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Premier League Darts 2009

2009 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte, 14. Spieltag


Jelle Klaasen 7:3 Mark Webster

Jelle Klaasen beendete sein Premier League Debüt mit einem 7:3 Sieg über den Waliser Mark Webster, den er in einem Challenge Match bezwang. Klaasen hatte seine Ligaspiele nach nur einem Sieg und vier Unentschieden aus 12 Spielen als Tabellenletzter abgeschlossen - zeigte aber seine Können im Spiel gegen Webster. Webster wurde nach dem Ausscheiden Wayne Mardles durch Krankheit beim Liga-Abend in seinem Heimatland Wales in das Geschehen mit einbezogen. Er führte im Spiel kurzfristig mit 2:1, bevor der Holländer fünf Legs nacheinander gewinnen konnte. Webster, ehemaliger Lakeside Weltmeister, schien sein erstes Auftreten im Fernsehen seit seinem Wechsel zur PDC gelassen hinzunehmen, er holte sich mit der Doppel 20 das erste Leg und führte nach einem Zwei-Dart 64er Finish mit 2:1. Klaasen glich mit einem 12-Darter aus und auch das folgende Leg ging mit einem 72er Checkout auf der Doppel 20 gegen den Wurf an ihn. Nach zwei Doppel 16 Finishes führte der junge Holländer mit 5:2 und er konnte dann 80 Punkte ausmachen, während Webster schon auf 32 Punkten Rest stand. Im folgenden Leg verwarf er aber zweimal auf die Doppel 8 und Webster konnte Klaasens Sieg mit der Doppel 5 noch etwas hinaus zögern, aber dann zog Klaasen dank seines guten Scorings mit zwei 140ern im zehnten Leg unaufhaltsam davon und vollendete mit der Doppel 6 seinen Triumph.

"Es war ein gutes Spiel und ich freue mich über das Ergebnis", sagte Klaasen. "Wir haben beide ein paar Mal die Doppel verfehlt, aber ich glaube schon, dass ich der bessere Spieler war. Es ist schön die Premier League mit einem Sieg abzuschließen, darüber bin ich glücklich. Ich habe die letzten drei Monate genossen und es war eine tolle Erfahrung. Ich würde mich freuen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein."

Gary Anderson 7:4 John Part

Gary Anderson unterstützte seine Forderung nach einem Platz in der Premier League 2010 mit einem 7:4 Sieg über John Part in Cardiff. Anderson sprang für Wayne Mardle ein, der ja wegen Krankheit die letzten Wochen der Premier League auslassen musste. Anderson erzielte einen Durchschnitt von 107.4 und warf in seiner hochklassigen Vorstellung fünf 180er. Er begann das Spiel gleich mit einem 13-Darter gegen den Wurf und baute seine Führung mit einem 81er Finish für einen 12-Darter weiter aus. Im dritten Leg warf auch Part eine 180 und das Leg ging in einem 13-Darter an ihn, im vierten Leg warfen wieder beide Spieler eine 180, Anderson konnte es nach drei verfehlten Doppeln von Part mit der Doppel 20 für sich entscheiden. Das fümfte Leg ging nach einem Zwei-Dart 70er Checkout in einem 14-Darter an Part, die folgenden beiden Legs wurden geteilt. Dann zog Anderson nach einem 121er Finish auf dem Bullseye auf 5:3 davon. Anderson warf im nächsten Leg seine fünfte 180, auf die Part mit einem 12-Darter inklusive seiner dritten 180 antwortete. Leg 10 ging wieder an Anderson zur 6:4 Führung, der sich auch mit der Doppel 4 im nächsten Leg den Sieg sichern konnte, nachdem Part nach einer weiteren 180 zwei Darts auf den Leggewinn verworfen hatte. "Auf der Bühne gut zu spielen war für mich eine große Erleichterung", meinte Anderson, der zum ersten Mal seit seinem Wechsel zur PDC im Februar im Fernsehen auftrat. "Ich war vorher sehr nervös, aber es war eine tolle Erfahrung. Ich hatte ein paar Wochen Zeit mich vorzubereiten und das zeigte sich. Es ist schwierig für die Spieler, die nur zu einem Challenge Match antreten, die anderen die regelmäßig jede Woche spielen haben einen großen Vorteil. Ich habe seit Lakeside nicht mehr auf der Bühne gespielt und das hat an meinen Nerven gezehrt, vor allem, weil mehrere Tausend Leute da waren! Ich würde gerne jede Woche so ein Spiel haben, vor allem in Schottland."

Anderson beeindruckte mit einem Durchschnitt von 107.4 - er denkt aber, dass er sich noch verbessern muss, wenn er regelmäßig bei den großen Turnieren gegen so jemanden wie Phil Taylor bestehen möchte.

"Es hätte besser sein können!" kommentierte Anderson. "Wenn ich trainiere, bin ich nie wirklich zufrieden, wenn ich nicht einen Durchschnitt von über 110 habe. Phil Taylor wirft wirklich hohe Durchschnitte. Ich glaube nicht, dass mein Scoring schlechter ist als seins, aber sein Finishing ist tödlich, besonders ab 130 aufwärts."

Raymond van Barneveld 7:7 Terry Jenkins

Raymond van Barneveld musste sich in seinem letzten Premier League Spiel die Punkte mit Terry Jenkins teilen und steht damit auf dem dritten Tabellenplatz. Van Barneveld brauchte aus diesem Spiel mindestens einen Punkt, um in der Tabelle an Mervyn King vorbeiziehen zu können. Er schien aber beim Stand von 4:1 schon auf sicherem Sieg-Kurs zu sein. Aber Jenkins schlug zurück und ging sogar selbst 5:4 in Führung, und im letzten Leg gelang ihm ein 120er Finish zum Unentschieden. Van Barneveld startete mit einem tollen 10-Darter ins Spiel und warf im zweiten Leg bereits seine zweite 180, aber Jenkins antwortete entsprechend mit der Doppel 20. Das folgende Leg ging mit der Doppel 10 an van Barneveld, der sich Leg vier mit der Doppel 18 gegen den Wurf holte und seine Führung, nachdem beide Spieler eine 180 geworfen hatten, mit der Doppel 16 auf 4:1 ausbaute. Im sechsten Leg verwarf van Barneveld zwei Darts auf die Doppel 18, so dass Jenkins wieder näher herankommen konnte. Seine Doppel-Probleme setzten sich im folgenden Leg fort und Jenkins lag nach einem 14-Darter nur noch 3:4 zurück. Mit einem 12-Darter im folgenden Leg glich Jenkins aus und mit der Doppel 10 strafte er van Barneveld für erneute Doppel Schwierigkeiten und ging selbst mit 5:4 in Führung. Dann warf Jenkins zwar zwei 180er, hatte aber fünf Fehlwürfe auf die Doppel und van Barneveld zog mit der Doppel 9 wieder gleich. Nach einem 171er Score stand Jenkins im nächsten Leg schon auf 16 Punkten Rest, aber van Barneveld schlängelte sich mit der Doppel 4 noch an ihm vorbei zur 6:5 Führung. Jenkins konnte erneut ausgleichen, seine sechste 180 half ihm dabei, aber dann holten ihn seine Doppel-Probleme noch einmal ein und die Nummer Drei der Welt sicherte sich mit der Doppel 20 schon einmal einen Punkt. Aber im entscheidenden Leg erwies sich Jenkins als der Stärkere und sicherte sich mit einem 120er Finish ein Unentschieden und verdrängte John Part noch vom fünften Tabellenplatz.

"Ich ließ nicht nach, und das zahlte sich aus", sagte Jenkins. "Ich lag ja zur Pause mit 2:4 zurück, es hätte aber auch schon 6:0 stehen können. Beide standen wir ganz schön unter Druck so wie die Dinge standen und ich bin glücklich darüber, wie es sich entwickelt hat. Ich spielte während der gesamten Premier League ganz gut aber die Doppel in den ersten Spielen haben mich um einen Platz in den Play-offs gebracht. Ich hoffe, dass ich mir nächstes Jahr wieder einen Platz erspielen kann."

Van Barneveld meinte: "Fünf Legs lang habe ich wirklich alles getroffen, dann verfehlte ich ein paar Doppel. Terry ist ein sehr guter Spieler und er hatte ein tolles Comeback. Ich glaube, ich hatte noch Glück mit dem Unentschieden. Aber jetzt bin ich in den Halbfinalen und das ist das Wichtigste. Und es ist ein ganz anderer Tag, an dem ich in Wembley gegen James Wade spiele."

Phil Taylor 8:2 Mervyn King

Phil Taylor sicherte sich mit einem 8:2 über Mervyn King Platz 1 der Premier League Tabelle. Mit seinem Spiel ging die Liga-Phase am Donnerstag zu Ende. Taylor war absolut schonungslos, holte sich gleich das erste Legs gegen den Wurf mit Scores von 134, 180 und 137 Punkten und beendet das Leg mit der Doppel 8 für einen 12-Darter. Mit der Doppel 16 baute er seine Führung aus und nach zwei Fehlwürfen Kings auf die Doppel 20 traf er seinerseits die Doppel 20 zur 3:0 Führung. Nach einem Score über 177 Punkte hatte Taylor im vierten Leg 28 Punkte Rest und zum dritten Mal sicherte ihm die Doppel 14 den Leggewinn. Im fünften Leg verwarf Taylor fünf Darts auf Doppel und King konnte mit der Doppel 8 sein erstes Leg gewinnen, traf aber im anschließenden Leg das Bullseye für sein Finish nicht und Taylor nutze seinen sechsten Dart, traf die Doppel 8 und ging mit 5:1 in die Pause. Mit der Doppel 9 konnte sich King noch ein zweites Leg holen, aber Taylor antwortete mit fünf perfekten Darts zu Beginn des nächsten Legs, dass er dann auch in einem 12-Darter mit der Doppel 16 gewann. Nach einem 14-Darter Taylors stand es 7:2 und unterstützt von seinem vierten Maximum machte er seinen Sieg klar.

"Ich bin begeistert an der Tabellenspitze abzuschließen", sagte Taylor. "Das war die bisher härteste Premier League - aber für mich ist sie noch nicht vorbei und ich kann das Halbfinale kaum erwarten. Dieses Ergebnis zählt überhaupt nichts mehr wenn ich im Halbfinalen auf Mervyn treffe, dort ist es ein Knock-Out Spiel und ein neuer Anfang. Mervyn war in dieser Saison ein großer Gewinn für die Premier League und er ist einer der Spieler, die man erst einmal schlagen muss. Er wird sich jetzt sehr gut auf das Halbfinale vorbereiten, genau wie ich auch."

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 725.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 150.000 888.com
E=Endstand
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