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Premier League Darts 2008


Vorbericht Halbfinale, Finale


Taylor strebt vierten Titel an

Phil Taylor setzt darauf, dass er sich bei den Play-offs der diesjährigen Premiere League am heutigen Montag Abend zum vierten Mal nacheinander im Kampf um den Titelgewinn behaupten kann.

Taylor, James Wade, Raymond van Barneveld und Adrian Lewis werden im Kampf um 100000 Pfund Preisgeld für den Sieger in der Cardiff International Arena aufeinander treffen.

Der aktuelle Champion Taylor kämpft in einem reinen Stoke-on-Trent Halbfinale gegen Adrian Lewis, Raymond van Barneveld tritt in der anderen Halbfinalpaarung gegen den Nachwuchsstar James Wade an, die Sieger der Halbfinale kämpfen anschließend um den Titel.

Taylor konnte die bisherigen drei Titel gewinnen, dieses Jahr erholte er sich in bemerkenswerter Weise davon, dass er von seinen ersten vier Spielen drei verloren geben musste, und steht nach 14 Spieltagen an der Tabellenspitze.

"Die Leute haben mich ausgelacht, als ich Verschiedenes verändert habe, zum Beispiel meine Darts gewechselt habe, aber ich vertraute darauf, dass ich es schon richtig mache und inzwischen zahlt es sich aus", sagte Taylor, der letztes Wochenende die PartyPoker.net PDC US Open gewonnen hat.

"Adrian hat ein hartes Spiel vor sich und er muss gut spielen. Er startet immer langsam und kommt dann erst in Schwung, aber er ist ein hervorragender Spieler und ist sehr begabt, wie zum Beispiel Ronnie O´Sullivan, und ich glaube nicht, dass er wirklich weiß, wie gut er sein kann. Ich habe die ganze Zeit mit ihm trainiert. Ich habe ihn ein bisschen unter meine Fittiche genommen und er dachte, er könnte es mit allen aufnehmen. Er hat es auch getan und steht heute unter den zehn Besten der Welt, aber jetzt muss er nach Cardiff kommen und mich schlagen. Ich bin hoch motiviert und will den Titel natürlich wieder gewinnen."

Lewis hat Taylor in ihren bisherigen sieben Spielen vor der Fernsehkamera noch nie schlagen können, aber er ist zuversichtlich, dass es ihm dieses Mal in ihrem ersten Best of 11 Spiel gelingen kann.

"Ich habe ihn schon dreimal abseits der Fernsehkameras geschlagen und ich freue mich darauf, dass es mir auch im Fernsehen gelingen wird", sagte der 22jährige.

"Ich habe keine Angst vor ihm, ich fürchte mich vor niemanden, und ich muss nur da hoch gehen und mein eigenes Spiel spielen. Wenn ich gute Scores werfen kann und meine Doppel treffe, wird Phil ganz schön zu kämpfen haben. Er spielt im Augenblick wahrscheinlich besser als jemals zuvor und ich weiß, was ich tun muss, um ihn zuschlagen."

Lewis hat noch keinen großen Titel gewinnen können, aber er belegt Platz sechs in der Weltrangliste und sollte er in Cardiff Erfolg haben, könnte das ein Wendepunkt in seiner Karriere sein.

"Im Augenblick würde es mir mehr bedeuten, die Premier League zu gewinnen als den Weltmeistertitel", sagte er. "Ich habe hier mit den acht Top Spielern der Welt gespielt und die anderen Spieler in den Halbfinalen sind die gegenwärtigen Top Drei. Dieses Turnier zu gewinnen würde mein Selbstvertrauen enorm stärken und ich würde dann gerne dieses Jahr noch eines der Major-Turniere gewinnen."

Die Nummer drei der Welt, James Wade, hatte während der 14 Spieltage nur drei Niederlagen hinnehmen müssen, zwei davon gegen Raymond van Barneveld, gegen den er in Bournemouth und in Belfast mit 6:8 verlor.

Der 24jährige sagte: "Das waren beides sehr enge Spiele, die auch zu meinen Gunsten hätten ausgehen können, aber sie sind vorbei, Geschichte sozusagen. Am Montag ist wieder ein neuer Tag und es geht darum, dass ich meine Chancen nutze. Ich mag das Knockout-Format, da scheine ich meine beste Leistung bringen zu können."

Wade hat sich inzwischen von der Krankheit erholt, durch die er die Teilnahme an den US Open verpasste und bereitet sich auf die Play-offs vor, indem er mit Robert Thornton trainiert, dem führenden schottischen Spieler, der diese Woche zum PDC Circuit gewechselt hat.

"Natürlich war es enttäuschend letzte Woche nicht bei den US Open dabei sein zu können, aber möglicherweise hat mir die Pause gut getan", sagte Wade. "Ich konnte mich gut vorbereiten und freue mich auf die Play-offs. Es ist toll für mich, dass Robert von Schottland angereist ist, um mich im Training zu unterstützen."

Auch van Barneveld hat sich Unterstützung von einem starken Spieler geholt, von Michael van Gerwen nämlich, mit dem er nach seiner Niederlage unter den letzten 32 bei den PDC US Open trainiert.

"Ich war über meine Leistungen in Amerika enttäuscht", sagte van Barneveld. "Es ist eine weite Reise und dann eine frühe Niederlage, meine Doppel haben mich gegen Gary Mawson im Stich gelassen. Seitdem ich wieder zu Hause bin habe ich gut trainiert und ein paar Mal intensiv zusammen mit Michael gespielt, und ich freue mich auf mein Spiel gegen James. 2007 hat er ein tolles Jahr gespielt, er hat den Sky Bet World Grand Prix und das Stan James World Matchplay gewonnen und ist unter die Top vier gekommen und dieses Jahr spielt er auch gut."

Van Barneveld hat bei den letzten beiden Premier Leagues jeweils im Halbfinale verloren, er räumt ein, dass er dieses Jahr fast die Play-offs verpasst hätte, weil er mitten in der Spielzeit einen Einbruch erlebt hatte.

"Jetzt glaube ich wieder an mich und mein Ziel ist es ins Finale zu kommen", sagte er. "In den letzten beiden Spielzeiten ist mir das nicht geglückt, also denke ich jetzt noch nicht daran, was nach James kommt. Leute, die mich kennen, wissen, dass ich beim Knockout mein Bestes geben kann. Es ist schwer, sich 14 Wochen lang immer wieder vorzubereiten und gegen Ende war ich etwas in Sorge, aber wenn es zum Knockout kommt, zeigt sich ein ganz anderer Barney."

Die Play-offs werden von Sky-Sports 2 ab 18 Uhr (19 Uhr deutscher Zeit) übertragen und werden auch in Holland und Deutschland live gezeigt und selbst im Mittleren Osten und Indien übertragen.

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 725.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 150.000 888.com
E=Endstand
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