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World Matchplay Darts

World Matchplay 2009


Spielberichte, Viertelfinale


Mervyn King 16:6 Vincent van der Voort

Mervyn King demolierte Vincent van der Voort mit 16:6 und steht im Halb-Finale des World Matchplays. Die Nummer 5 der Welt zeigte seine bisher beste Vorstellung bei diesem Turnier, er hatte einen Durchschnitt von über 100, warf acht 180er und hatte über 50% Trefferquote auf Doppel.

Sein überlegenes Scoring vernichtete van der Voorts Hoffnungen, obwohl er das erste Leg mit einem 94er Finish gewinnen konnte nachdem er eine 180 geworfen hatte, lag er in kürzester Zeit mit 1:5 zurück. Im zweiten Leg warfen beide ein Maximum, es fiel dann mit der Doppel 16 an King, der anschließend ein 106er Checkout gegen den Wurf erzielte und die Führung übernahm. Das vierte Leg begann King mit einer weiteren 180 und traf zwei Mal die Doppel 16 zur 5:1 Führung.
Van der Voort holte sich ein zweites Leg ebenfalls mit einer Doppel 16, aber King ließ nichts anbrennen und schlug mit einem 81er Finish auf der Doppel 13 zurück, während sein Gegner schon auf 16 Punkten Rest stand. King warf noch eine 180 und holte sich das Leg mit der Doppel 20, wurde aber im nächsten Leg von van der Voort mit der Doppel 8 für ein nicht getroffenes Bullseye bestraft. Um seinen Vorsprung wieder her zu stellen produzierte King einen 11-Darter und baute dann die Führung mit der Doppel 8 und der Doppel 2 auf 11:3 aus.
Van der Voort warf noch einmal ein Maximum und holte sich sein viertes Leg, aber King sicherte sich unbeeindruckt drei Legs in Folge und hatte den Sieg fast schon in der Tasche. Van der Voort gelangen noch zwei starke Legs, eines davon beendete er mit einem 131er Checkout, King holte sich sein 15.Leg nach einem Maximum mit einem 88er Zwei-Dart Finish und es stand 15:6. King hatte keine Lust sich weiter aufhalten zu lassen und traf die Doppel 8 zum Sieg.

"Ich kenne Vincent schon sehr lange und wir sind gute Kumpel", sagte King. "Es ist schwer, wenn Du gegen einen Freund spielen musst, aber Du musst aufdrehen und sie hassen, wenn Du da oben bist. Ich fange an mich auf der Bühne wohl zu fühlen. Ich habe mich wirklich gut gefühlt und ich dachte, könnte vielleicht ein bisschen besser spielen. Ich werde versuchen diese fehlerhaften Darts noch auszumerzen."

Terry-Jenkins

Terry Jenkins 16:12 Raymond van Barneveld

Terry Jenkins konnte nahezu sensationell gegen Raymond van Barnevelds Herausforderung bestehen und sich mit einem 16:12 Sieg in die Halb-Finale spielen. Der Finalist von 2007 ist damit weiter auf Kurs zu seinem 7.Major Finale, nachdem er in einem spannenden Spiel eine seiner besten Leistungen im Fernsehen überhaupt gezeigt hatte.
Entscheidend war, dass er sich vom Stand vom 5:5 zu einem 12:7 Vorsprung spielen konnte, ihn zu einem 15:8 verfestigen konnte, bevor van Barneveld sich wieder ins Spiel bringen konnte. Der Holländer hatte einfach zu viel aufzuholen und musste zum dritten Mal hintereinander eine Niederlage unter den letzten 8 des World Matchplays einstecken.

Zu Beginn des Spieles lieferten sich die beiden Spieler einen offenen Schlagabtausch und holten sich jeweils ihre Legs mit dem Wurf, Jenkins warf Finishes über 131, 121 und 100 Punkte, van Barneveld einen 14-Darter und drei 180er. Das neunte Leg fiel in einem 13-Darter an Jenkins, aber es gelang ihm wieder nicht van Barneveld´s Leg gegen den Wurf zu holen, der sich sehr sicher auf der Doppel 18 und der Doppel 16 erwies. Mit einem 65er Checkout zog Jenkins auf 6:5, konnte dann tatsächlich mit einem 14-Darter gegen den Wurf erzielen und er ließ noch einen 14-Darter zum 8:5 folgen.
Van Barneveld holte sich das folgende Leg mit der Doppel 8, aber Jenkins war in Schwung und sicherte sich das nächste nach einer 180 mit einem Doppel 20 Finish. Van Barneveld antwortete ebenfalls mit einer 180 und einem 73er Checkout, Jenkins setzte seinen Run mit drei Leggewinnen nach einander fort, warf dabei zwei weitere 180 und führte 12:7
Van Barneveld gelang es, mit einem 12-Darter zurückzuschlagen, aber schon das nächste Leg ging mit der Doppel 20 wieder an Jenkins, der noch einen Leggewinn gegen den Wurf in einem 13-Darter anschloss. Mit einer Doppel 8 zog er auf 15:8 davon und es fehlte ihm nur noch ein Leg zum Sieg. Dann aber zeigte van Barneveld Kampfgeist und sicherte sich vier Legs nacheinender in einem 13-, einem 12-, einem 15- und noch einem 12-Darter.
Dabei warf er vier 180er und ein 126er Checkout. Jenkins, der schon befürchtete es würde ihm ein ähnliches Comeback gelingen, wie Denis Ovens in der zweiten Runde, zeigte Nerven und vergab zwei Matchdarts. Er stieg aber ins 28.Leg mit einer 180 ein und besiegelte seinen Sieg mit einem 104er Checkout für einen 12-Darter.

"Ich war wirklich bei diesem Spiel richtig in Schwung und bin überglücklich, dass ich im Halb-Finale stehe", sagte Jenkins. Alle glaubten, Barney würde gewinnen, aber man sollte mich nie unterschätzen. Ich weiß, was ich am Trainings Board kann und so langsam gelingt es mir auch, das auf die Bühne zu bringen.
Es fällt mir leichter so eine Leistung gegen Barney und Phil Taylor zu bringen, weil das die Spieler sind, gegen die ich spielen möchte, mir fällt es schwer gegen Spieler, die ich eigentlich schlagen müsste. Ich wusste, wenn Barney seinen Kopf würde hängen lassen, würde er in den Seilen hängen und damit rechnete ich. Ich lerne die ganz Zeit dazu und ich weiß mit Sicherheit, dass ich ein Major Turnier gewinnen werde. Das hängt jetzt alles von der Tagesform ab, wenn sie so ist, wie gegen Raymond, kann ich jeden schlagen."

Ronnie Baxter 16:10 James Wade

Die Nummer zwei der Welt, James Wade, wurde von einem brillant spielenden Ronnie Baxter mit 16:10 von der Bühne gefegt. Wade stand in den letzten drei Jahren im Wintergarden im Finale, 2007 konnte er das Turnier gewinnen, aber dieses Mal ließ ihn der in Blackpool geborene Baxter abblitzen. Baxter produzierte eine einwandfreie Vorstellung, beim Stand von 8:8 legte er los und gewann acht der folgenden 10 Legs zum 16:10 Sieg.

Wade fing gut an und holte sich die beiden ersten Legs und stand im dritten schon auf einem Finish, nachdem beide Spieler eine 180 geworfen hatten, aber Baxter holte sich das Leg gegen den Wurf mit der Doppel 10. Mit einem Zwei-Dart 78er Finish konnte er ausgleichen. Wade holte sich das fünfte Leg in einem 13-Darter, Baxter glich mit einem 14-Darter erneut aus.
Anschließend ging Baxter nach einem tollen 132er Checkout selbst erstmals in Führung, Wade stand schon auf 40 Punkten Rest, und strafte anschließend den Champion von 2007 mit der Doppel 8 für eine verpasste Doppel 20. Beide Spieler konnte sich dann ein Leg mit einem Doppel 20 Finish holen, bevor Baxter 102 Punkte ausmachte und damit seinen Vorsprung auf 7:4 ausbauen konnte. Im folgenden Leg warf er zwei 180er, hatte aber keine Gelegenheit mehr, auf die Doppel zu werfen, da Wade nach einer eigenen 180 ein 82er Checkout gelang. Wade warf auch in den beiden nächsten Legs 180er und konnte mit einem sensationellen 153er Finish wieder ausgleichen.
Wieder warfen beide Spieler Doppel 20 Finishes zum 8:8, dann gaben Wades Nerven dem ständigen Druck nach und er hatte in den beiden nächsten Legs Probleme mit den Doppeln, so dass Baxter wieder die Führung übernehmen konnte. Anschließend teilten sich die Beiden zwei Legs, Wade gelang ein 13-Darter, der den Vorsprung auf 10:11 reduzierte, aber damit war für ihn auch das Spiel gelaufen. Er warf zwar noch das achte Maximum des Spiels, vergab aber drei Darts auf Doppel und das Leg fiel mit der Doppel 20 an Baxter.
Auch in den folgenden beiden Legs setzte sich Wade´s "Double Trouble" fort, Baxter baute die Führung auf 14:10 aus, nach einem Score von 177 Punkten und einer abschließenden Doppel 20 fehlte ihm nur noch ein Leg zum Sieg. Wade warf eine Reihe schwächerer Würfe ohne Scores über 100 und Baxter nutze seinen Vorteil und traf die Doppel 20 zum Sieg.

"James ist nicht ohne Grund die Nummer 2 der Welt, aber das war heute mein Tag", kommentierte Baxter. "Es ging wirklich nur darum die Doppel zu treffen und jetzt habe ich eine sehr gute Ausgangsposition. James traf einige Doppel nicht und ich kam besser ins Spiel.
Es macht mir Spaß und meine Form kommt zurück. Einige Jahre lief es nicht so gut, aber diesmal stehe ich in den Halb-Finalen und habe gute Chancen. Diese knappen Spiele, die ich in den ersten Runden hatte, bringen Dir einiges bei und sind eine gute Vorbereitung darauf, was gegen Ende so passieren wird."

Phil-Taylor

Phil Taylor 16:3 Adrian Lewis

Phil Taylor verlor in seinem vernichtenden Viertel-Finale gegen Adrian Lewis nur drei Legs und ist weiter auf Kurs zu einem 10.World Matchplay Titel.
Der beste Dartspieler aller Zeiten gab seinem einstigen Schüler eine weitere Lehrstunde, er warf 14 180er, fünf 11-Darter und hatte einen Durchschnitt von 109.42. Lewis hatte nach einem frühen 0:5 Rückstand auch nicht den Hauch einer Chance und Taylor konnte auf seinem Weg zum Sieg 10 Leg nach einander gewinnen.

Taylor holte sich schon das erste Leg gegen den Wurf mit einem 13-Darter, machte im zweiten 65 Punkte mit drei Darts aus und ließ ein 121er Bullseye Checkout folgen. Das vierte Leg eröffnete er mit zwei 180ern, der mögliche Neun-Darter gelang ihm nicht, aber er gewann das Leg in 11 Darts. Anschließend warf er ein 110er Finish und ging mit 5:0 in die Pause.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Lewis lediglich einen Wurf auf Doppel gehabt, aber im Leg nach der Pause vergab Taylor nachdem er erneut sechs perfekte Darts gewonnen hatte drei Darts auf die Doppel 16 und das Leg fiel mit dem Bullseye an Lewis. Auch im nächsten Leg traf Taylor weder die Doppel 16 noch die Doppel 8 auf Anhieb und Lewis holte sich mit der Doppel 10 ein zweites Leg. Im folgende Leg traf Taylor die Doppel 16 wieder, was seine Nerven sicher beruhigte, und mit einem 11- und einem 14-Darter baute er den Vorsprung auf 8:2 aus. Anschließend warfen beide Spieler eine 180, aber Lewis vergab insgesamt sieben Darts auf Doppel und Taylor holte sich das Leg mit der Doppel 2.
Er ließ Legs mit 11, 14, 14 und 14 Darts folgen und ließ Lewis mit 13:2 weit hinter sich, obwohl der junge Spieler drei weitere Maxima erzielen konnte. Taylor gewann noch zwei weitere Legs, eines davon war erneut ein 11-Darter mit zwei 180ern. Dann gelang Lewis ein 140er Checkout - er warf Tripel 20, Doppel 20, Doppel 20, vielleicht für ihn ein kleiner Trost, denn Taylor warf seine vierzehnte 180 und beendete das Spiel in einem weiteren 11-Darter.

Seine Ausbeute von 14 180er ist die größte Zahl an 180ern, die je in einem World Matchplay Spiel geworfen wurde und sein Durchschnitt von 109.42 entspricht ungefähr dem Durchschnitt seines Zweit-Runden Spiels gegen Kevin Painter.

"Ich freue mich, dass ich im Halb-Finale stehe und bin wieder mit meiner Leistung zufrieden", erklärte Taylor. "Ich bin darauf fokussiert, dieses Turnier zu gewinnen und ich bin auf dem richtigen Kurs dafür. Adrian ist ein toller Spieler, auch wenn ich von meinem Sieg begeistert bin, weiß ich doch, dass er besser spielen kann als er das heute getan hat."
Taylor wird im Halbfinale auf Mervyn King treffen, die Nummer 5 der Welt hatte ihn in den Halbfinalen der Premier League geschlagen.
"Das wird morgen ein richtiger Kampf, ein offener Schlagabtausch", erläuterte Taylor. "Ich denke, es könnte einen Neun-Darter geben oder vielleicht auch zwei."

World Matchplay - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 450.000 BetVictor
2016 M. van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 BetVictor
2015 M. van Gerwen 18:12 James Wade 450.000 BetVictor
2014 Phil Taylor 18:09 M. van Gerwen 450.000 BetVictor
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 BetVictor
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 Betfair
2011 Phil Taylor 18:08 James Wade 400.000 Stan James
2010 Phil Taylor 18:12 R.v. Barneveld 400.000 Stan James
2009 Phil Taylor 18:04 Terry Jenkins 400.000 Stan James
2008 Phil Taylor 18:09 James Wade 300.000 Stan James
2007 James Wade 18:07 Terry Jenkins 200.000 Stan James
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 Stan James
2005 Colin Lloyd 18:11 John Part 120.000 Stan James
2004 Phil Taylor 18:08 Mark Dudbridge 100.000 Stan James
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 Stan James
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 Stan James
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 Stan James
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 Stan James
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 ohne
1998 Rod Harrington 19:17 Ronnie Baxter 58.000 ohne
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 ohne
1996 Peter Evison 16:11 D. Priestley 52.000 Websters
1995 Phil Taylor 16:11 D. Priestley 42.800 Websters
1994 Larry Butler 16:12 D. Priestley 42.800 Proton Cars
E=Endstand
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