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Premier League Darts 2009

2009 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte, 12. Spieltag


Phil Taylor brach seinen eigenen bisherigen Rekord und spielte bei seinem 8:3 über John Part den bisher höchsten, bei einem im Fernsehen übertragenen Match, erzielten Durchschnitt. Bei seinem UK Open Sieg gegen Wes Newton hatte er einen Durchschnitt von 114.53, diesmal gelangen ihm 116.01, und niemand hat bisher einen besseren Durchschnitt erzielen können. Er steht nach diesem Spiel an der Tabellenspitze der Premier League und machte auch alle Hoffnungen Parts auf einen möglichen Play-off Platz zunichte, außer ihm haben James Wade, Mervyn King und Raymond van Barneveld einen Platz für die Play-offs nächsten Monat in der Wembley Arena sicher. Da Wayne Mardle wegen Krankheit aus der Premier League aussteigen musste, spielte James Wade im ersten Spiel des Abends ein Challenge Match gegen den Schotten Robert Thornton, das er bei einem Durchschnitt von 105 mit 7:2 gewann.

James Wade 7:2 Robert Thornton (Challenge Match)

James Wade zeigte sich auch bei seinem 7:2 Sieg über Robert Thornton in Aberdeen weiter in guter Form. Durch die Abwesenheit von Wayne Mardle war der schottische Star zu einem Spiel gegen Wade eingeladen worden, der letzte Woche gegen Terry Jenkins mit 108 den bis dahin höchsten Durchschnitt in der diesjährigen Premiere League gespielt hatte. Er knüpfte an diese gute Form an, warf sieben 180er und hatte einen Durchschnitt von 105 und zeigte Thornton schon einmal, wie es in der Premier League zugeht. Wade brachte die schottischen Zuschauer zum Schweigen, als er gleich mit einer 180 ins Spiel einstieg und sich das erste Leg mit einem 81er Finish sicherte. Thornton konnte Leg zwei gewinnen und ausgleichen, aber mit einem 116er Finish ging Wade wieder nach vorne und warf im nächsten Leg zwei 180er in einem 13-Darter zur 3:1 Führung. Auch das folgende Leg ging in einem 13-Darter einschließlich einem Maximum an Wade. Thornton konnte den Rückstand nach einem Score über 168 Punkte mit der Doppel 4 auf 2:4 verringern. Nach der Pause erzielte Wade sein zweites 116er Checkout und nach einer weiteren 180 mit anschließendem Doppel 18 Finish stand es 6:2. Im letzten Leg verfehlte Thornton dreimal die Doppel und Wade machte mit der Doppel 10 seinen Sieg klar.

Terry Jenkins 7:7 Mervyn King

Mervyn King sicherte sich mit seinem Unentschieden gegen Terry Jenkins seinen Play-off Platz. King gelang zwar nicht sein fünfter Saisonsieg, aber auch ein Punkt reichte ihm für einen Platz in den Halbfinalen nächsten Monat - er hat jetzt 12 Punkte auf seinem Konto - während Terry Jenkins mit dem Unentschieden seine ohnehin nur hauchdünne Chance auf die Play-offs vergeben hat. In einem engen Kampf hatte keiner der beiden je mehr als ein Leg Vorsprung, King gelang die 7:6 Führung, er vergab dann aber einen Matchdart, so dass Jenkins noch ein Unentschieden erzielen konnte. In den ersten vier Legs vergab Jenkins zwei Mal die Chance Legs gegen den Wurf zu gewinnen, so dass die vier Legs gleichmäßig geteilt wurden. Im fünften Leg warf King eine 180 und ging mit der Doppel 20 3:2 in Führung, er warf in diesem Leg seinen zweiten 14-Darter. Dann verpasste er das Bullseye und hatte zwei Fehlwürfe auf die Doppel 8 und Jenkins konnte mit der Doppel 20 wieder ausgleichen, um anschließend mit einem 96er Checkout selbst 4:3 in Führung gehen. In den folgenden beiden Legs warfen beide Spieler Doppel 16 Finishes, bevor King nach einem 170 Score Leg 10 zum 5:5 Ausgleich gewinnen konnte. Im 11. Leg warf King erneut eine 180, aber Jenkins blieb nach einer Doppel 20 in einem 13-Darter weiter vorne. Mit einem 12-Darter erhöhte King den Druck und das nächste Leg ging dann zum 7:6 an King, gegen den Wurf gewonnen, der nach einem Score über 177 Punkte auf einer Doppel 6 stand. Beide Spieler warfen im entscheidenden Leg zwei 140er, Jenkins traf dann das Bullseye nicht und King hatte einen Matchdart, den er allerdings vergab. Jenkins traf die Doppel 4 zum Ausgleich.

"Mein erstes Ziel war es, nicht Tabellenletzter zu werden und dann wollte ich einen Platz in den Play-offs", sagte King. "Heute Abend hatte ich eine Aufgabe, die ich nur zur Hälfte bewältigte, aber das Spiel hat Spaß gemacht, ein Sieg wäre mir lieber gewesen, aber das Unentschieden reicht mir ja auch. Terry hat gut gespielt. Ich konnte zu Beginn ein Leg gegen den Wurf gewinnen, aber ich konnte ihn nicht aufhalten und er machte das Gleiche. Auch als ich das 13. Leg erneut gegen den Wurf holte, war mir klar, dass das Spiel damit noch nicht gewonnen war. Ich hatte dann einen Wurf auf den Sieg, verfehlte aber - dafür kann ich nur mir die Schuld geben."

Jenkins wird in seinen letzten beiden Spielen auf John Part und Raymond van Barneveld treffen und er meinte: "Ich kann immer noch auf den fünften Platz kommen, das ist jetzt mein Ziel. Ich habe gut gespielt und ich hätte das Spiel gewinnen können. Ich glaube, ich habe das ganze Turnier über nicht schlecht gespielt, aber jeder schien sich mir gegenüber besonders anzustrengen."

Jelle Klaasen 5:8 Raymond van Barneveld

Raymond van Barneveld steht nach seinem vierten Sieg nacheinander in der Premier League dicht vor einem Play-off Platz. Der fünffache Weltmeister holte sich gegen seinen Landsmann seinen fünften Saisonsieg und beendete damit sämtliche Hoffnungen Klaasens auf einen möglichen Halbfinal Platz. Wieder einmal waren es die verfehlten Doppel, für die Klaasen bezahlen musste, der beim von 4:2 Chancen hatte, das Spiel an sich zu reißen, aber van Barneveld bestrafte ihn für sein schlampiges Finishing und holte sich den Sieg. Die ersten beiden Legs wurden geteilt, dann vergab Klaasen drei Darts auf Doppel und das Leg ging gegen den Wurf mit der Doppel 10 an van Barneveld. Mit einem 110er Finish antwortete Klaasen und holte sich das Leg ebenfalls gegen den Wurf, aber mit einer Doppel 16 ging van Barneveld wieder in Führung, die er mit einem zwei-Dart 68er Finish und der Doppel 10 auf 5:2 ausbaute. Klaasen schlug mit einem 95er Checkout zurück und mit der Doppel 20 kam er auf 4:5 wieder heran. Aber schon im nächsten Leg wurde sein Comeback beendet, er traf die Single 3 für ein Doppel 20 Checkout nicht und van Barneveld holte sich das 10. Leg mit der Doppel 8. Im nächsten Leg verwarf van Barneveld zwei Darts auf die 7:4 Führung und Klaasen konnte mit der Doppel 7 für ein 88er Finish noch einmal herankommen. Aber nach einem 11-Darter hatte van Barneveld schon einen Punkt sicher und in einem eher schwachen letzten Leg machte er mit der Doppel 4 im elften Anlauf alles klar.

"Ich weiß, dass ich besser spielen kann, ich bin froh über den Sieg", kommentierte van Barneveld. "Ich habe zu kämpfen, seit ich gegen John Part in Glasgow gewonnen habe, und ich treffe die Doppel nicht richtig. Heute war das wieder so, und Jelle hätte einige Legs mehr gewinnen können - ich gab ihm die Chance. Aber er nutze sie nicht und ich konnte gewinnen."

John Part 3:8 Phil Taylor

Phil Taylor brach seinen eigenen Rekord des höchsten in einem im Fernsehen übertragenen Spiel erzielten Durchschnitts bei seinem 8:3 Sieg über John Part. Taylor hatte einen Durchschnitt von 116,01, der ihn an die Tabellenspitze zurückbrachte, und brach damit seinen bei seinem Spiel gegen Wes Newton bei den UK Open erzielten Rekord-Durchschnitt von 114,53. Damit steht er wieder an der Tabellenspitze und John Part musste seine Hoffnungen auf einen möglichen Play-off Platz begraben. Taylor begann sein Spiel erbarmungslos, holte sich Leg eins mit einem 161er Finish gegen den Wurf in einem 12-Darter, was ihm auch den 1000 Pfund Bonus für das höchste Finish des Abends einbrachte. Mit der Doppel 16 baute er seinen Vorsprung aus, aber nach Scores über 180 und 140 Punkten und fünf Fehlwürfen auf Doppel, konnte Part sein erstes Leg gewinnen. Leg vier ging mit der Doppel 16 wieder an Taylor, aber mit einem 12-Darter kam Part auf 2:3 heran. Die nächsten drei Legs gingen dann allerdings in überragender Weise wieder an den Titelverteidiger, er warf dabei einen 12-Darter und zwei 13-Darter zum 6:2. Mit einem 123er Finish auf der Doppel 9 holte sich Part sein drittes Leg, aber er hatte keine Chance auf ein Comeback. Taylor warf einen weiteren 12-Darter zum 7:3 und ließ im letzten Leg Scores über 180, 140 und 165 folgen und beendete das Spiel mit der Doppel 8 in einem überlegenen 10-Darter.

"Ich bin begeistert", sagte Taylor. "John setzte mich unter Druck und das braucht es auch, damit man da oben seine beste Leistung bringen kann. Das wichtigste ist, dass ich mich für die Play-offs qualifiziert habe - aber ich werde mich jetzt nicht zurücklehnen und entspannen. Das Spiel nächste Woche gegen Dennis Priestley ist ja mehr zum Spaß, ich werde mich aber trotzdem ranhalten. Die Woche drauf gegen Mervyn King in Cardiff wird dann etwas ganz besonderes."

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 v 725.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 150.000 888.com
E=Endstand
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