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Das Innere Spiel Zurück 1 2 3 4 5 Vor

The Inner Game
Das Innere Spiel

Timothy Gallwey Der humanistische Psychologe Dr. Abraham Maslow hat solche Augenblicke als "Gipfelerfahrungen" bezeichnet. Er hat die gemeinsamen Eigenschaften von Menschen erforscht, die solche Erfahrungen hatten, und beschreibt diese wie folgt: "Er fühlt sich in höherem Maße integriert [die beiden Ichs sind eins]. Er fühlt sich eins mit der Erfahrung. Er ist vergleichsweise frei von einem Ego [sein Verstand ist ruhig]. Er fühlt sich auf dem Höhepunkt seiner Kraft. Er 'funktioniert' ohne Einschränkung. Er ist 'in Fahrt', mühelos, frei von Blockaden, Barrieren, Bedenken, Ängsten, Zweifeln, Kontrollen, Vorbehalten, Bremsen, Selbstkritik. Er ist spontan und in höherem Maße kreativ. Er ist vollkommen im Hier und Jetzt, er strebt nicht, er braucht nicht, er wünscht nicht ... Er ist einfach."

Wenn Sie einmal über Ihre eigenen höchsten Augenblicke oder Gipfelerfahrungen nachdenken, werden auch Sie sich wahrscheinlich an Gefühle erinnern, die diesen Sätzen gleichen. Wahrscheinlich haben auch Sie diese Momente als Momente großer Freude, ja sogar der Ekstase in Erinnerung. Der Verstand verhält sich während solcher Erfahrungen nicht wie ein eigenständiges Wesen, das Ihnen sagt, was Sie tun sollen, oder Kritik daran übt, wie Sie es tun. Er ist ruhig und mit Ihnen "in Einklang", und die Handlung fließt so frei wie ein fließender Strom.

Wenn dies am Oche geschieht, dann sind wir konzentriert, ohne uns um Konzentration zu bemühen. Wir fühlen uns ungezwungen und wach. Wir besitzen die innere Sicherheit, dass wir tun können, was getan werden muss, ohne uns "große Mühe geben" zu müssen. Wir wissen ganz einfach, dass die Handlung erfolgen wird, und wenn sie es tut, dann haben wir nicht das Gefühl, dass wir die Anerkennung dafür einheimsen müssen, sondern fühlen uns vielmehr beschenkt, "geehrt". Wir werden, wie Suzuki sagt "kindlich".

Mir kommt das Bild einer Katze in den Sinn, die sich mit fließenden Bewegungen an einen Vogel anschleicht. Mühelos behände und wach, duckt sie sich und bereitet ihre entspannten Muskeln auf den Sprung vor. Ihr Verstand ist ruhig und vollkommen auf das Opfer konzentriert, ohne einen Gedanken daran, wann sie springen soll oder wie sie sich mit den Hinterbeinen abstoßen soll, damit sie weit genug springt. Kein Gedanke schießt ihr durch den Kopf, dass sie ihr Ziel ja auch verfehlen könnte und welche Konsequenzen das hätte. Sie sieht nur den Vogel. Plötzlich hebt der Vogel ab und im selben Augenblick springt die Katze. Mit perfekter Vorausberechnung fängt sie ihr Abendessen einen halben Meter über dem Erdboden ab. Eine vollkommene, "gedankenlos" ausgeführte Handlung, für die es keine anschließende Selbstbeglückwünschung gibt, sondern ausschließlich die Belohnung, die der Handlung selbst innewohnt: den Vogel im Maul.

"Den Einklang herstellen" erfordert, um es kurz zu sagen, dass wir den Verstand zur Ruhe bringen. Den Verstand zur Ruhe bringen bedeutet weniger denken, überlegen, urteilen, sich sorgen, sich ängstigen, hoffen, versuchen, bedauern, kontrollieren, bibbern oder sich ablenken. Der Verstand ist still, wenn er vollkommen im Hier und Jetzt ist, eins mit der Handlung und mit dem Handelnden. Das innere Spiel will die Häufigkeit solcher Augenblicke erhöhen und ihre Dauer verlängern. Es will den Verstand langsam zur Ruhe bringen und dadurch eine fortdauernde Steigerung unserer Lern- und Leistungsfähigkeit erreichen.

An diesem Punkt stellt sich natürlich die Frage: "Wie gelingt es mir, Ich1 am Oche zur Ruhe zu bringen?" Vielleicht machen Sie einmal ein Experiment, indem Sie einen Moment den Bildschirm nicht betrachten und einfach versuchen, nicht zu denken. Wie lange schaffen Sie es, nicht zu denken? Eine Minute? Zehn Sekunden? Wahrscheinlich ist es sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich, Ihren Verstand vollkommen zur Ruhe zu bringen. Ein Gedanke führt zu einem anderen, der wiederum zum nächsten führt, und so fort.


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