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Whyte & Mackay Premier League Darts

Premier League Darts 2008


Vorbericht, Fünfter Spieltag

Wayne Mardle hofft, dass er bei seinem Aufeinandertreffen mit Phil Taylor, heute Abend bei der Premier League in Bornemouth, dem gebeutelten Spieler weiteres Unheil zufügen kann.

Der amtierende Premier League Meister Taylor hat drei seiner ersten vier Spiele der diesjährigen Premier League verloren, nachdem er im Laufe der letzten drei Jahre bei diesem Turnier 44 Spiele ungeschlagen überstanden hatte.

Mardle ist der einzige, der in der Tabelle noch unter Taylor steht, er hat bisher erst einen einzigen Punkt geholt und die beiden treffen heute im ausverkauften BIC in einem Keller-Duell aufeinander.

"Es ist für uns beide ein wichtiges Spiel", sagt Mardle. "Ich muss gewinnen und Phil auch. Wenn er verliert, bin ich wieder im Geschäft und wenn ich verliere, wird es für mich noch schwieriger. Es hat sich leider schon eingebürgert, dass ich schlecht in die Premier League starte, dabei hatte ich genug Möglichkeiten all meine Spiele zu gewinnen und meine Doppel waren furchtbar. Wenn ich die Doppel gegen Phil treffe, habe ich eine Chance".

Ein sehr bewegter Mardle gewann im Viertelfinale der Weltmeisterschaft gegen Taylor; nachdem er schon 3:0 zurückgelegen war, holte er sich noch mit 5:4 den Sieg im Alexandra Palace und so kam der 13fache Weltmeister zum ersten Mal seit 1993 nicht ins Finale.

"Das war der beste Sieg in meiner Karriere", sagte Mardle. "Er hat mich schon so oft geschlagen, bei den großen Turnieren im Finale des World Matchplay und in Las Vegas und im Halbfinale der Weltmeisterschaft. Jedes Mal, wenn ich in so einem wichtigen Finale stand, hat er es verhindert, dass ich den Titel gewinnen konnte und wenn jemand Dich so oft auf der Bühne besiegt hat, nagt das an Dir. Es war sicher nicht das beste Spiel, das ich je gespielt habe, aber dieser Sieg war schon etwas ganz besonderes. Er hat mir alles bedeutet und das ist immer noch so, weil nicht viele Phil bei einer Weltmeisterschaft schlagen konnten und ich bin der Einzige in der PDC, der ihn schlagen konnte, bevor er das Finale erreichte".

Taylor musste vor einer Woche in Coventry eine 8:3 Niederlage gegen Peter Manley hinnehmen und hat eingestanden, dass seine Nerven auf der Bühne momentan ziemlich bloß liegen, während er mit seiner indifferenten Form zu kämpfen hat.

"Es liegt nicht am mangelnden Training, aber sobald ich auf der Bühne stehe, läuft es einfach nicht gut für mich", sagte der 13fache Weltmeister. "Ich scheine auf der Bühne auf einmal nervös zu werden und damit muss ich erst einmal fertig werden. Vielleicht habe ich vor den Leistungen der anderen Spieler zu viel Respekt und setze mich zu sehr unter Druck. Die Leute sagen, es ist weil ich meine Darts gewechselt habe, aber die Darts sind wirklich fantastisch, die besten Darts, die ich je geworfen habe. Es liegt an mir selbst, nicht an den Darts, es liegt an meinen Fähigkeiten. Das Spiel hat sich so weiterentwickelt, dass es vollen Einsatz erfordert. Man muss physisch und mental top fit sein und man muss an seinem Spiel arbeiten, nicht nur wenn man am Dartboard steht. Ich weiß, was ich falsch mache, aber das wird sich nicht über Nacht ändern" Er fügte hinzu: "Manchmal fühle ich mich zum heulen auf der Bühne, es ist demütigend. Aber ich muss an all die Jahre denken, in denen ich mit den anderen Spielern auch so umgegangen bin und ich muss es mit Fassung tragen. Ich kann nicht in Selbstmitleid versinken, ich muss es abschütteln und wieder einrenken".

Im BIC in Bornemouth werden auch die beiden Spieler an der Spitze der Tabelle, der bisher ungeschlagenen James Wade und Raymond van Barneveld aufeinander treffen. Van Barneveld hatte dort 2006 einen Neun-Darter geworfen.

Weltmeister John Part trifft auf Terry Jenkins und den Spieltag eröffnen werden Adrian Lewis und Peter Manley.

Lewis Abgang von der Bühne nach seinem Weltmeisterschafts Viertelfinalspiel gegen Peter Manley vor zwei Jahren ist sicher noch in Erinnerung. Die beiden hatten sich einen verbalen Schlagabtausch geliefert. Lewis ist gut in die Premier League gestartet, er kann zwei Siege und ein Unentschieden aus den ersten vier Spielen für sich verbuchen.

"Es ist die bisher offenste Premier League", sagte Manley. "Jede Woche wirst Du erneut geprüft, und diese Woche muss ich gegen Adrian Lewis antreten. Er hatte einen guten Einstieg und wir spielen immer gerne gegeneinander".




Manley genießt die offene Spielzeit

Peter Manley glaubt, dass die Premier League 2008 das bisher ausgeglichenste Turnier ist.

Manley gelang letzte Woche in Coventry sein erster Sieg in den diesjährigen Ligaspielen, als er Phil Taylor, den amtierenden Premier League Meister, mit 8:3 seit 1999 zum ersten Mal wieder im Fernsehen schlagen konnte.

Es war Taylors dritte Niederlage an den ersten vier Spieltagen, nachdem er die letzten drei Spielzeiten ungeschlagen überstehen konnte. James Wade ist bisher der einzige der acht Teilnehmer, der noch unbesiegt ist.

Manley liegt momentan mit 5 Punkten auf dem fünften Platz, er hat zwei Unentschieden und einen Sieg zu verzeichnen, und er glaubt daran, dass er es in die Play-Offs im Mai schaffen wird.

"Mein Finishing ist bisher die ganze Zeit gut gewesen", sagte er. "Ich hätte eigentlich auch eines der ersten beiden Spiele gewinnen müssen und Barney kam nur ungeschoren davon, weil ich ein paar Fehlwürfe hatte und er gewinnen konnte. Aber es ist sicherlich die ausgeglichenste Premier League von allen und ich wäre natürlich begeistert, wenn ich nach den 14 Wochen unter den Top Vier wäre. Jede Woche ist eine neue Prüfung und im Augenblick bestehe ich sie immer, aber diese Woche muss ich gegen Adrian Lewis antreten und der ist auch gut gestartet."

Das Finishing ist immer Manleys Stärke, aber bisher hat er in der Premier League auch gut gescort und bei seinem Sieg gegen Taylor auch seine erste 180 geworfen.

"Ich war ganz entspannt, als ich sie geworfen habe!", räumt er ein." Ich habe am Abend vor Coventry trainiert und dabei neun 180er geworfen und die Leute, mit denen ich zusammen war, erinnerten mich daran, dass ich bisher in der Premier League noch keine einzige getroffen hatte. Ich habe so viele 140er geworfen und auch in den ersten Legs gegen Phil hatten mehrmals schon zwei Darts getroffen und ich habe an die 180 denken müssen. Jetzt, wo ich meine erste erzielt habe, solltet Ihr mich im Auge behalten, ich werfe bestimmt noch mehr!"

Manley hatte seit dem Halbfinale des World Matchplays 1999 nicht mehr gegen Taylor gewonnen, meinte aber, eine neue, entspanntere Haltung hätte ihm geholfen sich für eine Reihe schwerer Niederlagen zu rächen.

"Seither hatte ich dreimal im Finale der Weltmeisterschaften gegen ihn verloren, ohne ihm auch nur ein einziges Set abnehmen zu können", sagte er. "Er ist wie eine Maschine, der beste Dartspieler den es bisher gegeben hat und wahrscheinlich auch der beste, den es jemals geben wird, aber es ist wahrscheinlich das erste Mal gewesen, dass er gegen einen entspannten Peter Manley, der Spaß an seinen Darts hatte, gespielt hat. Das ist eigentlich auch alles was ich möchte, Spaß an meinen Darts zu haben und das Spiel wieder lieben zu lernen, anstatt es als lästige Pflicht zu betrachten".

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 725.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 150.000 888.com
E=Endstand
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