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Interview Dieter Schutsch Zurück 1 2 3 4 5 Vor

Dieter Schutsch

Exklusives
Darts1 Interview
mit Dieter Schutsch

Als Du 1988 Deutscher Meister wurdest, wie viele Teilnehmer hatte denn das Turnier?

Ich denke, das werden damals schon rund 200 gewesen sein.

Und gab es auch so etwas wie eine bayerische Vereins Meisterschaft, und wie viele Vereine trugen sie aus?

Da gab es eben einmal die Münchner Liga, und nachdem der bayerische Dartverband gegründet wurde, gab es ausgehend vom Irish Pub und mit mir als Präsidenten auch eine bayernweite Meisterschaft. Mit dabei waren zu Beginn auch Augsburg, München und Erlangen. Es gab auch den BDV CUP, einen Pokalwettbewerb für alle Mitgliedsvereine des BDV, egal in welcher Division (Bayernliga, Landesliga etc.) der Verein spielte.

Du warst ja auch vorübergehend Jugendwart, was habt Ihr denn getan um die Jugendlichen für den Dartsport zu interessieren?

Jugendwart war ich eigentlich nicht, aber ich habe mich als Präsident des oberbayerischen Dartverbands ein Jahr lang um die Jugendarbeit gekümmert. Wir vom Irish Pub in München haben dann auch die Deutsche Jugendmeisterschaft ausgetragen.

Später hast Du ja auch E-Dart Turniere bestritten oder hast Du zuerst E-Dart gespielt?

Ich habe mit Steeldart angefangen.

Gab es denn in denn 1980ziger Jahren schon Kneipen mit E-Dart Automaten?

Zu der Zeit gab es in München ausschließlich Steeldart, Automaten gab es in den Kneipen noch nicht.

Würdest Du sagen, dass sich der Dartsport schnell entwickelt hat oder war es am Anfang harte Arbeit überhaupt Leute zum Mitspielen zu bewegen?

Ich würde sagen, Mitte der 80ziger Jahre hat sich die Steeldart-Szene sehr rasch vergrößert, dann war ein leichter Rückgang zu verzeichnen, vieles ist wieder eingeschlafen. Das Potential an Freunden, die man interessieren konnte, die dann wieder ihre Freunde mitbrachten, war dann eben ausgeschöpft. Die Verbandsstruktur fehlte noch ganz, der Verband war nur für die Ausrichtung der Meisterschaften zuständig. Dazu kam noch, dass eigentlich niemand so recht dazu bereit war, Mitgliedsbeiträge zu zahlen.

Wer waren denn damals Eure Darthelden? Habt Ihr sie jemals "Live" sehen können? Oder gab es irgendwann im Fernsehen etwas zu sehen?

Also im Fernsehen gab es natürlich gar nichts zu sehen. Aber Peter Lewis im Dartcenter hatte auch Videos im Angebot, die gab es schon. Und dann gab es damals sehr viele Exhibitions der englischen Stars, die haben ja heute einfach nicht mehr so viel Zeit, wenn sie bei der PDC spielen. Die haben sich damit ihren Lebensunterhalt verdient und so zwischen 2000 und 3000 DM verlangt. Alle waren sie da: Anderson, Bristow, Bobby George, Lowe… Auch Deutsche haben Exhibitions gespielt, Colin Rice, ich selbst - aber wir haben nicht so viel Geld damit verdient, wir hatten ja alle unseren Beruf.

Wann begann die Umstellung von den alten Messing-Darts auf die Tungsten-Darts?

Ich habe von Anfang an mit Tungsten-Darts gespielt. Aber Brass oder Brass Nickel Darts waren sehr verbreitet. Mir waren die immer zu dick. Und dann gab es da noch welche, da waren Schäfte und Flights aus einem Stück.


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