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World Matchplay 2008 Spielberichte Tag 4


Terry Jenkins 11:13 Dennis Priestley

Dennis Priestley hat mit seinem 11:13 Sieg über Terry Jenkins zum dritten Mal nacheinander die Viertel-Finale des World Matchplays erreicht. Der 58-jährige aus Yorkshire schaltete mit der für ihn typischen Entschlossenheit den Finalisten des letzten Jahres aus und ist weiter auf Kurs Finale. Während des ganzen Spiels gelang es den Kontrahenten nie, mehr als zwei Legs Vorsprung herauszuspielen und viermal wechselte die Führung, bis sich Priestley schließlich durchsetzen konnte. Mit einem 94er Finish holte er sich das erste Leg, die nächsten beiden gingen an Jenkins. Priestley konnte mit einem 155er Checkout wieder ausgleichen, Leg 5 fiel wieder an Jenkins. Dann gewann Priestley drei Legs nacheinander, warf dabei auch einen 13-Darter, und führte 5:3. Jenkins antwortete mit einem 12-Darter und nutze es dann, dass Priestley sich verrechnet hatte, und glich zum 6:6 aus. Anschließend verfehlte er ein Doppel und Priestley ging wieder in Führung. Dann holte sich Jenkins drei Legs nach einander, warf dabei einen weiteren 12-Darter, und er konnte wieder mit 9:8 die Führung übernehmen. Priestley glich mit 13 Darts aus und ging mit der Doppel 20 wieder in Front. Jenkins konnte ebenfalls mit der Doppel 20 wieder ausgleichen, verfehlte sie aber im folgenden Leg und wieder lag Priestley vorne. Mit einem 116er Finish war er nur noch ein Leg vom Sieg entfernt, aber zunächst einmal blieb Jenkins mit einem 96er Zwei-Dart-Finish am Ball, während Priestley schon auf 32 Punkten Rest stand. Aber der Spieler aus Ledbury erwischte einen schlechten Start ins nächste Leg, so dass Priestley weiter davon ziehen konnte und sich mit der Doppel 10 seinen Platz im Viertel-Finale sicherte.

"Ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht", gab Priestley zu. "Es war ganz schön hart über die Ziellinie zu kommen und ich habe ziemlich lange gebraucht, aber für die Fans war es spannend"

Priestley hat sich Anfang des Jahres einer Prostata-Krebs Operation unterzogen und obwohl ihn das Spiel gegen Jenkins ermüdete, ist er zuversichtlich, dass er auch über die längere Distanz der Viertel-Finale durchhalten wird.

"Ich erhole mich jetzt vor den Viertel-Finalen, aber wenn ich fokussiert bleiben kann, kann ich auch gute Darts spielen. Mit diesem Spiel habe ich bewiesen, dass ich 24 Legs überstehen kann und das wird mir zugute kommen."

Alan Tabern 13:7 John Part

Alan Tabern erreichte mit dem 13:7 über John Part zum dritten Mal die Viertel-Finale eines im Fernsehen übertragenen Turniers. Der aufstrebende Star aus St.Helens ist diesen Sommer in hervorragender Form, er hatte sowohl bei den UK Open als auch bei den Las Vegas Desert Classics ebenfalls die Viertel-Finale erreichen können. Am Dienstag hatte er die erste Runde mit einem Sieg über Vincent van der Voort überstanden, jetzt holte er sich den Skalp des Weltmeisters John Part, um in die Viertel-Finale einzuziehen. Sein brillanter Start ins Spiel half ihm dabei, er holte sich sämtliche ersten sechs Legs, warf dabei drei 180er, erzielte einen Durchschnitt von 106 und ließ Part hinter sich zurück. Tabern hatte auch die Chance auf ein 7:0, verfehlte aber das Bullseye und gab so Part die Chance endlich mit der Doppel zwei ins Spiel zu kommen. Part holte sich auch die folgenden drei Legs, warf dabei auch einen 12-Darter, und kam auf 6:4 heran. Die nächsten beiden Legs gingen wieder an Tabern, eines davon mit einem 112er Finish, mit einem hervoragenden 11 Darter reduzierte Part den Vorsprung auf 8:5. Er verfehlte dann aber in den folgenden beiden Legs die Doppel, so dass Tabern den Vorsprung wieder auf 5 Legs vergrößern konnte und mit einer Doppel 20 zog er auf 11:5 davon.

Er begann auch das nächste Leg mit sieben perfekten Dart, verfehlte aber einen Neun-Darter, so dass Part 100 Punkte ausmachen konnte. Die nächsten beiden Legs teilten sich die Beiden und nach erneuten Fehlwürfen auf die Doppel durch Part holte sich Tabern mit der Doppel 4 den Sieg.

"Ich wusste , dass wenn ich gegen John so beginnen könnte, wie ich gegen Vincent in der letzten Runde aufgehört hatte, ich mir eine Führung sichern konnte, die das Spiel hindurch halten würde, und so war es auch. Ich konnte zahllose Fehlwürfe von John für mich nutzen, er hat mir zum Teil unglaubliche Chancen eröffnet, aber um sie wahrnehmen zu können brauchte ich gute Darts. Als ich 6:4 vorne lag, hätte es auch 8:2 stehen können, aber ich war auch so mit diesem Spielstand zufrieden, ich konnte darauf aufbauen."

Tabern wird nun in den Viertel-Finalen auf den zweimaligen Weltmeister Dennis Priestley treffen.

"Ich bin sehr zufrieden damit, dass ich es wage, mit einem neuen Set Darts zu werfen und sie tun mir gut", fügte er hinzu. "Und so langsam fange ich auch an daran zu glauben, dass ich wirklich unter die Top 16 der Welt gehöre. Kein Spieler wird unglücklich darüber sein, die Viertel-Finale eines Majors zu erreichen und mir ist es zum dritten Mal nacheinander gelungen, dass ist toll. Dennis ist eine Legende und eigentlich kann ich gar nicht verlieren. Wenn er mich schlägt, habe ich gegen eine Legende verloren und wenn ich gewinne, bin ich in den Halb-Finalen. Für die Leute wäre es kein Schock, würde Dennis nicht in die Halb-Finale kommen, aber es wäre ein Überraschung für sie, wenn ich soweit komme."

Hawaii-501

Wayne Mardle 13:9 Michael van Gerwen

Wayne Mardle schoss sich mit einem 13:9 Sieg über Michael van Gerwen in die Viertel-Finale des World Matchplays. Der Finalist von 2003 zeigte Reife, als er beim Stand von 6:8 sieben der letzten acht Legs gewinnen konnte und sich damit den Sieg und einen Platz in den Viertel-Finalen holte. Mardle lag zu Beginn des Spiels 2:0 und 5:2 zurück, nachdem van Gerwen verfehlte Doppel für sich hatte nutzen können und selbst zwei 180er und ein 112er Finish geworfen hatte. Im Leg acht verwarf er selber Darts und Mardle konnte zurückschlagen und mit einem 86er Finish auf 4:5 heran kommen, bevor er selbst fünf Darts auf Doppel vergab und der Teenager die Doppel 15 treffen konnte. Mardle warf beim Gewinn von Leg 11 sein zweites Maximum, aber van Gerwen antwortete mit einem 12-Darter und einem Finish auf der Doppel 20, und führte 8:6. Mardle zündete mit einem 94er Finish, holte sich ein Leg mit einem 13-Darter gegen den Wurf, ließ ein 123er Finish folgen und gewann 5 Legs in Folge und er lag mit 11:8 vorne. Mit seinem zweiten 112er Finish stoppte van Gerwen zunächst seinen Lauf, aber mit einem 13-Darter stand Mardle schon kurz vor dem Sieg und er konnte, nach weiteren fünf Fehlwürfen des Holländers mit der Doppel 5 alles klar machen.

"Ich bin nicht gerade als harter Arbeiter bekannt, aber durch dieses Spiel bin ich reifer geworden", kommentierte Mardle. " Ich bin ein "Natural Player" und wenn ich mein Spiel machen kann, geht es mir gut. Es war mir ganz recht, gegen Michael zu spielen. Er hat nicht wirklich gut gespielt, aber ich wusste, wenn es eng werden würde, würde ich gewinnen."

Michael van Gerwen räumte ein: "Ich bin sehr enttäuscht, aber ich habe einfach zu viele Doppel verfehlt."

Matt Clark 13:6 Peter Manley

Zum ersten Mal gelang es Matt Clark mit seinem 13:6 Sieg über Peter Manley die Viertel-Finale des World Matchplays zu erreichen. Der Spieler aus Manchester hatte vor seinem Sieg über Roland Scholten in Blackpool noch nie ein Spiel gewinnen können, konnte der Reihe seiner Opfer mit seinem sicheren Sieg mit dem Finalisten von 1999 einen weiteren großen Namen hinzufügen. Clarks Vorstellung wurde von einigen herausragenden Finishes gestützt, er machte 50 % seiner Doppelchancen aus. Das Spiel schaute zu Anfang nach "Unentschieden" aus, nachdem die ersten sechs Legs geteilt worden waren und Manley mit einem 156er Finish zum 3:3 ausgeglichen hatte. Clark konnte aber dann noch höher schalten und holte sich vier Legs nacheinander zur 7:3 Führung, und obwohl Manley ihn zunächst mit einer Doppel 20 aufhalten konnte, Gingen dann die nächsten drei zum 10:4 wieder an Clark. Von den nächsten drei Legs gewann Manley zwei und blieb zumindest im Spiel, verfehlte dann aber Doppel und gab damit Clark die Chance zu gewinnen, obwohl dieser ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt Probleme mit dem Finishing bekam und sich schließlich gerade noch mit der Doppel 1 den Sieg holen konnte.

"Die Viertel-Finale eines Major Turniers zum ersten Mal zu erreichen-das ist ein wahr gewordener Traum", sagte Clark. "Ich bin so oft nahe dran gewesen und dann an der letzten Hürde gestrauchelt. Ich war fest entschlossen, dass es mir diese Woche gewinnen würde. Ich habe hart gearbeitet und drei Stones an Gewicht verloren, deshalb musste ich auch meine Haltung verändern, aber es funktioniert. Peter ist ein fantastischer Spieler und ich kenne ihn schon viele Jahre, er scheint gegen mich einfach nicht gewinnen zu können."

Raymond van Barneveld 13:3 Tony Eccles

Raymond van Barneveld ist mit seinem Sieg über Tony Eccles zur Top-Form zurückgekehrt und zieht in die Viertel-Finale ein. Bei seinem Erstrunden-Sieg über den eher unbekannten Qualifikanten Mark Frost konnte van Barneveld nicht überzeugen, aber bei seinem 13:3 gegen Eccles blitze immer wieder seine Brillanz auf. Er hatte sich schon eine 5:0 Führung erspielt, bevor Eccles überhaupt aus den Startlöchern kam und dabei auch ein 138er und ein 116er Finish geworfen. Am Donnerstag wird er gegen Wayne Mardle im Viertel-Finale stehen.

"Ich erziele auf der Bühne immer noch nicht so gute Scores wie beim Training, aber meine Doppel haben mir gegen Tony geholfen", sagte van Barneveld. "ich werde gegen Wayne besser sein müssen, weil man auf ihn Druck ausüben muss. Aber Tony hat mir heute Abend mindestens fünf Legs geschenkt, in denen er die Doppel nicht traf und er ließ mich ziehen. Es ist ein sehr großes Turnier, dass ich versuche zu gewinnen und ich bin darauf sehr fokussiert."

Im ersten Leg warfen beide Spieler eine 180, bevor es sich der Holländer mit der Doppel 16 sichern konnte. Das zweite Leg ging ebenfalls mit der Doppel 16 gegen den Wurf an ihn. Im dritten Leg warf Van Barneveld sein zweites Maximum und nach einem 116er Checkout auf der Doppel 18 stand es 4:0 Im fünften Leg erzielte er sein drittes Maximum und holte sich auch dieses Leg, bevor Eccles mit der Doppel 16 ins Spiel kam. Mit einem 90er Finish stellte van Barneveld den alten Vorsprung wieder her, dann verfehlte der Spieler aus Hartlepool die Doppel, so dass ´van Barneveld auf 8:1 davon ziehen konnte. Zwei der folgenden drei Legs gingen an Eccles, aber mit einem 87er Finish und zwei Checkouts auf der Doppel 12 , eine davon für ein 138er Finish brachten van Barneveld and den Rand eines Sieges. Nach erneuten Fehlwürfen von Eccles sicherte sich van Barneveld mit der Doppel 7 einen überzeugenden Sieg.

James Wade 13:7 Ronnie Baxter

Der Titelverteidiger James Wade buchte mit seinem Sieg über Ronnie Baxter seinen Platz in den Viertel-Finalen. Wade war mit einem sicheren Sieg über Wayne Jones in seine Titelverteidigung gestartet und konnte ein beeindruckendes Comeback von Ronnie Baxter abwehren, um seinen Platz im Viertel-Finale zu buchen, wo er gegen Matt Clark antreten wird. Auf seinem Weg zur 10:1 Führung warf er auch einen 10-Darter und er behielt die Nerven, als Baxter in einer Aufholjagd sechs Legs nacheinender gewinnen konnte. Wade führte nach drei Doppel 20 Finishes 3:0 bevor Baxter der erste Leggewinn gelang, und baute die Führung dann mit zwei 180 und einem 11-Darter auf 5:1 aus. Dann warf er ein Doppel 14 Finish, einen 124er Checkout auf dem Bullseye und eine Doppel 12, ließ einen herausragenden 10-Darter folgen und erzielte mühelos eine 10:1 Führung. Baxter reagierte mit einem 14-Darter, und holte sich sechs auf einander folgende Legs, drei davon gegen den Wurf und brachte damit seine einheimischen Fans auf die Beine. Aber Wade gewann seine Doppelsicherheit zurück und holte sich mit der Doppel vier endgültig den Sieg.

"Ich konnte es gar nicht glauben, dass ich 10:1 vorne lag und dachte, dass damit alles gelaufen wäre, dafür hätte ich fast noch bezahlen müssen, "meinte Wade. " Ich lerne immer noch dazu und begreife mehr. Ich kann immer nur weiter trainieren und das tun, was ich am besten kann, aber ich bin immer noch nicht ganz oben."

World Matchplay - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 450.000 BetVictor
2016 M. van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 BetVictor
2015 M. van Gerwen 18:12 James Wade 450.000 BetVictor
2014 Phil Taylor 18:09 M. van Gerwen 450.000 BetVictor
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 BetVictor
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 Betfair
2011 Phil Taylor 18:08 James Wade 400.000 Stan James
2010 Phil Taylor 18:12 R.v. Barneveld 400.000 Stan James
2009 Phil Taylor 18:04 Terry Jenkins 400.000 Stan James
2008 Phil Taylor 18:09 James Wade 300.000 Stan James
2007 James Wade 18:07 Terry Jenkins 200.000 Stan James
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 Stan James
2005 Colin Lloyd 18:11 John Part 120.000 Stan James
2004 Phil Taylor 18:08 Mark Dudbridge 100.000 Stan James
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 Stan James
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 Stan James
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 Stan James
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 Stan James
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 ohne
1998 Rod Harrington 19:17 Ronnie Baxter 58.000 ohne
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 ohne
1996 Peter Evison 16:11 D. Priestley 52.000 Websters
1995 Phil Taylor 16:11 D. Priestley 42.800 Websters
1994 Larry Butler 16:12 D. Priestley 42.800 Proton Cars
E=Endstand
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