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Die Wunschliste


Wunschliste

Eine kleine Technik mit großer Wirkung.

Hallo und weiter im Text. Wie schafft man es, dass man sein Leben so führt, dass man sich wirklich nur um die wichtigen Dinge kümmert? Um die Dinge, die einem wirklich am Herzen liegen?

Wir hatten zuletzt von der Vogelperspektive gesprochen. Also, wenn ich aus dem Alltag rausgehe, raus aus den Kleinigkeiten. Es stellt sich die Frage, ist es das Richtige, was ich tagtäglich tue, oder ist es das Falsche? Ganz wichtig, das Richtige und nicht, ob ich das richtig tue. Das sind zwei verschiedene Sachen, ob man etwas so richtig wie möglich macht oder ob man dabei das Richtige tut. Sie können durchaus die Dinge ganz arg richtig machen, aber dabei genau das Falsche. Das ist dann ungefähr so, als wenn Sie eine Leiter an das falsche Schlafzimmerfenster stellen. Sie wollen zu Ihrer Liebsten nach oben klettern und Sie stellen fest, Sie kriegen es hin, Sie schaffen es, die Leiter nach oben zu klettern, aber oben stellen Sie fest, die Leiter steht am falschen Gebäude.

Wie schaffen Sie es, die richtige Leiter an das richtige Gebäude zu stellen? Noch einmal zurück zu der Geschichte mit dem Adler. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Adler. Sie wachsen unter Hühnern auf und Sie merken es nicht. Das wäre richtig bitter, oder? Sie könnten Ihr ganzes Leben damit verplempern, das zu tun, was Ihnen die anderen Leute vorgeben, also die anderen Hühner in diesem Fall. Und in Wirklichkeit könnten Sie etwas viel Besseres machen. Eine kleine Bemerkung am Rande. Viele Menschen, die wirklich erfolgreich sind, die im Leben Überflieger sind, die haben festgestellt, dass sie Flügel haben, dass sie fliegen können. Die machen das ganz einfach, unabhängig davon, was ihnen ihre Umgebung sagt.

Der Adler spürt es sozusagen im Herzen, dass er in die Vogelperspektive gehen sollte. Falls Sie im Herzen etwas spüren, weil Sie meinen, hier und da stoße ich immer wieder an Grenzen. Ich weiß, ich sollte eigentlich etwas anderes machen. Sie können sich einer kleinen Technik bedienen. Wir werden diese Technik jetzt anwenden.

Erinnern Sie sich daran, wie Sie als Kind an Wünsche herangegangen sind. Die Technik heißt, erstellen Sie sich eine Wunschliste. Wie eine Wunschliste, so wie damals an Weihnachten? Ja, genau so, wie damals an Weihnachten. Was machen Kinder? Kinder briefen den Weihnachtsmann mit Ihren Wünschen, das heißt, sie sagen ihm ganz genau, ich möchte Dieses und Jenes haben. Das machen sie nicht, weil sie größenwahnsinnig sind. Kinder wissen durchaus, dass sie die ein oder anderen Wünsche nicht erfüllt bekommen. Aber Kinder tun das, damit sie eher den ein oder anderen Wunsch erfüllt bekommen, als dass sie etwas bekommen, was sie sich gar nicht wünschen. Das ist eigentlich logisch, oder? Das heißt, wir wissen, wir kriegen im Leben nicht alles, aber wir müssen doch schon eigene Vorstellungen haben, was wir haben wollen, damit uns das Leben nicht gibt, was wir überhaupt nicht haben wollen. Also, was wünschen sich Kinder? Kinder wünschen sich Spielzeug, sie wünschen sich Süßigkeiten oder Kinobesuche, Kinderparties oder Vorleseabende mit der Oma, oder ein Hundewelpe, der niemals groß wird, selbstverständlich, die neuesten DVDs, neue Computerspiele. Kinder ballern den Weihnachtsmann mit irgendwelchen Wünschen voll, und es ist ihnen schnurz, ob sie alles bekommen oder nicht.

Was machen wir Erwachsenen? Wir wünschen nichts mehr. Wir haben damals als Kinder keinerlei Hemmungen gehabt, uns zu äußern. Mittlerweile haben wir diese Hemmungen, weil das Leben uns sozusagen realistisch gespült hat. Wir wissen, das und das geht, das und das geht nicht.

Höchste Zeit für aktuelle Wünsche. Heute geht es natürlich nicht mehr um Weihnachtsgeschenke, sondern es geht um unser großes Bild vom Leben. Es geht um genau diese Vogelperspektive. Jetzt machen wir eine Übung. Ich bitte Sie, diese Übung wirklich zu machen. Ganz egal, wo Sie diesen Podcast gerade hören, unterbrechen Sie den Podcast an dieser Stelle. Es sei denn, Sie fahren gerade im Auto oder sind gerade beim Joggen und Sie können diese Übung nicht machen. Dann machen Sie die Übung zuhause bitte nach.

Die Übung geht folgendermaßen. Bitte nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift. Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen. Jetzt sammeln Sie Ihre Gedanken. Was möchten Sie in Ihrem Leben noch alles erreichen? Was möchten Sie in Ihrem Leben noch alles tun? Was möchten Sie erleben?

Sie können sich dabei an Ihren wichtigen Lebensbereichen orientieren, an Ihrer Familie. Wie sieht es da aus, in Ihrem familiären Umfeld? In Ihrem sozialen Umfeld? Wo möchten Sie leben? Mit wem möchten Sie zusammen sein? Wie sieht es mit Ihrem Job aus? Mit Ihrem Geld? Wie sieht es mit Ihrer Gesundheit aus? Wie sieht es mit Ihren persönlichen Werten aus? Wir werden noch zu diesen einzelnen Punkten kommen. Überlegen Sie sich, was möchten Sie wirklich haben?

Stellen Sie sich vor, Sie haben diesen Flaschengeist vor sich, sie haben den Weihnachtsmann. Sie können jetzt frei Ihre Wünsche äußern. Dann schreiben Sie einfach alles auf, was Sie sich wünschen. Bitte keine Zensur im Kopf. Einfach Stift ansetzen, anfangen aufzuschreiben. Schreiben Sie, schreiben Sie, schreiben Sie, bis Ihnen nichts mehr einfällt. Nehmen Sie sich dafür wirklich genügend Zeit. Schreiben Sie alles auf. Übrigens ganz egal, ob das Günter für möglich hält oder nicht. Was wollen Sie haben? Einen neuen Partner? Wollen Sie Friede mit dem alten haben? Ein eigenes Haus? Wollen Sie bessere Freunde? Wollen Sie Ihr Hobby zum Beruf machen? Das geht, viele Leute haben das gemacht! Wollen Sie Geld wie Heu verdienen? Wollen Sie endlich schlank sein? Wollen Sie Zeit zum Lesen finden? Wollen Sie Ihren Pilotenschein machen? Schreiben Sie alles auf, Zensur ist verboten! Lassen Sie sich dabei Zeit.

Am besten machen Sie die Übung gleich jetzt. Setzen Sie sich irgendwo hin, nehmen Sie sich ein Blatt Papier, nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, unterbrechen Sie den Podcast und machen Sie die Übung jetzt!

Na, sind Sie fertig. Sie sind noch nicht fertig, sie haben noch gar nicht damit angefangen? Also, jetzt Podcast unterbrechen und machen! Auf geht's.

Jetzt geht es weiter. Schritt Nummer zwei. Sie haben festgestellt, dass ganz viele dieser Wünsche Ihnen schon seit Jahren im Kopf herumspuken. Sie haben sie nicht mehr für möglich gehalten. Da sind sie wieder. Schritt Nummer zwei ist, überlegen Sie bei jedem einzelnen Wunsch, wann Sie ihn erreichen könnten, wenn Sie alles dafür täten. Stellen Sie sich vor, Sie würden sich echt auf dieses Ziel konzentrieren, sie würden ausdauernd, langfristig, mit einem ganz langen Atem und richtig viel Action auf dieses Ziel zuarbeiten. Wäre das Ziel dann realistisch?

Klar, Günter darf jetzt wirklich auch den Realisten raushängen lassen. Er darf Ihnen sagen, was ist im schlimmsten Fall an Zeit dafür aufzuwenden? Was möchten Sie erleben? Möchten Sie ein eigenes Haus haben? Wann kommen Sie dazu, dieses Haus zu bauen, dieses Haus zu suchen? In fünf Jahren? Wann ist es abbezahlt? In 25 Jahren? Was möchten Sie im Beruf erreichen? Die Marktführerschaft? Wie lange dauert das? Zehn Jahre? Möchten Sie schlank sein, endlich schlank sein? Denken Sie seit Jahren, ich bin zu dick? Wenn Sie wirklich alles dafür täten, wann könnten Sie schlank sein? In einem halben Jahr? In zwei Jahren? Haben Sie sich wirklich ernsthaft damit beschäftigt, wie schnell das ginge, oder wie erfolgreich das wäre, wenn Sie es wirklich machten?

Wenn Sie diese Wünsche einzeln betrachten, dann erscheinen sehr viele davon realistisch. Das ist auch klar. Wenn Sie wissen, wo Sie hin wollen, dann können Sie tun, was Sie zum Ziel bringt. Irgendwann einmal werden Sie ankommen, selbst wenn es eine Weile dauert.

Und wie Sie besonders gut ankommen, unter Zuhilfenahme Ihres inneren Schweinehundes. Das erfahren Sie beim nächsten Motivationspodcast. Ich sage jetzt erst einmal wieder tschüss, bis zum nächsten Mal, herzliche Schweinehundegrüße, Ihr Stefan Frädrich.


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