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Interview Raymond van Barneveld Zurück 1 2 3 4 Vor

Raymond van Barneveld

Raymond van Barneveld Auf das World Matchplay folgte die Europameisterschaft, wo der Weltmeister von 2007 in der ersten Runde auf Andy Hamilton traf und ihn mit 6:5 besiegen konnte. Dem etwas holprigen Turnierstart folgte ein 10:7 gegen den deutschen Bernd Roith, was ebenfalls keine Glanzleistung war, als Roith nur knapp die Sensation verpasste. Im Viertelfinale musste sich van Barneveld dann Wayne Jones mit 8:10 geschlagen geben, und die knappe Niederlage zeigte, dass bei ihm noch Potenzial nach oben vorhanden war. Die Championship League war das nächste vorgesehene Turnier in Barneys Planungen, jedoch bremste ihn eine Verletzung aus, und er musste die Teilnahme am Turnier absagen.

Da van Barneveld das Turnier verpasste, wollte er nun beim World Grand Prix 2010 umso mehr erreichen, und nahm sich einiges vor. Zu Beginn siegte er mit 2:0 gegen MaGowan, welchem er ein 3:1 gegen Mark Walsh folgen ließ. Barney überzeugte durch seine sichere Art und setzte sich als Ziel, "mindestens das Halbfinale zu erreichen". Dies erreichte er dann auch durch den 4:1 Sieg gegen Barrie Bates, aber im Halbfinale war Endstation für den Holländer, denn er musste sich James Wade mit 1:5 geschlagen geben. Nichtsdestotrotz spielte Raymond ein gutes Turnier, was Hoffnung für die nächsten Aufgaben machte. Jedoch verlief der Grand Slam of Darts enttäuschend für den 43-Jährigen, er schied schon in der zweiten Runde gegen den späteren Sieger, Scott Waites, aus. Van Barneveld berichtet, dass er "in dieser Zeit noch härter trainiert hat, um sich wieder nach vorne zu kämpfen".

Raymond van Barneveld Ein Turnier blieb "the Man" vor der PDC Dart Weltmeisterschaft noch, und zwar der PDC World Cup 2010, bei dem er zusammen mit Co Stompe für die Niederlande antrat. In der zweiten Runde des World Cups traf das niederländische Team auf das deutsche Duo Jyhan Artut und Andree Welge, dabei ließen sie nichts anbrennen und gewannen mit 6:2. Nach der Gruppenphase standen die Niederländer als Gruppensieger dar, weswegen sie im Halbfinale auf Spanien trafen. Die Spanier wurden locker mit 4:0 besiegt, und der Finaleinzug war perfekt. Im Finale ging es dann gegen das Duo Barrie Bates / Mark Webster, welches für Wales antrat. In einem spannenden Duell gewann das holländische Team schlussendlich mit 4:2, wodurch die Niederlande erster PDC World Cup Sieger wurden. Raymond van Barneveld zeigte sich stolz, dass er trotz des nicht einfachen Jahres einen Titel holen konnte. Barney war also bereit für die PDC Weltmeisterschaft.

Raymond van Barneveld Los ging es für van Barneveld gegen Steve Hine. Das erste Duell bei der Weltmeisterschaft gewann "the Man" ohne echte Probleme, 3:1 hieß es am Ende. Auch gegen Kevin McDine gewann der Holländer deutlich, mit 4:1 konnte er ihn besiegen. Noch aber hatte van Barneveld nicht zu seinem Rhythmus gefunden, was leicht erkennbar war. Gerade bei den Doppelfeldern hatte er desöfteren Probleme, und auch sonst schien es, als fehlten noch 5 bis 10 Prozent zur Bestform. Denn auch im nächsten Duell gegen Colin Osborne hatte Barney seine Probleme, am Ende gewann er knapp mit 4:3. Dabei wirkte er oft etwas unkonzentriert, was er später auch bestätigte (siehe Interview). Im Viertelfinale ging es dann gegen Gary Anderson, den er vor der Weltmeisterschaft noch als Geheimtipp nannte. Anderson spielte eine fantastische Partie. Nach dem Gewinn des ersten Satzes von Barney, legte der Schotte mächtig los, dominierte die Partie und spielte einen Top-Average. Am Ende gewann "the flying Scotsman" mit 5:1, und van Barneveld schied ebenso wie Phil Taylor aus dem Turnier aus.

Barney Army Etwas weiteres macht Raymond van Barneveld einzigartig. Neben dem neuen Logo, dass für ihn kreiert wurde, gibt es ein eigenes Symbol für seine Fans, der "Barney Army". Er wollte sich damit für ihre Unterstützung bedanken und diese würdigen. Dass die Fans eines Stars ihr eigenes Logo haben, ist in der Sportwelt wohl einmalig. Dies beweist wieder einmal, dass van Barneveld weder arrogant ist, noch irgendwelche Starallüren hat. Ganz im Gegenteil, er ist ein sehr sympathischer, netter und gutherziger Mensch.

Für van Barneveld endete damit ein durchwachsenes Jahr, welches allerdings durch einige Höhepunkte, wie die 9 Darter gekrönt war. Was er selber zu seiner Saison sagt, lest ihr im nachfolgenden Interview, dem allerersten nach der Weltmeisterschaft überhaupt.


>> Interview 2011
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