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Players Championships in Deutschland, 1.Tag

Na ja, inzwischen werden ja die Meisten die Ergebnisse von gestern kennen. Mein Spiel gegen Phil Taylor ging mit 6:2 für Taylor aus. Das war gleichzeitig gut und schlecht. Ich lag schon 0:2 zurück, als ich mir ein Leg gegen den Wurf holen konnte und damit ein Comeback startete, das allerdings zu Ende war, nachdem ich einen Dart auf die Doppel 20 verwarf, ich hätte damit drei Legs nacheinander gewinnen können. Dann tat "The Power" was er immer macht, er gab Gas und produzierte zur Begeisterung der Zuschauer in der vollbesetzten Halle eine Reihe von 12-Dartern.

Nun zu dem, was Ihr noch nicht wisst….

Die Anreise von Amerika war ziemlich lang. Sie begann damit, dass ich am Donnerstag um 3.45 Uhr morgens mein Haus verließ um nach Atlanta zu fliegen, wo ich fünf Stunden am Flughafen herumsaß, um auf den letzten Flug nach Düsseldorf zu warten, wo ich schließlich um sieben Uhr am folgenden Morgen ankam. Die Zeitdifferenz beträgt acht Stunden und ich bekam im Flugzeug ein paar Stunden Schlaf, aber es war kein so tiefer Schlaf und ich war sehr müde. Es war einfach von Düsseldorf nach Gladbeck zu kommen, ich nahm den Zug und der brauchte rund eine Stunde, das war ganz gut. Es war relativ kühl, so 11 Grad und regnerisch, also eigentlich ein perfekter Tag zum Schlafen. Ich hatte Glück, mein Hotel-Zimmer war bezugsfertig und so trainierte ich ein paar Stunden und dann schlief ich für drei Stunden, was ein großer Fehler war.

Anschließend trainierte ich noch ein paar Stunden und versuchte dann zu schlafen - ich schluckte eine Schlaftablette und die half bis 3 Uhr in der Frühe, dann lag ich bis halb sieben wach und wälzte mich hin und her. Als ich wieder aufwachte, war es 10.15 Uhr und bis 11 Uhr musste ich mich registriert haben. Meine ganze Routine war durcheinander. Normalerweise stehe ich zwischen sieben und acht auf, werfe mich ein bisschen warm, frühstücke dann und trainiere noch ein paar Stunden in meinem Zimmer. Meistens sind es vier bis fünf Leute am Practiceboard, also bleibe ich bis 11 im Zimmer. Aber heute hatte ich keine Zeit…

Ich schaute auf die Uhr und es war schon 12.45 Uhr bevor es los ging, viel später als sonst. Normalerweise ist um 11.45 Uhr die Ziehung und um 12 Uhr geht es los. Aber heute war das Fernsehen da und es gab Zuschauer und sie mussten ja erst ausknobeln, wer im Fernsehen spielen sollte. Ich hatte Glück, mein Spiel war das vierte Spiel im Fernsehen, ich hatte aber auch Pech, weil ich gegen Phil Taylor spielen musste. Ganz ehrlich war es aber ein guter Tag um gegen ihn zu spielen, auch wenn sich das seltsam anhört, aber wenn ich schon gegen ihn spielen muss, spiele ich lieber gegen ihn an einem Tag der ohnehin für mich mies ist als an einem guten Tag. Ich hatte weder gegessen, noch richtig geschlafen und darüber hinaus nicht vernünftig trainieren können, da war es ganz o.k., dass ich das Opfer des Tages war. Es lief dann aber doch ganz gut für mich, vielleicht war ich etwas zu locker - aber immerhin. Er hat insgesamt nur sechs Legs verloren und davon zwei gegen mich…

Heute habe ich ausgeschlafen und fühle mich gut. Ich habe ganz normal trainiert und bin auf dem Weg zum Frühstück. Ich habe auch gestern Abend noch zwei Stunden trainiert, bevor ich ins Bett gegangen bin, meinen Darts geht es heute viel besser und ich hoffe, dass die Ziehung heute zu meiner Vorfreude passt.

Bis später. Auch wenn Du an einem Tag keinen Erfolg hast, heißt das nicht, dass kein Erfolg da ist, er kann schon hinter der nächsten Ecke warten…

Players Championships in Deutschland Tag 2

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