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Bulls Darts


Premier League Darts 2009

2009 Whyte & Mackay Premier League Darts


Spielberichte, Elfter Spieltag


Jelle Klaasen 7:7 Mervyn King

Mervyn King schnappte sich in einem dramatischen Endspurt gegen Jelle Klaasen noch ein Unentschieden. Der Holländer Klaasen vergab noch einen möglichen zweiten Premier League Sieg, er war mit einem 7:6 Vorsprung ins entscheidende Leg gestartet und stand bereits auf einem 120er Finish. Er traf die Triple 20 aber sein Dart auf die Single 20 landete auf seinem ersten Dart, der daraufhin aus dem Board fiel - er konnte nicht mehr auschecken und King traf die Doppel 16 zum Ausgleich. Klaasen war besser ins Spiel gestartet und führte 2:1, dann aber holte sich King vier Legs in Folge und übernahm selbst die Führung. Er warf in drei der vier Legs eine 180, gewann zwei Legs gegen den Wurf und erzielte auch einen 14-Darter. Das achte Leg ging gegen den Wurf an Klaasen, der sich auch die beiden folgenden sicherte und damit wieder ausgleichen konnte. Er warf zu Beginn des elften Legs eine 180, verfehlte aber das Bullseye für sein Finish und King, der in diesem Leg ebenfalls ein Maximum hatte, konnte mit der Doppel 8 zurückschlagen. Im nächsten Leg warf Klaasen seine sechste 180 und holte sich das Leg gegen den Wurf. Damit stand es 6:6. Das folgende Leg ging in einem 12-Darter und mit seiner siebten 180 ebenfalls an Klaasen, der damit schon einen Punkt sicher hatte. Im entscheidenden Leg sah er schon wie der sichere Sieger aus - bis ihm der Bouncer noch einen Strich durch die Rechnung machte und King seine Chance auf ein Unentschieden nutzte.

"Wahrscheinlich war das Unentschieden ein faires Ergebnis", sagte King. "Mir gelang es bis zum Ende Ruhe zu bewahren und ich bin froh einen Punkt geholt zu haben."

Ein philosophischer Klaasen lehnte es ab, dem Bouncer die Schuld für das Unentschieden zu geben und meinte: "Ich wollte gerne einen Matchdart haben, aber manchmal passieren dann eben solche Dinge. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, Mervyn spielte auch gut - es war sicher ein gutes Spiel."

James Wade 8:1 Terry Jenkins

James Wade zeigte bei seinem 8:1 Sieg über Terry Jenkins eines der bisher besten Premier League Spiele überhaupt. Wade erzielte einen Durchschnitt von 108 und versetzte Jenkins´ Play-off Hoffnungen einen herben Rückschlag, er warf bei seiner rücksichtslosen Vorstellung acht Maxima. Mit der Doppel 10 ging das erste Leg an Wade, im zweiten Leg warfen beide eine 180, bevor Jenkins mit einem 13-Darter auf der Doppel 8 ausgleichen konnte. Wade stieg ins dritte Leg gleich mit zwei 180ern ein, hätte einen Neun-Darter werfen können, was ihm aber nicht gelang, aber er erzielte noch einen 11-Darter mit abschließender Doppel 18. Auch im vierten Leg warf er zwei 180er in einem weiteren 11-Darter gegen den Wurf, erwiderte Jenkins 180 im fünften Leg mit seiner sechsten 180 und ging 4:1 in Führung. Nach der Pause stieg Wade gleich wieder mit einer 180 ein und holte sich das sechste Leg mit der Doppel 10. Nach einem 120er Finish führte er dann 6:1, ohne dass Jenkins nach seinem Gewinn des zweiten Legs bis dahin überhaupt noch einen Dart auf ein Doppel gehabt hatte. Mit Scores über 140 und 180 Punkten schien Jenkins im folgenden Leg sicher vorne zu liegen, vergab dann aber fünf Darts auf Doppel und Wade holte sich auch dieses Leg noch mit der Doppel 10. Zu Beginn des neunten Legs warf Jenkins seine vierte 180, aber Wade ließ ihm mit einem 13-Darter erneut keine Chance und machte alles klar. In seinem Spiel gegen Phil Taylor später am Abend ging es damit um die Tabellenführung.

"Manchmal ist alles ganz einfach und manchmal sieht es aus, als würde es mir furchtbar schwer fallen", sagte Wade. "In diesem Spiel war es ganz einfach und die 180er flogen nur so. Es ist natürlich sehr schön, so einen Sieg zu erzielen und ich freue mich jetzt auf das Spiel gegen Phil!"

Mervyn King 7:7 Raymond van Barneveld

Raymond van Barneveld kann sich nach seinem Unentschieden gegen Mervyn King weiter Hoffnungen auf einen Platz in den Play-offs machen. Der Holländer hat jetzt wie John Part elf Punkte und die Beiden haben noch drei Spieltage Zeit, um unter sich den vierten Play-off Platz auszumachen. Für van Barneveld sah es schon nach seiner fünften Niederlage in dieses Saison aus, als es 7:5 für King stand, aber dieser vergab in den letzten zwei Legs seinen möglichen Sieg. Den größten Teil des Spiels lieferten sich die Spieler ein Kopf an Kopf Rennen, King traf zwei Mal die Doppel 9 in den ersten drei Legs, traf aber das Bullseye für die 3:1 Führung nicht und van Barneveld kam mit der Doppel 18 wieder heran. Im fünften Leg warf King sein zweites Maximum, van Barneveld antwortete mit einer eigenen 180, die ihm 40 Punkte Rest ließ, aber King kam ihm mit der Doppel 16 zuvor. Mit der Doppel 7 konnte van Barneveld noch vor der Pause ausgleichen. Nach der Pause antwortete King mit einer 180 auf einen Score über 177 Punkte von van Barneveld und holte sich das Leg mit der Doppel 6. Van Barneveld glich mit dem Bullseye in einem 84er Finish zum 4:4 aus, verfehlte aber im folgenden Leg das Bullseye für ein weiteres Finish und King traf die Doppel 18 zum Leggewinn. Nach einem Score über 168 Punkte stand King im nächsten Leg auf 4 Punkten Rest, die er gegen den Wurf auch ausmachte und ging damit 6:4 in Führung. Van Barneveld schlug sofort zurück, warf eine 180 und ließ ein Zwei-Dart 68er Finish folgen, was seinen Rückstand verkürzte. Im zwölften Leg warfen beide Spieler eine 180, aber King war stärker und traf sicher die Doppel 9 und hatte damit einen Punkt in der Tasche. King vergab seinen Matchdart auf die Doppel 20 im folgenden Leg und van Barneveld blieb mit der Doppel 14 im Spiel. Nach einer erneuten 180 fehlten King im entscheidenden Leg noch 58 Punkte für den Sieg - aber beide Spieler hatten auf einmal heftige Probleme mit den Doppeln, der Engländer vergab sieben Matchdarts und van Barneveld gelang es im neunten Anlauf sich mit der Doppel 2 noch das Unentschieden und damit einen Punkt zu holen.

"Ich kam nicht richtig in Fahrt aber wenigstens habe ich mir einen Punkt holen können", meinte van Barneveld. "Mervyn hatte eine gute Chance mich zu schlagen, ich hatte gegen den Wurf meine besten Legs und ich kämpfte etwas mit den Darts." Für Mervyn King war es das zweite Unentschieden des Abends, er hatte ja für den erkrankten Wayne Mardle einspringen müssen, und er räumte ein: "Ich erspielte mir Chancen, die ich dann aber nicht nutzen konnte. Raymond hat sicher nicht seine Bestleistung gezeigt. Ich habe mir heute zwei Punkte geholt und die könnten am Ende entscheidend sein."

Phil Taylor 7:7 James Wade

Phil Taylor kämpfte sich in einem sprühenden Kampf von seinem 3:7 Rückstand noch zu einem 7:7 Unentschieden gegen James Wade. Wade hatte nach seinem 8:1 über Terry Jenkins Phil Taylor von der Tabellenspitze verdrängt und schien mit einem drei Punkte Vorsprung in die letzten drei Spieltage gehen zu können. Aber Taylor zeigte seine ganze Klasse und holte sich die letzten vier Legs des Spiels ohne Gegenwehr und wurde dafür mit einem Punkt belohnt. Wade hatte bei seinem Sieg über Terry Jenkins herausragend gespielt und bei einem Durchschnitt von 108 acht Maxima geworfen, aber zu Beginn seines Spiels gegen Taylor hatte er Schwierigkeiten an diese Leistung anzuknüpfen. Taylor sicherte sich das erste und das dritte Leg mit dem Wurf jeweils in einem 12-Darter, konnte aber nicht verhindern, dass auch Wade zwei Legs zum Ausgleich holte. Das fünfte Leg fiel mit Hilfe von Scores über 140 und 180 Punkte wieder an Taylor, aber Wade warf einen 14-Darter, dem er einen 12-Darter folgen ließ und ging 4:3 in Führung. Mit einem tollen 145er Checkout baute er seinen Vorsprung weiter aus und sicherte sich den 1000 Pfund Bonus für das höchste Finish des Abends. Dann sicherte er sich das folgende Leg gegen den Wurf und nach einer Doppel 20 stand es 7:3 für Wade. Im folgenden Leg warfen beide Spieler eine 180, das Leg ging dann mit der Doppel 8 an Taylor. Auch im zwölften Leg standen beide Spieler nach je einer weiteren 180 schon auf einem Doppel, Taylor traf auf Anhieb die Doppel 10 und verkürzte seinen Rückstand erneut. Nach einer Doppel 16 von Taylor stand es nur noch 7:6 für Wade, der im entscheidenden Leg durchaus noch eine Chance auf den Sieg hatte, nachdem Taylor zwei Mal die Doppel verfehlte. Aber auch Wade verpasste sowohl die Doppel 4 als auch die Doppel 2 und Taylor kam noch einmal zum Wurf und traf diesmal sicher die Doppel 20 und hatte damit das Spiel noch in ein Unentschieden gedreht.

"James Scoring und seine Finishes waren herausragend", sagte Taylor. "Ich traf nicht alle Doppel und er machte vor mir aus und er war brillant. Sein erstes Spiel war einfach toll und ich wusste, dass es ein harter Kampf werden würde, aber ich kämpfte mich durch und ich denke, gegen Ende wurde er ein bisschen mürbe. Ich fürchtete schon, ich hätte meine Chancen vergeben, aber er ließ zu, dass ich wieder ins Spiel kam."

Wade räumte ein: "Ich kann eigentlich nur mir selbst einen Vorwurf machen, dass ich 7:3 geführt habe und dann den Sieg noch vergeben habe. Ich habe mich in den letzten Legs selbst im Stich gelassen und Phil war dann besser als ich."

Premier League Darts - Geschichte
Jahr Sieger E Finalist Preisgeld Sponsor
2017 M. van Gerwen 11:10 Peter Wright 825.000 Betway
2016 M. van Gerwen 11:3 Phil Taylor 725.000 Betway
2015 Gary Anderson 11:7 M. van Gerwen 700.000 Betway
2014 R. van Barneveld 10:6 M. van Gerwen 550.000 Betway
2013 M. van Gerwen 10:8 Phil Taylor 520.000 McCoy's
2012 Phil Taylor 10:7 Simon Whitlock 450.000 McCoy's
2011 Gary Anderson 10:4 Adrian Lewis 410.000 888.com
2010 Phil Taylor 10:8 James Wade 410.000 Whyte&MacKay
2009 James Wade 13:8 Mervyn King 405.000 Whyte&MacKay
2008 Phil Taylor 16:8 James Wade 340.000 Whyte&MacKay
2007 Phil Taylor 16:6 Terry Jenkins 265.000 Holsten
2006 Phil Taylor 16:6 Roland Scholten 167.500 Holsten
2005 Phil Taylor 16:4 Colin Lloyd 151.000 888.com
E=Endstand
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