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Amerikas Hoffnungen ruhen jetzt auf Big Daddy!

Was hätte das für eine Geschichte werden können heute Nachmittag – in meinem Kopf war sie schon fertig. Aber es hat nicht sein sollen.

Es war das letzte Match des heutigen Nachmittags…

Nach dem ersten Leg lag er kurz einmal zurück und dann stand es während der nächsten acht Legs entweder unentschieden oder er führte sogar die ganze Zeit, der legendäre Larry Butler sah und nutzte seine Chance um weiterzukommen und wäre dann möglicherweise irgendwann auf Dennis Priestley getroffen, ebenfalls eine Legende, die Butler 1994 aus dem World Matchplay warf- aber so kam es nicht.

Alan Tabern war daran schuld!

Tabern, auf Platz 15 der Welt, holte sich gleich das erste Leg gegen den Wurf, da hatte Butler noch 155 Punkte. Aber gleich im nächsten Leg gelang Butler das gleiche mit einem mit einem 98er Finish und er glich aus. Dann ging der „Bald Eagle“ in Führung, und Tabern glich aus. Der „Bald Eagle“ erzielte das 3:2, Tabern glich wieder aus. Wieder ging Butler in Führung und wieder gelang Tabern der Ausgleich zum 4:4.

Im 9. Leg hätte Butler wieder Chancen gehabt, aber wegen seines schludrigen Darts hatte Tabern einen besseren Start und konnte erstmals seit dem ersten Leg wieder in Führung gehen. Kurz darauf und nur noch mit 40 Punkten Rest, konnte Butler leider nur noch zusehen, wie Tabern seinerseits 48 Punkte ausmachte und so der Geschichte in meinem Kopf ein Ende bereitete.

Das war schon eine ziemliche Enttäuschung, noch enttäuschender bezüglich der amerikanischen Hoffnungen, verliefen aber die ersten drei, na ja, eher zwei Spiele des Nachmittags.

In der ersten Begegnung und vor deutlich weniger Zuschauern als am Tag zuvor, zerlegte die Nummer 6 der Welt, Andy Hamilton, den Kanadier Shawn Brenneman förmlich. Anders kann man es nicht beschreiben. Brenneman konnte sich gerade mal ein Leg holen.

Wie eigentlich fast immer, kam Bill Davis aus Philadelphia erst ins Spiel, als sein Gegner Mark Walsh bereits zwei Legs Vorsprung hatte. Er kämpfte tapfer und versetzte die Nummer 30 der Welt sichtlich in Furcht und Schrecken. Er glich zum 2:2 aus und bekämpfte sich Dart um Dart mit Walsh, bis es für ihn 5:3 stand und er das 9.Leg auch noch beginnen konnte. Aber dann fing er das Leg irgendwie mit zwei Würfen in die 1 und einem in die Tripel 1, also genau 5 Punkten an, vielleicht kann er ja erklären, was da passierte, und Walsh holte sich ein Leg nach dem anderen und ging auch noch als Erster in das entscheidenden Leg. Und am Ende traf Walsh die Doppel 20 zum Sieg, während Davis selbst auf 40 Punkten Rest stand, und beendete die Hoffnungen des Spielers aus Philadelphia mit 6:5.

Im dritten Spiel des Nachmittags, dem dritten hintereinander mit nordamerikanischer Beteiligung, lief der methodisch werfende Kanadier Gerry Convery direkt ins Schnellfeuer des präzise werfenden Holländers Jelle Klaasen und wusste einfach nicht, was er dagegen tun sollte. In Null Komma Nichts lag der junge Holländer mit 3:0 in Führung. Im vierten Leg schien Convery seinen Weg gefunden zu haben und konnte mit der Doppel 18 etwas näher heran kommen, warf dann sogar im fünften Leg zwei Maxima. Aber der unerschütterliche Klaasen holte sich noch das Leg und es stand 4:1, nachdem Convery nach seinem verworfenen siebenten Dart kein perfektes Leg mehr gelingen konnte und er deutlich an Schwung verlor. Kurz darauf verließ Klaasen, nach einer Spieldauer von nur rund 15 Minuten, die Bühne als 6:1 Sieger.

In einem spannungsgeladenen Spiel konnte Adrian „Jackpot“ Lewis den Schotten Robert Thornton mit 6:5 bezwingen. Als er 5:4 zurücklag, erzwang sich Thornton mit einem 116er Finish einen Entscheidungssatz. Er traf gut, aber es war dennoch Lewis, der mit der Doppel 18 in die zweite Runde einzog.

Vielleicht war es Kryptonit, vielleicht hatte es aber auch einen ganz anderen Grund, jedenfalls hatte der fünffache Weltmeister und letztjährige LVDC Meister einen erholsamen Spaziergang im Park. Matt“Superman“ Clark aus Kent hatte jedenfalls überhaupt nichts dagegen zu setzen, als er Leg für Leg durch den ohne Anstrengung werfenden Holländer auseinander genommen wurde.

Ähnlich behandelte auch James Wade den für seinen unorthodoxen Wurfstil bekannten Dennis Smith. Die Nummer 3 der Welt hatte keinerlei Probleme und erzielte einen mühelosen 6:1 Sieg.

Im besten Spiel des Nachmittags standen sich Peter „One Dart“ Manley und Steve Maish gegenüber. Die Nummer 11 und die Nummer 30 der Welt lieferten sich zur Freude des Publikums ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem es ständig hin und her ging, auch wenn das Endergebnis von 6:3 etwas nach einer Schlappe für Maish ausschaut. Nur Manleys präzises Finishing machte den Unterschied aus. Zwei Dinge sind jedenfalls nach dem Spiel absolut klar: 1.Es hat durchaus seine Berechtigung das Manley „One Dart“ genannt wird und 2.Maish muss man verdammt ernst nehmen.

So hält jetzt also nachdem die Erstrunden-Spiele gespielt sind und die zweite Runde morgen ansteht nur noch Darin „Big Daddy“ Young die nordamerikanische Flagge hoch.

Young wird sich mit Mervyn King ans Oche stellen, der mit einem 89.29 Durchschnitt gestern den dreimaligen und momentanen Weltmeister John Part nach Hause geschickt hat. Young warf einen 83.22 Durchschnitt um an Martin Burchell vorbeizukommen.

Der Spieler aus Philadelphia wird alle Hände voll zu tun haben…

Aber wenn er es schafft in die Viertel-Finale und möglicherweise noch weiter zu kommen, wartet dann immer noch das allerhöchste Hindernis in Form von Phil The Power“ Taylor auf ihn, dessen Durchschnitt tatsächlich noch höher war als die Außentemperatur!

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