152 Punkte ein und machte 107 Punkte aus. Im nächsten Leg machte er, nachdem Caven das Bullseye für ein 104er Checkout nicht getroffen hatte, 94 Punkte aus und sicherte sich damit den Sieg.

Andy Hamilton 2:1 Mark Walsh

Andy Hamilton warf in einem dramatischen letzten Leg Mark Walsh aus dem Turnier und zieht selbst in die zweite Runde ein. Der Spieler aus Stoke entschied ein sehr enges Spiel im entscheidenden Leg für sich - nachdem Walsh sich verrechnet hatte und zwei Darts auf die Doppel 16 verwarf, er eigentlich aber hätte die Doppel 18 treffen müssen. Hamilton kam so noch einmal zum Wurf und traf die Doppel 8 zum Sieg.
Zunächst schaute es nach einer deutlichen Überlegenheit Hamiltons aus, der sich das erste Set problemlos mit 3:1 holte. Mit der Doppel 16 hatte er das erste Leg gewonnen, auch das zweite fiel an ihn bevor er sechs Darts auf den Setgewinn vergab und Walsh das Leg für sich entschied. Nach einem Score über 170 Punkte stand Hamilton im folgenden Leg auf 112 Punkten Rest, Walsh verwarf zwei Darts für den Ausgleich und das Set ging an Hamilton.
Leg 1 des zweiten Sets holte sich Walsh mit einem 84er Finish, Hamilton glich mit der Doppel 20 aus, leistete sich dann aber drei Fehlwürfe und Walsh konnte 2:1 in Führung gehen. Im folgenden Leg konnte Hamilton nach einem Maximum und einem 74er Finish dann doch ausgleichen, aber das entscheidende 5.Leg und damit das zweite Set gewann Walsh mit der Doppel 10.
Hamilton ging im dritten Set mit 1:0 in Führung, traf dann das Bullseye nicht und Walsh konnte mit der Doppel 5 ausgleichen. Mit der Doppel 20 zog Walsh nach vorne, aber Hamilton konnte mit der Doppel 8 ausgleichen. Im entschiedenen letzten Leg, brauchten beide zwei Darts um das eröffnende Doppel zu treffen und beide warfen anschließend 140 Punkte. Hamilton stand zuerst auf einem Finish, vergab aber drei Matchdarts. Dann aber verrechnete sich Walsh, er dachte bei 42 Punkten Rest, er habe die Single 10 getroffen - es war aber die Single 6 -und er versuchte die Doppel 16 zu treffen, was ihm nicht gelang. Hamilton traf die Doppel 8 zum Sieg.

Kevin Painter 2:0 Michael van Gerwen

Kevin Painter kämpfte sich an Michael van Gerwen vorbei unter die letzten 16. Painter lag im ersten Set zunächst zurück, gewann das Set dann aber noch und hatte sich gefangen, so dass er in die zweite Runde einzieht.
Van Gerwen holte sich das erste Leg, nachdem Painter sowohl eine 180 als auch eine 140 geworfen hatte, sich dann aber jede Menge Fehlwürfe leistete, so dass van Gerwen mit der Doppel 10 Schluss machen konnte. Painter konnte ausgleichen, aber das dritte Leg fiel mit der Doppel 18 wieder an van Gerwen. Dann vergab der junge Holländer aber zwei Darts auf den Setgewinn und Painter glich mit der Doppel 8 aus und holte sich auch das entscheidende Leg nach einem erneuten Fehlwurf van Gerwens.
Van Gerwen startete voller Selbstvertrauen in Set zwei und ging nach einem Score über 160 Punkte mit der Doppel 20 in Führung. Aber Painter glich mit einem 140er Finish wieder aus, traf dann 88 Punkte zum Führungswechsel und holte sich auch das zweite Set mit der Doppel 8, nachdem van Gerwen erneut Probleme mit den Doppeln hatte.

Mervyn King 2:0 Colin Osborne

Mervyn King holte sich den knappsten 2:0 Sieg des Turniers und zog in die zweite Runde ein. Beide Sets gingen bis ins entscheidende fünfte Leg und beide Male konnte King das letzte Leg für sich entscheiden. Er wird jetzt am Donnerstag unter den letzten 16 auf Andy Hamilton treffen.
Osborne warf im ersten Leg eine 180 und holte es sich mit der Doppel 9 gegen den Wurf, King antwortete mit einem Maximum und der Doppel 10 nachdem der Spieler aus Derby die Doppel 12 nicht treffen konnte. King ging dann nach einer Doppel 4 2:1 in Führung, vergab aber drei Darts auf den Setgewinn und Osborne glich mit der Doppel 4 wieder aus. Im entschiedenen Satz lag King weit vorne, hatte aber sieben Fehlwürfe auf die Doppel 16 und Osborne hätte sich vorbeischmuggeln können, traf aber selbst die Doppel 20 nicht und King konnte das Set mit der Doppel 8 doch noch gewinnen.
Im zweiten Set warf King wieder ein Maximum und sicherte sich mit der Doppel 10 das erste Leg, Osborne konnte ausgleichen und mit der Doppel 6 selbst in Führung gehen. Dann machte King 74 Punkte aus und auch dieses Set ging ins fünfte Leg, das in einem 13-Darter zum Sieg an King fiel.

Jacko Barry 2:0 Mick McGowan

Jacko Barry begeisterte mit seinem 2:0 Sieg über Mick McGowan in dieser rein irischen Auseinandersetzung das Publikum der World Grand Prix. Barry nahm an McGowan für die Niederlage bei der Weltmeisterschaft 2008 Rache, zwang beide Sets in einen entscheidenden Satz und zog unter die letzten 16 ein.
Barry erwischte einen brillanten Start mit einem Score über 152 Punkte und holte sich das erste Leg mit der Doppel 16 gegen den Wurf. Mit der Doppel 18 baute er seinen Vorsprung aus. Leg drei ging mit der Doppel 19 an McGowan, der ins folgende Leg mit 160 Punkten einstieg und sich in einem 14-Darter den Ausgleich sicherte. Im entscheidenden Leg vergab er dann aber alle seine Chancen und leistete sich fünf Fehlwürfe auf Doppel, so dass Barry sich mit der Doppel 4 das Set holen konnte.
McGowan gewann auch die ersten beiden Legs des zweiten Sets, aber Barry fand wieder zurück ins Spiel. Mit der Doppel 9 kam der Lastwagen Fahrer aus Stanmullen näher heran, mit der Doppel 4 konnte er nach vier vergebenen Darts McGowans ausgleichen. Im fünften Leg trafen beide Spieler, sichtlich angespannt, das Bullseye nicht, aber mit der Doppel 16 sicherte sich Barry einen Platz unter den letzten 16.

"So nervös war ich noch nie, " gab Barry zu. "Ich habe ja schon ein paar Mal auf der Bühne gespielt, aber aus irgendeinem Grund war ich schrecklich nervös, vielleicht, weil es so eine Art Lokal-Derby war und sehr viele Zuschauer hinter mir standen. Mick und ich sind gute Freunde und ich freue mich, dass er wieder gut spielt. Er hat sich das erste Set irgendwie versaut, ich habe das gleiche mit dem zweiten Set gemacht, aber er ließ mir eine Chance und ich kam wieder zurück und konnte es gewinnen. Ich habe die letzten Monate seit ich mich qualifiziert habe gut gespielt und bin beständiger geworden. Heute Abend konnte ich mich nie wirklich beruhigen, aber glücklicherweise bin ich weiter."

Dennis Priestley 2:1 James Wade

Dennis Priestley gewann ein überaus spannendes letztes Set und warf die Nummer zwei der Welt, James Wade, zum zweiten Mal aus der ersten Runde des Turniers. Wade, der Champion von 2007, hatte letztes Jahr auf dem Weg zur Titelverteidigung eine Erst-Runden-Niederlage gegen Tony Eccles einstecken müssen und zeigte auch dieses Mal nicht unbedingt Top-Form. Er verlor das erste Set gegen den ewig jungen Spieler aus Yorkshire, kämpfte sich zum Ausgleich zurück und hatte dann im entscheidenden Set doch das Nachsehen.
Wade startete selbstbewusst und holte sich das erste Leg, verwarf dann aber fünf Darts und konnte seinen Vorsprung nicht weiter ausbauen. Der zweimalige Weltmeister glich aus und holte sich auch das dritte Leg mit der Doppel 20. Ins vierte Leg starte Wade mit einer 160, auf die Priestley mit einem Maximum antwortete. Dann strafte er Wade für erneute Probleme mit den Doppeln und holte sich das Set mit der Doppel 20.
Wade warf im ersten Leg des zweiten Sets eine 180 und sicherte es sich mit der Doppel 4, Priestley glich mit der Doppel 10 aus. Im folgenden Leg warf Wade erneut eine 180 und zog mit der Doppel 10 wieder nach vorne, mit der Doppel 4 im folgenden Leg konnte er den Ausgleich nach Sets erzielen.
Im entscheidenden Set teilten sich die Spieler die ersten beiden Legs, dann ging Priestley mit einem 58er Finish in Führung. Im folgenden Leg vergab er Matchdarts und Wade konnte mit der Doppel 8 noch einmal ausgleichen. Aber im letzten Leg hatte Priestley nach einem Maximum und einer 140 die Nase vorne und mit der Doppel 20 machte er alles klar.

"Das hat mir Spaß gemacht", meinte Priestley. " Wir haben beide gut gespielt und das hat die Zuschauer unterhalten, glücklicherweise lief es zu meinen Gunsten. Als erster das Eingangs-Doppel im entscheidenden Leg zu treffen war das wichtigste Ziel, die 180 kam zum richtigen Zeitpunkt, ich habe sie gebraucht."
Priestley wird in der zweiten Runde am Donnerstag gegen Kevin Painter spiele und er erklärte, dass ihm das kurze Format der ersten Runden entgegenkommt. "Mit 59 finde ich das kurze Format doch sehr schön", fügte er hinzu. "Ich habe nicht mehr so viel Energie - als nächstes ist es First to Three Sets und ich freue mich darauf, weil ich schon gerne noch einmal ein im Fernsehen übertragenes Turnier gewinnen möchte, bevor ich mich zurückziehe. Es ist immer noch toll auf der Bühne zu gewinnen und ich freue mich jedes Mal darüber - ich weiß nicht, ob es noch sehr oft passieren wird."

Barneveld Dart

Raymond van Barneveld 2:1 Alan Tabern

Raymond van Barneveld warf ein sensationelles 130er Finish um das letzte Leg in seinem Spiel gegen Alan Tabern zu gewinnen und in die zweite Runde einzuziehen. Tabern strafte den Holländer für seinen langsamen Start ab und holte sich das erste Set ohne Legverlust. Van Barneveld war nach zweimonatiger Pause in Dublin wieder in den Circuit zurückgekehrt. Aber van Barneveld kämpfte sich wieder ins Spiel zurück, holte sich das zweite Set und nach Rückstand schließlich auch das alles entscheidende letzte Leg mit seinem erstaunlichen Finish.

"Nach dem ersten Set habe ich schon an mir gezweifelt, ich traf einfach die Doppel 16 nicht um ins Spiel zu kommen", sagte van Barneveld. "Ich habe mich ganz schön unter Druck gesetzt, das 130er Finish war eine Erleichterung und ich bin überglücklich weiter zu sein."

Im ersten Set wies nichts darauf hin, dass die Sommerpause van Barneveld gut getan hatte. Tabern holte sich das erste Leg mit der Doppel 9, das zweite gegen den Wurf in einem 14-Darter mit 88er Checkout gegen den Wurf und strafte im dritten van Barneveld für Fehlwürfe mit der Doppel 8.
Das erste Leg des zweiten Sets konnte van Barneveld mit der Doppel 8 gewinnen, dann hatte er wieder einen schlechten Einstieg und Tabern glich mit einem 92er Finish aus. Mit der Doppel 18 holte der Holländer sich die Führung zurück und er beherrschte auch das vierte Leg Dank einer 180 und konnte nach Sets ausgleichen.
Das erste Leg des dritten Sets ging an Tabern trotz einer 180 von van Barneveld, der die Doppel 20 verfehlte. Mit der Doppel 8 konnte van Barneveld ausgleichen, er vergab aber im folgenden Leg erneut zwei Darts auf Doppel und Tabern fehlte nach einer Doppel 4 nur noch ein Leg zum Sieg. Aber der Spieler aus St.Helens verlor auf einmal seine Treffsicherheit auf die Eingangs-Doppel - er brauchte 15 Darts um ins Leg zu kommen - und van Barneveld holte sich das Leg unangefochten mit der Doppel 16. Tabern hatte auch im fünften Leg Startschwierigkeiten, warf dann aber eine 180 und beide Spieler waren gleichauf, als es van Barneveld mit seinem 130er Finish doch noch gelang, das Spiel für sich zu entscheiden.

Steve Beaton 2:0 Ronnie Baxter

Steve Beaton warf sich mit seinem 2:0 Sieg über Ronnie Baxter unter die letzten 16. Beaton gab bei seiner eindrucksvollen Vorstellung gerade einmal ein Leg ab, er trifft jetzt in der zweiten Runde auf den irischen Star Jacko Barry.
Trotz einiger Probleme mit den eröffnenden Doppeln holte sich Beaton das erste Set ohne Legverlust mit der Doppel 20, einer Doppel 8 und mit Hilfe eines Maximum und der Doppel 10.
Auch das erste Leg des zweiten Sets ging mit der Doppel 20 an Beaton, dann hatte Baxter die erste Möglichkeit ein Doppel zu treffen, vergab aber insgesamt vier Darts und Beaton holte sich das Leg mit der Doppel 8. Das dritte Leg war dann das einzige, dass Baxter mit einer Doppel 20 gewinnen konnte, aber Beaton machte kurzen Prozess und holte sich das zweite Set und den Sieg mit der Doppel 20 schon im nächsten Leg.

World Grand Prix - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017   v   400.000 £ Unibet
2016 M.v.Gerwen 5:2 G.Anderson 400.000 £ Unibet
2015 R.Thornton 5:4 M.v.Gerwen 400.000 £ PartyPoker
2014 M.v.Gerwen 5:3 J.Wade 400.000 £ PartyPoker
2013 P.Taylor 6:0 D.Chisnall 350.000 £ PartyPoker
2012 M.v.Gerwen 6:4 M.King 350.000 £ PartyPoker
2011 P.Taylor 6:3 B.Dolan 350.000 £ PartyPoker
2010 J.Wade 6:3 A.Lewis 350.000 £ Bodog
2009 P.Taylor 6:3 R.v.Barneveld 350.000 £ SkyBet
2008 P.Taylor 6:2 R.v.Barneveld 250.000 £ SkyBet
2007 J.Wade 6:3 T.Jenkins 200.000 £ SkyBet
2006 P.Taylor 7:4 T.Jenkins 130.000 £ SkyBet
2005 P.Taylor 7:1 C.Lloyd 100.000 £ SkyBet
2004 C.Lloyd 7:3 A.Warriner 100.000 £ SkyBet
2003 P.Taylor 7:2 J.Part 76.000 £ P.Power
2002 P.Taylor 7:3 J.Part 70.000 £ P.Power
2001 A.Warriner 8:2 R.Scholten 78.000 £ P.Power
2000 P.Taylor 6:1 S.Burgess 70.000 £ P.Power
1999 P.Taylor 6:1 S.Burgess 38.000 £ P.Power
1998 P.Taylor 13:8 R.Harrington 38.000 £ P.Power
E=Endstand
© darts1®.de 2007-2017 Alle Rechte vorbehalten