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World Matchplay Darts

World Matchplay 2009


Spielberichte, Dritter Spieltag


Gary Anderson 10:6 Andy Hamilton

Gary Anderson beeindruckte bei seinem World Matchplay Debüt mit einem 10:6 Sieg über Andy Hamilton. Der Schotte, der seit seinem Wechsel zur PDC im Februar im Order of Merit immer weiter nach oben "fliegt", war als führender Qualifikant ins Turnier gekommen. Nachdem er seine anfängliche Nervosität überwunden hatte wurde er dieser Spitzenposition mit einer eindrucksvollen Vorstellung gegen Hamilton gerecht und holte sich seinen Platz in der zweiten Runde mit einem Durchschnitt von fast 99.

Hamilton holte sich das erste Leg gegen den Wurf mit einem 77er Finish, nachdem Anderson Darts auf die Doppel 20 und die Doppel 10 verworfen hatte. Im zweiten Leg traf der Schotte das Bullseye nicht und Hamilton holte sich das Leg nach einer 180 mit der Doppel 4. Dann gewann Anderson sein erstes Leg mit der Doppel 10 und strafte seinerseits Hamilton für verfehlte Doppel, er holte sich das 4.Leg mit der Doppel 20 zum Ausgleich.
Nach einem hervorragenden 121er Bullseye Finish ging er selbst in Führung, traf aber im folgenden Leg erneut die Doppel nicht und Hamilton konnte mit der Doppel 3 wieder ausgleichen. Leg 7 ging in einem 11-Darter an Anderson, aber Hamilton erzielte erneut den Ausgleich. Er warf auch im 9.Leg eine 180, die ihm aber nicht weiter half, denn Anderson ging mit einem Zwei-Dart 87er Finish erneut in Führung.
Möglicherweise Spiel entscheiden fiel auch das folgende Leg gegen den Wurf an den Schotten - obwohl anschließend Hamilton ein 120er Checkout gelang, verhalfen zwei Mal die Doppel 20 Anderson zu einem 8:5 Vorsprung. Mit der Doppel 8 konnte Hamilton sich noch ein sechstes Leg holen, beide Spieler warfen anschließend eine 180, doch das Leg ging mit der Doppel 20 an Anderson.
Ins entscheidende Leg stieg Anderson zwar mit einem Score von 25 Punkten ein, ließ aber eine 180 folgen und konnte, nachdem Hamilton das Bullseye für sein Finish verfehlt hatte, mit der Doppel 20 alles klar machen.

Gary-Anderson

"So ungefähr nach dem 10.Leg hatte ich mich beruhigt, aber vorher habe ich wie Espenlaub gezittert", sagte Anderson. "Ich bin ja zum ersten Mal hier und meine Erstrunden-Ergebnisse im Fernsehen waren nicht so toll bisher, das hatte ich immer im Hinterkopf. Aber Andy hatte eine Menge schlechter Würfe, was man von ihm nicht gewöhnt ist und ich profitierte davon."

Vincent van der Voort 10:6 John Part

Der als Nummer vier gesetzte John Part wurde durch seine Niederlage gegen den Holländer Vincent van der Voort bereits in der ersten Runde aus dem Turnier geworfen. Part, der zwei Mal im Finale des World Matchplays gestanden hatte, kämpfte sich von einem 1:4 Rückstand zurück zum Ausgleich, konnte aber nicht verhindern, dass der Holländer dann doch gewann.

Van der Voort erwischte einen guten Start und holte sich nach einem Score über 174 Punkte das erste Leg mit der Doppel 20. Part antwortete mit einem Maximum und glich aus, aber van der Voort holte sich das dritte Leg und Leg vier fiel gegen den Wurf mit der Doppel 4 zum 3:1 an ihn. Mit der Doppel 13 zog er noch weiter davon, dann gewann Part Leg sechs mit der Doppel 20 und sicherte sich auch das siebte, schwache Leg gegen den Wurf, indem van der Voort zwar eine 180 geworfen hatte, dann aber sieben Darts auf Doppel vergab.
Mit der Doppel 8 konnte Part ausgleichen, aber van der Voort erkämpfte sich mit zwei Doppel 20 Finishes eine 6:4 Führung zurück. Anschließend traf Part das Doppel nicht und der Holländer hatte wieder drei Legs Vorsprung und nach einem 13-Darter auf der Doppel 20 stand es 9:4 für van der Voort.
Mit der Doppel 16 kam der Kanadier noch einmal ins Spiel und er warf noch eine weitere 180, bevor van der Voort mit der Doppel 20 endgültig den Sieg in der Tasche hatte.

"Es ist ungeheuer wichtig in der ersten Runde zu gewinnen - dann fängt das Turnier für Dich eigentlich erst richtig an", sagte van der Voort. "Der Druck der während der Tour auf einem lastet ist enorm, es gibt so viele gute Spieler, es ist immer sehr schwer. John ist dreimaliger Weltmeister und er hat das alles schon so oft gemacht, aber ich will meinen Job auch erledigen und solche Siege sind für mich sehr wichtig. In der nächsten Runde spiele ich gegen Wayne Mardle, da muss ich besser spielen als heute. Er hat sehr gut gespielt, es ist nicht leicht Tony Eccles zuschlagen, aber ich werde mich gut vorbereiten und hoffentlich eine gute Leistung zeigen können."

James Wade 10:3 Jamie Caven

James Wade fegte den Qualifikanten Jamie Caven bei seinem Kampf um den World Matchplay Titel von der Bühne. Der Sieger von 2007, Finalist der letzen drei Jahre im Wintergarden, hatte keine allzu schwere Arbeit gegen den Debütanten und trifft nun am Donnerstag auf Gary Anderson.

Wade machte seine Absichten bereits im ersten Leg mit einem 121er Finish deutlich und erarbeitete sich eine 5:0 und eine 8:1 Führung bevor er das Spiel siegreich beendete. Nach einem tollen ersten Leg verhalf ihm seine Treffsicherheit auf der Doppel 20 und der Doppel 10 zu einer deutlichen 4:0 Führung.
Das schwache fünfte Leg schnappte er sich mit der Doppel 1, bevor Caven mit einer 180 aus der Pause zurück kam und sich mit einem 120er Checkout sein erstes Leg holen konnte. Wade antwortete mit einem 11-Darter inklusive drei 140ern und zog mit der Doppel 10 und der Doppel 12 auf 8:1 davon.
Dann bestrafte Caven die Nummer 2 für einen der wenigen Fehlwürfe und holte sich noch ein Leg, traf dann aber selbst in folgenden Leg die Doppel 18 nicht und Wade fehlte nur noch ein Leg zum Sieg. Mit einem 94er Finish blieb Caven zunächst im Rennen, aber erneute Doppelprobleme strafte Wade mit der Doppel 10 und dem endgültigen Sieg.

"Das Spiel lief komplett anders, als ich es erwartet hatte - aber ich nehme den Sieg trotzdem", kommentierte Wade. "Ich dachte, Jamie würde ein gutes Spiel abliefern, aber er zeigte einfach keine Leistung. Das sieht ihm gar nicht ähnlich, aber ich nehme es so wie es ist und denke jetzt an mein nächstes Spiel. Ich spiele gegen Gary Anderson und wenn ich da genauso spiele, werde ich verlieren. Ich werfe gute Scores, denke aber, dass Gary der beste Scorer der Welt ist, möglicherweise bin ich im Finishen besser. Hoffentlich wird es ein gutes Spiel - aber das hier ist mein Revier! Ich sehr viel für dieses Turnier gearbeitet und ich bin bereit dafür."

Ronnie Baxter 10:8 Jelle Klaasen

Ronnie Baxter konnte ein aufregendes, schnelles Spiel gegen Jelle Klaasen für sich entscheiden und hat nach seinem 10:8 Sieg einen Platz in der zweiten Runde sicher. Baxter rächte sich für seine kürzliche Niederlage in Las Vegas an dem Holländer. Er führte schon mit 5:0 bevor Klaasen den Vorsprung auf ein Leg verkürzen konnte, Klaasen gelang aber nie der Ausgleich. Baxter wird jetzt entweder auf Alan Tabern oder Andy Smith treffen.

Klaasen verwarf zwei Darts auf den Gewinn des ersten Legs und Baxter holte es sich gegen den Wurf mit der Doppel 16. Dann ließ er zwei 14- Darter zum 3:0 folgen. Mit einem 81er Checkout baute er den Vorsprung aus und nach einer Doppel 4 ging er mit 5:0 in die Pause. Klaasen holte sich nach der Pause mit der Doppel 20 sein erstes Leg und bestrafte anschließend Baxter für drei Fehlwürfe mit einer Doppel 4. Dann warfen beide Spieler eine 180, das Leg fiel an Klaasen, der sich mit einem 12-Darter auch noch das nächste Leg sicherte und damit bis auf ein Leg heran kam.
Auch im zehnten Leg warf Klaasen ein Maximum, aber es war Baxter, der das Leg in einem 14-Darter auf der Doppel 20 mit dem Wurf zum 6:4 gewann. Die folgenden 3 Legs gingen zum 7:6 alle mit dem Wurf. Klaasen vergab anschließend alle Chancen auf einen möglichen Ausgleich - er verwarf 5 Darts auf die Doppel 20 und die Doppel 10 und das Leg fiel mit der Doppel 6 an Baxter.
Das 15.Leg konnte sich dann Klaasen sichern und er stand auch im nächsten Leg schon auf einem Finish, musste aber zusehen, wie das Leg mit der Doppel 14 an Baxter ging. Klaasen erkämpfte sich mit einem 14-Darter auf der Doppel 8 noch ein weiteres Leg, aber schließlich war es doch der hier geborene Publikumsliebling, der das Spiel mit einem 80er Checkout gewinnen konnte.

"Ich war begeistert, als ich mit 5:0 führte und bin begeistert, dass es gerade so gereicht hat", meinte Baxter. "Das ich die Doppel 8 fürs 6:1 nicht traf, gab Klaasen neuen Schwung. Es war eine Erleichterung, dass ich mit 8:4 in die zweite Pause gehen konnte. Ich habe nicht nach gegeben und meine Nase immer vorne gehabt und ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe."
Der in Blackpool geborene Baxter hatte 1998 im Finale im Wintergarden gestanden und hat schon immer eine besonders enge Beziehung zu den Zuschauern aus seiner Heimat.
"Ich bin hier geboren worden und das bedeutet mit viel", fügte er hinzu. "Als ich das erste Mal hier gespielt habe, habe ich das Finale erreicht und auf dem Weg dorthin Phil Taylor geschlagen. Seit damals stand ich in ein paar Mal im Viertel-Finale und habe gute Erinnerungen daran. Natürlich werde ich versuchen wieder ins Finale zu kommen, meine Form ist ziemlich gut."

Klaasen meinte: "Ich habe zu viele Doppel nicht getroffen und zu viele Darts gegen den Wurf vergeben. Ich spiele im Augenblick gut und bin sehr enttäuscht. Ich hatte nicht viele schlechte Legs und hatte immer wieder Chancen gegen den Wurf - habe sie aber vergeben. Jetzt lege ich erst einmal eine Pause ein, dann gehe ich zurück ans Board und hoffentlich bin ich im restlichen Jahr erfolgreich."

World Matchplay - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 450.000 BetVictor
2016 M. van Gerwen 18:10 Phil Taylor 450.000 BetVictor
2015 M. van Gerwen 18:12 James Wade 450.000 BetVictor
2014 Phil Taylor 18:09 M. van Gerwen 450.000 BetVictor
2013 Phil Taylor 18:13 Adrian Lewis 400.000 BetVictor
2012 Phil Taylor 18:15 James Wade 400.000 Betfair
2011 Phil Taylor 18:08 James Wade 400.000 Stan James
2010 Phil Taylor 18:12 R.v. Barneveld 400.000 Stan James
2009 Phil Taylor 18:04 Terry Jenkins 400.000 Stan James
2008 Phil Taylor 18:09 James Wade 300.000 Stan James
2007 James Wade 18:07 Terry Jenkins 200.000 Stan James
2006 Phil Taylor 18:11 James Wade 150.000 Stan James
2005 Colin Lloyd 18:11 John Part 120.000 Stan James
2004 Phil Taylor 18:08 Mark Dudbridge 100.000 Stan James
2003 Phil Taylor 18:12 Wayne Mardle 80.000 Stan James
2002 Phil Taylor 18:16 John Part 75.500 Stan James
2001 Phil Taylor 18:10 Richie Burnett 65.000 Stan James
2000 Phil Taylor 18:12 Alan Warriner 58.000 Stan James
1999 Rod Harrington 19:17 Peter Manley 58.000 ohne
1998 Rod Harrington 19:17 Ronnie Baxter 58.000 ohne
1997 Phil Taylor 16:11 Alan Warriner 48.000 ohne
1996 Peter Evison 16:11 D. Priestley 52.000 Websters
1995 Phil Taylor 16:11 D. Priestley 42.800 Websters
1994 Larry Butler 16:12 D. Priestley 42.800 Proton Cars
E=Endstand
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