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Dartoid berichtet aus Las Vegas 2


Desert Classics VIII - zweite Qualifikation

Verdammt noch mal war das heute heiß!! Beim Mittagessen fingen die Halluzinationen an. Ich hatte Spaghetti bestellt und bildete mir ein, ich würde Olly Crofts Gesicht in einem Fleischbällchen sehen!

Ich zwinkerte.

Ich massierte meine Augen.

Das Fleischbällchen verwandelte sich in Tommy Cox, ihm wuchsen Beine und es rannte auf dem Tisch herum.

Also erstach ich es kurzer Hand, halbierte es und verschlang es.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass er es sich nicht anders überlegt und beschließt mein bevorstehendes Wohlfahrts-Match gegen den schwer greifbaren Australier Kevin Berlin zu schreiben, auf den ich heute, glaube ich, einen Blick erhaschen konnte. Ich bin ziemlich sicher, dass ich ihn als Wallaby verkleidet sehen konnte, wie er sich vor dem Mandalay Bay ein Taxi rief.

Momentan lehnt Cox es ab, er meint Berlyn und ich wären faule Säcke und er müsste ja gerade ein wirklich bedeutendes Turnier leiten, er hätte einfach nicht genug Zeit um einen ganzen Tag für ein paar Drinks 26er abziehen zu können.

Natürlich war das ein Witz - Cox hat nicht genau diese Worte benutzt.

Aber er hat sie gedacht!

Und er hat auch noch recht damit.

Also… Nach einem weiteren Tag in der Wüstenhitze stehen alle Qualifikanten des Wüsten Klassikers fest.

Peter Manley, Champion von 2003, Colin Monk, Wes Newton, Louis Blundell, der Schotte Gary Anderson und der Neuseeländer Phillip Hazell runden das 32 Mann starke Teilnehmerfeld ab.

Von den Nord Amerikanern schlug sich der Kanadier Ken MacNeil am Besten. Er kämpfte sich bis in die fünfte und letzte Runde, musste sich dann aber Colin Monk mit 3:5 geschlagen geben.

Bis in die vierte Runde schafften es Paul Lim, Gary Mawson und Ray Carver.

Lim warf Andy Jenkins aus dem Rennen, unterlag dann aber mit 4:5 dem zweimaligen LVDC Halbfinalisten Wes Newton. Newton besiegte dann noch Roland Scholten mit 5:1 um sich seinen Platz zu sichern.

Mawson wurde von Barrie Bates aufgehalten, der dann seinerseits Phillip Hazell zum Opfer fiel.

Carver schaute zu Beginn unbezwingbar aus und heftete sich mehrere berühmte Skalps an seinen Gürtel, darunter Steve Beaton und den Lakeside Weltmeister 2008 Mark Webster, den er im entscheidenden Satz mit einem 108er Finish besiegte. Am Ende aber hatte er gegen den relativ unbekannten Louis Blundell das Nachsehen, der sich ganz unsportlich mit 5:4 an ihm vorbeischlängelte. All die, die den Kampf beobachteten (auch die Blundell Fans) waren von der Haltung des jungen Spielers nicht so beeindruckt, wohl aber von seinen Darts!

Daneben erreichten Chuck Pankow, Jim Newman, Johnny Kuczynski und Mark Stephenson die dritte Runde.

Für eine Handvoll weiterer Amerikaner - Dan Zimmermann, Larry Butler, John Denich, Gerry Convery, Steve Panuncialman und Dieter Schutsch - war der Tag schon mit ihrem zweiten Spiel beendet.

Und für den Rest fing der Tag eigentlich gar nicht so richtig an…

Die Desert Classics werden am Mittwoch mit den Erstrundenspielen wieder aufgenommen, die Ziehung findet beim Player´s Dinner am Dienstag nach dem Las Vegas Players Championship statt.

Für die Amerikaner werden Darin Young, Scotty Burnett, Chris White und Bill Davis ihre Kräfte und ihre Zielsicherheit mit den Besten der Welt messen, alle der 32 übrig gebliebenen Spieler haben ein Anspruch auf den 30.000 Pfund Siegerscheck angemeldet.

Schaut morgen wieder in meine Kolumne rein, da findet Ihr die Ergebnisse des Players Championships und die der Ziehung für die LVDC.

Ich werde inzwischen eine Pizza bestellen und meine Jagd nach Kevin Berlyn wieder aufnehmen.

Vielleicht werden Wallabys ja von Peperoni angezogen???....

Vor Ort
Dartoid

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