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Interview Michael Rosenauer Zurück 1 2 3 4 5 6 7 Vor

Michael Rosenauer Fahne England Fahne Deutschland

Exklusives
Darts1 Interview
mit Michael Rosenauer


Michael Rosenauer, DDV Ranglisten Erster, GDC Ranglisten Zweiter und mehrfacher Nationalspieler stand Darts1 für ein exklusives Interview zur Verfügung, vielen Dank dafür.

Wann hast Du mit dem Darten angefangen?

Das war 1987 oder 1988, so wie halt jeder anfängt, hier ein bisschen Dart gespielt, dort ein bisschen Dart gespielt. Richtig angefangen habe ich eigentlich erst als ich die Deutsche Meisterschaft von Löwen gespielt habe, das war 1989.

Ging das so schnell mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft?

Das ging relativ schnell. Ich habe mich auch relativ stark bemüht, sagen wir es mal so. Anfangs habe ich nur noch Darts gespielt, die Leute haben mich schon für verrückt erklärt. Vor der Arbeit gespielt, während der Arbeit gespielt und gleich nach der Arbeit im Lokal weiter gespielt, und als ich Nachhause kam habe ich auch noch einmal weitergespielt.

Anders kann man diesen Erfolg wahrscheinlich auch nicht erzielen, in dieser kurzen Zeit?

Ja, das denke ich auch, ich habe Stunden pro Tag gespielt, Stunden.

Warum hast Du mit Dart spielen angefangen?

Das war eigentlich nur ein Zufall. Ich bin an einem Lokal vorbei gelaufen, und da hing ein Steeldart Board, ziemlich genau am Fenster.
Da bin ich dann mal rein und habe mir das angeguckt, habe mit rumgealbert, habe mir nen neuen Haarschnitt verpassen lassen. Das war dann so der Anfang. Ich habe mir gesagt, verlieren ist schön, gewinnen ist besser, dann wollen wir mal sehen, ob wir das in den Griff kriegen. Hat ein halbes Jahr gedauert bis ich der Beste in diesem Lokal war.
Vorher hatte ich zwar schon einmal EDart probiert, aber nur zum Spaß. Intensiver habe ich dann Steeldart gespielt. Zu dieser Zeit kostete ein elektronisches Dartgerät 6000 DM, so etwas wie die transportablen Scheiben gab es damals nicht. Dann hätte man immer in die Kneipe gehen müssen, um zu trainieren. Ich bemerkte keinen Unterschied zwischen Steel- oder EDart. Mir war das egal, Hauptsache spielen, Hauptsache Turniere spielen.

Wann hast Du gemerkt, dass Du gut werden kannst?

Bei der Deutschen Meisterschaft natürlich, oder vielleicht schon vorher, als ich 1988 mit einem Bekannten auf einem Turnier Doppel spielte, als einzige Disziplin, die dauerte bis Montag morgens acht oder neun Uhr, wir sind Zweiter geworden, haben das Finale verloren. Da habe ich gemerkt, dass ich mal gut werden könnte. Bei mir war das so, je mehr oder je öfter ich verloren habe, umso mehr Zeit habe ich investiert. Das Verlieren hat mich eigentlich dazu gebracht, immer mehr zu trainieren und zu spielen.

Wie viel Zeit investierst Du aktuell in Dein Training

Im Moment trainiere ich mindestens vier Stunden am Tag. Wenn ich noch Trainingspartner habe, die mit bzw. gegen mich spielen, können es auch sieben oder acht Stunden sein, das kommt ein bis zweimal die Woche vor. Letztes Wochenende habe ich ja das GDC Turnier in Hürth gespielt, bin Sonntag zuhause angekommen und habe erst einmal zwei Stunden Dart gespielt.
Es kommt nur ganz selten vor, dass ich an einem Tag kein Dart spiele. In der Anfangszeit war es eher noch krasser, das war schon wie eine Sucht. Auch jetzt gilt noch, wenn ich weiß, dass ich an einem Tag nicht Dart spielen kann, dann mache ich am Tag zuvor absichtlich mehr. An dem Tag, an dem ich kein Dart spielen kann, fühle ich mich meist schlecht.


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