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Lewis trifft auf Mensur Suljovic

Die Neuauflage eines WM-Finales gab es am zehnten Abend der diesjährigen PDC World Darts Championship zu sehen. Phil Taylor bekam es wie schon im Endspiel 2004 mit Kevin Painter zu tun. Damals verlor „The Artist“ die Partie denkbar knapp mit 6:7. Zudem spielte der zweifache Weltmeister Adrian Lewis seine zweite Partie, er traf auf Andrew Gilding. Mit Peter Wright stand zudem der WM-Finalist des Jahres 2014 auf dem Spielplan. Sein Gegner war der letzte verbliebene Belgier, Ronny Huybrechts.

„Jackpot“ und „Snakebite“ ohne Satzverlust


Adrian Lewis gibt nur zwei Legs an Andrew Gilding
Adrian Lewis gibt nur zwei Legs an Andrew Gilding

Bereits zwei Mal konnte Adrian Lewis die Weltmeisterschaft gewinnen. In den Jahren 2011 und 2012 kürte er sich zum besten Spieler der Welt. „Goldfinger“ Andrew Gilding war nun seine Hürde auf dem Weg ins Achtelfinale, wo Mensur Suljovic bereits auf ihn wartete. Adrian Lewis schien da richtig Lust drauf zu haben, denn er begann mt vier perfekten Darts. Auch im zweiten Leg startete er perfekt. Das Niveau, das Adrian an den Tag legte, war sehr hoch. Auch wenn Gilding versuchte mitzuhalten, eine echte Chance hatte er zu keinem Zeitpunkt. Der erste Satz ging ohne Legverlust an „Jackpot“. Gilding konnte dann zwar sein Leg zu Beginn des zweiten Satzes behalten, mehr aber auch nicht. Adrian gewann die folgenden vier Legs hintereinander. Dann startete er wieder mit vier perfekten Darts und holte ein Break. Zwar schaffteGilding das direkte Rebreak, doch Lewis war zu gut. Er holte halt einfach erneut ein Break und damit den dritten Satz. Der letzte Satz ging dann erneut ohne Legverlust an Adrian Lewis, der sich bei der WM bisher in einer fantastischen Form zeigt. Mensur Suljovic wird nach diesem 4:0-Erfolg gewarnt sein.

Adrian Lewis 4:0 Andrew Gilding
18 100+ 7
9 140+ 8
0 170+ 0
8 180 2
103.52 Average 82.7
84 High Finish 80
6 Breaks of Throw 1
12/21  57.14% Checkout % 2/4  50%

Eine ebenfalls sehr kurzweilige Partie spielten Peter Wright und Ronny Huybrechts. Die Betonung lag dabei auf kurz. Wright spielte von Beginn an die besseren Scores, konnte anfangs davon aber noch nicht Profit schlagen, weil er ein wenig Zeit auf die Doppel brauchte. Trotzdem konnte der Schotte den ersten Satz ohne größere Probleme gewinnen. Und er machte weiter und wurde auch besser beim Auschecken. So hatte Ronny keine Chance im zweiten Satz, als Wright ihn überrollte und kein Leg abgab. Als er auch noch mit einem Break in Satz Nummer drei startete und sein eigenes Leg nach Hause brachte, schien die Partie bereits gelaufen. Er bestätigte dies auch mit dem Gewinn des Satzes, auch wenn er noch ein Leg abgab. Nach dem 2:0 im vierten Satz dachte man die Lichter wären aus, doch dann plötzlich holte sich Ronny ein Break und startete wie aus dem Nichts mit vier perfekten Darts. Ronny Huybrechts konnte an diesem Tag in der Summe einfach nicht mit Peter mithalten, er war nicht konstant genug. Dies zeigte sich auch im entscheidenden Leg dieses vierten Satzes, als er einen schwächeren Start seines Kontrahenten nicht für sich nutzen konnte. So checkte Peter 96 Punkte auf der Doppel-19 und trifft nach dem 4:0-Sieg im Achtelfinale auf Dave Chisnall.

Peter Wright 4:0 Ronny Huybrechts
17 100+ 15
15 140+ 10
0 170+ 0
9 180 4
99.09 Average 92.07
96 High Finish 48
4 Breaks of Throw 1
12/29  41.38% Checkout % 4/13  30.77%

Painter in entscheidenden Momenten nicht zur Stelle

Im Jahr 2004 trafen sie sich im Finale, 2015 in der zweiten Runde. Phil Taylor und Kevin Painter bekamen es miteinander zu tun. Die Bilanz ist eindeutig. 31 Mal trafen die beiden bisher aufeinander, nur ein einziges Mal ging Kevin Painter als Sieger hervor. In der ersten Runde des World Grand Prix 2001 siegte „The Artist“ mit 2:1. Um an dieser desaströsen Bilanz etwas zu ändern, musste an diesem Tag eine Menge zusammenkommen. Painter legte aber immerhin gut los. Er behielt seinen eigenen Aufschlag und schaffte fast direkt ein Break. Kevin machte weiter und konnte sich den ersten Satz dennoch 3:1 sicher. Auch danach kam es direkt zu einem Break zugunsten von Painter. Er war bis dahin durchaus gut, während Phil nicht wirklich im Spiel zu sein schien. Vor allem auf die Doppel hatte „The Power“ Probleme. Trotzdem drehte er den Satz auf 2:1, ehe Kevin erneut ausglich. Weil Painter die Schwächen von Phil dann nicht bestrafte, konnte dieser in den Sätzen ausgleichen.

Kevin Painter bekam reichlich Chancen, um endlich gegen Phil Taylor zu gewinnen
Kevin Painter bekam reichlich Chancen, um endlich gegen Phil Taylor zu gewinnen

Taylor schien angekommen, startete direkt mit einem Break und er behielt auch sein eigenes Leg. Kevin aber kämpfte, er gab nicht auf. Er verkürzte und warf danach sechs perfekte Darts, die letztlich zum Ausgleich führten. In einem kuriosen fünften Leg des dritten Satzes haderte Kevin sehr mit sich selbst. Beide Spieler hatten große Probleme auf die Doppel, vergaben zahlreiche Chancen, als wollten sie den Satz nicht gewinnen. Painter warf dabei drei Mal hintereinander direkt an den Draht der Doppel-10, es war ärgerlich. Phil schaffte letztlich das Break und ging mit 2:1 in Führung. Es war aber nicht die entscheidende Szene der Partie, die folgte wenig später. Zunächst zeigte „The Artist“ ein tolles Leg, konnte mit einem Break in den vierten Satz starten. Auch seinen eigenen Aufschlag schien er zu behalten, brachte sich in Position. Plötzlich aber checkte Phil 170 Punkte zum Rebreak. Dies war der berühmte Punkt in Partien gegen Phil Taylor, in denen die Partie die Wendung in eine bestimmte Richtung nimmt. Taylor holte sich den Satz, auch weil Painter erneut Chancen ausließ. Kevin rutschte häufiger in kleine Felder ab, machte immer mehr Fehler. So kam Taylor auch wieder direkt zu einem Break, womit endgültig Schluss war. Am Ende siegte Taylor also 4:1 und zog ins Achtelfinale ein.

Phil Taylor 4:1 Kevin Painter
24 100+ 24
14 140+ 14
1 170+ 1
7 180 6
92.91 Average 92.19
170 High Finish 110
7 Breaks of Throw 4
13/47  27.66% Checkout % 8/25  32%

Tobias Gürtler

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