Unterecke
Darts 1 Dartshop Automaten Richter
Dart Tickets Dart Stream Dart Wetten
dartworld banner

Bulls Darts

Dartshop


Whyte & Mackay Premier League Darts

2008 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte, 12. Spieltag


Terry Jenkins 7:7 Wayne Mardle

Terry Jenkins kann sich nach seinem Unentschieden gegen Wayne Mardle weiter Hoffnungen auf einen Platz in den Play-offs der Premier League machen.

Jenkins war seit sechs Spieltagen ohne Sieg und war nach diesem enttäuschenden Lauf auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, konnte aber mit seinem Spiel gegen Wayne Mardle seinen Kampf um einen Platz unter den ersten vier wieder aufnehmen.

Er war in einem etwas ziellosen Spiel schon mit 1:3 hinterhergehinkt, kämpfte sich dann aber auf ein 6:5, dann auf ein 7:6, verpasste aber den Sieg im entscheidenden Satz doch noch.

Jenkins hatte das erste Leg des Spiels gewonnen, konnte dann aber nur zusehen, wie sich Mardle die nächsten drei Legs sicherte, eines davon sogar gegen den Wurf, und davonzog.

Das fünfte Leg ging nach einem Maximum an Jenkins, aber Mardle strafte ihn im folgenden Leg für neun schwache Darts und ging mit 4:2 in die Pause.

Nach der Pause fielen drei Legs in Folge an Jenkins, er warf dabei auch ein 116er Finish und es stand 6:5 für Jenkins. Eine Doppel 20 sicherte ihm beim Spielstand von 7:6 einen Punkt.

Im entscheidenden Leg war aber bei Jenkins die Luft raus und er konnte nur noch zusehen, wie Mardle sich mit einer Doppel 15 den Ausgleich holte.

"Es geht in der Tabelle sehr eng zu und es ist noch nichts entschieden", meinte Jenkins. "Es lastete ein ganz schöner Druck auf mir und ich hatte zu kämpfen, aber ich habe immer noch zwei Spiele vor mir und alles ist noch offen".

"Wir wussten beide, dass es mit eine Niederlage für uns vorbei wäre und spürten den Druck", räumte Mardle ein. "Ich habe in den letzten sechs Wochen meine Doppel gut getroffen, mich aber heute gefühlt, als würde ich bei einem Auffahrunfall dabei sein! Eigentlich hätte ich beide Punkte gebraucht, musste mich aber mit einem zufrieden geben."

James Wade 8:6 Peter Manley

James Wade sicherte sich mit seinem 8:6 Sieg über Peter Manley endgültig seinen Platz in den Play-offs der Premier League, nachdem er schon zurückgelegen hatte.

Für den Tabellenführer Wade schaute es ganz nach einer Niederlage gegen Peter Manley aus, als er mit 5:6 in der Wembley Arena hinter herhinkte.

Aber Wade gelang es, seine Nerven zu behalten und sich in den letzten drei Legs doch noch den Sieg zu holen und er hat damit einen Play-off Teilnahme sicher.

"Ich bin natürlich begeistert", sagte Wade. "Es ist für mich phantastisch, dass ich an den Play-offs teilnehmen kann. Es war kein hochklassiges Spiel, aber ich habe jetzt schon 40 000 Pfund sicher. Der Druck auf mich ist weg und ich hoffe, dass ich in den nächsten beiden Wochen noch gute Spiele machen kann. Es kommt mir komisch vor, dass ich Tabellenführer bin, ich habe doch schlecht gespielt, habe aber trotzdem gewonnen, ich weiß, dass ich es besser kann."

Wade fing gut an und führte 2:0, bevor Manley seine Chancen wahrnehmen konnte und die folgenden drei Legs gewinnen konnte.

Dann glich Wade aber aus und es ging mit 3:3 in die Pause.

Auch nach der Pause ging es ständig hin und her, bis Manley mit 5:4 vorne lag.

Dann glich Wade mit einem guten 101er Finish aus, aber Manley gab nicht nach, warf im nächsten Leg sein 2.Maximum und hatte beim 6:5 schon beinahe einen Punkt in der Tasche.

Es warf auch im folgenden Leg ein Maximum, aber Wade glich trotz des hohen Drucks mit einem 64er Finish aus und traf auch im nächsten Leg die Doppel 12 und hatte damit ein Unentschieden schon sicher.

Im entscheidenden Satz behielt er bei einem zwei Dart 78 Checkout die Nerven, gewann und blieb auf dem ersten Tabellenplatz.

Raymond van Barneveld 8:4 Adrian Lewis

Raymond van Barneveld hat mit seinem Sieg gegen Adrian Lewis in der Wembley Arena wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Der Holländer hatte drei seiner vier letzten Spiele in der Premier League verloren und war auf den dritten Tabellenplatz zurückgefallen, sein gutes Finishing verhalf ihm in London aber wieder zu einem Comeback.

Er strafte Lewis für seine Doppelschwäche, lag Anfang des Spiels mit 5:0 in Führung und er holte sich seine beiden Punkte unter anderem mit drei Bulls Eye Finishes.

"Ich hatte ein paar miese Ergebnisse, aber nachdem ich hier ein paar Legs gewonnen hatte, kam mein Selbstvertrauen zurück", sagte van Barneveld. "Vielleicht hatte ich bei den drei Bulls Eyes Finishes Glück, ich versuchte mein normales Spiel zu spielen und konnte meine Chancen nutzen."

Barneveld holte sich gleich das erste Leg gegen den Wurf, nutzte in den nächsten beiden Legs Lewis Probleme mit den Doppeln und sicherte sich Leg vier mit einem 109er Checkout.

Im fünften Leg stand Lewis nach einem Maximum auf einem Finish, verwarf aber wieder Darts auf die Doppel, so dass van Barneveld auch dieses Leg mit einem 90er Finish auf dem Bulls Eye gewinnen konnte.

Vor der Pause konnte sich Lewis mit einer Doppel 20 endlich sein erstes Leg schnappen und gewann auch gleich die ersten beiden Legs nach der Pause und van Barneveld hatte nur noch ein Leg Vorsprung.

Schon im nächsten Leg trat Lewis Doppelschwäche wieder auf und van Barneveld konnte wieder mit dem Bulls Eye, diesmal bei 89 Punkten Rest, seinen Vorsprung ausbauen.

Leg 10 ging mit der Doppel 10 an Lewis aber im nächsten Leg gelang van Barneveld sein drittes Bulls Eye Finish und er hatte schon einen Punkt sicher. Van Barneveld ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich gleich im folgenden Leg mit der Doppel 8 beide Punkte.

Mit diesem Sieg gelang van Barneveld ein weiterer Schritt Richtung Play-off Plätze.

Van Barneveld erzählte, dass ihm Barry Hearn mit einem aufmunternden Gespräch zurück auf Kurs gebracht hatte.

"Barry sagte mir, ich wäre doch ein Weltklassespieler. Er erinnerte mich daran, dass ich immer noch die Nummer 1 der Welt bin und meinte, ich solle doch endlich an mich glauben", sagte der Holländer. "Ich fange wieder an positiver zu denken und der alte Barney kommt langsam zurück."

Phil Taylor 8:3 John Part

Phil Taylor sicherte sich mit seinem Sieg gegen John Part, bei dem er den bisher höchsten Durchschnitt in der Premier League spielte, seinen Play-off Platz.

Taylor feierte seinen Auftritt in der Londoner Wembley Arena mit einem überwältigenden Auftritt, bei dem er zweimal einen Rückstand aufholte und dann sechs aufeinander folgende Legs zum Sieg gewann.

Taylor, der nachdem er drei seiner ersten Spiele in der diesjährigen Premier League verloren hatte, Tabellenvorletzter war, ist nun achtmal hintereinander ungeschlagen, hat sich den zweiten Tabellenplatz erobert und scheint auf Kurs, die Premier League ein viertes Mal zu gewinnen.

"Ich bin mehr als zufrieden", sagte Taylor. "Nach den ersten vier Wochen hatte ich noch gedacht, ich würde dieses Jahr Tabellenletzter, also bin ich begeistert, wie es seither für mich gelaufen ist. Das 8:3 spiegelt den wahren Verlauf des Spiels nicht wieder. John hat hervorragend gespielt und ich musste wirklich alles geben."

Part hatte hervorragend angefangen und Taylor mit einem 12 und einem 14 Darter geschockt.

Wie vorauszusehen war, schlug Taylor aber mit einem 139er Finish in einem eigenen 12 Darter zurück und holte sich Leg vier in einem 14 Darter zum Ausgleich.

Leg fünf schnappte sich wieder Part, aber mit zwei 11 Dartern ging Taylor zum ersten Mal im Spiel in Führung.

Auch die nächsten beiden gingen an Taylor, der damit auf 6:3 davon zog. Part hatte nur einen Dart auf Doppel, den er aber auf das Bulls Eye für ein 124er Finish verwarf.

Auch im nächsten Leg verfehlte Part zwei Darts auf Doppel, so dass Taylor 7:3 führte und den ersten Punkt schon sicher hatte. Mit einem unbeabsichtigten 32 Finish mit zweimal Doppel 8 krönte Taylor seinen Erfolg.

Part erzielte einen Durchschnitt von fast 104, sein zweiter Durchschnitt über einhundert Punkten beider diesjährigen Premier League und er meinte: "Natürlich war es für mich enttäuschend, aber Phil hat herausragend gespielt".

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 725.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 150.000 888.com
E=Endstand
© darts1.de 2007-2016 Alle Rechte vorbehalten.