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World Matchplay Darts

World Matchplay 2009


Spielberichte, Vierter Spieltag


2. Runde


Adrian Lewis 13:5 Colin Lloyd

Adrian Lewis zeigte beim Finishen eine sensationelle Leistung, erkämpfte sich einen 13:5 Sieg über Colin Lloyd und steht im Viertel-Finale des World Matchplays. Zum dritten Mal erreichte Lewis damit die dritte Runde des World Matchplays, er zeigte dabei brillanten Finishes über 156, 142, 139 und 127 Punkte und schickte den Champion von 2005 zum Kofferpacken.
Lloyd kämpfte, um von einem 1:7 Rückstand wieder ins Spiel zu kommen und kam bis zum 5:8, bevor Lewis höher schaltete und endgültig davon zog. Er trifft nun im Viertel-Finale am Freitag auf seinen früheren Mentor Phil Taylor.

Adrian-Lewis-Colin-Llloyd

Die beiden Spieler teilten sich die ersten beiden Legs, bevor Lewis davon ziehen konnte. Auf seinem Weg zum 4:1 warf er eine Doppel 8, mehrer 180er und zwei Doppel 20 Finishes gegen den Wurf. Lloyd stand dann im sechsten Leg schon auf 40 Punkten Rest, als Lewis ein tolles 146er Finish auf der Doppel 11 gelang, im folgenden Leg stellte er sich mit einem Score über 168 Punkte auf ein Doppel 10 Finish.
Er steigerte sich sogar noch, als Lloyd schon auf 36 Punkten Rest wartete, zeigte Lewis ein 156er Checkout, ein weiterer Tiefschlag für Lloyd. Anschließend warf Lloyd ein Maximum und konnte sich mit der Doppel 16 sein zweites Leg gewinnen, und mit Finishes auf der Doppel 8 und der Doppel 4 verringerte er seinen Rückstand auf 4:7. Im nächsten Leg hielt Lewis ihn mit der Doppel 3 auf, aber noch einmal wehrte sich Lloyd und holte sich gegen den Wurf das folgende Leg mit der Doppel 20.
Vollkommen unbeeindruckt schaltete Lewis einen Gang höher und holte sich das folgende Leg vollkommen unangestrengt nach einer 180 mit einem 139er Checkout auf der Doppel 20. Dann bestrafte er Lloyd für einen Fehlwurf und es stand 10:5. Im nächsten Leg verpasste er mit einem 127er Bullseye Finish Lloyd, der wieder schon auf einem Finish stand, einen erneuten Tiefschlag.
Anschließend warfen beide Spieler eine 180, das Leg fiel mit der Doppel 20 an Lewis, der sich auch das letzte Leg zum 13:5 Endstand mit der Doppel 20 holte.

"Ich war wieder begeistert von meinem Finishing", kommentierte Lewis, der eine Trefferquote auf Doppel von 71% hatte gegenüber Lloyds 52% hatte. "Wir hatten unseren Spaß da oben auf der Bühne, wir sind gute Freunde. Aber darauf durfte ich keine Rücksicht nehmen und wenn ich auch ab und zu mit meiner Konzentration zu kämpfen hatte, kam ich trotzdem durch. Es war ein gutes Spiel und es freut mich auch zu sehen, dass Lloyd so gut spielt, aber natürlich war es für mich am wichtigsten ins Viertel-Finale zu kommen."
Er wird dort auf den Titelverteidiger Taylor treffen, und meinte, dass er fest entschlossen ist seinen ehemaligen Trainingspartner und Mentor zu schlagen und sein erstes Major Turnier zu gewinnen.
"Mein Finishing ist gut genug für einen Sieg, ich muss nur mein Scoring verbessern", sagte er. "Ich habe wirklich Vertrauen in mein Finishing - das war bisher nicht so. Ich freue mich darauf gegen Phil zu spielen. Wenn ich auch noch so gute Scores erzielen, wie ich es eigentlich kann, denke ich, dass ich ihm ein gutes Spiel liefern kann. Ich glaube nicht, dass es nur nach seinem Plan laufen wird und ich werde vor ihm nicht mehr Respekt haben, als vor jedem anderen Spieler. Ich werde entspannt auf die Bühne gehen und einfach Dart spielen. Ich weiß, wenn ich dieses Turnier gewinnen kann, werde ich so weiter machen können. Aber dazu muss ich Phil schlagen."

Phil-Taylor

Phil Taylor 13:3 Kevin Painter

Phil Taylor überrollte Kevin Painter mit einem 13:3 Sieg. Taylor, mit sportlichen Blitzen ins Haar rasiert, zeigte seine ganze Stärke in seiner sensationellen Vorstellung, er erzielte einen Durchschnitt von 109.47 und traf 68% der Doppel.

Painter konnte tatsächlich das erste Leg des Spiels gewinnen - obwohl er zwei Bounce-Outs zu verkraften hatte, traf er die Doppel 20. Nach einer 140 stand er im zweiten Leg auf 40 Punkten Rest, aber Taylor warf ein Zwei-Dart 70er Finish, mit dem er seinen Sturmlauf startete. Er ließ zwei Doppel 20 Finishes folgen, eines gegen den Wurf, holte sich das fünfte Leg mit der Doppel 8, nachdem es seinem Gegner nicht gelungen war, von seinen Scores über 180 und 140 Punkten zu profitieren.
Mit einer weiteren Doppel 8 vergrößerte Taylor den Vorsprung auf 5:1 und ließ einen 12- und zwei 11-Darter folgen. Anschließend holte er sich noch ein 8. und ein 9.Leg in Folge mit der Doppel 20 und der Doppel 12 und gönnte sich dann eine kurze Verschnaufpause (bzw.einen Fehlwurf), die Painter mit der Doppel 20 ein zweites Leg einbrachte.
Painter konnte mit der Doppel 16 noch ein weiteres Leg gewinnen, aber im 14.Leg reichten ihm auch zwei 180er nicht zum Leggewinn - Taylor nahm mit einem 124er Finish wieder Fahrt auf. Er stieg mit einer 180 ins folgende Leg ein und beendete es mit der Doppel 20 und wehrte im letzten Leg noch eine 180 von Painter ab, bevor er seinen Lauf mit der Doppel 16 beendete.

"Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und freue mich jetzt auf das Spiel gegen Adrian Lewis", sagte Taylor. "Ich bin auf jeden Fall bereit das Turnier zu gewinnen, der Durchschnitt beweist das. Der sollte auch ein Zeichen meiner Achtung vor Kevin sein, weil er nie aufgibt und gut spielte. Er ist ziemlich enttäuscht, dass es nicht besser für ihn lief. Ich bleibe jetzt entspannt und fokussiert, was sehr wichtig ist. Am Donnerstag werde ich mich erholen und auf die nächste Runde vorbereiten."
Taylor war zwei Jahre lang Mentor und Trainingspartner von Lewis, der im nächsten Monat zum ersten Mal Vater werden wird. Taylor glaubt immer noch, dass Lewis Major Turniere gewinnen wird.
"Ich glaube immer noch, dass er ein zukünftiger Weltmeister ist", meinte Taylor. "Er ist ein toller junger Spieler, der sich aber etwas vertändelt hat in letzter Zeit. Es ist hart so ein Leben zu führen, wie ich es tue. Da werden sich nicht die Nächte um die Ohren geschlagen - ich bin widme mein Leben wirklich dem Sport. Es ist schon schwierig 100 Prozent fokussiert und professionell zu sein. Es ist eine einsame Angelegenheit und man muss sich auf sein Dartboard konzentrieren, weil es Leute gibt, die ihren Spaß haben wollen. Jetzt wird er bald ein Baby haben, vielleicht ist das eine gute Vorraussetzung. Ich habe vier Kinder, die sind es, an die ich denke und das verändert Deine Lebenseinstellung.

World Matchplay - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 500.000 BetVictor
2016 M. van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 BetVictor
2015 M. van Gerwen 18:12 James Wade 450.000 BetVictor
2014 Phil Taylor 18:09 M. van Gerwen 450.000 BetVictor
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 BetVictor
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 Betfair
2011 Phil Taylor 18:08 James Wade 400.000 Stan James
2010 Phil Taylor 18:12 R.v. Barneveld 400.000 Stan James
2009 Phil Taylor 18:04 Terry Jenkins 400.000 Stan James
2008 Phil Taylor 18:09 James Wade 300.000 Stan James
2007 James Wade 18:07 Terry Jenkins 200.000 Stan James
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 Stan James
2005 Colin Lloyd 18:11 John Part 120.000 Stan James
2004 Phil Taylor 18:08 Mark Dudbridge 100.000 Stan James
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 Stan James
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 Stan James
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 Stan James
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 Stan James
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 ohne
1998 Rod Harrington 19:17 Ronnie Baxter 58.000 ohne
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 ohne
1996 Peter Evison 16:11 D. Priestley 52.000 Websters
1995 Phil Taylor 16:11 D. Priestley 42.800 Websters
1994 Larry Butler 16:12 D. Priestley 42.800 Proton Cars
E=Endstand
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