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World Grand Prix

World Grand Prix 2009


Spielberichte 2. Runde, Tag 3


Andy Smith 3:2 Colin Lloyd

Andy Smith erholte sich von einem Set Rückstand, schlug Colin Lloyd in diesem fünf Set Thriller und steht nun in den Viertelfinalen. Lloyd, der dieses Turnier 2004 gewonnen hatte, schaute schon ganz nach dem Sieger des Spiels aus, aber Smith kam zurück und ging 2:1 in Führung, setzte sich durch und steht jetzt in seinem zweiten, vom Fernsehen übertragenen Viertel-Finale.

Lloyd erwischte einen beeindruckenden Einstieg ins Spiel, gewann das erste Leg mit einem 124er Finish, machte 90 Punkte Rest in einem 14-Darter gegen den Wurf aus und setzte noch einen 12 Darter mit 110er Checkout drauf.
Smith konnte dann das erste Leg des zweiten Sets gewinnen und holte sich das dritte Leg in einem 15-Darter. Lloyd eröffnete das vierte Leg mit Scores über 160 und 180 Punkte. Der mögliche Neun-Darter gelang ihm nicht, es wurde ein 13-Darter mit abschließender Doppel 8 daraus. Aber Smith holte sich das Set noch mit der Doppel 16.
Lloyd hatte zu Beginn des ersten Legs von Set 3 Schwierigkeiten das Anfangs-Doppel zu treffen und vergab insgesamt 12 Darts, während Smith schon mit einer 180 davon zog uns sich das Leg gegen den Wurf holte. Auch im folgenden Leg warf er ein Maximum und ging 2:0 in Führung. Lloyd holte sich das dritte Leg mit einem 156er Checkout, aber Smith schaffte einen weiteren Leggewinn gegen den Wurf und sicherte sich das Set mit einem 105er Finish.
Mit der Doppel 20 ging das erste Leg von Set 4 an Smith, Lloyd konnte in einem 12-Darter mit 150er Finish ausgleichen. Im dritten Leg warfen beide Spieler eine 180, Lloyd traf dann das Bullseye für sein Finish nicht und Smith machte mit der Doppel 20 aus. Leg vier sicherte sich Lloyd mit dem gleichen Doppel und er begann das entscheidenden Leg mit Scores über 160, 140 und 145 Punkten, traf dann aber das Doppel nicht und Smith hatte einen Versuch auf 108 Punkte Rest. Er traf auch 20, Tripel 16 verfehlte aber die Doppel 20 und Lloyd kam noch einmal zum Zug, glich nach Sets aus und erzwang ein fünftes Set.
Die ersten beiden Legs wurden mit jeweils der Doppel 20 geteilt und das Kopf an Kopf Rennen ging weiter. Im dritten Leg hatte Lloyd erneut Problem mit dem Double in und benötigte neun Darts um ins Spiel zu kommen. Er kämpfte sich zwar ins Leg zurück, verfehlte dann aber das Bullseye für sein Finish und das Leg ging mit der Doppel 5 an Smith. Smith vergab erste Matchdarts auf die Doppel 18 im folgenden Leg, aber Lloyd traf seine Doppel 6 auch nicht und konnte nur zusehen, wie Smith erneut ans Oche trat und seinen Sieg doch noch zu machte.

Adrian-Lewis-Dart

Adrian Lewis 3:2 Gary Anderson

Adrian Lewis sicherte sich mit einem knappen 3:2 Sieg in einem spannenden Spiel gegen Gary Anderson einen Platz im Viertel-Finale. Die Beiden warfen insgesamt 16 Maxima in einem der bisher besten Spiele des Turniers und Lewis warf drei Finishes über 100 Punkte, darunter ein 167er Finish. Die Beiden lieferten sich aber im angespannten ersten Set auch eine verbale Auseinandersetzung, weil Anderson glaubt, Lewis hätte regelwidrig die Spielerzone rund ums Oche betreten. Lewis überwand das und holte sich das erste Set, aber Anderson hielt während der nächsten drei Sets ebenbürtig mit und erzwang ein entscheidendes 5.Set.. Dort konnte sich aber der junge Spieler aus Stoke durchsetzen und das Set mit 3:1 gewinnen. Damit steht er in den Viertelfinalen am Freitag.

"Gary dachte, ich würde in der Wurfzone stehen und ihn behindern, aber er hat sich später entschuldigt, weil ihm das Gleiche passiert ist", sagte Lewis. "damit war es ausgestanden und ich musste mich darauf konzentrieren, was ich zu tun hatte und wir machten einfach weiter und hatten ein tolles Spiel. Wir haben zusammen 16 180er geworfen, es war ein gutes Spiel und ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe."

Lewis zeigte weiter seine frisch erworbene Reife, mit der er am letzten Samstag das Players Championships gewonnen und mit der er in der ersten Runde Robert Thornton besiegt hatte. Und er zeigte auch die gleiche Form.

Im ersten Leg warfen beide Spieler eine 180, es ging mit der Doppel 20 an Lewis, der dann im zweiten Leg vier Darts auf Doppel verwarf. Anderson konnte ausgleichen. Im dritten Leg war es Anderson, der die Doppel nicht traf und Lewis starte ihn dafür. Leg vier brachte ein weiteres Maximum von Anderson, der erneut ausgleichen konnte. Im fünften Leg fand die beschriebene Auseinandersetzung statt, Lewis hatte sich als erste gefangen und warf einen 14-Darter zum Setgewinn.
Im zweiten Set fiel das erste Leg gegen den Wurf an Lewis, aber Anderson antwortet mit einem 92er Finish und einem 100er Finish und führte 2:1. Im vierten Leg vergab Anderson Darts auf den Setgewinn, Lewis konnte wieder Gleichstand erzielen, aber im fünften Leg setzte sich Anderson mit der Doppel 10 zum 1:1 nach Sets durch.
Lewis warf im dritten Set Scores über 180 und 140 Punkte, Anderson drängte zum Ausgleich zurück. Er warf im dritten Leg eine weitere 180, aber es war Lewis, der das Leg mit einem 126er Finish schnappen konnte. Lewis verfehlte anschließend die Doppel und Anderson konnte erneut ausgleichen. Aber der junge Spieler war nicht aufzuhalten und warf ein sensationelles 167er Finish zum Setgewinn.
Wieder kam Anderson stark zurück und holte sich die ersten beiden Legs des vierten Sets jeweils mit der Doppel 10. Im dritten Leg warfen beide 180er, es wurde dann mit einem 140er Checkout von Lewis gewonnen. Das schottische As ließ sich nicht beeindrucken und holte sich mit der Doppel 10 das Set, so dass ein weiteres, entscheidendes Set notwendig wurde.
Im eröffnenden Leg warf Anderson seine neunte 180 und sicherte es sich mit der Doppel 20 gegen den Wurf, traf aber im zweiten Leg die Doppel 12 nicht und Lewis glich aus. Auch das dritte Leg ging nach seiner siebten 180 an Lewis, der ins vierte Leg mit Scores von 160 und 140 Punkten einstieg und damit weit davon zog, da Anderson 8 Darts auf sein Eröffnungs-Doppel verwarf. Anderson konnte Lewis, der das Spiel mit einem 11-Darter auf der Doppel 20 beendete, nicht mehr gefährden.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Form", meinte Lewis. "ich hatte eine Reihe schwache Würfe, aber auch einige 180 zur rechten Zeit und auch ein paar sehr hohe Finishes. Ich war ziemlich in Bedrängnis, als mir die 167 gelang und diese hohen Würfe haben mir in den letzten Monaten geholfen. Ich werfe jetzt viel langsamer, vielleicht gehört das zum Erwachsenwerden dazu und ich habe viel Selbstvertrauen. Gegen Phil wird das ein richtig gutes Spiel werden."

Phil Taylor 3:0 Wayne Jones

Phil Taylor kämpfte sich mit einem glatten Drei-Set Sieg gegen Wayne Jones ins Viertelfinale. Dabei verfehlte er nur knapp das Bullseye für den ersten Neun-Darter des World Grand Prix. Er warf Scores über 160 und 180 Punkte, traf dann aber das Bullseye für sein 161er Finish nicht. Aber wenn ihm diese Leistung nicht gelang und er damit auch den Bonus über 20 000 Pfund nicht bekommen hat, ist er weiter auf Kurs Richtung Turniersieg.
Zu Beginn konnte Jones "seine" Legs mit dem Wurf gewinnen und die ersten vier Legs wurden geteilt. Aber das fünfte Leg ging zum Setgewinn mit der Doppel 16 an Taylor.
Jones zeigte sich auch im zweiten Set absolut treffsicher auf seinem Eröffnungs-Doppel, der Doppel 16, bevor Taylor erst ausgleichen und dann gegen den Wurf in Führung gehen konnte. Taylor traf dann auch die Doppel 16 zum Gewinn des zweiten Sets.
Im nächsten Leg hätte er fast seinen historischen Neun-Darter erzielt und im zweiten Leg warf er einen 11-Darter mit abschließender Doppel 8. Mit der Doppel 14 holte er sich sein 6.Leg in Folge und trifft nun im Viertel-Finale auf Adrian Lewis.

"Das war harte Arbeit", kommentierte Taylor. "Ich glaube nicht, das Wayne sein Eingangsdoppel, die Doppel 16, jemals verfehlt hat - es ist schwierig dagegen anzukämpfen. Er ist ein sehr zäher Gegner und das hat mir gut getan. Es war schon einmal ein ganz guter Test und hat mir gezeigt, wie es im restlichen Turnier laufen wird."
Taylor ist ein ehemaliger Mentor und Trainingspartner von Lewis und er zeigt sich von der zunehmenden Reife des jungen Spielers beeindruckt, die er seit der kürzlichen Geburt seines ersten Kindes feststellen kann, besonders auch beim engen Zweit-Rundenspiel gegen Gary Anderson.
"Adrian war sehr gut und hatte einige fantastische Finishes," sagte er. "Er hat die ganze Woche wirklich gut gespielt und sein ganzes Leben hat sich vor kurzem vollkommen verändert. Er trägt jetzt Verantwortung und dadurch wird man viel ernsthafter."

Terry Jenkins 3:1 Mark Dudbridge

Terry Jenkins erreichte mit seinem 3:1 Sieg über Mark Dudbridge zum vierten Mal in Folge die Viertelfinale des World Grand Prix. Jenkins, Finalist von 2006 und 2007, setzte seine Liebes-Affäre mit dem Double In Turnier fort und zeigte eine untadelige Leistung. In einem Spiel, in dem 11 Maxima geworfen wurden, davon sieben von Dudbridge, war es Jenkins makelloses Finishing, das in die letzten beiden Sets gewinnen ließ.
Dudbridge warf in den ersten beiden Legs je eine 180, aber Jenkins stand als erster auf den Doppeln und holte sich eine 2:0 Führung, bevor Mark Dudbridge mit der Doppel 10 sein erstes Leg gewinnen konnte. Es war dann wieder Jenkins, der Leg vier und damit das Set holte.
Im zweiten Set lag Dudbridge nach zwei Mal der Doppel 7 in Führung. Jenkins holte sich das dritte Leg, aber mit der Doppel 2 in einem 13-Darter glich Dudbridge nach Sets aus.
Jenkins warf ein Set drei zwei 13 Darter, jeden mit einer 180 und einer abschließenden Doppel 10, verfehlte dann aber die Doppel und Dudbridge konnte ausgleichen. Mit einem 116er Finish in einem 12-Darter konnte sich Jenkins das Set aber doch noch sichern.
Beide Spieler begannen das vierte Set mit Scores über 160 Punkte und Dudbridge holte sich das Leg gegen de Wurf, mit einem 13-Darter ging das zweite Legs, in dem beide Spieler eine 180 warfen, zum Ausgleich an Jenkins. Mit einem 98er Zwei-Dart Finish übernahm Jenkins die Führung, Dudbridge stand nach einer 180 schon auf 50 Punkten Rest, im nächsten Leg vergab er aber zwei Matchdarts und Dudbridge konnte mit der Doppel 5 noch einmal herankommen. Aber dann verfehlte Dudbridge die Doppel 11 für ein 118er Finish und Jenkins holte sich mit der Doppel 20 den Sieg.

"Das war wirklich ein schweres Spiel", sagte Jenkins. "Mark spielte genauso, wie ich es erwartet habe, er hat auch bei den Pro Tour Turnieren in letzter Zeit gut gespielt und gute Scores geworfen. Ich gewann das erste Set gegen den Wurf, ich komme immer sehr schnell auf den Startlöchern und mir war auch klar, dass das wichtig sein würde. Aber Mark schnappte sich das zweite Set. Das dritte war sehr wichtig und es gelang mir auch, das letzte zu gewinnen. Ich mag das Double In Format, da bin ich eigentlich immer ganz gut und ich spiele auch sehr gerne in Irland, hoffentlich geht die Woche so weiter."
Jenkins wird in den Viertel-Finalen auf Andy Smith treffen - die beiden Trainingspartner werden am Freitag um einen Platz unter den letzten vier kämpfen.
"Wir fahren überall zusammen hin und er ist mein bester Freund", erzählte Jenkins. "Wir teilen uns ein Apartment hier im Citywest Hotel und trainieren zusammen. Am Freitag werden wir nicht daran denken und hinter her immer noch Freunde sein, aber wenn ich auf die Bühne gehe, muss ich es vergessen."

World Grand Prix - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2016 M.v.Gerwen 5:2 G.Anderson 400.000 £ Unibet
2015 R.Thornton 5:4 M.v.Gerwen 400.000 £ PartyPoker
2014 M.v.Gerwen 5:3 J.Wade 400.000 £ PartyPoker
2013 P.Taylor 6:0 D.Chisnall 350.000 £ PartyPoker
2012 M.v.Gerwen 6:4 M.King 350.000 £ PartyPoker
2011 P.Taylor 6:3 B.Dolan 350.000 £ PartyPoker
2010 J.Wade 6:3 A.Lewis 350.000 £ Bodog
2009 P.Taylor 6:3 R.v.Barneveld 350.000 £ SkyBet
2008 P.Taylor 6:2 R.v.Barneveld 250.000 £ SkyBet
2007 J.Wade 6:3 T.Jenkins 200.000 £ SkyBet
2006 P.Taylor 7:4 T.Jenkins 130.000 £ SkyBet
2005 P.Taylor 7:1 C.Lloyd 100.000 £ SkyBet
2004 C.Lloyd 7:3 A.Warriner 100.000 £ SkyBet
2003 P.Taylor 7:2 J.Part 76.000 £ P.Power
2002 P.Taylor 7:3 J.Part 70.000 £ P.Power
2001 A.Warriner 8:2 R.Scholten 78.000 £ P.Power
2000 P.Taylor 6:1 S.Burgess 70.000 £ P.Power
1999 P.Taylor 6:1 S.Burgess 38.000 £ P.Power
1998 P.Taylor 13:8 R.Harrington 38.000 £ P.Power
E=Endstand
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