Max Hopp


Max Hopp ist ein deutscher Dartspieler, der am 20. August 1996 in Idstein geboren wurde. Er ist auch unter seinem Spitznamen „Maximiser“ bekannt. Schon früh wurde das große Talent von Hopp sichtbar, so richtig ins Rampenlicht rückte er sich selbst aber erst mit 16 Jahren, als er sich durch einen Sieg über Maik Langendorf für seine erste Weltmeisterschaft qualifizierte. Bei der Auflage von 2013 trat er in der Vorrunde an, besiegte Charl Pietersen und verlor im Anschluss sehr knapp mit 2:3 gegen Denis Ovens. Spätestens ab diesem Zeitpunkt galt er als Deutschlands nächste große Dartshoffnung und die Augen waren sehr stark auf ihn gerichtet. Auch wenn er sich regelmäßig für die Weltmeisterschaften qualifizierte, wirkte es oft als wachse ihm der erzeugte Druck über den Kopf. Auf den kleinen Bühnen machte er aber seine Hausaufgaben und entwickelte sich tatsächlich zum besten deutschen Dartspieler. Sehr erfreulich verlief dann das Jahr 2015. Bei der Weltmeisterschaft erreichte er durch ein 161’er Finish gegen Mervyn King erstmals die zweite Runde, schied danach jedoch aus. Besser war das Resultat bei der Junioren-WM des gleichen Jahres, als sich Hopp am Ende mit 6:5 gegen Nathan Aspinall durchsetzte und sich den Titel sicherte. Doch im Anschluss ging es wieder leicht bergab für den „Maximiser“, der seiner Form oft hinterherlief. So verpasste er nach fünf Weltmeisterschaften in Serie bei der Auflage von 2018 erstmals wieder das größte Turnier des Jahres. Wie Phoenix aus der Asche erstand Hopp dann im April 2018 wieder auf, erreichte zunächst bei zwei Turnieren das Viertelfinale, ehe ihm auf einem European Tour Event in Saarbrücken tatsächlich der Sieg gelang. Dabei schlug er mit Rob Cross den amtierenden Weltmeister im Entscheidungsleg durch ein 121’er Finish und siegte auf gleichem Wege auch im Entscheidungsleg gegen Michael Smith im Finale.

Max Hopp Fakten
Name Max Hopp Spitzname Maximiser
Geburtsort Idstein Geburtstag 20.8.1996
Darts 22g Bull's Champion Walk-On Song Hey Baby
Größter Erfolg Juniorenweltmeister 2015 9-Darter 1
spielt seit 2008 PDC 2012-heute

Das größte deutsche Talent(2008-2014)

Max Hopp fand bereits im Jahr 2008 zum Dartsport und konnte schnell sehr große Erfolge einfahren. So erreichte er bereits 2011 das Endspiel des WDF World Youth Cup, unterlag dort lediglich Jimmy Hendriks mit 4:6. Seinen ersten größeren Sieg schnappte er sich beim Italian Grand Masters im gleichen Jahr, als er sich gegen Luca Catallo durchsetzte. Nach weiteren starken Ergebnissen wie dem Sieg beim WDF Europe Cup gegen Jeffrey de Zwaan oder die Finalteilnahme bei den French Open, beides 2012, entschied er sich einen Versuch zu wagen, sich für die PDC-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Nach Erfolgen über unter anderem Michal Kocik und Dragutin Horvath erreichte er dort auch tatsächlich das Endspiel und bezwang Maik Langendorf mit 6:1, um sich tatsächlich für die Vorrunde der WM 2013 zu qualifizieren. Gegen Charl Pietersen zeigte er sich bei dem 4:1 sehr souverän, in der ersten Hauptrunde merkte man ihm die Nervosität nach der Führung gegen Denis Ovens jedoch an. Am Ende unterlag Max mit 2:3, konnte aber einiges an Erfahrung mitnehmen.

Er verpasste es zwar im Anschluss sich die Tour Card zu sichern, zeigte aber dafür auf der Challenge Tour einige gute Leistungen. So erreichte er auch ein Mal das Endspiel, wo er auf dem Weg dorthin unter anderem Keegan Brown und Nathan Aspinall bezwang, nur an Matthew Dennant scheiterte. Was aber noch weit wichtiger war, waren seine Leistungen auf der European Tour, wo er sich regelmäßig für die Events qualifizierte. In der damals noch ausschlaggebenden European Order of Merit, wo vier noch nicht qualifizierte Europäer außerhalb Großbritanniens einen Startplatz bei der WM ergatterten, erreichte er am Ende den ersten Platz und fand sich damit erneut beim größten Turnier des Jahres wieder. Erneut reichte es aber nur für die erste Runde. Dieses Mal verlor er mit 1:3 gegen Robert Thornton. Max war längst das Ziel der Medien, wurde dort als die größte Hoffnung des deutschen Dartsports betitelt und schien von der Aufmerksamkeit und dem Druck beinahe erschlagen. So lief es auch 2014 nicht sonderlich gut, nur auf den kleinen Bühnen, abseits der Kameras, konnte er sein Potential hier und da mal entfalten.


Auf ein Hoch, folgt ein Tief(2015-2017)

Eine Wendung schien die Karriere für Max im Jahr 2015 zu nehmen. Er gewann die Super League im Finale gegen Sascha Stein, war aber ohnehin schon wieder über die European Order of Merit für die Weltmeisterschaft 2015 qualifiziert und konnte dort erstmals so richtig abliefern. In einer tollen Partie gegen Mervyn King zeigte Hopp wie nervenstark er sein kann. Er bezwang den „King“ mit einem 161’er Finish im fünften Satz und setzte sich daher mit 3:2 durch. In der zweiten Runde verlor er zwar deutlich gegen Vincent van der Voort, war aber in der Order of Merit in die Top-64 eingezogen und hatte damit die Tour Card sicher. Auf seinem vierten Players Championship Turnier besiegte er auch gleich mal Mensur Suljovic und Ian White, scheiterte erst im Viertelfinale an Gary Anderson. Noch wichtiger war für Hopp aber der Verlauf der Junioren-WM 2015. Dort besiegte er unter anderem Berry van Peer, Kenny Neyens und Jeffrey de Zwaan um letztlich ins Finale einzuziehen. Dort behielt er die Nerven gegen Nathan Aspinall und sicherte sich durch einen 6:5-Erfolg seinen ersten größeren Titel.

In der Folge wurde es dann aber erneut ruhiger um Max Hopp. Nur selten konnte er an seine Top-Form anknüpfen. Wenn er es aber schaffte, dann sah es sehr gut aus. So auch beim European Matchplay 2016, wo er sein erstes Viertelfinale auf der European Tour erreichte. Auf dem Weg gelangen ihm Siege über Joe Murnan, Ian White und Terry Jenkins, Peter Wright war dann allerdings doch eine Nummer zu groß. Oftmals lief es aber eben nicht so gut. Vor allem die Kaltschnäuzigkeit kam ihm abhanden. Viel zu häufig gab er Matches noch aus der Hand, die er nicht hätte verlieren dürfen. Ein starkes Wochenende erlebte er beim World Cup of Darts 2017, als er zusammen mit Martin Schindler auch eine Veränderung im Auftreten durchlebte. Nachdem er zuvor immer der unerfahrenere Spieler im Team war, musste er nun der Kopf sein und Schindler führen, tat dies aber außerordentlich gut. Gegen Nordirland siegte man knapp mit 5:4, schlug danach auch Brasilien 2:0. Erst gegen die späteren Sieger aus den Niederlanden, Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld, war Schluss. Doch auch da erzwang Hopp das Doppel, bezwang dafür van Barneveld mit 4:3. Dennoch waren die Leistungen über das Jahr gesehen nicht gut genug und so verpasste er nach fünf Jahren erstmals wieder eine Weltmeisterschaft.


Wie Phoenix aus der Asche(2018-heute)

Auch das Jahr 2018 begann nicht sonderlich gut, doch im April schien sich bei Max ein Schalter umzulegen. Zunächst überzeugte er beim German Darts Grand Prix, als er das Viertelfinale erreichte und erst an James Wade scheiterte. Diese tolle Leistung bestätigte er eine Woche später, als er auch auf einem Players Championship Turnier das Viertelfinale erreichte. Doch das war dem „Maximiser“ nicht genug. Bei den German Open zeigte er eine brillante Leistung, schlug Zoran Lerchbacher mit 6:1 und legte gegen Peter Wright ein 6:4 nach. Durch das 6:4 gegen Benito van de Pas stand er erneut im Viertelfinale, setzte sich dieses Mal aber durch, bezwang Joe Cullen ebenfalls mit 6:4. Im Halbfinale wurde es dann dramatisch. Gegen den amtierenden Weltmeister Rob Cross erzwang Hopp das Entscheidungsleg und checkte dort 121 Punkte auf dem Bullseye zum 7:6-Sieg. In seinem ersten Finale auf der European Tour wartete dann Michael Smith auf Hopp. Smith startete sehr gut, doch Hopp holte den Rückstand auf, verpasste sogar ein 170’er Finish um in Führung zu gehen. Unter Druck glich Max ein letztes Mal zum 7:7 aus. Im Entscheidungsleg behielt er erneut die Nerven, zeigte einen 12-Darter und checkte erneut 121 Punkte auf dem Bullseye, um sich seinen ersten Turniersieg auf der European Tour zu sichern.

Max Hopp Chronologie

Max Hopp Max Hopp wurde am 20. August 1996 (Alter heute 22 Jahre) in Idstein(Hessen), Deutschland geboren. Er begann seine Darts-Karriere im Jahr 2011 bei der British Darts Organisation(BDO).

Max spielt aktuell mit Darts der Marke Bull’s Champion. Sein Spitzname lautet "Maximiser" und seine Einlaufmusik ist Yaya Kolo von DJ Kicken.

Bevor Max seine Profikarriere begann, konnte er bereits einige Erfolge einfahren. So gewann er im Jahr 2009 mit 13 Jahren das Jugendturnier der WDF Winmau Dortmund Open. Dies war sein erster Titel, welcher ihm prompt die Teilnahme an der Jugendversion der Winmau World Masters sicherte.

Im Jahr 2011 konnte er dann erstmals international überzeugen. So erreichte der „Maximiser“ beim WDF World Cup 2011 in der Jugendabteilung das Einzelfinale, welches er jedoch gegen Jimmy Hendriks mit 4:6 verlor. Im Doppel erreichte er mit seiner Partnerin, Ann-Kathrin Wigmann, ebenfalls das Finale. Doch auch da sollte Hopp kein Glück haben und gewann den Titel schlussendlich nicht. Die beiden Deutschen unterlagen dem englischen Team von Jake Jones und Fallon Sherrock mit 3:6. Beim WDF Europe Youth Cup 2012 erreichte Hopp erneut das Finale und konnte es dieses Mal sogar gewinnen. Sein Finalgegner war Casey Gallagher aus England.

Max Hopp Im Jahr 2012 folgte der Wechsel zur Professional Darts Corporation(PDC). Dort konnte er auch direkt seinen bis dahin größten Erfolg feiern, als er sich für die PDC World Darts Championship qualifizierte. Dies schaffte er durch den Sieg beim Central Europe Qualifier Turnier in Bielefeld. Er war dadurch der bis dahin zweitjüngste Teilnehmer der Weltmeisterschaftsgeschichte. Jüngster Teilnehmer war Mitchell Clegg, welcher seinerzeit erst einen Monat vor WM-Beginn 16 Jahre alt wurde, damit also drei Monate jünger war als Hopp. Bei der WM spielte Max in der Vorrunde gegen den Südafrikaner Charl Pietersen und konnte ihn mit 4:1 in den Legs deutlich besiegen. Am selben Tag gab er sein WM-Debüt in der ersten Runde, in welcher er auf Denis Ovens traf. Max Hopp konnte den ersten und den dritten Satz für sich entscheiden, sodass er zwei Mal in Führung ging. Jedoch schien es dann einen Bruch in seinem Spiel zu geben und er verlor sechs Legs in Folge, sodass Ovens dann doch den 3:2-Sieg einfahren konnte.

Max Hopp wollte dann über die Q School eine PDC Tour Card gewinnen um sämtliche Pro Tour Events der PDC 2013 spielen zu können, erreichte jedoch an keinem der vier Tage, an denen das Turnier stattfand, die Runde der besten 32. Hopp qualifizierte sich dann aber für das European Tour Event der PDC 2013 im Glaspalast in Sindelfingen. In Runde eins traf er hierbei auf den Kroaten Dragutin Horvat, welchen er auch locker mit 6:1 besiegen konnte. Doch gegen Dean Winstanley in der zweiten Runde war für ihn schon wieder Schluss. Hopp verlor zwar mit 3:6, konnte vom 3-Dart-Average her allerdings mit Winstanley mithalten.

Kim Huybrechts Bei den European Darts Open 2013 traf Hopp in der ersten Runde auf Justin Pipe, verlor jedoch denkbar knapp mit 5:6. Bei den Austria Darts Open 2013 ereilte ihn dasselbe Schicksal. Hierbei traf er in Runde eins auf den Schotten Peter Wright, verlor diesmal jedoch deutlich mit 1:6. Durch die Teilnahme an den Turnieren konnte sich Hopp aber über die European Order of Merit für die European Darts Championship 2013 in Mülheim qualifizieren. Hierbei traf der „Maximiser“ in Runde eins auf den Australier Paul Nicholson und führte sogar mit 3:1. Jedoch scheiterte Hopp hierbei an den Nerven und verlor schlussendlich noch mit 4:6. Die European Order of Merit brachte ihm aber desweiteren die Qualifikation für die PDC World Darts Championship 2014 ein. Dies war seine zweite Weltmeisterschaft in Folge, dieses Mal musste er allerdings nicht durch die Vorrunde, sondern war direkt für die erste Runde gesetzt.

Dort traf er auf Robert Thornton, konnte sich gegen den starken Schotten aber nicht durchsetzen. Max unterlag mit 1:3. Bei den Dutch Open hatte er eine harte Nuss zu knacken. Er traf in der ersten Runde auf Michael Mansell und unterlag mit 3:6. Eine eher schwache Leistung zeigte er dann in Berlin bei den German Darts Masters 2014. Zwar konnte er sich für das Turnier qualifizieren, jedoch gewann er gegen Steve West in der ersten Runde nicht ein Leg und verlor somit 0:6. Lospech ereilte Max bei den Austrian Darts Open. Max bekam es direkt mit Terry Jenkins zu tun und verlor letztlich mit 2:6. Besser dann seine Leistung beim European Darts Grand Prix. Nach der erfolgreichen Qualifikation traf er in Runde eins auf Mike de Decker und ging mit einem 6:2 siegreich vom Oche. Dave Chisnall in der zweiten Runde war dann aber doch eine Nummer zu groß und so verlor der „Maximiser“ mit 1:6. Bitter dann das Ausscheiden bei einem weiteren European Tour Event. Max traf bei der European Darts Trophy in der ersten Runde auf Ryan de Vreede, unterlag aber denkbar knapp mit 5:6.

Durch die vielen Qualifikationen für die European Tour Events kam Max über die European Tour Order of Merit zu seiner dritten WM Teilnahme. Bei der Auflage von 2015 traf er dabei in Runde eins auf Mervyn King. Nach einer klasse Leistung besiegte er einen gut aufgelegten Mervyn King durch ein 161’er Finish mit 3:2. In Runde zwei bekam er es dann mit Vincent van der Voort zu tun.

Gegen den Niederländer hatte er allerdings ein Kopfproblem. Er machte sich zu viel Druck. Und so verlor er am Ende klar mit 0:4. Auch bei den UK Open ging es nicht sehr weit. Durch die guten Leistungen in den Qualifier-Events musste er erst in der dritten Runde ins Turnier eingreifen und traf dort auf Kim Huybrechts. Trotz eines guten Kampfes unterlag der „Maximiser“ am Ende allerdings mit 7:9 und schied direkt aus. Besser lief es bei einem Players Championship Turnier in Barnsley. Max konnte Siege über Jamie Bain, Mensur Suljovic(beide 6:4), Dave Ladley und Ian White(beide 6:2) erringen, was ihn ins Viertelfinale brachte. Dort musste er sich dann Gary Anderson klar mit 1:6 geschlagen geben.

Max nahm gemeinsam mit Jyhan Artut beim World Cup of Darts 2015 für Deutschland teil. Dort gelang dem Team nach dem 5:0 gegen Indien auch ein 2:0 gegen Österreich. Im Viertelfinale trafen sie allerdings auf England, gegen dass sie chancenlos 0:2 verloren. Auch bei der Europameisterschaft lief es nicht sonderlich gut für Max, der direkt mit 2:6 gegen Cristo Reyes verlor.

Zumindest einen Sieg konnte er beim World Series Finale erringen. Gegen Dimitri van den Bergh gewann er mit 6:3, ehe mit dem selben Ergebnis gegen Peter Wright verlor. Bis ins Finale führte es Max dann aber bei der U21-Weltmeisterschaft 2015. Auf dem Weg besiegte er Stephen Rosney, Berry van Peer, Kenny Neyens, Jeffrey de Zwaan und Dean Reynolds. Im Finale bekam er es mit Nathan Aspinall zu tun und konnte am Ende seine Nerven beisammen halten. Max siegte mit 6:5 und durfte sich als erster, Deutscher Weltmeister im Darts nennen.

Im Anschluss an dieses Jugendfinale stand die Weltmeisterschaft der Profis auf dem Programm. Durch seine guten Leistungen auf der Pro Tour qualifizierte sich Max dieses Mal als PDC Pro Tour Nummer Sechs hinter den Top 32 der Welt. Die Auslosung erbrachte ihm den formstarken Benito van de Pas, welchem er in einer Partie, wo der Deutsche zu viele Chancen verpasste, mit 1:3 in den Sätzen unterlag.

Das Jahr 2016 lief für Hopp zufriedenstellend. Auf der Players Championship Tour zog er einmal in das Viertelfinale ein. Dafür besiegte er Ryan Meikle (6:1), Wayne Jones (6:3), Ronny Huybrechts (6:5) und Mensur Suljovic (6:2), bis er sich gegen Gerwyn Price mit 2:6 geschlagen geben musste. Bei den restlichen Teilnahmen erreichte er einige Male die dritte Runde und schlug dabei unter anderem Adrian Lewis. Außerdem spielte er vier Development Turniere in Deutschland mit, wovon er eines gewann. Sehr erfolgreich war Max auf der European Tour 2016. Diese begann für ihn in Gibraltar, wo er direkt das Achtelfinale erreichte. Das nächste dieser Turniere war das European Matchplay. Hier stand Max nach Siegen über Joe Murnan (6:5), Ian White (6:2) und auch Terry Jenkins (6:3) im Viertelfinale. Erst dort musste er eine Niederlage gegen Peter Wright (4:6) einstecken. Die nächsten drei Teilnahmen liefen dann weniger gut. Gegen Andy Boulton, Darren Webster und Vincent van der Voort war jeweils in der ersten Runde Schluss, bis der „Maximiser“ bei dem European Darts Grand Prix wieder ein Spiel gewann. Dieses war ein 6:2-Erfolg gegen James Hubbard, bis in der zweiten Runde mal wieder gegen Gerwyn Price (3:6) Endstation war.

Zwar konnte Hopp seinen Youth WM Titel nicht verteidigen, da er in der zweiten Runde gegen seinen Landsmann Martin Schindler ausschied, dafür nahm er an vier Majorturnieren teil. Das erste war der World Cup of Darts, wo Hopp erneut zusammen mit Jyhan Artut antrat. In der ersten Runde traf das deutsche Team auf die Australier Kyle Anderson und Simon Whitlock. Nachdem die Partie zunächst ausgeglichen war, unterlagen die Deutschen am Ende mit 3:5 und schieden vor heimischer Kulisse aus. Im Anschluss kamen die European Championships in Hasselt. Nach einem guten Auftaktsieg gegen Benito van de Pas (6:3), war James Wade in der zweiten Runde aber noch eine Nummer zu groß für den Mann aus Idstein. Hier unterlag Hopp mit 3:10. Sehr unglücklich verlief das Auftaktspiel bei den World Series of Darts Finals. Hier musste sich Hopp im Entscheidungsleg dem Spanier Cristo Reyes geschlagen geben. Durch den Sieg der Jugendweltmeisterschaft 2015 war der „Maximiser“ für den Grand Slam of Darts qualifiziert. Zwar konnte er die BDO-Legende Martin Adams mit 5:3 schlagen, aber die anderen Gruppengegner nicht. Gegen Michael van Gerwen (1:5) und Brendan Dolan (4:5) verlor der Deutsche und schied damit nach der Gruppenphase aus. Durch seine guten Leistungen im Jahr 2016 darf Max erneut bei der Weltmeisterschaft teilnehmen.

Max Hopp beeindruckte am achten Spieltag der Dart WM 2017 mit seiner Leistung. Der 20-jährige Deutsche musste gegen Vincent van der Voort zunächst einen 0:1 Rückstand hinnehmen, steigerte sich jedoch von Leg zu Leg und nutzte den dritten Matchdart in der Doppel sechs zum 3:1 Sieg. Der Idsteiner wirkte bei seiner fünften PDC Weltmeisterschaft äußerst cool. In der zweiten Runde traf er auf Kim Huybrechts, konnte dort jedoch nicht seine Leistung aus der Auftaktpartie wiederholen. Nach dem Match sprachen wir mit dem "Maximiser"

Es lief auch im Anschluss nicht nach Plan für den „Maximiser“, jedoch konnte er beim World Cup nochmal von sich reden machen. Dort traf er 2017 erstmals zusammen mit Martin Schindler an und musste das Team als erfahrenerer Spieler führen. Dies gelang ihm äußerst gut und gegen das gesetzte Team aus Nordirland gelang auch direkt ein 5:4-Auftakterfolg. Diesen bestätigten die beiden mit einem lockeren 2:0 gegen Brasilien, sodass sie auf die Niederländer trafen. Nachdem Schindler mit 2:4 gegen Michael van Gerwen verlor, war es an Hopp das Doppel zu erzwingen. Durch ein 105’er Finish unter Druck zum 3:3 und einem Treffer in der Doppel-4 im Entscheidungsleg, gelang Max das auch. Im Doppel hatten sie dann jedoch keine Chance, verloren mit 1:4 und schieden aus. Dennoch wurde Hopp die Ehre zu Teil im Rahmen der World Series of Darts mit nach Las Vegas zu fahren. Dort traf er auf den Kanadier Dave Richardson, gegen den er jedoch mit 3:6 verlor. Am World Series Finals 2017 nahm er aber ebenfalls teil und dort siegte er in der ersten Runde mit 6:2 gegen Adrian Lewis. Gegen Michael van Gerwen konnte er dann aber nicht mithalten, verlor letztlich mit 1:6.

Nachdem Hopp in der Folge die Weltmeisterschaft 2018 sowie die UK Open verpasste, sollte er im April 2018 wie aus dem Nichts einige herausragende Leistungen zeigen. Zunächst spielte er sich beim German Darts Grand Prix durch Siege über Rowby-John Rodriguez, Mervyn King(beide 6:4) und Mensur Suljovic(6:2) bis ins Viertelfinale, unterlag dort erst James Wade mit 3:6. Dann gelang ihm auch bei einem Players Championship Turnier eine Woche später der Einzug in die Runde der letzten Acht. Er besiegte Tony Newell 6:0 und legte ein 6:1 gegen Jamie Bain nach. Auch gegen Darren Webster setzte er sich durch, wenn auch knapp mit 6:5 und durch das 6:4 gegen Daryl Gurney war er tatsächlich im Viertelfinale angekommen. Dort unterlag er dann Jeffrey de Zwaan, allerdings hauchdünn mit 5:6. Noch besser lief es für Hopp dann nur bei den German Open. Die Deutlichkeit des 6:1-Auftaktsieges über Zoran Lerchbacher war schon überraschend, das 6:4 für Peter Wright dann aber noch mehr. Dieses bestätigte er mit zwei weiteren 6:4-Erfolgen gegen Benito van de Pas und Joe Cullen, sodass er erstmals im Halbfinale eines European Tour Events stand. Dort traf er auf Weltmeister Rob Cross, den er mit einem 121’er Finish auf dem Bullseye mit 7:6 besiegen konnte. In seinem ersten Endspiel bekam er es dann mit Michael Smith zu tun, gegen den er nach Rückstand ebenfalls das Entscheidungsleg erzwang und am Ende durch einen 12-Darter ebenfalls durch ein 121’er Finish auf dem Bullseye bezwang. Am Ende siegte er mit 8:7 und holte seinen ersten Titel auf der European Tour.

 Max Hopp Interview


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