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John Part's Trainingstipps


Spiel Vorbereitungen

Die letzte Trainingsphase kommt am Tag beziehungsweise direkt vor dem Wettkampf. Gleichgültig, ob es sich um das wöchentliche Ligaspiel oder das Finale einer Weltmeisterschaft handelt, man muss sich geistig und körperlich darauf vorbereiten.

Es ist immer gut, ausgeruht zu sein, besonders, wenn man vormittags spielen muss.

Früh anzufangen, ist besonders wichtig, wenn es nur wenige Trainingsboards gibt. Wenn man zu spät zum aufwärmen kommt, muss man das Board möglicherweise mit mehreren Personen teilen. Es ist schwierig, locker zu werden, wenn man reihum nur jedes 4.oder 5.Mal zum Wurf kommt.

Also ist es besser, früh da zu sein, damit man ein Board 20 oder 30 Minuten für sich alleine hat.

Wenn man sich rechtzeitig gut aufgewärmt hat, sollte man vor dem Spiel nicht nur herumsitzen. Besser ist es, immer wieder für 5 Minuten ans Board zu gehen, das ist so ähnlich, als ob man immer wieder in einem Topf herumrührt.

Es ist natürlich auch möglich, dass man Schwierigkeiten hat, ein verfügbares Board zu finden.

Dann kann man immer noch folgende Dehnübung machen, damit der Arm locker bleibt. Strecke den Arm von der Schulter abwärts und kreise ihn in beide Richtungen, dehne dabei die Muskeln. Wenn man dazu auch noch das Handgelenk vor und zurück beugt, wird die Dehnung noch wirkungsvoller. Diese Übung kann auch immer dann helfen, wenn der Arm müde oder steif wird.

Am wichtigsten für den Erfolg ist möglicherweise die Gemütsverfassung. Man sollte konzentriert und munter , aber auch gleichzeitig ruhig sein. Gut ist es, Gesellschaft zu suchen, weil das entspannt und beruhigt. Es sollte aber nicht auf Kosten des Aufwärmen sein. Oft ist es die beste Lösung, beides miteinander zu verbinden.

Für mich ist es eine hervorragende Aufwärmübung, reihum die Outs zu werfen. Ein Board mit 2 oder mehr Spielern kann das benachbarte Board zum Beispiel zu einem Rennen von 81 bis 120 herausfordern. Das ist eine lustige Ablenkung, die gleichzeitig hilft sich auf die für einen möglicherweise entscheidenden Würfe vorzubereiten.

Vor dem Spiel haben die Spieler meist sechs Aufwärmwürfe, aber wenn man auf Zack ist, kann man ein paar mehr bekommen. Daher ist es wichtig, immer genau zu wissen, wann und wo man spielen wird.

Man sollte nicht erst in letzter Minute zur Toilette gehen, damit verschwendet man Vorbereitungszeit. Wenn man so früh wie möglich am Board ist, kann man sich besser mit dem Wurf vertraut machen. Versucht alle Probleme, die sich beim Wurf ergeben, zu erkennen.

Hängt das Board zu hoch oder zu tief?
Sollte man es drehen?
Ist das Oche im richtigen Abstand?
Ist die Beleuchtung gut?

Bevor das Spiel beginnt, sollten diese Fragen beantwortet sein. Gibt es ein Problem, kann man es selbst in Ordnung bringen oder das Turnierpersonal darauf hinweisen. Kann das Problem nicht behoben werden, sollte man fragen, ob man nicht an einem anderen Board spielen kann. Es ist nicht nötig, dass man das ganze Spiel hindurch von etwas abgelenkt wird, das im Vorfeld hätte verändert werden können.

Als letztes rate ich, alle Trainingsdarts vor dem Match zu ignorieren, und zwar sowohl die eigenen Würfe als auch die des Gegners. Ob sie gut oder schlecht sind, ist ohne Bedeutung. Was der Gegner wirft, wird nur zu oft seine Leistungen im Spiel nicht widerspiegeln. Oft habe ich einen Gegner beim Aufwärmen eine 180 werfen sehen, der dann im Spiel um seine Punkte kämpfen musste. Ich habe es auch schon andersherum erlebt. Man sollte versuchen, nicht einer psychologischen Kriegsführung zum Opfer zu fallen, und sich immer auf seinen nächsten Dart konzentrieren, nie auf den gerade geworfenen.

Viel Glück und Good Darts!

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