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World Matchplay 2008 Spielberichte Halbfinale


Phil Taylor 17:8 Dennis Priestley

Phil Taylor walzte sich seinen Weg frei ins Finale des World Matchplays mit einem sprühenden 17:8 über Dennis Priestley. Taylor zeigte eines der besten Scorings in der Geschichte des World Matchplays, er warf 12 180er und verpasste dreimal knapp einen Neun-Darter, der ihm einen Bonus von 10 000 Pfund eingebracht hätte. Er ist aber eindeutig weiter auf Kurs zu den 60 000 Pfund Preisgeld für den Sieger, nachdem er gegen Priestleys mutigen Angriff bestehen konnte, mit dem der 58jährige von einem 10:2 Rückstand noch zu einem 13:8 kommen konnte. Taylor startete hervorragend, holt sich das erste Leg gegen den Wurf, ließ einen 12 und einen 13-Darter folgen und machte dann die Doppel 16 zur 4:0 Führung aus. Nachdem Taylor einen seiner sehr seltenen Fehlwürfe auf Doppel hatte, konnte sich Priestley mit der Doppel 19 sein erstes Leg holen, aber schon die nächsten beiden gingen wieder an Taylor. Mit einem 155er Finish sicherte sich Priestley sein zweites Leg, Taylor antwortet mit zwei 180ern, verfehlte aber die Doppel 12 für einen möglichen Neun-Darter. Weitere Legs von 13, 10 und 15 Darts brachten ihn 10:2 in Führung, dann gewann Priestley fünf der nächsten sechs und konnte seinen Rückstand verringern. Dabei warf er auch einen 11-Darter mit sieben perfekten Darts. Mit einem 126er Finish auf der Doppel 6 stoppte Taylor Priestleys Comeback, er ließ ihm einen weiteren 12-Darter und ein 104er Checkout folgen. Priestley gelang mit einem 134er Finish ein weiterer Leggewinn, als Taylor schon auf einem Doppel saß, aber Taylor war nicht mehr aufzuhalten und sicherte sich mit zweimal Doppel 20 in den nächsten beiden Legs den Sieg.

"Dennis hat brillant gespielt und ich musste so gut spielen, um ihn schlagen zu können", meinte Taylor. "Am Anfang habe ich ihn hart getroffen, aber er hat nicht aufgegeben und kam immer wieder zurück."

Priestley räumte ein: "Phil war einfach zu beständig für mich. Bei mir ging es rauf und runter und ich habe nicht so gut gespielt, wie ich es eigentlich wollte, aber ich weiß genau wann ich verloren habe. Er hat eine bemerkenswerte Leistung gezeigt und meine Darts waren nicht gut genug, um ihn schlagen zu können, vor allem nicht in den Legs, die ich selber begonnen habe. Die musst Du in höchstens 15 Darts gewinnen, was mir nicht gelungen ist."

James Wade 17:5 Wayne Mardle

Der Titelverteidiger James Wade steht nach seinem überzeugenden 17:5 Sieg über Wayne Mardle im Finale des World Matchplays 2008. Wade ist auf Kurs zu einem vierten Major Titel und zur möglichen Titelverteidigung, nach dem er Mardle problemlos nach Hause geschickt hat. Mardle hatte die Nummer zwei der Welt, Raymond van Barneveld im Viertelfinale bezwungen, hatte aber gegen Wade auch nicht den Hauch einer Chance. Der 25jährige war zu einer frühen 7:0 Führung gestürmt und warf auf seinem Weg zum Sieg 12 180er. Ins Spiel stieg er mit zwei Doppel 20 Finishes ein, eines davon ein 101er Checkout gegen den Wurf, warf in vier aufeinander folgenden Legs Scores von 180 oder 177 Punkten, dabei auch ein 136er Finish, und lag 5:0 vorne. Auch die nächsten beiden Legs, eines davon mit einem 117er Checkout, fielen zum 7:0 an ihn, bevor sich Mardle mit einem 135er Finish sein erstes Leg holen konnte. In den folgenden 5 Legs warf Wade jeweils eine 180, produzierte einen 10-Darter und hob seinen Durchschnitt auf 110, bevor Mardle drei Legs nach einander für sich entscheiden konnte, eines davon mit einem 145er Finish, nachdem Wade zum ersten Mal die Doppel 20 verfehlt hatte. Wade schaffte das 14:4, bevor Mardle mit der Doppel 5 noch einmal ein Leg gewinnen konnte, was den jungen Spieler weiter anfachte. Wade antwortete mit Finishes über 153 und 100 Punkte in zwei 12-Dartern und besiegelte seinen Sieg nachdem Mardle das Bullseye in seinem Finishversuch verpasst hatte mit der Doppel 20.

"Ich bin hellauf begeistert, dass ich so einen guten Spieler wie Mardle mit so einem Ergebnis schlagen konnte", sagte Wade. "Ich freue mich über meine Leistung und über die Art, wie ich gespielt habe. Ich bin wieder gut gestartet und dieses Mal konnte ich das Niveau halten, obwohl ich gegen Ende ein paar Doppel verfehlt habe. Ich liebe diesen Austragungsort, die Fans und die Bühne hier und es ist toll im dritten Finale nach einander zu stehen."

Wade hatte in seinem ersten Major Finale, dem World Matchplay 2006 mit 11:18 gegen Taylor verloren und stand dieses Jahr auch in der Premier League und bei den Desert Classics gegen ihn im Finale.

"Ich bin jetzt natürlich erfahrener als vor zwei Jahren", fügte Wade hinzu. Die letzten beiden Male, als ich gegen Phil im Finale stand, haben wir Semi-Finale und Finale am gleichen Tag gespielt und da konnte ich nicht mein Bestes geben. Womit ich nicht sagen will, dass das Ergebnis dieses Mal anders ausfallen wird, ich hatte heute einen Durchschnitt von 102 und um Phil schlagen zu können, muss ich zulegen. Ich kann das auch und hoffentlich wird es mir im Finale gelingen. Das ist im Augenblick mein Hauptziel, Phil in einem Finale zu schlagen. Ich habe drei Major Titel gewinnen können, aber ihn noch nicht in einem Finale geschlagen und das steht als Nächstes auf meiner Liste. Er inspiriert mich und wir schauen alle zu ihm auf. Ich kann es kaum erwarten, gegen ihn zu spielen-ich bin ganz aufgeregt und will endlich loslegen."

Mardle kommentierte: "Er startete mit brillanten drei oder vier Legs. Ich wurde nicht besser als zu Beginn, während er sich steigern konnte. Er war zum Teil unbesiegbar und wenn Du gegen so jemanden spielst, kannst Du nicht mehr tun, als die Hand zu heben und zu sagen, dass Du einfach manchmal nicht gut genug bist."

World Matchplay - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 450.000 BetVictor
2016 M. van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 BetVictor
2015 M. van Gerwen 18:12 James Wade 450.000 BetVictor
2014 Phil Taylor 18:09 M. van Gerwen 450.000 BetVictor
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 BetVictor
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 Betfair
2011 Phil Taylor 18:08 James Wade 400.000 Stan James
2010 Phil Taylor 18:12 R.v. Barneveld 400.000 Stan James
2009 Phil Taylor 18:04 Terry Jenkins 400.000 Stan James
2008 Phil Taylor 18:09 James Wade 300.000 Stan James
2007 James Wade 18:07 Terry Jenkins 200.000 Stan James
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 Stan James
2005 Colin Lloyd 18:11 John Part 120.000 Stan James
2004 Phil Taylor 18:08 Mark Dudbridge 100.000 Stan James
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 Stan James
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 Stan James
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 Stan James
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 Stan James
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 ohne
1998 Rod Harrington 19:17 Ronnie Baxter 58.000 ohne
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 ohne
1996 Peter Evison 16:11 D. Priestley 52.000 Websters
1995 Phil Taylor 16:11 D. Priestley 42.800 Websters
1994 Larry Butler 16:12 D. Priestley 42.800 Proton Cars
E=Endstand
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