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Vor einem Jahr, im Juni, in der Dartwelt

Wenn die Aprilschauer Blumen im Mai hervorbringen, was bringen dann die "May flowers"? Pilgrim Fathers selbstverständlich, aber in diesem Juni war es nicht so…

Die Detroit Red Wings gewannen den Stanley Cup mit einem 3:2 Sieg über die Pittburg Penguins. Die Boston Celtics gewannen mit einem Sieg über die Los Angeles Lakers zum 17. Mal den NBA Meistertitel. Im Baseball war Ken Griffey junior der sechste Spieler in der Geschichte des Sports, der 600 Home Runs schlagen konnte.

Aber wen kümmert das schon?

Die wirklichen Schlagzeilen im Sport schrieb gleich zu Beginn der Amerikaner Gary Mawson bei den UK Open in Bolton, er kämpfte sich an Raymond van Barneveld vorbei, der seinerseits Phil Taylor schlagen konnte - der in den früheren Runden des Turniers zum ersten Spieler wurde, dem im Fernsehen mehr als ein perfektes Spiel gelang - um dann im spannenden Finale auf James Wade zu treffen. Trotz eines starken Starts und einer frühen Führung gibt Gary das Spiel noch aus der Hand, aber anders als Hillary Clinton, deren Hoffnungen von den Demokraten für den Präsidentenposten nominiert zu werden, am dritten Juni von Barack Obama zerstört werden, bleibt Mawson auch bei seiner Niederlage liebenswürdig.

In Bristol teilen sich Phil Taylor (gegen Alan Tabern) und Dennis Priestley (über Kevin Painter) die beiden Players Championships. Für Taylor ist es nur ein weiterer Titel auf seinem Marsch nach Las Vegas, der neunte PDC Tour Titel in diesem Jahr. Für Priestley ist es ein besonderer Sieg, ein Ausrufezeichen bei seiner Rückkehr in den Circuit, nachdem er wegen seines (erfolgreichen) Kampfes gegen den Prostatakrebs monatelang abwesend war.

Da die Premier League vorüber ist, richtet sich die Aufmerksamkeit mehr und mehr auf die Veteranen: Dave Whitcombe, Bobby George, Cliff Lazarenko, Erik Bristow, Peter Evison, Bon Anderson, John Lowe und Keith Deller - auch wenn es vielen schwer fällt, sich Keith Deller anders als den jungen Mann vorzustellen, der 1983 die Dartwelt schockte. Whitcombe gewinnt zweimal (über George und Bristow) genau wie Anderson (über Lowe und Lazarenko). Als die League am 17. Juli nach Leeds kommt haben Whitcombe, Anderson, Evison und Deller die ersten vier Tabellenplätze inne.

In Amerika ist Brian Blake richtig in Schwung.…

Blake räumt in Richmond bei den Central Virginia Darts Classics auf, Jennifer Lynch und Nancy Hutoon teilen sich den Damen-Titel. Brian Blake gehört auch im starken Teilnehmerfeld der Houston Open neben Steve Brown, Stacy Bromberg and Caroline Mars zu den Siegern. Nur Jim Widmayer kann verhindern, dass Brian Blake beim Cherry Bomb International in Fort Lauderdale beide Titel für sich holt.

Daneben gibt es noch weitere Neuigkeiten, die nichts mit Darts zu tun haben, aber möglicherweise doch für Manche wichtig sind. Sie stammen von Dave Barry, dem ich sie geklaut habe…

Obwohl Hillary Clinton nicht bereit ist, offiziell ihre Niederlage einzugestehen, setzt sie mit ihrer Kampagne aus und erklärt, dass sie Obama nichts nachträgt und alles tun wird, was Obama helfen kann, damit er gewählt wird (obwohl sie ihn für Abschaum hält).

Chrysler kündigt den Plan an, Arbeiter zu entlassen, die noch nicht einmal geboren sind…

Die wissenschaftliche Welt ist begeistert von der Ankündigung der NASA, dass das Landefahrzeug der Phoenix Leben auf dem Mars entdeckt hat. Die Begeisterung schlägt in Sorge um, als das Landefahrzeug wenige Stunden später eine Zamboni-Eis-Maschine entdeckt.

Und schließlich gibt es noch eine Nachricht, die bei vielen Dartspielern auf der ganzen Welt Hoffnung aufkeimen lässt: Tiger Woods gewinnt in einem epischen Kampf die US Open trotz eines verletzten und schmerzenden Knies, was ohne jeden Zweifel beweist, dass Golf nicht wirklich "Sport" ist…

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35 - World Cup XVII - eine Vorschau

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