Dartspieler des Monats Mai 2014

Premier League Nach 31 Tagen voller Action und großer Dartmomente, ist es wieder Zeit den Mann zu ehren, der im vergangenen Monat die herausragendsten Leistungen vollbrachte, das schönste Dart spielte, am meisten begeisterte oder einfach die Leute durch großartige Siege überraschte. Im Mai gab es vier weitere Players Championship Turniere, sie fanden in Wigan und Crawley statt. Die Dubai Darts Masters, teil der World Series of Darts, sind Vergangenheit, ebenso wie die Premier League die nach insgesamt 16 Wochen purem Entertainment einen Sieger küren konnte.

Doch wer hat diesen Monat am meisten überzeugt? Die Entscheidung fiel letztlich auf einen Mann, der auf der großen Bühne gegen alle Erwartungen groß auftrumpfte. Er zeigte in dem Moment in dem es drauf ankam seine Top-Leistung und konnte so nach 2012 endlich mal wieder einen Major Triumph einfahren. Spieler des Monats Mai ist: Raymond van Barneveld.

Warum Raymond van Barneveld?

Premier League Darts Es war eine sehr schwere Entscheidung. Mit Robert Thornton gab es einen Spieler der zwei Players Championship Turniere an einem Wochenende gewann, der dazu auch noch in der Premier League am Ende richtig aufdrehte. In der Premier League war auch Gary Anderson herausragend und spielte wahnsinnig starkes Dart. Der Mann der als Tabellenerster in die Finals Night der Premier League ging und dort auch das Finale erreichte, Michael van Gerwen, zeigte seine gute Form auch bei den Dubai Darts Masters, die er für sich entscheiden konnte.

Wie kommt man also darauf, Raymond die Ehrung zu verleihen? Naja, genau deswegen. Barney stand zum siebenten Mal in einem Premier League Halbfinale, nie konnte er bis dahin das Finale des Turniers erreichen. Sein Gegner war Phil Taylor, der Mann, den van Barneveld bis dahin noch nie in der Premier League schlagen konnte. Und selbst wenn er es schaffen würde, im Finale würde mit Anderson oder van Gerwen jemand warten, der in wahnsinnig starker Verfassung ist, das war im Vorfeld klar. Somit schien es nahezu unmöglich, dass Raymond auch nur in die Nähe der Trophäe kommen würde, besonders als er relativ schnell 1:4 gegen Taylor zurücklag. Doch Barney zeigte, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Er bezwang seinen ewigen Rivalen, den Rekordchampion des Turniers, am Ende und das nicht unverdient. Dann traf er auf den Titelverteidiger, Michael van Gerwen. Wieder sah man Raymond eher in der Verliererrolle, doch er spielte unfassbares Dart. Erneut gegen alle Erwartungen schaffte er das, womit so gut wie niemand rechnete. Er besiegte seinen Landsmann nach einer dominanten Vorstellung und sicherte sich seinen ersten Major Titel seit dem Grand Slam of Darts 2012, auch damals schlug er Michael im Finale.

Premier League Raymond bekommt die Ehrung als Spieler des Monats Mai im Jahr 2014, weil er es schaffte die Dämonen zu verjagen, einen Fluch zu besiegen. Wenn man über Jahre bei diesem Turnier gut mitspielt, aber nie den großen Wurf schafft oder wenigstens mal Taylor schlägt, dann sitzt das fest in einem Kopf. Da Darts ein Kopfspiel ist, ist die Leistung die Barney vollbrachte noch höher anzurechnen und somit verdiente er sich diese Ehrung.

Prognose

Der Juni wird interessant. Der World Cup of Darts findet in Hamburg statt, die Premier League Finalisten werden also gemeinsam antreten. Desweiteren gibt es die beiden Players Championship Turniere in Reading, sowie die European Tour Events in Salzburg und Gibraltar. Besonders beim World Cup dürften Michael und Raymond für die Niederlande in der Favoritenrolle stehen. Ob bei Barney der Knoten mal wieder geplatzt ist und er somit auch auf den kleineren Bühnen wieder überzeugen wird, muss man abwarten. Ich stehe dem aber positiv gegenüber und sehe Raymond stärker als im letzten Monat, er ist in der Lage auch dort siegreich vom Oche zu gehen. Ob es so kommt, wir werden sehen. Bis dann!

Tobias Gürtler



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