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Whyte & Mackay Premier League Darts

2008 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte, 1. Spieltag


Raymond van Barneveld 8:4 Wayne Mardle

Raymond van Barneveld stieg mit einem 8:4 Sieg über Wayne Mardle, den wieder in die League zurückgekehrten Helden, in die Whyte and Mackay Premier League ein.

Der Holländer, der bei seinen bisherigen beiden Teilnahmen am Turnier, die Halbfinale erreichte, spielte eine ausgezeichnete zweite Spielhälfte und gewann fünf der letzten sechs Legs. Er strafte Mardle vor dem Publikum in der ausverkauften Halle in Glasgow für verfehlte Doppel und das Publikum schrie Barneveld förmlich zum Sieg. Mardle, dessen Hawai Fünf-O Einmarsch die gesamte Halle zum Toben brachte, hatte in fünf der ersten sechs Legs Chancen, erreichte aber bis zur ersten Pause lediglich ein Unentschieden. Er verlor das erste Leg nachdem er die Doppel 20 verfehlt hatte und statt dessen die Doppel Fünf getroffen hatte, traf dann aber in den nächsten Legs die Doppel 2 und die Doppel 8 zur 2:1 Führung. Van Barneveld holte sich das nächste Leg gegen den Wurf mit Doppel 15 zum Ausgleich, musste aber nachdem er dasselbe Doppel zweimal hintereinander verfehlte, Mardle mit dessen Lieblings Doppel, der Doppel 18, wieder vorbeiziehen lassen. Dann verfehlte Mardle die Doppel 20 für ein 105 Finish, mit dem er vor der Pause hätte 4:2 in Führung gehen können und Barneveld konnte mit Doppel 9 ausgleichen. Nach der Pause stärkte Barneveld sein Selbstvertrauen mit einer 180 und konnte erstmals im Spiel mit 4:3 in Führung gehen. Er sicherte sich auch die nächsten drei Legs und stand kurz vor dem Sieg, bevor Mardle seine zweite 180 warf und mit 7:4 zurück ins Spiel kam. Aber sein Comeback wurde postwendend von Barneveld beendet, der sich mit Doppel 18 den Sieg sicherte.

"Ich freue mich, dass ich wieder in Form bin", sagte der Holländer. " Es war ein schweres Spiel, keiner von uns zeigte seine beste Leistung, aber zu gewinnen ist die Hauptsache. Ich werde versuchen so weiter zu machen, die Premier League ist toll und mir macht es wieder Spaß --- die Atmosphäre hier war einzigartig".

Mardle sagte: "Meine Doppel waren der Knackpunkt. Meine Scores waren gut, aber er traf die Doppel und hat den Sieg verdient. Ich hatte die Chance 3:1 und 4:2 in Führung zu gehen, vergab sie aber, das muss nächste Woche besser werden."

Adrian Lewis 8:5 Terry Jenkins

Adrian Lewis gelang es ein versuchtes Comeback von Terry Jenkins abzuwehren und mit einem 8:5 Sieg in die Premiere League zu kommen.

In einem unglaublichen Spiel mit zwei vollkommen unterschiedlichen Hälften lag Lewis schon mit 7:0 in Führung und es schaute ganz nach dem zweiten zu Null Sieg in der Geschichte der Premier League aus. Aber Jenkins, angefeuert von der schottischen Menge, schlug mit 5 Legs in Folge zurück, bevor Lewis mit seinem 2.Finish über mehr als 100 Punkte seinen Sieg klar machen konnte. Lewis begann hervorragend mit einem 2-Dart 72er Checkout, während Jenkins schon auf Doppel 20 stand, und mit einem 140er Finish baute er seine Führung aus. Auf dem Weg zum 6:0 warf er noch ein 93er Finish und ein 14 Dart Leg vor der ersten Pause und nach einem 2-Dart 88er Finish fehlte ihm nur noch ein Leg zum Sieg. Jenkins, der auch beim bisher einzigen zu Null Sieg der Premier League im Alexandra Palace letztes Jahr im April im Spiel gegen Colin Lloyd das Opfer gewesen war, kämpfte sich mit einer Doppel 3 im 8.Leg schließlich endlich ins Spiel. Sein Selbstvertrauen kam plötzlich zurück und er gewann die folgenden drei Legs jeweils gleich mit seinem ersten Dart auf die Doppel, strafte zweimal Lewis für Fehlwürfe und blieb so im Spiel. Dann gelang ihm noch eine Doppel 10 in Leg 12, aber im nächsten Leg warf Lewis seine 2.180 und machte 124 in einem 15 Dart Leg zum Sieg aus.

"Natürlich habe ich eine Augenblick lang auf einen 8:0 Sieg gehofft und daran gedacht, dass ich damit an der Spitze der Tabelle stehen würde, aber Terry kam mit einigen tollen Finishes zurück, " sagte Lewis. "Die Leute wissen gar nicht, unter welcher Anspannung man steht, wenn man nur einen Dart hat um das Spiel für sich zu retten und ihm gelang es sogar 4 oder 5 Mal in diesem Spiel. Am Ende hat er sehr gut ausgemacht und wenn er von Anfang an so gespielt hätte, hätte ich ein Problem gehabt. Jetzt bin ich einfach nur glücklich über den Sieg."

Jenkins gab zu: "Es war ein harter Kampf für mich und ich habe die letzte Zeit ohnehin ein bisschen zu kämpfen gehabt. Ich trainiere hart und bald wird es wieder besser laufen."

Peter Manley 7:7 John Part

Der Weltmeister John Part kam trotz eines 3.0 Rückstandes zurück und holte sich gegen Peter Manley im SECC in Glasgow noch ein Unentschieden.

Part startete nur langsam in sein erstes Spiel nach seiner Rückkehr in die Premier League, bevor es ihm gelang mit 6:5 in einem spannenden Spiel in Führung zu gehen. Manley holte sich aber die nächsten beiden Legs und damit einen Punkt, Part sicherte sich mit einem Bullseye im entscheidenden Leg das Unentschieden.

"Ich bin jetzt doch ganz zufrieden mit dem Unentschieden, " sagte Part. "Ich lag lange Zeit zurück, kam nur langsam in Schwing, aber ich konnte doch etwas von meiner Top Form zeigen".

Manley konnte die ersten drei Legs ohne Gegenwehr für sich entscheiden, bevor Part im vierten Leg zurückschlagen konnte. Manleys Lieblings Doppel, die Doppel 20 verhalf ihm zur 4:1 Führung, bevor Part drei Legs nacheinander für sich gewinnen konnte und damit ausglich. Er zeigte dabei seine Klasse und auch seine starken Finishes, die ihm letzten Monat im Alexandra Palace die Weltmeisterschaft gesichert hatten, und warf zum Ausgleich ein 157er Finish. Im nächsten Leg verfehlte er das Bullseye für ein 164er Checkout und Manley konnte wieder vorbei ziehen, aber Part warf im nächsten Leg eine 180 und ein 81er Finish mit der Doppel 16 und glich wieder aus. Ein 80er Finish auf der Doppel 20 brachte den Kanadier zum ersten Mal in Führung, aber Manley zog mit dem gleichen Doppel im nächsten Leg zum 7:6 davon und hatte damit schon einen Punkt sicher. Part hielt im letzten Leg dagegen und konnte mit dem Bullseye das Unentschieden sicherstellen.

Manley meinte: "Ich war der Außenseiter, ich musste ja gegen den Weltmeister antreten und führte schon 7:6. ich spielte ein schlechtes letztes Leg aber mir gelang das Unentschieden."

James Wade 8:6 Phil Taylor

Phil Taylor ist nach der Eröffnungsnacht der Premier League 2008 nicht mehr ungeschlagen, er verlor gegen den Debütanten James Wade.

Taylor hatte die ersten drei Jahre des Turniers unbesiegt überstanden, verlor aber 6:6 gegen die Nummer 3 der Welt. Der 13 fache Weltmeister kam nach einem 5:3 Rückstand noch einmal 6:5 zurück, aber Wade gewann die letzten drei Legs und hatte einen perfekten Start in seine erste Premier League.

"Phil hat sicher nicht sein bestes Spiel gespielt, aber er ist ein Phänomen", sagte Wade. "Es ist nichts passiert, er hat nur ein Spiel verloren hat, das musste ja einmal passieren. Ich habe zwei Doppel mehr getroffen als er, das ist alles."

Taylor spielte zum ersten Mal in diesem Spiel bei einem Turnier mit einem neuen Set Präzision Darts und trotz seiner Niederlage fand er sehr viel Positives.

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich gespielt habe", sagte er. "Ich habe einige Doppel verfehlt, aber dass kann ich ändern und daran werde ich bis nächste Woche hart arbeiten. Aber ich bin ganz begeistert. Ich habe neue Darts und bin glücklich darüber, wie ich mit ihnen beim ersten Fernsehauftritt spielen konnte, obwohl ich natürlich viel besser hätte spielen können."

In den ersten sechs Legs war das Spiel ausgeglichen, alle Legs wurden mit dem Wurf gewonnen, bevor Wade nach der ersten Pause mit einem 73er Finish auf Doppel 20 in Führung ging. Wade holte sich auch Leg 8, nachdem Taylor zwei Darts zum Ausgleich verworfen hatte und es stand 5:3 und man konnte den sensationellen Sieg schon ahnen. Taylor, angefeuert von einer 180, glich im nächsten Leg aus und zog 6:5 an Wade vorbei, nachdem dieser im 11.Leg seine Doppel nicht traf. Wade konnte dann aber wieder ausgleichen und mit zwei 14 Dartern 7:6 in Führung gehen und hatte sich damit schon einen Punkt gesichert. Mit 3 Würfen über 100 Punkten im letzten Leg sah es für Taylor gut aus, aber er vergab auf die Doppel 16 und Wade nutze seine Chance, um mit der Doppel 10 einen historischen Sieg einzufahren.

Wade meinte dazu: "Das bedeutet harte Arbeit---Ich habe mir die zwei Spieler zum Vorbild genommen, die mehr Erfolge verzeichnen können als alle Übrigen, Phil und Ray, und sie arbeiten härter als alle Anderen. Das habe ich dann auch getan und langsam zeigt es sich, dass es sich gelohnt hat."

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 725.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 150.000 888.com
E=Endstand
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