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World Grand Prix

World Grand Prix 2009


Spielberichte 1. Runde, Tag 1


Wayne Jones 2:1 Paul Nicholson

Wayne Jones stieg mit einem 2:1 Sieg über Paul Nicholson in den World Grand Prix ein. Bei seinen bisherigen drei Auftritten beim Turnier hatte er jedes Mal in der ersten Runde verloren, dieses Mal konnte er das entscheidende Set gegen Nicholson gewinnen.
Jones, mit dem neuen Spitznamen "Wanderer" versehen, holte sich das erste Set mit 3:1, die ersten drei Legs gingen alle mit dem Wurf, das vierte schnappte er sich mit einem 104er Finish auf der Doppel 16 gegen den Wurf.
Im zweiten Set konnte er mit einem 114er Checkout ausgleichen, dann vergab Nicholson nach Würfen über 160 und 180 Punkten einen möglichen Neun-Darter. Er verwarf zwar seinen siebten Dart, holte sich das Leg aber noch mit einem 76er Finish. Jones glich mit der Doppel 5 erneut aus, vergab dann aber einen Matchdart auf die Doppel 16 im folgenden Leg und Leg und Set gingen an Nicholson.
Das erste Leg im entscheidenden Set fiel gegen den Wurf an Nicholson, aber Jones revanchierte sich mit einer 180 und holte sich Leg zwei ebenfalls gegen den Wurf mit der Doppel 8. Mit einem Zwei-Dart 100er Finish zog er auf 2:1 davon und holte sich im nächsten Leg mit der Doppel 10 den Sieg, nachdem Nicholson einen Dart auf die Doppel 18 verworfen hatte.

Andy Smith 2:1 Vincent van der Voort

Andy Smith konnte das entscheidende Set gewinnen und verhinderte damit, dass Vincent van der Voort unter die letzten 16 einziehen konnte. Die ersten beiden Sets waren hart umkämpft - im dritten Set ging Smith mit 2:0 in Führung und sah schon wie der sichere Sieger aus. Aber der Holländer glich noch einmal aus und erarbeitete sich auch im letzten Leg eine Chance auf den Sieg, vergab dann aber zwei Matchdarts und Smith nutzte das, traf mit seinem ersten Dart gleich die Doppel 20 und ist eine Runde weiter.
Van der Voort erwischte den besseren Start und führte nach einem Legegewinn gegen den Wurf im ersten Set mit 2:1. Smith glich mit der Doppel 13 gegen den Wurf wieder aus und holte sich das Set nach einer 180 mit einem 102er Finish.
Mit einem 136er Checkout übernahm van der Voort auch im zweiten Set die Führung, Smith konnte mit der Doppel 4 ausgleichen, worauf van der Voort einen Gang höher schaltete. Er eröffnete das dritte Leg mit einem Wurf über 160 Punkte und holte es sich mit der Doppel 16. Ins nächste Leg stieg er mit Scores über 160 und 180 Punkte ein - es hätte ein Neun-Darter werden können! Er warf einen siebten perfekten Dart in die Tripel 20, verfehlte dann aber die Tripel 17 und stand auf 24 Punkten Rest, die er mit seinem nächsten Wurf ausmachen konnte, während auch Smith nur noch 16 Punkte Rest hatte. Damit ging das zweite Set an van der Voort.
Der Holländer hatte anscheinend zunächst sein Pulver verschossen - ohne Gegenwehr konnte sich Smith die ersten beiden Legs des dritten Sets sichern. Dann glich der Holländer doch noch einmal aus und ein fünftes Leg wurde notwendig. Van der Voort lag zunächst in Führung, vergab dann aber Matchdarts, was Smith zu seinen Gunsten nutzen konnte.

Mark Dudbridge 2:1 Denis Ovens

Mark Dudbridge schlängelte sich an Denis Ovens vorbei unter die letzten 16 des World Grand Prix.
Dudbridge erwischte einen hervorragenden Start, warf gleich im ersten Leg eine 180, holte sich das zweite Leg gegen den Wurf und warf im dritten Leg eine Doppel 20 zum Setgewinn.
Im zweiten Set ging Ovens nach einer 180 mit der Doppel 18 in Führung und warf auch im zweiten Leg eine 180, aber Dudbridge konnte dennoch mit der Doppel 10 ausgleichen. Im dritten Leg warf Dudbridge eine 180 und ließ sich 122 Punkte Rest, traf dann aber die Doppel 7 nicht und das Leg fiel mit der Doppel 18 an Ovens, der sich auch das folgende Leg mit der Doppel 20, und damit Set zwei, sicherte.
Dann hatte Ovens Probleme mit den Doppeln und Dudbridge gewann das erste Leg des entscheidenden Sets. Ovens glich mit der Doppel 9 aus. Ins dritte Leg stieg Dudbridge mit einem Score von 160 Punkten ein, beide Spieler warfen eine 180 bevor das Leg mit einem 84er Bullseyefinish an Ovens ging. Im nächsten Leg warf Dudbridge erneut eine 180 und konnte sich nach erneuten Doppel-Problemen von Ovens mit der Doppel 10 den Sieg holen.

Colin Lloyd 2:0 John Part

Colin Lloyd kämpfte sich ohne Set-Verlust vorbei an John Part unter die letzten 16. Der Sieger von 2004 zeigte eine eindrucksvolle Vorstellung, er traf mit sechs von 11 Darts auf Anhieb das Doppel und erzielte einen Durchschnitt von 94.63.
Er powerte sich durch das erste Set und holte es sich ohne Legverlust. Seine Doppelsicherheit half ihm in den ersten beiden Legs, nach einem 177er Wurf hatte er noch 42 Punkte Rest im dritten Leg, die er sicher mit der Doppel 16 ausmachte.
Nach einer Doppel 20 führte Lloyd auch im zweiten Set, traf sie aber beim zweiten Mal nicht und Part konnte ausgleichen. Lloyd stieg mit einer 160 ins dritte Leg ein, Part antwortete mit einem Maximum, vergab dann aber vier Darts auf Doppel und Lloyd konnte sich auch dieses Leg holen. Mit einem Zwei-Dart 79er Finish konnte Part ausgleichen und blieb zunächst im Spiel. Aber schon im nächsten Leg machte der Spieler aus Essex nach seiner ersten 180 mit der Doppel 18 alles klar machen.

Gary Anderson 2:0 John MaGowan

Gary Anderson gab bei seiner eindrucksvollen Vorstellung gegen John MaGowan gerade einmal ein Leg ab. Der Schotte startete bei seinem Debüt in Dublin brillant , erzielte einen Durchschnitt von beinahe 97 und warf drei 180er.
Mit einem Wurf über 160 Punkte stieg er ins Spiel ein und holte sich das erste Leg, das zweite fiel nach zwei Maxima und einem Doppel 20 Finish gegen den Wurf an ihn. Auch Leg drei eröffnete er mit einer 160, traf dann aber die Doppel nicht, und MaGowan, der vor vier Jahren bei diesem Turnier in den Viertelfinalen gestanden war, konnte seinen ersten und einzigen Leggewinn erzielen. Aber Anderson zeigte seine Klasse, fing auch das vierte Leg mit einem 160er Score an, ließ eine 140 folgen und hatte nach einer Doppel 5 seinen Sieg schon fast in der Tasche.
MaGowan eröffnete das zweite Set mit einem Wurf über 156 Punkte, Anderson schlug zurück und holte sich das Leg mit der Doppel 20. Dann warf er erneut eine 180 und kam mit der Doppel 4 dem Sieg ein weiteres Stück näher. Nach drei Fehlwürfen des 68 Jahre alten Nord Iren machte er mit der Doppel 18 alles klar.

Phil Taylor Power

Phil Taylor 2:0 Brendan Dolan

Phil Taylor begann seinen Kampf um einen neunten World Grand Prix Titel mit einem 2:0 Sieg über Brendan Dolan. Der Titelverteidiger zeigte eine starke Vorstellung und verlor bei einem Durchschnitt von 98.33, dem höchsten des Abends, gerade einmal zwei Legs.
In den ersten beiden Legs warfen beide Spieler 180er, Leg drei ging mit einer weiteren 180 und einem 120er Finish an Taylor. Auch Leg vier ging mit einem 122er Finish auf dem Bullseye zum Setgewinn an Taylor.
Im ersten Leg des zweiten Sets traf Dolan das Bullseye für ein 130er Finish nicht und Taylor konnte es sich mit der Doppel 16 schnappen. Mit dem gleichen Doppel fiel auch Leg 2, das er mit einem Score über 160 Punkte eröffnet hatte, an ihn. Mit der Doppel 20 konnte sich Dolan Leg drei holen und er begann Leg zwei mit einem Wurf über 160 Punkte und einer 180 - es hätte ein Neun-Darter werden können. Taylor antwortete mit einer 180 und holte sich das Leg und den Sieg, nachdem Dolan den perfekten siebten Dart vergeben hatte.

"Ich bin glücklich, dass ich durch bin", meinte Taylor. "Die erste Runde ist immer hart, weil es so ein kurzes Format ist und Brendan hat wirklich gut gespielt. Er gab überhaupt nicht nach und das war toll. Ich wünschte ihm den Neun-Darter und es ist wirklich schade, dass es ihm nicht gelungen ist. Er ist wirklich ein sehr guter Spieler und zeigt jede Menge Kampfgeist - es lastete ja ein enormer Druck auf ihm. Jetzt muss ich am Mittwoch als nächstes gegen Wayne Jones spielen und da kann ich mich ein bisschen entspannen, weil das Format länger ist - Best of Five Sets. Wayne ist sehr beständig und er wird ein harter Gegner sein, aber ich bin hier um zu gewinnen und ich denke, ich spiele gut genug dafür."

Terry Jenkins 2:0 Wayne Mardle

Terry Jenkins fegte an Wayne Mardle vorbei unter die letzten 16. Der zweimalige Finalist hatte einen guten Start und verlor gegen Mardle lediglich zwei Legs.
Das erste Leg ging mit der Doppel 16 an Jenkins, dann warf er eine 180 und holte sich auch das zweite Leg gegen den Wurf. Mardle schlug mit einem 14-Darter zurück, Jenkins ließ sich nicht aufhalten und holte sich mit einem 65er Checkout das erste Set.
Mit der Doppel 16 ging das erste Leg des zweiten Sets an Mardle, aber Jenkins zog erneut davon. Dann traf Mardle einfach das Doppel zu Anfang des Legs nicht, er vergab insgesamt 15 Darts und Jenkins ging in Führung und sicherte sich das Leg zum Sieg mit der Doppel 16, ohne dass Mardle überhaupt ins Leg gekommen wäre.

Adrian Lewis 2:0 Robert Thornton

Adrian Lewis legte bei seinem 2:0 Sieg über Robert Thornton einen hochwertigen Start in den World Grand Prix hin. Thornton ging mit einer Verletzung an der Wurfhand ins Spiel und wurde von Lewis rücksichtslos abgestraft. Lewis hatte am Samstag sein zweites Players Championship in diesem Monat gewonnen und zeigte weiterhin die gleiche Form.
Er begann das Spiel mit einem Score über 120 Punkte und holte sich das erste Leg in 14 Darts, was er im zweiten Leg trotz eines Maximums von Thornton wiederholen konnte. Im dritten Leg warf Lewis eine 180 und beendete es mit der Doppel 12, bevor Thornton überhaupt einen einzigen Dart auf Doppel gehabt hatte.
Das erste Leg des zweiten Sets gewann er mit der Doppel 9, dann konnte Thornton mit der Doppel 10 trotz eines Maximums von Lewis sein erstes Leg des Spiels gewinnen. Im dritten Leg wusste Thronton seine Chancen nicht zu nutzen und Lewis fehlte nur noch ein Leg zum Sieg, den er sich dann mit einem schönen 13-Darter holte.

Lewis wird jetzt am Mittwoch in der zweiten Runde auf Gary Anderson treffen und er sagte: "Ich freue mich schon darauf, gegen ihn zu spielen. Die beiden Male, die wir bisher aufeinander trafen, hat er mich geschlagen, aber jetzt ist es anders und ich bin auch ein anderer Spieler geworden. Ich zeige jetzt, dass ich auch schnell werfen kann, wenn ich will, ich kann genauso gut auch langsam werfen - ich erziele immer die gleichen Scores. Das habe ich auch beim Players Championship am Samstag getan, ich bin jetzt sehr besonnen und konzentriere mich auf jeden einzelnen Dart. Wenn ich schnell werfe, kann ich mich manchmal nicht so gut konzentrieren, aber heute habe ich mich gut gefühlt und habe nicht abgeschaltet. Wenn ich die Scores werfen kann, die mir zum Teil gegen Robert gelungen sind, werde ich ihn ziemlich unter Druck setzen und er wird anfangen nachzudenken."

World Grand Prix - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2016 M.v.Gerwen 5:2 G.Anderson 400.000 £ Unibet
2015 R.Thornton 5:4 M.v.Gerwen 400.000 £ PartyPoker
2014 M.v.Gerwen 5:3 J.Wade 400.000 £ PartyPoker
2013 P.Taylor 6:0 D.Chisnall 350.000 £ PartyPoker
2012 M.v.Gerwen 6:4 M.King 350.000 £ PartyPoker
2011 P.Taylor 6:3 B.Dolan 350.000 £ PartyPoker
2010 J.Wade 6:3 A.Lewis 350.000 £ Bodog
2009 P.Taylor 6:3 R.v.Barneveld 350.000 £ SkyBet
2008 P.Taylor 6:2 R.v.Barneveld 250.000 £ SkyBet
2007 J.Wade 6:3 T.Jenkins 200.000 £ SkyBet
2006 P.Taylor 7:4 T.Jenkins 130.000 £ SkyBet
2005 P.Taylor 7:1 C.Lloyd 100.000 £ SkyBet
2004 C.Lloyd 7:3 A.Warriner 100.000 £ SkyBet
2003 P.Taylor 7:2 J.Part 76.000 £ P.Power
2002 P.Taylor 7:3 J.Part 70.000 £ P.Power
2001 A.Warriner 8:2 R.Scholten 78.000 £ P.Power
2000 P.Taylor 6:1 S.Burgess 70.000 £ P.Power
1999 P.Taylor 6:1 S.Burgess 38.000 £ P.Power
1998 P.Taylor 13:8 R.Harrington 38.000 £ P.Power
E=Endstand
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