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Interview Dieter Schutsch Zurück 1 2 3 4 5 Vor

Dieter Schutsch

Exklusives
Darts1 Interview
mit Dieter Schutsch

Ist jemals jemand von Euch nach England gefahren und hat sich dort ein bisschen in der Dartszene umgesehen?

Ich war ab und zu einmal in England. 1989 habe ich an den Winmau World Masters und auch am British Open teilgenommen. Aber außer mir ist eigentlich niemand herumgereist.

Wann und wie oft hast Du für die Deutsche Nationalmannschaft gespielt?

Das weiß ich schon gar nicht mehr… 1989 waren wir jedenfalls in Kanada zum World Cup - aber da waren wir schnell aus dem Rennen.

Waren damals auch schon Spieler dabei, die heute noch spielen, Andy Kröckel und Colin Rice zum Beispiel?

Im Prinzip waren damals schon die gleichen Spieler in der Nationalmannschaft wie heute - das ist eigentlich erschreckend und wirft kein gutes Licht auf den deutschen Nachwuchs. Dazu kamen noch ein paar andere, die nicht mehr aktiv sind wie Abby Burke und Kai Pfeiffer.

Hast Du noch Kontakt zu ehemaligen oder aktiven deutschen Spielern?

Natürlich. Wenn ich in Deutschland bin, treffen wir uns auch heute noch und auch sonst haben wir Kontakt.

Wer waren zu dieser Zeit die besten Spieler, wie war der Konkurrenzkampf?

Eigentlich hat nie jemand wirklich dominiert, es war immer abhängig von der Tagesform. Colin Rice war immer vorne dabei und über einen kurzen Zeitraum hat Kai Pfeiffer alles gewonnen - na und mich gab es auch noch, ich war als einziger auch außerhalb Deutschlands unterwegs.

Wie hast Du denn die Anfangszeit des DDV erlebt, es ging ja wohl zunächst ziemlich turbulent zu?

Es herrschte ein ziemliches Durcheinander. Es gab keine klare Linie, kein professionelles Management, kein vernünftiges Sponsoring - zwei Jahre war dann einmal ein Profi Manager am Ruder, da war es professioneller. Aber eigentlich ist es bis heute nicht professionell geworden. Da könnte man von der PDC einiges lernen.

Wie war das damals überhaupt mit dem Sponsoring?

Ich denke immer, dass viele heute eine falsche Vorstellung von Sponsoring haben. Sponsoring ist Geben und Nehmen und nicht nur Nehmen. Ich hatte nie Schwierigkeiten für unseren Verein Sponsoren aufzutreiben oder auch für einzelne Turniere. Aber man muss sich eben auch wirklich und ernsthaft darum bemühen.

Wohin führten denn die Auslandsreisen zu Deiner Zeit mit der Nationalmannschaft?

Internationale Wettkämpfe gab es seit 1979 mit den Winmau World Masters, dem World Cup und dem Europa Cup. Ich war 1989 zum ersten Mal mit dabei beim World Cup in Kanada, 1993 waren wir in Las Vegas, da kamen wir immerhin bis ins Viertelfinale; wir haben Australien im Sudden Death Match besiegt und später im Viertelfinale gegen die Niederlande verloren.


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