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Dartitis und wie man es wieder los wird

In letzter Zeit habe ich einige Mails bekommen, in denen nach dem wichtigen "D" Wort gefragt wurde, Dartitis. Ich kenne viele großartige Spieler (Eric Bristow, Mark Walsh, Richie Burnett), die es hatten und einige Spieler, die nur dachten, dass sie großartig sind und es hatten. (Hinweis auf die Ursache). Als ich an der Universität war, habe ich mich sehr für Sportpsychologie interessiert und einige Kurse belegt, bevor ich zur Sportmedizin wechselte. Ich habe selber Sportpsychologen in Anspruch genommen, so dass ich einen guten Überblick über das habe, von dem hier die Rede ist.

Also, was ist Dartitis? Ich habe folgende gute Definition gefunden:

Dartitis ist ein Zustand, der einen Dartspieler beeinflusst, seiner Leistung und seinen Ergebnissen schaden kann. Er kann mit "Yips" im Golf verglichen werden, ein Ausdruck für den Verlust der Feinmotorik, ohne Erklärung. Der Ausdruck wird benutzt, um einen Spieler zu beschreiben, der ein psychologisches Problem mit seiner Technik und/oder dem Abwurf der Darts hat. Vereinfacht kann man sagen, dass Du den Dart nicht loslassen kannst.

Aber warum?"

Warum? Der Spieler konzentriert sich grundsätzlich so sehr auf das "ERGEBNIS", dass sein Gehirn das Risiko vor dem Scheitern als groß einschätzt und es verhindert, indem es sagt "Wenn Du den Dart nicht wirfst, kannst Du nicht scheitern", also veranlasst dein Hirn "STOP ALLES", wenn du werfen möchtest. Die Sicht des Spielers ist so sehr auf das Siegen fokussiert, oder sollte ich sagen auf "nicht verlieren", dass zu viel Angst aufgebaut wurde. Ich kannte einen Typ, der es hatte und zu mir sagte: "Du wirst es auch bekommen, es ist nur eine Frage der Zeit", und ich antwortete: "Nein, werde ich nicht, weil es mir egal ist, ob ich gewinne. Es geht mir um meine Leistung."

Wenn Du schon andere meiner Kolumnen gelesen hast, dann kennst Du dieses Zitat bereits: "Du kannst niemals den Sieg kontrollieren, aber Du kannst kontrollieren, wie gut Du spielst. Besonders gut zu spielen bedeutet allerdings nicht, dass Du gewinnen wirst". Ein verrückter Gedanke, aber ich weiß, dass er stimmt. Wenn Du da raus gehst und 140, 180, 160 wirfst, gehst Du davon aus, zu gewinnen, richtig? Vielleicht, aber was ist, wenn Du gegen Taylor spielst und er 180, 180 wirft und anschließend 141 ausmacht? Habe ich nicht gerade eine großartige Leistung abgerufen? Ja, das habe ich. Habe ich gewonnen? Nein, aber ich war erfolgreich mit meiner Performance, also sollte ich das positiv sehen. Ein Spieler, der zu großes Gewicht auf den Sieg legt, würde sagen, dass er versagt hat, er würde dieselbe Leistung also negativ bewerten. Dies ist zwar ein extremes Beispiel, es kommt aber auf den Punkt.

Ich habe vor sechs Wochen wieder angefangen zu spielen, nachdem ich mir eine einjährige Auszeit vom Wettkampf jeglicher Art genommen hatte, und nun ist mein Spiel besser, als es jemals zuvor war!!! Ich habe mit einem altgedienten Veteranen trainiert, der sehr frustriert war, weil er "nicht so gut werden konnte, wie er einmal gewesen ist". Er fragte mich nach Rat, also gab ich ihm zwei Dinge mit auf den Weg: VERGISS WIE GUT DU EINMAL WARST, weil Du heute nicht mehr dieser Typ bist, und das Zweite war: "WIEDERHOLE ALLE DINGE, DIE DICH GUT WERDEN LIESSEN". Entwickle einen geschmeidigen Wurfstil, und dann trainiere diesen Wurf mehrere Stunden am Tag. Ich habe mit dieser Methode sehr schnell zu meinem Spiel zurückgefunden, ICH HABE WIRKLICH HART GEARBEITET. Ich bin kein guter Dartspieler, ich bin ein Spieler, der sehr hart arbeitet, um gut zu sein. Ich bin keiner, der sagt "vor zwei Jahren hättest Du den einfach reingemacht", weil es niemanden interessiert, was gestern war, es geht nur um das Heute.

Also, wie bringst Du es wieder in Ordnung?

Nun, höre auf Dir Sorgen über den Sieg zu machen und akzeptiere Dich als erneuten Anfänger. Die gute Nachricht ist, dass Du bereits einige Dinge gelernt hast und nicht bei Null anfangen musst, aber Du bist ein Anfänger, also mach, was Anfänger tun: Konzentriere Dich darauf, einen geschmeidigen Wurf zu entwickeln, lerne, wie Auge und Hand miteinander kommunizieren können. Einfach nicht? Ja und Nein. Das Fazit ist, dass Du LEISTUNGS orientiert werden musst und nicht ERGEBNIS orientiert. Du kannst genauso gut eine großartige Leistung zeigen und verlieren, wie Du mit einer schlechten Leistung gewinnen kannst ... das ist der Grund, warum Du mich nach einem Sieg schlecht gelaunt erleben kannst, die Leistung genügte nicht meiner Erwartung.

Du musst vergessen, auf die "20" zu werfen und Deine Gedanken dahin gehend ändern, auf ein Ziel zu werfen. Das erste, was ich Dir empfehlen würde, wäre, so viele unterschiedliche Darts, wie Du bekommen kannst, zu nehmen und sie auf das Board zu werfen. Als ich meinen Wurfstil entwickelte, hatte ich 50 Darts mit unterschiedlichem Gewicht, von verschiedenem Durchmesser und Länge, weil es keine Rolle spielte. Ich wollte meinen Wurf verändern und das setzt voraus, dass ich es wieder und wieder tue, bis es einheitlich ist. Solange Dein Wurf nicht jedes Mal gleich ist, kannst Du kein Ziel treffen. Wirf einfach!!! Was ich tat war, dass ich einen Dart warf und mit den folgenden versuchte, den vorigen zu treffen. Wenn einer um acht Zentimeter daneben landete, wurde dies mein neues Ziel. Ich tat das für Stunden, Tage und Wochen, bis ich den anderen Dart jedes Mal traf. Sobald Du wieder einen geschmeidigen Wurf hast, kannst Du anfangen, Dir ein richtiges Ziel zu suchen, wie ein großes Single Segment. Du musst es zwei von drei Mal treffen, bevor Du zum nächsten übergehst, mach das solange, bis Du alle Segemente abgehakt hast. Wenn Du Dich weiterentwickelst, kannst Du Dir die kleineren Segemente aussuchen, anschließend die Triple-Felder. Siehst Du, dass ich nur auf Segemente werfe, manchmal ist es ein großes Segment, oder manchmal ist es ein kleines, das Triple genannt wird. Ich weiß, dass ein geschmeidig abgeworfener Dart das Segment treffen wird, auf das ich mich konzentriert habe. Wenn ich das Spiel auswerfen kann, sage ich mir nicht "Triff die Doppel 16 und gewinne", weil das Ergebnis orientiert wäre. Der bloße Gedanke an den Sieg, lässt mein Gehirn auch an das Verlieren denken. Ich sage "wirf diesen Dart so geschmeidig wie es geht auf diesen grünen Bereich hier". Kann man diese mentale Einstellung negativ auffassen? Auf keinen Fall.

Die Quintessenz ist, dass Du neu starten musst, weil Du wieder ein Anfänger bist, also wiederhole, was Dich ursprünglich zu einem guten Spieler gemacht hat. Du musst neu beginnen und Deine Einstellung zum Dart SPIEL ändern. Leute mit DARTITIS haben sich üblicherweise selbst ein Bild geschaffen, dass an den Sieg geknüpft ist. Wenn sie gewinnen, sind sie großartig, wenn sie verlieren, sind sie beschissen. Wenn Du wirklich jedes Spiel verlierst, magst Du ein schlechter Dartspieler sein, es sagt aber nichts über Dich als Person aus.

Es gibt viel mehr auf Deinem Weg zur Genesung und tonnenweise Ideen, aber dies ist ein Start ... Ich habe von Leuten gehört, die sagen, dass sie im Dunkeln werfen, oder das Board verdecken, aber was bringt das wirklich? Es entfernt den Wert des Zieles, wo der Dart landet, so dass es nur um den eigentlichen Wurf geht. So ist es auch, wenn Du einen Dart in Richtung des vorigen wirfst und lernst, dass Leistung viel wichtiger ist, als zu gewinnen oder mit jedem Wurf einen Treffer zu landen. Die letzte Sache, die ich anbieten kann, ist: "HÖR AUF ZU SAGEN, DASS DU ES HAST". Sage Dir positive Dinge, wie "Ich nehme mir einige Zeit, um meinen Wurf geschmeidiger zu machen", "Ich nehme mir Zeit, um meine Ziele genauer zu treffen".

Viel Glück ... mache, was, Meister zu Meistern macht und Du wirst ein Meister werden.

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