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Whyte & Mackay Premier League Darts

2008 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte, 4. Spieltag


James Wade 8:4 John Part

James Wade ist nach seinem 8:4 Sieg über den Weltmeister John Part in der Premier League weiter auf Erfolgskurs.

Wade hatte an den ersten drei Spieltagen zwei Siege und ein Unentschieden einfahren können und hat gestern gegen den Kanadier seine bisher beste Leistung bei diesem Turnier gezeigt. Ein vernichtender Angriff mitten im Spiel brachte ihm fünf aufeinander folgende Leggewinne ein und Wade war uneinholbar 7:3 in Führung, bevor es ihm gelang auch diesmal zwei Punkte für sich zu holen.

Der Beginn des Spiels war heftig umkämpft, beide Spieler konnten ihre ersten drei Legs mit dem Wurf gewinnen, Part warf dabei als Antwort auf zwei 140er von Wade ein 120er Finish.

Im sechsten Leg warf Wade eine 180 und so stand es zur Pause unentschieden 3:3. Im ersten Leg nach der Pause folgte Wade's zweite 180 und er konnte sich dieses Leg dann gegen den Wurf schnappen und mit der Doppel 20 in Führung gehen.

Im nächsten Leg kratzte Part nur am Draht der Doppel 12, die ihm in einem 101er Finish den Ausgleich gebracht hätte und Wade nutzte dies, um seine Führung auf 5:3 auszubauen. Das nächste Leg fiel erneut gegen den Wurf ebenfalls an James Wade.

Wade gewann auch das Leg 10, sein fünftes Leg in Folge und hatte damit beim Stand von 7:3 schon einen Punkt in der Tasche, bevor Part ihn im nächsten Leg für zwei verworfene Darts strafte und mit der Doppel 18 zunächst im Spiel blieb.

Im nächsten Leg warf der Kanadier eine 180, aber Wade schlug ebenfalls mit einem Maximum sofort zurück und konnte mit der Doppel 16 endgültig den Sieg holen.

"Die ersten sechs Legs waren gut und die folgenden sechs Legs waren nicht so gut, obwohl es mir gelang davon zu ziehen", sagte Wade. "Aber es geht mir richtig gut und ich bin natürlich hoch zufrieden. Mein Wurf war irgendwie nicht richtig die letzten paar Monate, aber ich habe hart gearbeitet und es wird langsam wieder, es fühlt sich langsam wieder einfacher an. Wenn es für mich nicht läuft, kämpfe ich und es ist richtig harte Arbeit".

Adrian Lewis 8:6 Wayne Mardle

Adrian Lewis gelang es, Wayne Mardle in einem Thriller im letzten Leg in der Ricoh Arena auszutricksen und sich bei der diesjährigen Premier League damit seinen zweiten Sieg zu holen.

Lewis strafte Mardle für zahllose verfehlte Doppel und konnte seinen erfolgsversprechenden Kurs bei diesem Turnier fortsetzen.

Er lag dreimal im spannenden Wettkampf mit zwei Legs in Führung, aber er musste sich trotzdem zum zweiten Mal in Folge bis durch das entscheidende Leg kämpfen, um, nachdem er letzte Woche gegen James Wade ein Unentschieden erreicht hatte, diese Woche als Sieger dazustehen.

Gleich die ersten zwei Legs wurden jeweils gegen den Wurf gewonnen. Lewis stieg mit einem Maximum ins Spiel ein, bevor sich Mardle mit zwei 180ern im dritten Leg 2:1 in Führung brachte.

Aber Lewis schnappte sich die folgenden drei Legs, warf dabei in Leg sechs einen 13 Darter mit einem Wurf über 177 Punkte, der ihm Doppel 12 als Rest stehen ließ, und so stand es vor der Pause 4:2 für Lewis.

Mardle wehrte weitere Maximas von Lewis ab, gewann die beiden ersten Legs nach der Pause und konnte ausgleichen, hatte dann aber ein sehr schwaches Leg, so dass Lewis mit 5:4 vorbeiziehen konnte. Dann warf der junge Mann aus Stoke einen 12 Darter und hatte wieder zwei Punkte Vorsprung.

Mit dem nächsten Leg konnte Mardle wieder ausgleichen, zahlte dann aber für sechs verfehlte Doppel und Lewis hatte mit dem 7:5 bereits einen Punkt sicher.

Das 13. Leg begann Mardle mit einem Maximum und er sicherte sich das Leg mit einem 14 Darter und erzwang so einen entscheidenden Satz.

Auch diesmal eröffnete er mit einem Maximum, zum dritten Mal nacheinander, verfehlte aber die Doppel 20 zum Unentschieden, so dass Lewis noch einmal zum Wurf kam, die Doppel 8 ausmachte und damit beide Punkte für sich holte.

"Letzte Woche habe ich einen Punkt vergeben und ich befürchtete, dass würde heute wieder so laufen, also bin ich jetzt richtig erleichtert, dass es so ausgegangen ist", gab Lewis zu. "Ich habe heute Abend nicht allzu viel Vertrauen in meine Doppel gehabt, aber zum Ende wurde es besser und das hat sich ausgezahlt. Wayne warf eine Menge 180er und kam immer wieder zurück, aber ich bin natürlich begeistert über meinen zweiten Sieg. Es ist ja noch früh im Turnier und ich sollte jetzt weiter gewinnen."

Mardle räumte ein: "Ich hätte gewinnen sollen. Es ist eine ungewohnte Situation, wenn Du für ein Unentschieden wirfst und nicht für den Sieg, und als ich ausglich dachte ich, ich könnte das Unentschieden halten und nicht an einen Sieg. Ich habe mich die meiste Zeit hervorragend gefühlt aber zuviel Doppel verfehlt. Es ist noch ein weiter Weg und ich kann mich immer noch für die Play Off´s qualifizieren, aber ich muss etwas mit meinen Doppeln machen, jede Woche kosten sie mich den Sieg".

Peter Manley 8:3 Phil Taylor

Phil Taylors katastrophaler Start bei der diesjährigen Premier League setzte sich mit seiner 3:8 Niederlage gegen Peter Manley in Coventry fort.

Taylor hat jetzt drei seiner ersten vier Spiele bei diesem Turnier verloren, nachdem er es die letzten drei Jahre ungeschlagen durchlaufen hatte.

Der 13malige Weltmeister warf zwei Finishes über 100, aber sein schwaches Scoring verfolgte ihn, während Manley eine gute Vorstellung hinlegte, die ihm den ersten Sieg im Fernsehen seit 1999 gegen Taylor einbrachte.

Im zweiten Leg machte Taylor 118 Punkte zum Ausgleich aus, aber Manley gewann die folgenden drei Legs zur 4:1 Führung und warf dabei auch ein 121er Finish auf dem Bullseye und ein 96er Checkout.

Taylor warf dann ein 105er Finish auf der Doppel 16 und verhinderte so zunächst, dass Manley seine Führung weiter ausbaute, aber der Spieler aus Carlisle kam aus der Pause zurück und sicherte sich drei Legs in Folge zum 7:2.

Im nächsten Leg warf er seine erste 180 beim diesjährigen Turnier, Taylor antwortete mit drei Scores über 100 Punkten und einem Doppel 5 Finish.

Aber Manley holte sich mit seinem zweiten 121er Finish mit Triple 20, Triple 15 und Doppel 8 den Sieg und feierte einen bemerkenswerten Triumph.

"Es macht mir im Augenblick wirklich Spaß und das zahlt sich aus", sagte Manley. "Ich fühle mich auf der Bühne ganz entspannt und ich mache schon die ganze Zeit in der Premier League gut aus. Phil ist ein toller Spieler, eine Maschine, und ich habe keine Ahnung, was im Augenblick mit ihm los ist, aber diese Premier League ist vollkommen offen und ich würde natürlich gerne unter die Top vier für die Play Off´s kommen."

Taylor gibt zu: "Ich spiele momentan auf der Bühne einfach nicht gut, ich werde immer nervös und das wirkt sich aus. Damit hatte ich bisher noch nie Probleme, aber ich hoffe, dass ich das überwinden kann, es ist sicher nicht mangelndes Training. Ich stelle mich wahrscheinlich zur sehr unter Druck, aber natürlich habe ich auch einige Finishes verworfen und Peter nicht. Er hat gut gespielt".

Terry Jenkins 8:5 Raymond van Barneveld

Terry Jenkins beendete Raymond van Barnevelds Siegesserie bei der diesjährigen Premier League mit einem 8:5.

Jenkins zeigte, nach seinem Sieg über Phil Taylor letzte Woche, auch dieses Mal ein hochklassiges Spiel, dass ein 156er Finish einschloss und sicherte sich fünf der letzten sieben Legs.

Das Paar war nach einer spannenden Eröffnung mit 3:3 in die Pause gegangen, aber nach der Pause konnte Jenkins noch einen Gang zulegen. Er warf das 156er Finish, das höchste des ganzen Abends, das ihm einen Bonus von 1000 britischen Pfund einbrachte und übertrumpfte damit Barnevelds 131 aus dem achten Leg, gewann dann drei Legs nacheinander, darunter auch das einzige Leg des Spiels gegen den Wurf mit einem 12 Darter, und führte 7:4.

Van Barneveld blieb nach seiner vierten 180 im folgenden Leg zunächst im Spiel, aber dann sicherte sich Jenkins mit seinem Leiblingsdoppel, der Doppel 20 den Sieg.

"Es ist natürlich toll, Phil und Raymond in zwei aufeinander folgenden Wochen zu schlagen", sagte Jenkins, der jetzt auf Platz vier der Tabelle liegt. "Wir hatten beide heute Abend etwas zu kämpfen, vielleicht hatten wir zuviel Respekt voreinander und ich machte mir es sehr schwer, aber nach der Pause sprachen meine Würfe für mich".

Van Barneveld gab zu: "Ich weiß nicht, was los war. Ich habe mich wirklich gut vorbereitet und habe mich zu Beginn des Spiels großartig gefühlt, aber es lief einfach überhaupt nicht. Terry spielte gut und diese 156 war ein Tiefschlag für mich".

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 725.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 150.000 888.com
E=Endstand
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