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Rowby scheitert an „Chizzy“

Der sechste WM-Tag war der erste an dem keine Vorrundenpartie mehr stattfand und der vorletzte vor der Weihnachtspause. Mit Wes Newton gegen Cristo Reyes gab es eine Neuauflage aus dem letzten Jahr. Auch da trafen die beiden in der ersten Runde aufeinander und damals gelang Cristo die faustdicke Überraschung, als er Newton im Sudden Death Leg, welches wegen eines Fehlers von Caller Paul Hinks neugestartet werden musste, bezwingen konnte. Zudem startete der Österreicher Rowby-John Rodriguez ins Turnier. Er traf auf Dave Chisnall.

Newton enttäuscht und siegt


Ronny Huybrechts sorgt dafür, dass mit Dean Winstanley der neunte gesetzte Spieler die Heimreise antreten muss
Ronny Huybrechts sorgt dafür, dass mit Dean Winstanley der neunte gesetzte Spieler die Heimreise antreten muss

Die erste Partie des Abends bestritten Dean Winstanley und Ronny Huybrechts. Es sollte ein sehr zähes Match werden, welches vor allem von der Spannung lebte. Danach sah es zunächst aber nicht aus. Winstanley startete fantastisch und holte sich die ersten drei Legs und folglich den ersten Satz gänzlich ohne Probleme. Danach fingen diese aber schon an. Immer wieder rutschte „Over the top“ in die eins und fünf ab, was ihn auf Dauer mächtig aufregte. Ronny kam dadurch etwas besser rein um zu brillieren. Dennoch kam er zum Ausgleich. In der Folge stellte sich eine echte Achterbahnfahrt bei den beiden ein. Guten Aufnahmen oder Legs folgten oftmals kleine Schwächephasen.

Dean Winstanley gab die Partie zu keiner Zeit verloren, musste sich jedoch in der Verlängerung geschlagen geben
Dean Winstanley gab die Partie zu keiner Zeit verloren, musste sich jedoch in der Verlängerung geschlagen geben

So warf Dean zum Beispiel eine 180 und legte 36 Punkte nach. Dennoch holte er mit einem 120’er Finish das 2:1. Dies gab er dann aber wieder komplett her, als er im vierten Satz nicht ein einziges Leg holte. So stand es 2:2 und die Entscheidung musste im fünften Satz fallen, welcher der beste in diesem Spiel werden sollte. Beim Stand von 1:1 schaffte Ronny ein Break. Winstanley behielt die Nerven und warf eine 171 bei 211 Punkten Rest und kam so noch zum Rebreak, es folgte die Verlängerung. Dort gelang Ronny ein Break zum 4:3, bevor das beste Leg des Spiels folgte. Beide standen bei 318 Punkten, Huybrechts warf eine 180. Dean warf die ersten beiden Darts in die Triple-20, der letzte Dart fiel vor dem Wurf zu Boden. Trotzdem versenkte er auch den. Beide vergaben dann knapp das 138’er Finish. Huybrechts vergab dann aber drei Matchdarts und so kam Dean doch noch zum Ausgleich. Die Vorentscheidung fiel danach. Dean stellte sich Tops, doch Ronny checkte 164 Punkte zum Break. Ein 104’er Finish brachte ihm wenig später den 3:2-Sieg ein und so schied Dean Winstanley bereits aus.

Ronny Huybrechts

Dean Winstanley 2:3 Ronny Huybrechts
31 100+ 34
13 140+ 14
1 170+ 0
9 180 3
88 Average 91.14
120 High Finish 164
3 Breaks of throw 5
11/34  32.35% Checkout % 14/32  43.75

Geschichte sollte sich nicht wiederholen, zumindest wenn es nach Wes Newton geht. Der „Warrior“ schied im letzten Jahr bereits in der ersten Runde aus. Sein Gegner war damals wie heute Cristo Reyes. Er wollte die Revanche, sah nach den ersten beiden Legs aber wie der sichere Verlierer aus. Er bekam nichts auf die Reihe, während Reyes zwei 12-Darter warf und dabei ein Mal fünf perfekte Darts warf. Doch plötzlich ließ er nach. Newton wurde nicht besser, aber wie durch ein Wunder konnte er mit einem 66’er Average drei Legs in Folge holen und damit Satz eins gewinnen. Cristo schien verunsichert. Immer mehr Fehler schlichen sich ein, bei beiden. Sie trafen einfache Felder nicht. Es war ein Rätsel, wie Wes auch noch den zweiten Satz holen konnte. Nach der Unterbrechung trumpfte Reyes nochmal auf. Er spielte einen blitzsauberen Satz. Es zeigte sich, wenn er das Tempo anzog, hatte Wes keinerlei Chance. Der Spanier verkürzte also auf 1:2, machte dort aber dann nicht weiter. Newton gelang direkt zu Beginn von Satz vier ein Break. Nicht weil er sonderlich gut war, sondern weil Reyes einfach alle Doppelchancen versiebte. Ein 161’er Finish nach einer 180, beides wie aus dem Nichts, brachte den „Warrior“ sogar mit 2:0 in Front. Seinen ersten Matchdart bei 144 Rest vergab er zwar, Reyes verkürzte, aber wenig später beendete er die Partie dann trotzdem. So siegte der Engländer mit einem Average von 77,8 Punkten mit 3:1 und wusste wohl selbst nicht wie.

Wes Newton 3:1 Cristo Reyes
21 100+ 22
4 140+ 9
0 170+ 0
1 180 4
77.8 Average 87.05
161 High Finish 105
4 Breaks of throw 4
9/19  47.37% Checkout % 7/26  26.92

„Little John“ gelingt 170’er Finish


Rowby-John Rodriguez stand vor seinem zweiten WM-Auftritt. Er bekam es dabei mit Dave Chisnall zu tun, einem äußerst schweren Gegner. Doch Dave zeigte sich an diesem Tag nicht sonderlich sicher auf die Doppel, sodass Rowby gleich im ersten Leg ein 107’er Finish zum Break werfen konnte. Die Scores von Chisnall waren allerdings gewohnt hoch, so kam er zum direkten Rebreak ehe er seinerseits in Führung ging. Nach dem Ausgleich brachte Dave sein Leg eiskalt nach Hause und holte sich Satz Nummer eins. Auch im zweiten Satz war „Little John“ gut mit dabei. Er holte sich seine ersten beiden Legs, Chisnall glich mit einem 10- und einem 11-Darter jeweils aus. Weil Rowby dann aber vier Satzdarts verschenkte, ging das entscheidende Leg an Dave, der damit 2:0 in Führung ging. Für Rodriguez schien der Drops danach gelutscht zu sein. Er wirkte, als glaubte er nicht mehr wirklich an einen Erfolg. Manchmal befreit sowas aber auch und deswegen gelang „Little John“ beim Stand von 0:1 als erstem bei dieser Weltmeisterschaft ein 170’er Finish. Er schaffte es sogar ein Break nachzulegen. Die Antwort von Dave waren zwei erneut äußerst starke Legs, die letzten Endes zum insgesamt verdienten 3:0-Erfolg für „Chizzy“ führten. Rowby zeigte in der Summe aber eine wirklich gute Leistung.

Dave Chisnall 3:0 Rowby-John Rodriguez
19 100+ 18
10 140+ 6
1 170+ 1
4 180 3
99.37 Average 89.37
100 High Finish 170
3 Breaks of throw 2
9/26  34.62% Checkout % 6/17  35.29%

Terry Jenkins überzeugte nach einigen Anlaufschwierigkeiten gegen den Amerikaner Darin Young
Terry Jenkins überzeugte nach einigen Anlaufschwierigkeiten gegen den Amerikaner Darin Young

In der letzten Partie des Abends bekam es Terry Jenkins mit dem US-Amerikaner Darin Young zu tun. Eigentlich eine Partie, die vom Papier her eine klare Angelegenheit für Terry sein sollte, doch Young erwischte einen guten Start. Es folgte eine kleine Schwächephase, ehe „Big Daddy“ sich schnell wieder fand. Terry vergab Chancen und Darin war da. Und so ging der erste Satz an den Amerikaner. Als er dann auch mit 2:0 im zweiten Satz führte, lag eine Überraschung in der Luft. Terry aber behielt die Ruhe, checkte 121 und 104 Punkte und ließ das 3:2 folgen. Damit glich Terry in den Sätzen aus. „The Bull“ schien angekommen, so schaffte er auch direkt zu Beginn nach der zweiten Pause ein 116’er Break. Young vergab zu der Zeit auch einige Chancen, sodass Terry zunächst keine größeren Probleme hatte die Partie zu bestimmen. Mit dem 2:1 in den Sätzen gelang Jenkins die Vorentscheidung. Obwohl Young nicht viel schlechter als Jenkins spielte, sollte es am Ende einfach nicht reichen. Und so siegte Jenkins letztlich 3:1 und zog in Runde zwei ein.

Terry Jenkins 3:1 Darin Young
22 100+ 25
12 140+ 9
0 170+ 0
8 180 2
89.56 Average 83.49
121 High Finish 100
4 Breaks of throw 3
11/29  37.93% Checkout % 8/15  53.33%

Tobias Gürtler

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