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Phil-Taylor

Unglaublicher Taylor holt sich neunten World Matchplay Titel

Phil Taylor war in Tränen nachdem er sich mit seinem überlegenen 18:9 Sieg über James Wade seinen neunten Matchplay Titel geholt hatte. Wade, der Titelverteidiger, hatte im Finale gegen den Spieler aus Stoke bereits mit 7:4 vorne gelegen, wurde dann aber doch noch das Opfer von Taylors unglaublicher Vorstellung, bei der er einen Durchschnitt von fast 110 erreichte und die ihm 60.000 Pfund Preisgeld einbrachte. Taylor gewann 12 von 13 Legs zum Stand von 16:8, als Wade mit sieben perfekten Darts zurückschlug, aber Taylor wurde dadurch nur kurzfristig gestoppt, bevor er mit einem 132er Checkout seinen Sieg besiegelte.

"Ich bin sprachlos", musste Taylor mit Tränen in den Augen einräumen. "Es bedeutet mir so viel, dass ich diesen Titel zurückholen konnte. Ich war in meiner ganzen Karriere bisher noch nie so stolz darüber, einen Titel gewonnen zu haben. Ende letzten Jahres, als ich im World Grand Prix in Irland in der ersten Runde ausgeschieden war, saß ich hinter der Bühne und dachte, meine Karriere wäre vorbei. Aber ich habe mehr als hart gearbeitet und das zeigt sich jetzt. James ist hervorragend ins Finale gestartet und ich musste einfach etwas Besonderes tun, um ihn aufzuhalten."

Dass Taylor vor dem Spiel das Bullseye getroffen hatte und damit das Spiel beginnen durfte, zahlte sich aus, als er das erste Leg für sich gewinnen konnte. Die folgenden drei gingen auch alle mit dem Wurf und Taylor erzielte dabei ein 115er Checkout. Im fünften Leg erzielte Wade seine zweite 180, die ihm ein 81er Finish eröffnete und er lag 3:2 vorne, aber Taylor konnte im nächsten Leg 85 Punkte ausmachen und wieder ausgleichen. Ins siebente Leg startete Taylor mit einem Score über 177 Punkte, aber sein viertes Maximum nach einander brachte Vorteile für Wade, der das Leg mit der Doppel 12 zum 4:3 für sich entschied. Taylor konnte wieder ausgleichen, Wade gelang es während der nächsten drei Legs einen Zahn zuzulegen, er warf einen 10-Darter, holte sich ein Leg mit der Doppel 10 gegen den Wurf und warf ein 104er Finish und führte mit 7:4. Wie auch im Finale von 2006 führte Wade zu Beginn des Spiels um dann am Ende doch zu verlieren; der achtmalige Turniersieger holte sich in endrucksvoller Manier zwölf der nächsten 13 Legs. Er warf dabei ein 142er Finish, gewann drei Legs mit der Doppel 12 und erhöhte seinen Durchschnitt auf fast 110. Dank seiner hohen Scores erreichte er jedes Mal als erster ein Finish, bis zum 16:8. In diesem Leg warfen beide Spieler je zwei Maxima nacheinander, für jeden wäre ein Neun-Darter möglich gewesen, aber Wade verpasste nach dem siebenten perfekten Dart die Tripel 19, während Taylor die siebente Tripel 20 nicht treffen konnte. Wade gelang trotzdem noch ein unglaublicher 12-Darter, aber selbst sein 11.Maximum half ihm nicht weiter, als Taylor im nächsten Leg die Doppel 12 ausmachte. Seinen Sieg besiegelte Taylor mit einem 132er Checkout, bei dem ihm ein erstaunlicher Treffer von der rechten Seite des Oches ins Bullseye gelang, er holte sich zum 9.Mal den World Matchplay Titel und damit 60 000 britische Pfund Preisgeld.

"Ich habe gut angefangen, verlor aber in der Mitte des Spiels den Faden und Phil hat einfach herausragend gespielt", sagte Wade. "Er hat den Sieg mehr als verdient, aber ich hoffe, dass ich ihn eines Tages dafür abstrafen kann. Er treibt mich zu immer besseren Leistungen an und ich kann es gar nicht erwarten, wieder gegen ihn anzutreten. Ich bin stolz darauf, dass ich dreimal hintereinander das World Matchplay Finale erreichen konnte, ich werde mein Bestes geben, um nächstes Jahr wieder soweit zu kommen und mir den Titel zurückzuholen."

Statistiken des Finales


Phil Taylor 18-9 James Wade
42 100+ 27
24 140+ 23
9 180 11
36.49 Ave1 34.19
109.47 Ave3 102.58
142,132,121,115 High Finish 121,104
8 Legs Against Throw 3

Taylor ist stolz auf World Matchplay Titel

Unter Tränen gab Phil Taylor zu, dass der neunte Gewinn des World Matchplays für ihn einer der stolzesten Augenblicke seiner Karriere ist. Taylor spielte mit 109.47 den höchsten Durchschnitt, der jemals in einem vom Fernsehen übertragenen Finale gespielt wurde. Die Legende aus Stoke, er ist dreizehnfacher Weltmeister und dominiert den Sport seit fast 20 Jahren, brach in Tränen aus, nachdem er die World Matchplay Trophäe erhalten hatte und meinte, dass er glücklicher als über jeden anderen Titel in seiner Karriere sei.

"Das ging mir sehr nahe", meinte er. "ich glaube, als ich meinen fünften Weltmeistertitel gewannen hatte, war ich auch ein bisschen gerührt, aber lange nicht so. Es ist merkwürdig und ich weiß nicht so recht, warum es so ist. Es war einer der größten Momente in meiner Karriere. Ich bin stolz auf mich, vielleicht stolzer als je zuvor. Wenn ich hier weggehe, klopfe ich mir selbst auf die Schulter, weil ich wirklich, wirklich stolz auf mich bin. Ich habe den Titel jetzt neunmal gewonnen aber ich glaube, so gut habe ich noch nie in einem Finale gespielt und ich hoffe, dass es genauso gut war dabei zuzuschauen, wie für mich zu spielen. Ich habe schon andere kappe Finale gespielt, aber ich glaube, dass dies das härteste Finale von allen war. Ich habe einen Durchschnitt von über 109 gespielt und trotzdem gedacht, ich könnte verlieren, weil James unnachgiebig war, er hat jeden meiner Würfe pariert. Als ich mit 5:7 zurücklag, wusste ich, dass ich in Schwierigkeiten war. Ich hatte die Doppel 18 zum 5:5 Ausgleich verfehlt und wusste nicht, wie ich wieder ein Leg gegen den Wurf holen sollte. Aber er ließ mich zurückkommen, ich dachte schon, einer von uns würde einen Neun-Darter werfen, weil einfach etwas geschehen musste."

Taylor beendete das Turnier mit einem Turnier-Durchschnitt von 105 und fügte hinzu: "Seit der ersten Runde am Montag wurde ich bedrängt. Steve Beaton spielte großartig, Colin Osborne hat ja das letzte Mal, als wir gegeneinander spielten, gewonnen. Der einzige Spieler, der wirklich nicht so gut spielte, wie er es eigentlich kann, war Kevin McDine. Gegen Dennis Priestley zu spielen ist immer eine große Herausforderung und er gibt einfach nicht nach. Ich bin begeistert, dass ich das gewinnen konnte. Es würde mir nichts ausmachen, wenn ich nie wieder ein Turnier gewinnen würde, weil ich einfach so stolz auf mich bin.

Taylor hat dieses Jahr jetzt die Premier League, die PDC US Open, die Las Vegas Desert Classics und das World Matchplay gewonnen, nach einem erfolglosen Jahr 2007 hatten ihn schon viele abschreiben wollen. Er verriet und, dass seine Erstrunden-Niederlage beim World Grand Prix gegen Adrian Gray letztes Jahr für ihn ein Wendepunkt war.

"Ich saß in Irland hinter der Bühne, nachdem ich gegen Adrian Gray verloren hatte und dachte meine gesammte Karriere wäre zusammengebrochen. Alles war falsch gelaufen und ich dachte, es wäre aus und vorbei, ich könnte gegen diese jungen Spieler einfach nicht bestehen. Ich fühlte mich gedemütigt, die Leute sangen easy, easy und ich saß dort vielleicht eine Stunde lang und war voller Selbstmitleid. Aber ein paar Wochen später bin ich wieder aufgestanden und habe etwas getan, ich kann gar nicht sagen, wie hart ich gearbeitet habe. Es waren vielleicht nicht so viele Trainingsstunden, aber die Art in der ich trainiert habe, die Art, wie ich vieles verändert habe und mich der Sache gewidmet habe, sowohl in meinem persönlichen Leben als auch beim Dartspielen…

Taylor besiegelte seinen World Matchplay Sieg mit einem sensationellen 132er Checkout, er warf Bull, Tripel 19, Bullseye, wobei er das Bullseye aus einem unmöglichen Winkel von rechts des Oches traf.

"Ich konnte es gar nicht glauben, dass ich das Bullseye getroffen hatte, ich war ja so weit weg", meinte Taylor. "Adrian Lewis und James werfen solche Würfe regelmäßig. Also habe ich gedacht, das könnte ich auch mal probieren. Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass ich treffen würde, aber der Dart landete genau in der Mitte."

World Matchplay - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 450.000 BetVictor
2016 M. van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 BetVictor
2015 M. van Gerwen 18:12 James Wade 450.000 BetVictor
2014 Phil Taylor 18:09 M. van Gerwen 450.000 BetVictor
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 BetVictor
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 Betfair
2011 Phil Taylor 18:08 James Wade 400.000 Stan James
2010 Phil Taylor 18:12 R.v. Barneveld 400.000 Stan James
2009 Phil Taylor 18:04 Terry Jenkins 400.000 Stan James
2008 Phil Taylor 18:09 James Wade 300.000 Stan James
2007 James Wade 18:07 Terry Jenkins 200.000 Stan James
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 Stan James
2005 Colin Lloyd 18:11 John Part 120.000 Stan James
2004 Phil Taylor 18:08 Mark Dudbridge 100.000 Stan James
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 Stan James
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 Stan James
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 Stan James
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 Stan James
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 ohne
1998 Rod Harrington 19:17 Ronnie Baxter 58.000 ohne
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 ohne
1996 Peter Evison 16:11 D. Priestley 52.000 Websters
1995 Phil Taylor 16:11 D. Priestley 42.800 Websters
1994 Larry Butler 16:12 D. Priestley 42.800 Proton Cars
E=Endstand
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