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Michael van Gerwen ist Weltmeister

Das Jahr 2014 hat gerade erst begonnen und bereits am ersten Tag ist die wichtigste Entscheidung des gesamten Dartjahres fällig. Das WM-Finale zwischen Peter Wright und Michael van Gerwen war schon im Vorhinein aus vielen Gesichtspunkten interessant. Die Fragen die man sich oft stellte waren unter anderem: „Kann Peter Wright sein Niveau halten?“, „Wird es ein Sieg zu null für ‚Mighty Mike‘?“ oder einfach nur „Wer wird Weltmeister?“. All diese Fragen wurden in diesem Match beantwortet.

Peter Wright mit schwierigem Weg ins Finale

Dart WM Mit einem lockeren 3:0-Sieg gegen Joe Cullen startete Peter Wright in seine bisher stärkste Weltmeisterschaft. Ein Sieg, der eher wie Pflicht wirkte. Allerdings gelang dem Schotten der höchste 3-Dart-Average aller Spieler in der ersten Runde. Eine Randnotiz, für den Anfang. Doch mit einer erneut starken Leistung gegen einen hochmotivierten und sehr starken Per Laursen bestätigte er seine gute Form. 4:2 gewann Wright. Im Achtelfinale wartete mit dem Taylor-Bezwinger Michael Smith die nächste harte Aufgabe. Eine Aufgabe die „Snakebite“ mit etwas Glück ebenfalls bewältigte. Es ging bis in den Entscheidungssatz ehe Peter sich mit 4:3 durchsetzen konnte. Und es wurde nicht leichter. Wes Newton war die bis dahin schwerste Aufgabe im Turnierverlauf. Der Engländer startete auch sehr stark, führte früh 2:0, aber Wright gab nicht auf, kämpfte sich zurück und gewann mit 5:4 um ins Halbfinale einzuziehen. Dort wartete die Nummer 4 der Welt, der Australier Simon Whitlock. Und weil Wright sich nochmal steigerte gewann er das Spiel deutlich mit 6:2. Dadurch ging der Schotte mit viel Selbstvertrauen ins Finale, ein Finale, welches er sich verdient hatte.

„Mighty Mike“ lernte dazu

Schon letztes Jahr stand van Gerwen im Finale, dort verlor er nach einer 4:2-Führung noch gegen Phil Taylor. In diesem Jahr sollte es dann aber klappen mit dem Titel. Nach starken und souveränen Siegen in den ersten beiden Runden(3:0 gegen den Österreicher Zoran Lerchbacher und 4:1 gegen Kevin McDine) bekam der Niederländer es im Achtelfinale mit Gary Anderson zu tun. Der Finalist von 2011 spielte dabei das beste Dart seit sehr langer Zeit und trieb van Gerwen an sein Äußerstes. Weil der Druck ihn aber nochmal anstachelte, gewann Michael am Ende mit 4:3, ein tolles Spiel. Mark Webster war vom Namen her ein gutes Los für van Gerwen, er dachte, er könne das Spiel ruhig angehen und schnell gewinnen. Danach sah es auch aus, er führte mit 3:0 und 4:1. Aber Webster war bei dieser WM einfach stark und so kam er bis auf 3:4 heran. Michael schien die Puste auszugehen, aber ihm gelang das 5:3 und somit der Einzug ins Halbfinale. Dort gab es das „vorgezogene Finale“ gegen Adrian Lewis. Dieses Mal blieb Michael von vorne bis hinten konsequent stark und gewann klar und deutlich mit 6:0. Somit zog Michael also zum zweiten Mal in Folge ins WM-Finale ein und dieses Mal wollte er es unbedingt gewinnen.

Ein Match mit zwei Wrights

Die größte Angst der Dartfans auf aller Welt war, dass wir ein einseitiges und langweiliges Finale erleben würden. Michael van Gerwen wäre ja sowieso schon der sichere Sieger, dies war die Meinung von vielen. Und es schien, als wenn genau diese Befürchtung sich bewahrheiten sollte. 4:0 stand es nach vier Sätzen für den Niederländer. Von 14 gespielten Legs gewann Peter gerade einmal zwei. Zu dem Zeitpunkt machte nichts den Anschein, als könne der Schotte heute mit „Mighty Mike“ mithalten. Auch van Gerwen wähnte sich wohl schon als der sichere Sieger. Vielleicht schon etwas zu sehr. Denn nach der Pause kam Peter plötzlich viel besser ins Match und machte Druck. Er gewann zwei Sätze in Folge und Michael wirkte verunsichert. Der Finalist des Vorjahres vergab einige wichtige Darts auf Doppel, während Peter sie endlich traf. Im siebenten Satz war „Snakebite“ dann endgültig angekommen. Er war locker und stachelte die Fans wieder mal an. Unter Jubel und Anfeuerungen traf er ein wichtiges Doppel, sehr stark. Doch in diese super Phase von Wright hinein schaffte van Gerwen ein wichtiges Break und ging dadurch wieder mit 5:2 in Führung. Es schien die Vorentscheidung gewesen zu sein. Michael holte sich auch noch den folgenden Satz und brauchte somit nur noch einen weiteren. Aber der Wille von Wright war noch nicht gebrochen. Der Schotte fing jetzt erst richtig an, spielte toll mit und holte sich seinerseits zwei weitere Sätze, sodass es nur noch 4:6 stand. Es schien wieder alles offen. Doch „Mighty Mike“ hatte dann genug von dem Match, holte sich den entscheidenden Satz und gewann schließlich mit 7:4. Ein Sieg den er sich über die letzten beiden Jahre erarbeitet hat. Herzlichen Glückwunsch an Michael van Gerwen. Aber auch Peter Wright verdiente sich Glückwünsche. Er hat eine tolle WM gespielt und seinen Namen etwas näher an die Weltspitze geschoben. Durch den Finaleinzug hat er es in die Top-10 der Order of Merit geschafft, eine klasse Leistung!

PDC Dart WM

Mit dem WM-Titel hat Michael van Gerwen Geschichte geschrieben. Er ist mit 24 Jahren, acht Monaten und sieben Tagen der jüngste PDC-Weltmeister aller Zeiten. Desweiteren hat er es geschafft, er hat Phil Taylor als die Nummer eins der Welt abgelöst. Mit dem Weltmeistertitel krönte van Gerwen somit ein fantastisches Jahr und geht mit vielen Vorschusslorbeeren ins Nächste. Es war eine ereignisreiche Weltmeisterschaft die allen Fans viel Spaß machte.

Tobias Gürtler

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