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6) Trainingskontrolle (Statistiken)

Nachdem nun in den Abschnitten 1 bis 5 die technische Seite des Tainings dargelegt wurde, muss nun noch der Punkt der Trainingskontrolle angesprochen werden. Schriftliche Kontrolle von Trainingsergebnissen ist ein wesentliches, in meinen Augen unverzichtbares, Element eines vernünftigen Trainings. Zum Einen ist eine Trainingseinheit, deren Ergebnisse aufgeschrieben werden, gefühlsmäßig mit deutlich mehr Druck verbunden, zum Anderen läuft eine Trainingsphase ja über Wochen, wenn nicht Monate.

Um nun die zeitliche Entwicklung überhaupt nachvollziehen zu können, braucht man schriftliche Unterlagen. Um den Trainingserfolg kontrollieren zu können, braucht man einfach Vergleichtswerte. Nur so lässt sich das Training auch umstellen, wenn eine Übung beispielsweise nicht den gewünschten Erfolg zeigt. Also, auch wenn es lästig ist, Datenerfassung tut Not!

Was Trainingskontrolle angeht, ist der Einsatz von Dartsprogrammen (siehe Downloads) sehr zu befürworten, da diese objektive, statistische Maßzahlen ermitteln, über die dann natürlich leicht Buch geführt werden kann.

Schön und Gut, aber was soll man denn nun aufschreiben? Diese Frage ist leider nur individuell zu beantworten. Zunächst stellt sich mal die Frage, welchen Trainingsplan man eigentlich verfolgen möchte, also welche Elemente aus dieser Einkaufsliste 1-5 nehme ich in meinen persönlichen Trainingsplan auf? Das wiederum hängt von meiner eigenen Einschätzung bezüglich meiner Stärken und Schwächen ab. Hier können evtl. Clubkameraden den einen oder anderen wertvollen Tipp geben.

Anhand dieser Analyse stelle man sich nun eine persönliche Trainingsroutine auf, die eine feste Anzahl von Einzelpunkten (z. B. 3 Legs 2001, 10 Legs 201, 30 Versuche Finishes mit +10/-1 Regel ...) enthält. Wichtig ist, dass die Ergebnisse in diesen Einzeldisziplinen in Zahlen gefasst werden können. Nun kann man sich eine Art Formular erstellen, in das die Trainingsleistungen über einen längeren Zeitraum hinweg eingetragen werden.

Diese Formulare sind bereits eine hinreichende Grundlage für die Trainingskontrolle. Eine weitere statistische Auswertung (Mittelwerte, Standardabweichung...) lässt sich heutzutage mit jedem Taschenrechner durchführen. Es würde allerdings den Rahmen dieses Artikels sprengen, wollte man jetzt noch auf massivere statistische Verfahren wie Varianzanalaysen, Medianpolieren etc. eingehen. Wer daran Interesse hat, möge sich in Bibliotheken umtun. Machen kann man in dieser Richtung sehr viel, man muss dann allerdings einen ziemlichen Aufwand treiben. Damit ist der technische Teil dieses Artikels beendet. Ich hoffe, dass Möglichkeiten und Mittel eines geplanten Trainings deutlich geworden sind. Jeder, der sich das zumuten möchte, kann sich nach diesen Anregungen sein eigenes, persönliches Training zusammenstellen. Regelmäßigkeit ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

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