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World Matchplay Darts

World Matchplay 2009


Spielberichte, Vierter Spieltag


1. Runde


Alan Tabern 10:5 Andy Smith

Alan Tabern gelang ein brillantes Comeback, mit dem er Andy Smith doch noch 10:5 besiegen konnte. Tabern lag mit 1:3 und 2:4 zurück, nachdem Smith einen tollen Start ins Spiel erwischt hatte, warf dann aber ein 126er Finish, dem er drei weitere Finishes mit mehr als 100 Punkten folgen ließ und zog damit in die zweite Runde ein, wo er auf Ronnie Baxter treffen wird.

Alan-Tabern-Andy-Smith

Tabern fing gut an und holte sich das erste Leg in einem 13-Darter nachdem er sich mit einem Score über 177 Punkte ein Doppel 12 Finish gestellt hatte Smith antwortete mit einem Maximum, dass im 36 Punkte Rest ließ und strafte im folgenden Leg Tabern für fünf Fehlwürfe ab, er holte sich das Leg gegen den Wurf zur 2:1 Führung. Mit der Doppel 20 konnte er seine Führung noch ausbauen, im nächsten Leg traf er das gleiche Doppel allerdings nicht und Tabern leitete mit einem 126er Finish auf dem Bullseye sein Comeback ein.
Zunächst gab aber ein 14-Darter Smith seinen zwei Leg Vorsprung wieder, dann aber traf Tabern erst die Doppel 12 und konnte ausgleichen, nachdem er das folgende Leg gegen den Wurf gewonnen hatte. Mit Hilfe einer 180 stellte er sich ein Doppel 12 Finish und übernahm mit 5:4 die Führung, anschließend vergab Smith mit drei Fehlwürfen die Chance auf den Ausgleich und Tabern holte sich das Leg mit einem 82er Finish auf der Doppel 16. Tabern machte in den folgenden drei Legs 111, 150 und 101 Punkte aus, Smith gelang um im Spiel zu bleiben ein 112er Checkout.
Unbeeindruckt warf Tabern ein weiteres Maximum und ein Zwei-Dart 76er Finish lässt ihn nun in der zweiten Runde auf Ronnie Baxter treffen.

Terry-Jenkins-Peter-Wright

Terry Jenkins 10:4 Peter Wright

Terry Jenkins powerte sich mit einem eindrucksvollen 10:4 Sieg über Peter Wright in die zweite Runde. Der Finalist von 2007 begann sein Turnier stark, er warf sieben 180er und hatte einen Durchschnitt von 97.

Jenkins startete gleich mit einer 180 ins Spiel und holte sich das erste Leg mit der Doppel 20. Wright reagierte und holte sich das zweite Leg ebenfalls gegen den Wurf mit der Doppel 8, was sicher half seine Nerven bei seinem Debüt in Blackpool zu beruhigen. Aber Jenkins holte sich sein zweites Leg in einem tollen 10-Darter, er fing es mit zwei Maxima an und beendete es mit der Doppel 18.
Auch in den beiden folgenden Legs warf er auf dem Weg zur 4:1 Führung zwei weitere 180er und baute diese mit einem 92 Finish aus, zu diesem Zeitpunkt lag sein Durchschnitt bei 105. Er ließ eine Doppel 20 und die Doppel 5 folgen und es stand 7:1 bevor Wright mit der Doppel 5 seinen Lauf unterbrechen konnte. Jenkins holte sich das zehnte Leg und warf dabei erneut eine 180, dann gelang Wright ein 11-Darter mit zwei Maxima.
Aber der Qualifikant aus Lowestoft konnte dem Druck nicht standhalten, obwohl Jenkins sich im folgenden Leg sechs Fehlwürfe auf Doppel leistete, er konnte trotzdem noch die Doppel 8 zum 9:3 treffen. Wright holte sich mit der Doppel 20 noch ein viertes Leg, dann aber machte Jenkins mit der Doppel 19 alles klar.

"Ich bin zufrieden mit mir", meinte Jenkins. "Ich habe zuhause gut trainiert und eine Menge 180er getroffen und es ist erfreulich, dass mir das auch auf der Bühne gelingt. Peter hat bei den "Floor" Turnieren herausragend gespielt und einige Top Spieler vernichtend geschlagen, ich wusste also, dass er seine Chancen nutzen würde. Ich musste also klaren Kopf behalten und jede Möglichkeit nutzen ihn unter Druck zu setzen und das ist mir gelungen. Ich habe mich vor dem Turnier sehr gut gefühlt und bin wirklich gut vorbereitet und ich denke so langsam finde ich zu meinem alten Ich zurück."

Denis-Ovens

Denis Ovens 10:5 Dennis Priestley

Denis Ovens zerstörte mit seinem 10:5 Sieg sämtliche Hoffnungen Dennis Priestleys. Priestley stand während seiner herausragenden Karriere schon drei Mal im Finale des World Matchplays, aber sein sommerlicher Alptraum setze sich mit einer 5:10 Niederlage fort.
Der Spieler aus Yorkshire hatte bereits bei den Las Vegas Desert Classics eine zu Null Niederlage in der ersten Runde gegen Phil Taylor einstecken müssen, dieses Mal erholte er sich nicht mehr von einem frühen 1:4 Rückstand gegen Denis Ovens, der nach seinem Sieg am Donnerstag in der zweiten Runde auf Terry Jenkins treffen wird.

"Dennis ist eine Legende, aber irgendwie stand gegen mich nicht der "richtige" Dennis auf der Bühne", kommentierte Ovens, der im Spiel drei entscheidende Finishes über 118, 125 und 116 Punkte warf. "Er zeigte keine gute Leistung und ich nutze die Chance. Mir war schon klar, als ich mit 4:1 vorne lag, dass er wieder ins Spiel kommen würde, aber ich hielt dagegen und freue mich sehr, dass ich weiter bin."

Ovens begann stark, er nutze drei Fehlwürfe Priestleys auf Doppel und holte sich das erste Leg. Auch Leg 2 fiel mit der Doppel 9 zum 2:0 an ihn. Mit der Doppel 20 holte sich anschließend Priestley sein erstes Leg, verfehlte dieses Feld aber im nächsten und Ovens zog auf 3:1 davon. Ins fünfte Leg startete Priestley mit einem Maximum, aber Ovens gelang ein 12-Darter mit dem er seine Führung weiter ausbaute.
Im folgenden Leg verwarf er aber Darts auf die Doppel und der Spieler aus Yorkshire nutze seine Chance und holte sich mit der Doppel 18 sein zweites Leg. Leg 8 ging mit einem 118er Finish an Ovens, die folgenden beiden Legs holte sich Priestley mit der Doppel 4 und der Doppel 8 und kam auf 4:6 heran. Anschließend hatte er aber erneut Doppel-Probleme und Ovens war wieder an der Reihe. Priestley gab nicht nach und holte sich mit einem Bullseye Finish das 5:7.
Ovens schaltete dann einen Gang höher, machte 125 Punkte auf der Doppel 20 aus, zog mit der Doppel 16 auf 9:5 davon und beendete mit einem 116er Checkout das Spiel.

"Es war sicherlich nicht meine beste Vorstellung, aber ich tat was ich konnte und bin eine Runde weiter", sagte Ovens. "Gegen Dennis hat man mehr Zeit nachzudenken und ich habe diese Zeit genutzt. Gegen Terry Jenkins in der zweiten Runde wird das ganz anders sein, er ist eine andere Art Spieler und ich weiß, dass ich ihn schlagen kann."

Mark-Walsh

Mark Walsh 10:5 Andy Jenkins

Mark Walsh stieg mit einem 10:5 Sieg über Andy Jenkins in das Turnier ein. Walsh machte es damit wieder gut, dass er vor zwei Jahren im Wintergarden gegen Jenkins verloren hatte und trifft jetzt unter den letzen 16 auf Raymond van Barneveld.

Obwohl es Jenkins war, der das erste Leg mit einem 967er Finish gewinnen konnte, war es doch Walsh, der besser ins Spiel kam. Er warf die erste 180, holte sich Leg 3 mit der Doppel 10 und das vierte Leg gegen den Wurf mit der Doppel 4 zum 3:1. Jenkins traf im folgenden Leg die Doppel 20 nicht, Walsh zeigte ihm wie es geht und baute seinen Vorsprung auf 4:1 aus.
Nach der Pause sicherte sich Jenkins zwei Legs und verkürzte seinen Rückstand auf 3:4, aber Walsh ließ sich nicht beirren und gewann das folgende Leg gegen den Wurf mit der Doppel 20. Er holte sich auch das neunte Leg, nachdem er eine 180 geworfen hatte und mit einem 64er Checkout vergrößerte er seinen Vorsprung auf 7:3. Jenkins aus Portsmouth setzte dann seine Aufholjagd fort und gewann zwei der folgenden drei Legs, bevor Walsh sich nach einem Score über 171 Punkte 36 Punkte Rest ließ, die er sicher ausmachte, und nur noch ein Leg zum Sieg brauchte.
Er holte sich auch dieses Leg in einem 12-Darter mit 121er Finish.

"Ich bin erleichtert und freue mich über den Sieg", meinte Walsh. "Es war ein schweres Spiel, weil Andy ein guter Freund ist und es immer schwierig ist, gegen ihn zu spielen, ich weiß, was für ein Kämpfer er ist. Das ich 4:1 in Führung gehen konnte, hieß nicht viel, ich weiß ja wozu er fähig ist, aber ich schlängelte mich durch. Momentan ist meine Stimmung so gefestigt, dass es mir egal ist, gegen wen ich als nächstes spielen muss. Ich habe Raymond van Barneveld und Phil Taylor dieses Jahr schon in Finalen geschlagen und James Wade habe ich zwei Mal geschlagen, es ist ganz egal, wer mein nächster Gegner ist. Wenn ich meine Leistung abrufen kann, kann ich gewinnen."

Raymond van Barneveld 10:3 Michael van Gerwen

Raymond van Barneveld überrannte Michael van Gerwen bei seinem 10:3 Sieg. Die Nummer drei der Welt zeigte eine der besten Vorstellungen der ersten Runde und erzielte bei seinem Spiel gegen den jungen Landsmann einen Durchschnitt von 99.7.
Van Gerwen kämpfte heftig, stolperte aber bei seinem dritten Blackpool Auftritt zum ersten Mal schon über die erste Hürde, während van Barneveld Dank seines herausragenden Finishings nun in der zweiten Runde auf Mark Walsh treffen wird.

Van Gerwen warf im ersten Leg eine 180, aber van Barneveld konnte sich trotzdem drei Fehlwürfe auf Doppel leisten, bevor das Leg mit der Doppel 1 an ihn fiel. Mit der Doppel 10 konnte der 20-jährige ausgleichen, dann aber ließ van Barneveld einem 76er Finish erst eine Doppel 10 gegen den Wurf und dann eine Doppel 16 folgen und es stand 4:1 für ihn.
Van Gerwen hielt ihn vorübergehend mit einer Doppel 10 auf, aber unbeirrt warf van Barneveld in den beiden folgenden Legs jeweils eine 180 und holte sich mit der Doppel 20 ein drittes Leg in Folge zum 7:2. Im zehnten Leg stand van Barneveld noch einem Score über 170 Punkte auf 91 Rest, aber van Gerwen schnappte sich sein drittes Leg mit einem sehenswerten 126er Bullseye Finish. Mit einem Zwei-Dart 71er Checkout kam dann van Barneveld dem Sieg noch ein Leg näher, eine Doppel 10 folgte und die Doppel 16 machte seinen Sieg in einem sehr professionellen Auftritt endgültig klar.

"Ich habe heute meine Doppel getroffen und Michael konnte keine Tripel treffen", sagte van Barneveld, der Finalist bei den letzten Las Vegas Desert Classics, der seit zwei Jahren kein Major Turnier mehr gewinnen konnte. "Michael ist ein großes Talent, aber es lastet ein sehr hoher Druck auf ihm und es fällt ihm schwer. Ich hatte das letzte Jahr auch mit mentalen Problemen zu kämpfen. Ich weiß, was ich zu tun habe, aber es hat irgendwie nicht funktioniert - ich kam in die Finale, konnte sie aber nicht gewinnen. Es ist wirklich nötig, dass ich wieder einmal ein Turnier gewinne. Es macht mir wieder Spaß. Ich habe hart gearbeitet und hart trainiert und alle wissen, was ich leisten kann, aber ich muss wirklich einmal wieder eine Trophäe hochheben können."
Er wird jetzt in der zweiten Runde auf den wieder erstarkten Mark Walsh treffen. Der Engländer hat erfolgreich seine Dartitis überwunden und steht unter den Top 16 der Welt.
"Ich habe enormen Achtung vor Mark", fügte der Holländer hinzu. "2007 habe ich ihn mit Dartitis spielen sehen. Seither hat er sich wirklich wieder enorm verbessert und dieses Jahr hat er vier Pro Tour Turniere gewonnen. Ich habe kein einziges gewonnen, gegen mich hat er einen 0:4 Rückstand wieder aufgeholt. Aber Morgen ist das eine andere Situation und ich freue mich darauf, gegen ihn zu spielen."

World Matchplay - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 450.000 BetVictor
2016 M. van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 BetVictor
2015 M. van Gerwen 18:12 James Wade 450.000 BetVictor
2014 Phil Taylor 18:09 M. van Gerwen 450.000 BetVictor
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 BetVictor
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 Betfair
2011 Phil Taylor 18:08 James Wade 400.000 Stan James
2010 Phil Taylor 18:12 R.v. Barneveld 400.000 Stan James
2009 Phil Taylor 18:04 Terry Jenkins 400.000 Stan James
2008 Phil Taylor 18:09 James Wade 300.000 Stan James
2007 James Wade 18:07 Terry Jenkins 200.000 Stan James
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 Stan James
2005 Colin Lloyd 18:11 John Part 120.000 Stan James
2004 Phil Taylor 18:08 Mark Dudbridge 100.000 Stan James
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 Stan James
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 Stan James
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 Stan James
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 Stan James
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 ohne
1998 Rod Harrington 19:17 Ronnie Baxter 58.000 ohne
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 ohne
1996 Peter Evison 16:11 D. Priestley 52.000 Websters
1995 Phil Taylor 16:11 D. Priestley 42.800 Websters
1994 Larry Butler 16:12 D. Priestley 42.800 Proton Cars
E=Endstand
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