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Interview mit Vincent van der Voort - Teil 3


Ein ganzes Jahr lang gesund bleiben wäre fantastisch

Nachdem er lange vom Verletzungspech verfolgt war, hat sich Vincent van der Voort wieder in die Top 16 der Weltrangliste zurückgekämpft. Schon vor vier Jahren gelang ihm dieser wichtige Sprung, doch aufgrund von Rückenproblemen fiel „Fast Vinnie“ in der „Order of Merit“ zurück.

Im dritten Teil des Interviews mit „Dartsjournalist.com“ erläutert Van der Voort, warum es ein paar Jahre dauerte, bis er wieder zu den sechzehn besten Dartspielern der Welt gehörte.

Vincent van der Voort erfreut über seinen Sieg gegen Dean Winstanley bei der Darts WM 2015
Vincent van der Voort erfreut über seinen Sieg gegen Dean Winstanley bei der Darts WM 2015

„Anfangs hatte ich große Probleme mit meinem Rücken, fiel ich in der Weltrangliste zurück und spielte auch richtig schlecht. Ich musste damals meinen Wurfstil verändern, weil ich mich nicht mehr so weit nach vorne beugen konnte. Es dauert ziemlich lange, bis ich mich an den neuen Wurfstil gewöhnt hatte. Irgendwann ließen die Rückenschmerzen nach, doch dann fehlte es mir natürlich am nötigen Selbstvertrauen. Ohne Selbstvertrauen hat man es bei der PDC sehr schwer, weil man dort in wirklich jedem Spiel eine Top-Leistung zeigen muss. Folglich verliert man zu viele Partien und das ist für das Selbstvertrauen nun auch nicht gerade förderlich.“

Im ersten Teil des Interviews mit „Dartsjournalist.com“ sagte Van der Voort, dass er vom Rhythmus her lieber gegen Kyle Anderson spielen würde, sollte er die zweite Runde der PDC-WM 2016 erreichen. Gegen schnellere Spieler hat „The Dutch Destroyer“ nämlich weniger mit Rückenschmerzen zu kämpfen.

„Es ist für mich ein Vorteil, gegen schnellere Spieler zu spielen, weil ich in Bewegung bleibe. Dann fällt es mir leichter, mit den Beschwerden umzugehen. Wenn ich lange herumstehen muss, machen sich die Rückenschmerzen wieder bemerkbar. Also versuche ich, mich auf der Bühne möglichst viel zu bewegen, doch ich kann unmöglich die ganze Zeit hin- und herlaufen, wenn mein Gegner an der Reihe ist.“

Mittlerweile ist es um die körperliche Verfassung des 39-jährigen Dartprofis aus den Niederlanden besser bestellt. Van der Voort berichtet, dass er zwar weniger Probleme mit seinem Rücken hat, jedoch noch lange nicht beschwerdefrei aufspielen kann.

In diesem Jahr lautete das Ziel nicht, besser zu spielen, sondern vor allem gesund zu bleiben, das wäre mal wirklich fantastisch. Meinem Rücken geht es zurzeit gut, aber es gibt noch viel Luft nach oben. Ich habe schon seit Jahren nicht mehr ohne Beschwerden gespielt, doch ich versuche, die Probleme unter Kontrolle zu bekommen. Es wäre toll, wenn ich mal ein ganzes Jahr lang schmerzfrei bliebe.“



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