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Las Vegas Desert Classic

Las Vegas Desert Classic


Spielberichte Halbfinale


Phil Taylor 11-1 John Part

Phil Taylor schlachtete John Part erbarmungslos nieder, um selbst ins Finale der Dessert Classics einziehen zu können. Taylor blieb mit seiner sensationellen Vorstellung weiter auf Kurs Richtung Titel, er erlaubt John Part gerade einmal drei Würfe auf Doppel.

Taylor begann das Spiel gleich mit zwei 180er, es wurde zwar kein Neun-Darter daraus, aber er holte sich das Leg mit einem 10-Darter und machte damit gleich seine Absichten deutlich. Das zweite Leg fiel mit einem 117er Checkout an Part, aber das dritte Leg eröffnete Taylor mit einem Score über 177 Punkte und holte sich die Führung in einem 13-Darter wieder zurück.
Auch Leg vier begann Taylor wieder mit zwei 180ern, beendete es mit der Doppel vier und vergrößerte so seinen Vorsprung. Im folgenden Leg verfehlte Part die Doppel 20 zum Leggewinn gegen den Wurf und nach einer Doppel 10 von Taylor stand es 4:1. Das sechste Leg holte er sich mit einem 14-Darter, Leg sieben in einem 11-Darter, nachdem beide Spieler eine 180 geworfen hatten.
Im achten Leg gelang Taylor erneut fast ein Neun-Darter, er traf aber wieder die Doppel 8 nicht – das Leg holte er sich in einem 11-Darter. Mit der Doppel 10 und der Doppel 20 zog Taylor auf 9:1 davon und er warf im 11.Leg die achte 180 dieses Spiels. Das letzte Leg begann er mit Scores über 140 und 180 Punkten und beendete es mit der Doppel 16 in einem 13-Darter, der ihm den Sieg und den Platz im Finale sicherte. Er erzielte in diesem Spiel einen Durchschnitt von fast 108.

"Ich bin überglücklich im Finale zu stehen, “ meinte Taylor. „Es war nicht so einfach, John spielte nicht so gut, wie er kann und wie er es auch in früheren Spielen des Turniers tat. Ich habe das natürlich ausgenutzt.“

Raymond van Barneveld 11-6 James Wade

Raymond van Barneveld holte sich mit seinem 11-6 Sieg über James Wade einen Platz im Finale der Desert Classics. Der Holländer rächte sich mit einer weiteren glänzenden Vorstellung für seine Niederlage gegen Wade in den Halb-Finalen der Premier League Anfang des Jahres.

Wade führte zu Beginn zunächst mit 2:1, aber dann holte sich van Barneveld acht der folgenden neun Legs und war nicht mehr einzuholen.
Im 4.Leg warf er einen 12-Darter und machte dann gegen den Wurf 156 Punkte aus und übernahm selbst mit 3:2 die Führung. In den folgenden beiden Legs warf er jeweils eine 180, holte sich eines der Legs in einem 11-Darter gegen den Wurf, und schnappte sich mit der Doppel 16 ein fünftes Leg in Folge.
Wade antwortete mit einem 11-Darter, aber schon im nächsten Leg stellte sich van Barneveld nach einem Score über 171 Punkte die Doppel 16, die ihm das 7:3 brachte und er schloss einen 12-Darter an, nachdem die Nummer 2 der Welt die Doppel 20 verfehlte hatte.
Mit der Doppel 10 und der Doppel 8 konnte Wade etwas näher heran kommen, anschließend traf van Barneveld erneut die Doppel 16 und ihm fehlte nur noch ein Leg zum Sieg. Mit der Doppel 6 blieb Wade zunächst noch im Spiel, aber nach drei Scores mit mehr als100 Punkten hatte van Barneveld im nächsten Leg genügend Vorsprung, um mit der Doppel 16 alles klar zu machen.

„Ich war die ganze Woche über entspannt und das Turnier lief bisher gut für mich“, kommentierte van Barneveld. „Der Standard ist jetzt in allen Turnieren hoch und es liegt an mir selbst, ob ich mit halten kann. Ich war niedergeschlagen, weil ich nicht ins Finale der Premier League kam, aber jetzt habe ich den Glauben an mich selbst zurückgewonnen und denke, dass ich es schaffen kann. Phil wird seine besten Darts brauchen, um mich schlagen zu können.“

Finale

Phil Taylor 13-11 Raymond van Barneveld

Phil Taylor schlug im Finale der Desert Classics Raymond van Barneveld mit 13-11 und holte sich damit zum 5.Mal den Titel.
Taylor hat nun nach den UK Open letzten Monat auch den 30 000 Pfund Siegerscheck in Las Vegas geholt und zeigte im Spiel um den Titel einige herausragende Würfe.
Nachdem er schon Jamie Caven, Dennis Priestley und Gary Anderson besiegt hatte, fegte er im Halbfinale John Part mit 11-1 von der Bühne und schlug auch Raymond van Barneveld in einem sehenswerten Spiel.

Raymond van Barneveld lag mit 0:3 zurück, kam dann aber wieder ins Spiel und holte sich die 4:3 Führung, später im Spiel lag er noch einmal mit 7:6 vorne, aber Taylor konnte immer noch zulegen und sich den Sieg sichern.
„Ich bin begeistert“, meinte Taylor. „Das war wirklich ein fantastisches Spiel und ein großartiges Finale und es war schön, daran beteiligt zu sein. Raymond konnte sich steigern und zu Beginn des Spieles gab es Situationen, das ließ er mir noch nicht einmal die Chance auf ein Doppel. Aber ich blieb standhaft und es gelang mir seinen Willen zu brechen, denke ich.“

Van Barneveld zeigte sicherlich zu Beginn des Spieles deutlich seine Entschlossenheit trotz Taylors brillantem Start. Der Titelverteidiger begann das Spiel mit einem 13-Darter und holte sich das folgende Leg gegen den Wurf mit einer Doppel 16. Im dritten Leg warfen beide Spieler eine 180, aber van Barneveld vergab zwei Chancen sich das Leg gegen den Wurf zu holen und Taylor konnte mit der Doppel 4 3:0 in Führung gehen.
Van Barneveld’s Antwort war hervorragend – mit zwei Bullseye Finishes sicherte er sich zwei 12-Darter, denen er zwei 11-Darter inklusive 3 180er folgen ließ. Er holte sich auch noch ein fünftes Leg in Folge mit der Doppel 2, bevor Taylor ihn aufhalten konnte und selbst drei Legs in Folge gewann.
Einem 13-Darter folgten zwei Leggewinne zum 6-5, wobei er beide Male van Barneveld für verpasste Doppel abstrafte. Dann gelang dem Holländer ein 13-Darter auf der Doppel 18 und mit einem 106er Finish holte er sich die Führung wieder zurück. Taylor reagierte darauf mit einem Leggewinn gegen den Wurf, womit er wohl Spiel entscheidend verhindern konnte, dass van Barneveld seine Führung weiter ausbaut, und mit einem 109er Checkout ging er selbst wieder nach vorne.
Mit zwei 14- und einem 13-Darter zog Taylor auf 11-7 davon, bevor van Barneveld sich doch wieder zurückkämpfte und nochmals drei Legs für sich entscheiden konnte. Er warf dabei ein 124er Finish und einen 12-Darter.
Phil Taylor antwortete mit einem 11-Darter und es fehlte ihm nur noch ein Leg zum Titel. Van Barneveld hielt ihn mit der Doppel 16 noch einmal auf, verzögerte damit aber nur den endgültigen Sieg Taylors, der schließlich mit einem 104er Checkout alles klar machen konnte.

“Phil ist der beste Spieler der Welt und er beweist das ständig aufs Neue, “ sagte van Barneveld. „Ich bin enttäuscht, verloren zu haben, aber ich verspreche Euch – ich komme zurück.“

 Las Vegas Desert Classic

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