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Interview Paul Nicholson Zurück 1 2 3 4 5 Vor

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Exklusives
Darts1 Interview
mit Paul Nicholson


Paul Nicholson, Viertelfinalist der PDC Dart Weltmeisterschaft 2009, derzeit 40. des PDC und 2. des DPA Order of Merit, stand Darts1 für ein exklusives Interview zur Verfügung, vielen Dank dafür.

Paul, es schien als würdest Du aus dem Nichts im Scheinwerferlicht der PDC Bühne auftauchen - wie kam das?

Ich begann Ende 2007 den DPA Circuit in Australien zu spielen. Ich gewann das zweite Turnier, an dem ich teilnahm, das waren die allerersten Australian Singles. Danach habe ich beschlossen, es ernsthaft anzugehen, und ich hatte eine außergewöhnliche erste Saison, bei der ich mich für die PDC Weltmeisterschaft und den Grand Slam qualifizieren konnte - der Rest ist Geschichte!

Wann und warum bist Du nach Australien gezogen?

Ich bin im Juli 2005 dorthin gezogen. Ich hatte in Newcastle eine Australierin kennen gelernt und wir haben beschlossen, dass es besser wäre, wenn ich nach Australien ziehen würde, da ich aus Berufsgründen ohnehin nach Übersee musste, also war es für mich einfacher als für sie.

Und fühlst Du Dich jetzt als Australier?

Ich repräsentiere im Augenblick Australien, aber ich fühle mich immer noch als Engländer.

Wie lange spielst Du jetzt schon Darts und hast Du auch schon in England gespielt - vielleicht BDO Jugend?

Ich spiele seitdem ich zwei Jahre alt bin - also jetzt schon 28 Jahre. Ich habe für Northumberland fünf Jahre lang County Darts gespielt, habe die Winmau World Masters Play-Offs gespielt und den Gold Cup und noch andere BDO Turniere, aber mir war klar, dass kein Weg an der PDC vorbei führen würde, wenn ich mich wirklich verbessern wollte.

Was hast Du mit Deinem Walk-On beim Grand Slam beabsichtigt und war das Ergebnis so, wie Du es Dir erhofft hattest?

Nein, so habe ich es mir ganz sicher nicht vorgestellt, aber ich wollte schon als aggressiver Charakter rüber kommen. So bereite ich mich vor und so fühle ich mich, wenn ich auf die Bühne gehe - mein Gegner will mir schließlich Geld wegnehmen. Ganz offensichtlich sahen mich die Fans in Wolverhampton als jemanden, den sie nicht leiden konnten, aber schließlich braucht jeder Sport seinen "Bad Boy"!

Du trägst für einen Dartspieler eine recht ungewöhnliche Kleidung auf der Bühne, warum, und ist es nicht unbequem in Weste und Krawatte zu spielen?

Es ist nicht wirklich unbequem. Sie ist schon tailliert, aber ganz locker. Auch die Krawatte sitzt ganz locker - ist also auch nicht unbequem, und ich sehe auch immer, dass ich in meinem Hemd genügend Bewegungsfreiheit habe. Das Aussehen ist für mich ganz wichtig - es sollte individuell sein. Ich denke, es ist auch gut für mein Image, wenn ich chic aussehe, und ich denke mir immer wieder Neues aus, um mich von der Menge abzuheben. Die Weste war ursprünglich bei den UK Open ein Tribut an Tom Kirby. Ich bekam soviel positives Feedback, dass ich beschloss, sie weiter zu tragen.

Trägst Du das nur auf der Bühne oder auch bei kleineren Turnieren?

Bei den "Floor Tournaments" trete ich in Hemd und Krawatte an, die Weste ist nur für die Bühne.


>> Bad Boy und Aggressivität
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